BMW i4 Diskussionen vor Markteinführung

BMW i4 I04

Die Zeiten der modernen Elektro-BMWs rückt näher.
2020/21 soll der I4 kommen: https://www.autozeitung.de/bmw-i5-elektroauto-illustration-111571.html

Optisch scheint er eher konservativ an den 4er GC angelehnt zu sein.
Für ein komplett neu entwickeltes E-Auto hätte ich mir da mehr Mut gewünscht, aber vielleicht kommt da ja noch was.

Hat schon wer was bzgl. technischer Daten und Preisvorstellung gelesen?

Beste Antwort im Thema

man kann es nie allen recht machen. beim i3 haben alle gemeckert warum er denn so anders aussehen muss...beim i4 werden jetzt leute meckern, dass er ja wie ein normaler pkw aussieht (ausser den i spezifischen erkennungsmerkmalen)...wie man es macht ist es sowieso falsch.
technische daten gibts nur von bmw selbst auf den verschiedenen messen präsentiert mit der 5. generation eantrieb aber ohne details...mehr gibts noch nicht

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Von Ende Juli bis Anfang September 2020 wird das Werk in muc so umgebaut dass auch i4 von dem selben Band laufen können auf dem der 3er produziert wird. Es wird vermutlich einige Zeit dauern bis sich das eingespielt hat, aber Anfang 2021 wird die Händlererstausstattung in den showrooms stehen.

Wenn sich BMW Mal nicht vertut mit dieser Power of choice und ein-band-alle Antriebe Strategie.

Das kann ich auch nicht beurteilen. Ich weiß nur dass es der Betriebsrat als riesigen Erfolg gefeiert hat. So ganz verkehrt finde ich die Strategie nicht. Auch BMW hat keine Glaskugel um zu sehen wie sich der Absatz der BEV entwickelt. Das Ganze ist ja auch relativ stark von staatlichen Entscheidungen beeinflusst.

Das der Betriebsrat das feiert kann ich verstehen es ist ein kurzfristiger Erfolg. Alles bleibt wie es ist, BEVs kommen halt dazu. Keine Veränderung, bitte.

Ich weiß auch nicht wie erfolgreich BEVs werden aber ich weiß das wenn man versucht aus einem Benziner/Diesel einfach ein BEV zu machen dies immer mit Kompromissen ein hergeht.

Die Kosten und Kompromisse die das Power of choice Programm kostet hätte man sich sparen können und Benziner/Diesel getrennt von BEVs entwickeln können.

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Wobei das Konzept des i4 sich doch recht stark von anderen „E-Unbauten“ unterscheidet, wenn man das so bezeichnen kann. Der G26 wurde ja im Hinblick auf BEV entwickelt. Zumindest sitzt der Akku unter dem Fahrzeug.

Zitat:

@DoN1003 schrieb am 21. Juni 2020 um 10:14:20 Uhr:


Das der Betriebsrat das feiert kann ich verstehen es ist ein kurzfristiger Erfolg. Alles bleibt wie es ist, BEVs kommen halt dazu. Keine Veränderung, bitte.

Ich weiß auch nicht wie erfolgreich BEVs werden aber ich weiß das wenn man versucht aus einem Benziner/Diesel einfach ein BEV zu machen dies immer mit Kompromissen ein hergeht.

Die Kosten und Kompromisse die das Power of choice Programm kostet hätte man sich sparen können und Benziner/Diesel getrennt von BEVs entwickeln können.

Problem ist die Plattform/Architektur. Wenn man eine eigene für BEVs entwickelt, hat man mehrere Milliarden Euro investiert. Technisch & optisch hat man dann aber alle Vorteile eines BEVs und muss keine Kompromisse eingehen.

Die eigene Plattform für BEVs lohnt sich aber nur ab einer gewissen Stückzahl. Da Bmw und auch sonst niemand diese vorhersehen kann, gibt es diesen Flexibilitätsansatz. Sobald der Elektromarkt aber groß genug ist, wird auch Bmw eine eigene BEV Plattform rausbringen. Kann aber auch durchaus sein, dass die Elektromobilität die nächsten Jahre erstmal auf dem Stückzahlenniveau wie jetzt bleibt..

Evtl. dreht BMW ja auch den Spieß um und entwickelt in Wirklichkeit eine BEV-Plattform und adaptiert dahinein den PHEV und Verbrenner.🙄

Ich vermute, dass BMW mit dem i4 in 2021, wenn es um die 95g Regel geht, relativ bald am Start sein wird.
Interessant wird es nächstes Jahr, wenn das Ziel erreicht ist.

Grüße!

Zitat:

@DoN1003 schrieb am 21. Juni 2020 um 09:43:24 Uhr:


Wenn sich BMW Mal nicht vertut mit dieser Power of choice und ein-band-alle Antriebe Strategie.

Das kommt auf die Brille an. Aus Sicht von z.B. Norwegen, Deutschland oder anderer Staaten, die massiv auf BEV setzen ist die Strategie natürlich falsch. Aber der Weltmarkt hat eben auch andere Regionen. Und da man auch dort verkaufen möchte, braucht man eben auch Verbrenner.

