BMW-Entwicklungsvorstand: Niemand will Elektroautos
Ich schmeiß das mal einfach in den Ring 😉
https://www.tichyseinblick.de/.../
Danke und Gruß
der "Stevie"
Beste Antwort im Thema
Ich fahr seit 3 Monaten ein Elektroauto und bin noch nie zum Laden gefahren. Ich lade im Büro (Ausnahme) oder beim Einkaufen (Regel). Das ist zwar so individuell wie Deine Mietwohnung in der Ladesäulendiaspora, aber man kann eben nicht seine individuelle Lage einfach verallgemeinern.
Die Elektromobilität kann nichts dafür, dass Du weder einen Stellplatz noch eine Garage oder einen Arbeitsplatz hast, an dem Du laden kannst. Das ist im Moment noch nicht die Regel.
Aber im Jahr 2000 war DSL auch die Ausnahme. Heute ist eine Wohnung ohne Breitbandanschluss nahezu unvermietbar und in 20 Jahren wird ein Stellplatz ohne Steckdose ebenfalls unvermietbar sein.
251 Antworten
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 04:41:01 Uhr:
Für mich klingt der PlugIn nach der schlechtesten Variante aus beiden Welten.
Mit einem BEV wäre man da i.d.R. besser bedient und mit Option auf REx wäre die ab und wann anfallende Langstrecke entsprechend gut abgedeckt.
Genau das finde ich eben nicht. Ich hab keine Lust, von einer Tagestour von 700 km die Hälfte mit einem 20-30kW Motörchen erledigen zu müssen. Da wird einem die Milch sauer... und selbst dann wenn es nur ein Mal im Monat vorkommt.
Zitat:
Der Vorteil ist vor allem jener, dass kein vollwertiger Verbrenner durch die Gegend gezerrt werden muss und der Akku in einem erträglichen Rahmen bleibt.
Bei einem entsprechend hohem elektrischem Nutzungsanteil mutet es regelrecht verschwenderisch an, noch zusätzlich einen vollwertigen Verbrennerantrieb zu haben.
Klammere mal größere PHEV aus, die kauft man nicht um effizient zu fahren...
Worin soll da ein Vorteil bestehen, den sehe ich überhaupt nicht. Warum glaubst du, dass es so einen gravierenden Unterschied macht, ob du einen kleinen RX oder wie z.B. beim Prius PHEV einen 1,5 (1,8) Liter Motor „herumschleppst“. Wegen der 100 kg Mehrgewicht? Lächerlich...
Wie holgor erwähnt hat, der verursacht den selben Wartungsaufwand, und billiger ist er sicher nicht, eher teurer weil fehleranfälliger.
Zitat:
Wenn man hingegen überwiegend Langstrecken fährt, braucht man keinen vollwertigen Elektroantrieb durch die Gegend zu fahren und nimmt dafür den vollwertigen Verbrenner. Hierbei muss der Akku nur so dimensioniert sein, dass er zur Lastpunktverschiebung und zur Rekuperation taugt.
Hierbei wäre es umgekehrt verschwenderisch, einen zu groß dimensionierten Elektroantrieb zusätzlich dabei zu haben.
Die meisten PHEVs haben keinen überdimensionierten Elektromotor, darum reichen sie auch nur bis etwa 120, 130 km/h. Ab wann man von einem „vollwertigen“ E-Antrieb sprechen kann ist wohl hier reine subjektive Definitionssache? ab 20kW, ab 50 oder erst ab 100? Ein E Motor, der mehrere km eigenständig fahren kann ist für mich vollwertig, die Fahrstrecke hängt dann nur mehr vom Akku ab.
Zitat:
Zwei vollwertige Antriebe durch die Gegend zu fahren war eigentlich noch nie irgendwo eine sinnvolle Idee, da i.d.R. immer einer überflüssig ist.
Ist es nicht, sonst funktioniert der Hybrid Mode nicht so wie er am effizientesten arbeitet, wurde bereits mehrfach nicht nur von mir erklärt...
Zitat:
Ich behaupte, dass die meisten PHEV-Nutzer mit ~30 kWh Speicherkapazität und einem kleinen ~20 kW REx besser bedient wären, als mit ~15 kWh Speicherkapazität und einem vollwertigen ~100 kW und aufwärts Verbrenner.
Ja, 30 kWh statt meiner 14 hätte ich sofort genommen, auf die Größe des Verbrenners aber nie verzichtet. Für 400 km mit 120 auf der Autobahn würde ich ihn nicht unbedingt brauchen, für längere Fahrten durch gebirgige Gegenden schon. Sonst wird jeder LKW vor dir zu einem längeren Begleiter...