Man kann es dann wie VW machen, und 2 Modelle im selbem Segment planen und produzieren (mit allem damit verbundenen Aufwänden), oder eben nur 1 Modell mit entsprechenden Varianten. Welche Strategie besser ist wird sich zeigen. Dumm ist der Ansatz jedenfalls nicht.

Zitat:

@DoN1003 schrieb am 21. Juni 2020 um 10:14:20 Uhr:


Ich weiß auch nicht wie erfolgreich BEVs werden aber ich weiß das wenn man versucht aus einem Benziner/Diesel einfach ein BEV zu machen dies immer mit Kompromissen ein hergeht.

Keine Ahnung, woher du das weißt. Ich fahre seit 1.5 Jahren einen eGolf. Auch einer dieser unsäglichen, umgebauten Verbrenner. Der Wagen verbraucht ca. 15kWh/100km (was ein recht guter Wert für die Fahrzeuggröße ist), hat 200km Reichweite und im Alltag genau "0" Einschränkungen gegenüber einer Verbrenner-Variante. Klar. Hat keinen Frunk. Aber den habe ich noch nie vermisst. Man sitzt gut, fährt gut, hat hohe VW Qualität. Auch der Hyundai Kona ist nicht unbedingt dafür bekannt, ein schlechter BEV zu sein - trotz Verbrenner-Abklatsch (wobei man hinten die Batterie im Unterboden durch schlechte Sitzposition merkt - das ist beim eGolf nicht der Fall). Entscheidend ist, was und wie man was draus macht.

Zitat:

@DoN1003 schrieb am 21. Juni 2020 um 10:14:20 Uhr:


Die Kosten und Kompromisse die das Power of choice Programm kostet hätte man sich sparen können und Benziner/Diesel getrennt von BEVs entwickeln können.

Das wird BMW rückblickend sicherlich besser bewerten können. Die Investitionen von VW in die neue Plattform und Fabriken sind auch nicht zu verachten.

Und genau deshalb gehe ich fest davon aus, dass ein erfahrener Autobauer wie BMW es einfach besser machen wird!

Themenfremden Link entfernt, Zimpalazumpala , MT-Moderator

Sind Audi und Daimler keine erfahrenen Autobauer?

Zitat:

@stelen schrieb am 25. Juni 2020 um 09:28:32 Uhr:


Sind Audi und Daimler keine erfahrenen Autobauer?

Natürlich. Ich bin da offen
Deswegen hab ich gesagt wie BMW, also deutsche Premium Hersteller.

Die beiden haben aber nunmal -was die für E-Autos wichtigen Kriterien angeht- nicht wirklich bessere E-Autos auf den Markt gebracht. Allerdings kommt BMW mit dem i4 so spät, das sie eigentlich genug Zeit haben müßten, um es besser zu machen.

Ja, mittlerweile kommt der i4 wirklich sehr spät.

Da sind andere Hersteller deutlich schneller. Ich habe mir den Ioniq und Kona mal angeschaut. Ja, es sind kein Premiumwagen aber schlecht sind die nicht und den Kona gibt es sogar mit 150kW. Die würden mir im i4 auch ausreichen.

So spät?
Ich würde sagen, nach Model S/Model 3 ist BMW der erste mit einem batterie-elektrischen Sportcoupé in der Premium-Mittelklasse. Also wenn man chinesische Angebote mal ausklammert.

Der Taycan ist höher positioniert.
Der e-tron GT kommt auch erst noch.
Irgendein C-Klasse-Coupe oder CLS-Verschnitt als BEV ist in Bälde nicht zu erwarten.
Toyota-Lexus hat nur seine Hybriden ganz ohne externe Lademöglichkeit.
Genesis hat nix. Hyundai/Kia auch nicht. Und der ioniq ist deutlich drunter positioniert.
Jaguar/Landrover hat auch nix.
Mazda/Honda hat nix.
VW hat nix. Oder höchstens in Ferne in der Pipeline.
Opel/PSA hat nix.
Ford hat nix.

Und Polestar 2 - naja, hat schon den Crossover-Touch zum SUV und kommt aus chinesischer Endmontage. Ohne Wertung.

Wirklich spät ist BMW in der Premium-Mittelklasse nicht dran, die anderen schlafen und verschieben auch immer wieder. Das scheint ein bisschen wie Mikado: wer sich zuerst bewegt, verliert. :-)

Und auf "würden mir auch ausreichen"-Ansprüche reagiert BMW nur in Behördenversionen. Gerade für die Polizei und Flottenbesteller aus dem öffentlichen Dienst wurden immer mal auch niedrigere Motorisierungen exklusiv nachgeschoben/angeboten. Für den i4 eher nicht zu erwarten. :-) Sondern dann irgendwie später als 3er BEV und 3er Touring BEV - ist ja die gleiche Plattform.

Aktuell wird den Kunden stattdessen der 330e als PHEV angeboten, in Stufenheckform und ab Sommer auch als Touring. An sich sollte da immer noch mal ein 325e hinterherkommen, der in der Motorleistung (und Einstiegspreis) bisschen abgespeckt ist.
https://www.bimmertoday.de/.../

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