Mit einem rein RX unterstützten E Antrieb wirst du sogar für den eine Bremse.
Zitat:
Diese ganze Plugin-Entwicklung ist ein Zeichen unserer technologischen Dekadenz. Man lebt hier schon so verschwenderisch, dass man in ein einzelnes Fahrzeug zwei vollwertige Antriebe steckt und das für gerade mal ~10 % der Anwendungsfälle, wenn überhaupt.
Erstens sehe ich keine Verschwendung. Es ist nicht Energie sparender ein BEV+RX zu bauen als ein PHEV, zumindest nicht grundsätzlich. Zweitens braucht man bei einem PHEV immer beide Antriebe, wer dein 10% Statement glaubt hat das Konzept nicht verstanden.
Zitat:
@Alubremslicht schrieb am 15. Juli 2019 um 09:42:12 Uhr:
Interessant. Wie kommt man denn an die Zahlen, wie viele Fahrzeuge im Landkreis zugelassen sind und wie viele davon Plugins und BEVs sind?
Das würde kürzlich bei uns in der Tageszeitung veröffentlich.
Zitat:
@Zimpalazumpala schrieb am 15. Juli 2019 um 09:35:50 Uhr:
Bei mir gibt es 6 x 11 kWh, einen Trippellader 50kWh - und ( noch) alle kostenfrei.
Interessant.... Wer stellt die zur Verfügung wenn sie öffentlich sind? Wo stehen die?
Ich hätte zwar auch einen in ca. 1-2 km Entfernung, aber ich müsste ein zweites Kabel kaufen, und das wäre nur sinnvoll wenn ich es regelmäßig verwende. Mir ist aber der 2 malige Fußweg jeden zweiten Tag im Schnitt dorthin zu mühsam...
Der Tripoellader ist von der VR Bank und steht auf deren Kundenoarkplarz: rund um die Uhr zugänglich, aber tagsüber sehr oft zugeparkt.
Die 11 kWh Lader: 2x Stadt, Parkgebühr 30 Minuten frei, dann 60 Cent/hm 2x Stadtwerke, komplett kostenfrei und 2x beim BMW Händler. Ach ja, noch einer beim Renault Händler.
Betreiber sind die VR Bank, Stadt und Innogy. Due Ebtfernung beträgt auch knapp 2 km. Da nimmt man halt das Fahrzeug mal mit in die Stadt, auch wenn man sonst alles mit dem Fahrrad fährt. Oder stellt sich für 20 Minuten an den Schnelllader, auf dem Rückweg von irgendwo, am Abend nach dem Sport ...
Auf meinen Hauptstrecken zwischen Ulm und Augsburg liegen 7 50kWH Trippellader, die alle noch kostenfrei sind, an der AB A8 bei Ulm Ost ein 4 er Lader ( neben dem Tesla SC) und eine Fastned Station. Dann noch bei Burgau ein Schnelllader mit diversen Ladepunkten, nach Norden bei Ellwangen und Giengen an der A7 Ionity und 4 x Schnellader. Diese kosten dann 25Cent/ kWh mit ESL. Es geht mächtig voran. Ich bin umzingelt. Vor 2 Jahren war da quasi fast nix.
Aktuell mache ich mir Gedanken, wie sich meine Wallbox ins Geschehen einbringen kann ... 😁
Aber das wird schon noch. Kostenfrei ist ja nur eine Übergangsphase.
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Zitat:
@Skodadriver0815 schrieb am 15. Juli 2019 um 08:18:03 Uhr:
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 04:41:01 Uhr:
Diese ganze Plugin-Entwicklung ist ein Zeichen unserer technologischen Dekadenz. Man lebt hier schon so verschwenderisch, dass man in ein einzelnes Fahrzeug zwei vollwertige Antriebe steckt und das für gerade mal ~10 % der Anwendungsfälle, wenn überhaupt.
Und eine halbe Tonne Akku oder zwei Autos ist etwa nicht verschwenderisch? Umweltschutz kostet eben.
In welchem Kontext siehst du das zu meiner Kritik?
Bei einem ausreichend dimensionierten BEV ist der Akku nicht riesig groß und zwei Fahrzeuge muss man sich dafür auch nicht halten.
Vielmehr hast du einen Akku, der für den Alltag ausreicht (die besagten ~30 kWh) und für die restlichen 10 % den REx.
Ich sehe da keinen Gewinn drin, den Verbrenner unnötig groß zu dimensionieren, wenn er nicht entsprechend viel genutzt wird.
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 15. Juli 2019 um 08:42:42 Uhr:
Wieso ist ein REx kein vollwertiger Verbrenner? Und wo wäre da der Vorteil?
Er ist kein vollwertiger Verbrennerantrieb, weil er nun mal nicht die Räder antreibt und allein von der Auslegung her nur für den Generatorbetrieb gedacht ist.
Der Vorteil ist doch wohl offensichtlich.
Er ist kleiner, leichter und sparsamer, insbesondere wenn man eben bedenkt, dass der überwiegende Teil der Strecken nun mal elektrisch bewältigt wird.
Wenn so ein REx vielleicht 10x im Jahr läuft, ist die Wartung auch bei weitem günstiger, da er weniger Betriebsstunden macht und durch die kleinere Auslegung auch weniger Wartungsbedarf hat.
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 15. Juli 2019 um 08:42:42 Uhr:
Da verbindet der PHEV als Übergangstechnologie diese beiden Welten.
Wo genau sollte er das tun? Deine aufgezählten Punkte haben doch kaum was mit der Wahl des Konzepts zu tun, sondern vielmehr mit der Art des Angebots.
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 04:41:01 Uhr:
Für mich klingt der PlugIn nach der schlechtesten Variante aus beiden Welten.
Mit einem BEV wäre man da i.d.R. besser bedient und mit Option auf REx wäre die ab und wann anfallende Langstrecke entsprechend gut abgedeckt.Genau das finde ich eben nicht. Ich hab keine Lust, von einer Tagestour von 700 km die Hälfte mit einem 20-30kW Motörchen erledigen zu müssen. Da wird einem die Milch sauer... und selbst dann wenn es nur ein Mal im Monat vorkommt.
Und wie genau begründest du das faktisch? So ein 30 kW Generator reicht aus, um viele Fahrzeuge immerhin noch mit ~130 km/ h konstant fahren zu lassen, zumal du bei solchen Strecken während der Pause eventuell ja sogar noch nachladen kannst (dass das nicht immer geht ist mir bewusst, insbesondere wenn man Säuglinge hat), Ladeleistung wäre mit dem Konzept kein so großes Problem.
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Zitat:
Der Vorteil ist vor allem jener, dass kein vollwertiger Verbrenner durch die Gegend gezerrt werden muss und der Akku in einem erträglichen Rahmen bleibt.
Bei einem entsprechend hohem elektrischem Nutzungsanteil mutet es regelrecht verschwenderisch an, noch zusätzlich einen vollwertigen Verbrennerantrieb zu haben.Klammere mal größere PHEV aus, die kauft man nicht um effizient zu fahren...
Worin soll da ein Vorteil bestehen, den sehe ich überhaupt nicht. Warum glaubst du, dass es so einen gravierenden Unterschied macht, ob du einen kleinen RX oder wie z.B. beim Prius PHEV einen 1,5 (1,8) Liter Motor „herumschleppst“. Wegen der 100 kg Mehrgewicht? Lächerlich...
Wie holgor erwähnt hat, der verursacht den selben Wartungsaufwand, und billiger ist er sicher nicht, eher teurer weil fehleranfälliger.
Holgors Aussage ist aber nunmal falsch. Ein vernünftiger REx verursacht weniger Wartungsaufwand, allein schon deshalb weil er weniger Betriebsstunden macht und mit weniger Teilen aufwartet. Es macht durchaus einen Unterschied, ob man vier Zylinder mit 50 % der Betriebsstunden wartet oder ob man 2 Zylinder mit 10 % der Betriebsstunden wartet.
Dazu kommt neben dem Mehrgewicht der größere Bauraum.
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Zitat:
Wenn man hingegen überwiegend Langstrecken fährt, braucht man keinen vollwertigen Elektroantrieb durch die Gegend zu fahren und nimmt dafür den vollwertigen Verbrenner. Hierbei muss der Akku nur so dimensioniert sein, dass er zur Lastpunktverschiebung und zur Rekuperation taugt.
Hierbei wäre es umgekehrt verschwenderisch, einen zu groß dimensionierten Elektroantrieb zusätzlich dabei zu haben.Die meisten PHEVs haben keinen überdimensionierten Elektromotor, darum reichen sie auch nur bis etwa 120, 130 km/h.
Genau umgekehrt, quasi alle PHEV haben einen überdimensionierten Elektroantrieb, da dieser für den alleinigen Betrieb über den normalen Tempobereich und eine größere Strecke ausgelegt ist und nicht nur zum kurzzeitigen Ersatz des Verbrenners oder zur Lastpunktverschiebung.
Zitat:
Ab wann man von einem „vollwertigen“ E-Antrieb sprechen kann ist wohl hier reine subjektive Definitionssache? ab 20kW, ab 50 oder erst ab 100? Ein E Motor, der mehrere km eigenständig fahren kann ist für mich vollwertig, die Fahrstrecke hängt dann nur mehr von Akku ab.
Ein vollwertiger Antrieb ist zum alleinigen Antrieb über größere Strecken gedacht. Daher kommt auch die Unterscheidung nach PHEV und HEV und auch nur deshalb werden PHEV auch entsprechend gefördert, weil sie unter anderem vollwertige Elektrofahrzeuge sind.
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Zitat:
Zwei vollwertige Antriebe durch die Gegend zu fahren war eigentlich noch nie irgendwo eine sinnvolle Idee, da i.d.R. immer einer überflüssig ist.
Ist es nicht, sonst funktioniert der Hybrid Mode nicht so wie er am effizientesten arbeitet, wurde bereits mehrfach nicht nur von mir erklärt...
Das ist falsch. Wenn du es erklärt haben willst, sollte es dir aber auch selber einleuchten.
Für einen vernünftigen Hybriden braucht man weder große Akkuspeicherkapazitäten, noch hohe elektrische Dauerleistungen, der Prius sollte dafür doch das beste Beispiel sein.
Beim REx, sprich dem bedarfsorientiertenseriellen Hybriden, fällt z.B. umgekehrt der Verbrenner und der Tank kleiner aus, eben weil es kein vollwertiger Antrieb ist.
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Zitat:
Ich behaupte, dass die meisten PHEV-Nutzer mit ~30 kWh Speicherkapazität und einem kleinen ~20 kW REx besser bedient wären, als mit ~15 kWh Speicherkapazität und einem vollwertigen ~100 kW und aufwärts Verbrenner.
Ja, 30 kWh statt meiner 14 hätte ich sofort genommen, auf die Größe des Verbrenners aber nie verzichtet. Für 400 km mit 120 auf der Autobahn würde ich ihn nicht unbedingt brauchen, für längere Fahrten durch gebirgige Gegenden schon. Sonst wird jeder LKW vor dir zu einem längeren Begleiter...
Mit einem rein RX unterstützten E Antrieb wirst du sogar für den eine Bremse.
Dann gehst du schlicht falsch mit dem Fahrzeug um.
Leistung hättest du nämlich genug und wenn du vorm Gebirge den Akku leergesaugt hast und danach kilometerlang nur bergauf mit 20 kW fahren kannst, liegt das Problem beim Anwender. So einen REx würdest du auf längeren Strecken schon ab gut 75 % SoC anwerfen, damit er den Ladestand weitestgehend hält.
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Zitat:
Diese ganze Plugin-Entwicklung ist ein Zeichen unserer technologischen Dekadenz. Man lebt hier schon so verschwenderisch, dass man in ein einzelnes Fahrzeug zwei vollwertige Antriebe steckt und das für gerade mal ~10 % der Anwendungsfälle, wenn überhaupt.
Erstens sehe ich keine Verschwendung. Es ist nicht Energie sparender ein BEV+RX zu bauen als ein PHEV, zumindest nicht grundsätzlich.
Es geht nicht nur um die Produktion, sondern um die gesamte Ressourcennutzung.
Zitat:
Zweitens braucht man bei einem PHEV immer beide Antriebe
Du brauchst aber keine zwei vollwertigen Antriebe, das ist doch gerade der Unterschied, um den es geht.
Dass PHEV hierbei eben gerade verschwenderisch sind, ist doch der ganze Inhalt der Diskussion.
Zitat:
wer dein 10% Statement glaubt hat das Konzept nicht verstanden.
Nun dann erzähl mal, wieviel % der Strecke beim PHEV elektrisch zurückgelegt werden?
Mit scheint nämlich, dass du bisher noch gar nicht verstanden hast, wovon ich rede.
Wer sich ein PHEV kauft, um den Alltag rein elektrisch und die Urlaubsfahrt mit dem Verbrenner zu bewältigen, schiebt im Alltag immer den Verbrenner ungenutzt durch die Gegend. Da kommen wir je nach Profil ziemlich schnell an die 90 % elektrisch und nur 10 % mit Verbrenner ran.
Was das mit "dem Konzept" zu tun hat, erschließt sich mir nicht, aber vermutlich verstehst du unter einem PHEV was anderes als andere.
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Er ist kein vollwertiger Verbrennerantrieb, weil er nun mal nicht die Räder antreibt und allein von der Auslegung her nur für den Generatorbetrieb gedacht ist.
Der Vorteil ist doch wohl offensichtlich.
Er ist kleiner, leichter und sparsamer, insbesondere wenn man eben bedenkt, dass der überwiegende Teil der Strecken nun mal elektrisch bewältigt wird.
Wenn so ein REx vielleicht 10x im Jahr läuft, ist die Wartung auch bei weitem günstiger, da er weniger Betriebsstunden macht und durch die kleinere Auslegung auch weniger Wartungsbedarf hat.
Überlege mal was effizienter ist: Einen Kolbenmotor direkt per Achse die Kraft an die Räder übertragen zu lassen oder erst mittels Generator in einen Akku zu laden und dann wieder zu entnehmen? 😉
Siehe BMW i3. Dort ist das REx Konzept gescheitert, weil es ineffizient und teuer war.
Gerade in dem Fall, wo er lange nicht gelaufen ist und dann damit in den Urlaub gefahren wurde, sind die Dinger kaputt gegangen. Da gab es doch mal diesen einen Reporter, der damit an die Adria gefahren ist und BMW dann hinterher kommentierte, dass der REx gar nicht für Dauerlast ausgelegt sei.
Kleiner ja, billiger glaub ich nicht, sparsamer sicher nicht.
Bei 10 Verwendungen im Jahr auf jeden Fall wartungssaufwändiger: Serviceintervalle betreffen nicht nur Betriebsstunden sonders sind auch in zeitlichen Intervallen durchzuführen (im Gegensatz zu Zuheizer-Motoren), und die Dinger werden kaputt, wenn sie nicht benutzt werden, sieht man am Beispiel des i3
Nachtrag: Holgor ist mir zuvorgekommen...
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 15. Juli 2019 um 11:38:02 Uhr:
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Er ist kein vollwertiger Verbrennerantrieb, weil er nun mal nicht die Räder antreibt und allein von der Auslegung her nur für den Generatorbetrieb gedacht ist.
Der Vorteil ist doch wohl offensichtlich.
Er ist kleiner, leichter und sparsamer, insbesondere wenn man eben bedenkt, dass der überwiegende Teil der Strecken nun mal elektrisch bewältigt wird.
Wenn so ein REx vielleicht 10x im Jahr läuft, ist die Wartung auch bei weitem günstiger, da er weniger Betriebsstunden macht und durch die kleinere Auslegung auch weniger Wartungsbedarf hat.
Überlege mal was effizienter ist: Einen Kolbenmotor direkt per Achse die Kraft an die Räder übertragen zu lassen oder erst mittels Generator in einen Akku zu laden und dann wieder zu entnehmen?
Was effizienter ist hängt vom Betriebspunkt ab, zumal beim Generator halt die entsprechende Auslegung unabhängig von der geforderten Antriebsleistung i.d.R. mehr Vorteile mit sich bringt als der direkte Betrieb an der Antriebsachse mit einem deshalb größer dimensionierten Antrieb. Das Stichwort ist hierbei wieder Downsizing.
Wenn ich einen Zweizylinder permanent im besten Bereich betreiben kann bringt das i.d.R. mehr, als einen Drei- oder Vierzylinder immer querbeet durch das Kennfeld zu jagen.
Aus dem Grund gibt es beim seriellen Hybrid von Honda z.B. erst bei höheren Tempi erst einen Kraftschluss zum Verbrenner, darunter überwiegt die Generatorfunktion trotz Wandlungsverlusten.
Da das Fahrzeug als Elektrofahrzeug gedacht ist, ist die Effizienz des REx aber sowieso zweitrangig.
Dass BMW zudem erstmal den günstigen Weg mit einem schon existenten Antrieb gegangen ist, sollte man dabei auch berücksichtigen. Mit einem REx sind nämlich auch ganz andere Motoren möglich, mit denen die meisten im PKW nicht unbedingt als Alleinantrieb fahren wollen würden, gerade wenn man eben den Bereich 20 - 30 kW betrachtet.
Ob jetzt der Zweizylinder-Motor aus dem BMW-Roller C600 das Kennfeldoptimierte Ideal darstellt wage ich mal ganz massiv zu bezweifeln, deshalb ist das Ganze REX-Konzept aber nicht gescheitert.
Das Rex-Konzept wird aber dennoch nach den PHEV's auch noch verschwinden, zumindest bei denen wo nur manchmal Langstrecke fahren (DC-Ladehäufigkeit). Dafür wird das Ladenetz und die Ladegeschwindigkeit einfach viel zu gut.
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
@Skodadriver0815 schrieb am 15. Juli 2019 um 08:18:03 Uhr:
Und eine halbe Tonne Akku oder zwei Autos ist etwa nicht verschwenderisch? Umweltschutz kostet eben.
In welchem Kontext siehst du das zu meiner Kritik?
Bei einem ausreichend dimensionierten BEV ist der Akku nicht riesig groß und zwei Fahrzeuge muss man sich dafür auch nicht halten.
Vielmehr hast du einen Akku, der für den Alltag ausreicht (die besagten ~30 kWh) und für die restlichen 10 % den REx.
Ich sehe da keinen Gewinn drin, den Verbrenner unnötig groß zu dimensionieren, wenn er nicht entsprechend viel genutzt wird.
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 15. Juli 2019 um 08:42:42 Uhr:
Wieso ist ein REx kein vollwertiger Verbrenner? Und wo wäre da der Vorteil?
Er ist kein vollwertiger Verbrennerantrieb, weil er nun mal nicht die Räder antreibt und allein von der Auslegung her nur für den Generatorbetrieb gedacht ist.
Der Vorteil ist doch wohl offensichtlich.
Er ist kleiner, leichter und sparsamer, insbesondere wenn man eben bedenkt, dass der überwiegende Teil der Strecken nun mal elektrisch bewältigt wird.
Wenn so ein REx vielleicht 10x im Jahr läuft, ist die Wartung auch bei weitem günstiger, da er weniger Betriebsstunden macht und durch die kleinere Auslegung auch weniger Wartungsbedarf hat.
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 15. Juli 2019 um 08:42:42 Uhr:
Da verbindet der PHEV als Übergangstechnologie diese beiden Welten.Wo genau sollte er das tun? Deine aufgezählten Punkte haben doch kaum was mit der Wahl des Konzepts zu tun, sondern vielmehr mit der Art des Angebots.
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Genau das finde ich eben nicht. Ich hab keine Lust, von einer Tagestour von 700 km die Hälfte mit einem 20-30kW Motörchen erledigen zu müssen. Da wird einem die Milch sauer... und selbst dann wenn es nur ein Mal im Monat vorkommt.
Und wie genau begründest du das faktisch? So ein 30 kW Generator reicht aus, um viele Fahrzeuge immerhin noch mit ~130 km/ h konstant fahren zu lassen, zumal du bei solchen Strecken während der Pause eventuell ja sogar noch nachladen kannst (dass das nicht immer geht ist mir bewusst, insbesondere wenn man Säuglinge hat), Ladeleistung wäre mit dem Konzept kein so großes Problem.
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Klammere mal größere PHEV aus, die kauft man nicht um effizient zu fahren...
Worin soll da ein Vorteil bestehen, den sehe ich überhaupt nicht. Warum glaubst du, dass es so einen gravierenden Unterschied macht, ob du einen kleinen RX oder wie z.B. beim Prius PHEV einen 1,5 (1,8) Liter Motor „herumschleppst“. Wegen der 100 kg Mehrgewicht? Lächerlich...
Wie holgor erwähnt hat, der verursacht den selben Wartungsaufwand, und billiger ist er sicher nicht, eher teurer weil fehleranfälliger.
Holgors Aussage ist aber nunmal falsch. Ein vernünftiger REx verursacht weniger Wartungsaufwand, allein schon deshalb weil er weniger Betriebsstunden macht und mit weniger Teilen aufwartet. Es macht durchaus einen Unterschied, ob man vier Zylinder mit 50 % der Betriebsstunden wartet oder ob man 2 Zylinder mit 10 % der Betriebsstunden wartet.
Dazu kommt neben dem Mehrgewicht der größere Bauraum.
eben.
Nein, deine Annahme ist falsch, nur möchtest du das nicht einsehen...
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Die meisten PHEVs haben keinen überdimensionierten Elektromotor, darum reichen sie auch nur bis etwa 120, 130 km/h.
Genau umgekehrt, quasi alle PHEV haben einen überdimensionierten Elektroantrieb, da dieser für den alleinigen Betrieb über den normalen Tempobereich und eine größere Strecke ausgelegt ist und nicht nur zum kurzzeitigen Ersatz des Verbrenners oder zur Lastpunktverschiebung.
eben.
Und wieder liegst du mit deiner These falsch...
Lastpunktverschiebung alleine macht keinen Hybridantrieb, da bist du relativ beratungsresistent.
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
Ab wann man von einem „vollwertigen“ E-Antrieb sprechen kann ist wohl hier reine subjektive Definitionssache? ab 20kW, ab 50 oder erst ab 100? Ein E Motor, der mehrere km eigenständig fahren kann ist für mich vollwertig, die Fahrstrecke hängt dann nur mehr von Akku ab.
Ein vollwertiger Antrieb ist zum alleinigen Antrieb über größere Strecken gedacht. Daher kommt auch die Unterscheidung nach PHEV und HEV und auch nur deshalb werden PHEV auch entsprechend gefördert, weil sie unter anderem vollwertige Elektrofahrzeuge sind.
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Ist es nicht, sonst funktioniert der Hybrid Mode nicht so wie er am effizientesten arbeitet, wurde bereits mehrfach nicht nur von mir erklärt...
Das ist falsch. Wenn du es erklärt haben willst, sollte es dir aber auch selber einleuchten.
Für einen vernünftigen Hybriden braucht man weder große Akkuspeicherkapazitäten, noch hohe elektrische Dauerleistungen, der Prius sollte dafür doch das beste Beispiel sein.
Beim REx, sprich dem bedarfsorientiertenseriellen Hybriden, fällt z.B. umgekehrt der Verbrenner und der Tank kleiner aus, eben weil es kein vollwertiger Antrieb ist.
eben.
Auch hier, leider liegst du falsch. Und der Prius PHEV ist das beste Beispiel, nur glaube ich, dass du keinen der Prius Modelle je gefahren bist... sonst würdest du nicht fortwährend dir selbst widersprechen...
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Ja, 30 kWh statt meiner 14 hätte ich sofort genommen, auf die Größe des Verbrenners aber nie verzichtet. Für 400 km mit 120 auf der Autobahn würde ich ihn nicht unbedingt brauchen, für längere Fahrten durch gebirgige Gegenden schon. Sonst wird jeder LKW vor dir zu einem längeren Begleiter...
Mit einem rein RX unterstützten E Antrieb wirst du sogar für den eine Bremse.
Dann gehst du schlicht falsch mit dem Fahrzeug um.
Leistung hättest du nämlich genug und wenn du vorm Gebirge den Akku leergesaugt hast und danach kilometerlang nur bergauf mit 20 kW fahren kannst, liegt das Problem beim Anwender. So einen REx würdest du auf längeren Strecken schon ab gut 75 % SoC anwerfen, damit er den Ladestand weitestgehend hält.
eben.
Das ist jetzt fast am lustigsten!! Du willst mir sagen, nach 8 Jahren Prius und 1 weiteren mit einem PHEV ich würde mit meinem Fahrzeug falsch umgehen... nehme ich eh nicht ernst...
Den Verbrauch schau ich mir an mit dem kleinen unwirtschaftlichen Motörchen. Da willst du effizient sein? Kann man auch nicht ernstnehmen...
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
@nastrowje schrieb am 15. Juli 2019 um 10:24:46 Uhr:
Erstens sehe ich keine Verschwendung. Es ist nicht Energie sparender ein BEV+RX zu bauen als ein PHEV, zumindest nicht grundsätzlich.
Es geht nicht nur um die Produktion, sondern um die gesamte Ressourcennutzung.
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
Zweitens braucht man bei einem PHEV immer beide Antriebe
Du brauchst aber keine zwei vollwertigen Antriebe, das ist doch gerade der Unterschied, um den es geht.
Dass PHEV hierbei eben gerade verschwenderisch sind, ist doch der ganze Inhalt der Diskussion.
eben.
Sind sie eben nicht, für fast (!) alle Fahrprofile. Auch für eine 100 km Autobahn Strecke fährst du mindestens 50% elektrisch, 200 km etwa 30%, eben durch den Hybrid Mode, den man aber verstehen muss.
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 11:27:51 Uhr:
Zitat:
wer dein 10% Statement glaubt hat das Konzept nicht verstanden.
Nun dann erzähl mal, wieviel % der Strecke beim PHEV elektrisch zurückgelegt werden?
Mit scheint nämlich, dass du bisher noch gar nicht verstanden hast, wovon ich rede.
Wer sich ein PHEV kauft, um den Alltag rein elektrisch und die Urlaubsfahrt mit dem Verbrenner zu bewältigen, schiebt im Alltag immer den Verbrenner ungenutzt durch die Gegend. Da kommen wir je nach Profil ziemlich schnell an die 90 % elektrisch und nur 10 % mit Verbrenner ran.
eben.
Kann ich dir genau sagen, etwa 48% elektrisch, 52% Verbrenner, kann man auf Spritmonitor nachlesen...
Die anderen PHEV Fahrer haben weitgehend ähnliche Statistiken.
Zitat:
Zitat:
@Skodadriver0815 schrieb am 15. Juli 2019 um 08:18:03 Uhr:
Zitat:
@FWebe schrieb am 15. Juli 2019 um 04:41:01 Uhr:
Diese ganze Plugin-Entwicklung ist ein Zeichen unserer technologischen Dekadenz. Man lebt hier schon so verschwenderisch, dass man in ein einzelnes Fahrzeug zwei vollwertige Antriebe steckt und das für gerade mal ~10 % der Anwendungsfälle, wenn überhaupt.
Und eine halbe Tonne Akku oder zwei Autos ist etwa nicht verschwenderisch? Umweltschutz kostet eben.
In welchem Kontext siehst du das zu meiner Kritik?
Bei einem ausreichend dimensionierten BEV ist der Akku nicht riesig groß und zwei Fahrzeuge muss man sich dafür auch nicht halten.
Vielmehr hast du einen Akku, der für den Alltag ausreicht (die besagten ~30 kWh) und für die restlichen 10 % den REx.
Ich sehe da keinen Gewinn drin, den Verbrenner unnötig groß zu dimensionieren, wenn er nicht entsprechend viel genutzt wird.
Rex geht in Richtung serieller Hybrid, oder nicht? Auch ein vernünftiges Konzept, ich halte nur nichts von reinen Batterie-Autos, das kann sich aber mit neuen Technologien wie dem Feststoff-Akku ändern, mit der jetzigen Technik wird das Batterie-Auto aber ein Nischenprodukt bleiben unter Marktbedingungen.
Ich sehe die PHEVs auch in der Kompaktwagenklasse und darunter, Fahrzeuge für sagen wir 20.000€, da tuts dann meinetwegen auch ein 90 PS 3-Zylinder.
Geht ja nicht nur um lange Urlaubsfahrten, von Stuttgart an den Bodensee oder in den Schwarzwald sind es auch 200 Km, da kommen viele E-Autos schon an ihre Grenzen.
Moin
Ein RE ist sicher eine gute Idee, so schlecht wie hier der PHeV dargestellt wird ist er allerdings auch wieder nicht.
Der REX im BMW i3 wog ungefähr so viel wie der gesamte Antrieb mit Getriebe im Prius... Allerdings dann mit 4 Zylindern und 1,8 Litern Hubraum.
Das Gewicht spielt da also so gut wie keine Rolle. Der REX im BMW wog fast genau so viel wie der verdoppelte Akku im Verlgeich zum 60Ah. Der REX im BMW hatte nicht nur Haltbarkeitsprobleme und war durstig, nein er kostete auch eher mehr in der Wartung als ein normaler Verbrennermotor. Ob das so sein muß sei dahingestellt, die Probleme mit dem REX aber sind belegt.
Der Prius 1 hatte gute 33 kW elektrisch, der 2er hatte 50 und die 3. Generation 60 kW. Mittlerweile hat der Prius fast 70 kW elektrisch.
Der Kia PHEV hat 45 kW. Ja, damit ist überholen ein Problem, fahren hingegen absolut nicht. Vor allem aber sehe ich nicht den viel zu großen E-Motor für seine Anwendungsgebiete, wozu ja auch das Rekuperieren gehört.
Mein Verbrenner läuft unter anderem zum heizen des Innenraumes, er spart also auch die Standheizung ein. Der Verbrauch ist einer Standheizung ebenbürtig, lediglich der Komfort des Vorwärmens ist nicht gegeben.
Die größe des Motors hat seinen Grund, der Attkinsonzyklus braucht um überhaupt Leistung zu erbringen einen recht großen Hubraum, ohne diesen voll zu nutzen.
Um dann aber noch die geforderten 20-30 kW Leistung zu erbringen muß der Motor halt, um weiterhin nur mit 3,xx Liter zu fahren, entsprechend groß dimensioniert sein um optimal zu verbrennen. Dennoch ist ausreichend Leistung vorhanden um auch schnelle Etappen zu fahren, was beim REX mit kleinem Akku schnell zur Schnecke wird.
Insgesamt sehe ich den PlugIn deutlich besser als er hier dargestellt wird.
Moin
Björn
Zitat:
@Skodadriver0815 schrieb am 15. Juli 2019 um 13:59:36 Uhr:
...von Stuttgart an den Bodensee oder in den Schwarzwald sind es auch 200 Km, da kommen viele E-Autos schon an ihre Grenzen.
Dann bleiben uns wenigstens die ganzen Tagesausflügler erspart 😛, Ne echt es gibt auch hier Ladestationen, und Hotels mit Destination-Charger.
Der eigentliche Vorteil des PHEV ist, Der Akku ist z.Zt. Finanzier und eher lieferbar. Jeder kann mal anfangen mit der E-Mobilität und bei den Schnarchladern reicht die oft vorhandene Schuko. Andere Vorteile sehe ich erst mit großem Abstand.
Ob VW mit seiner Zukünftigen id-Schiene und Mild-Hybrid-Schiene mehr Erfolg hat?
Nochmals zur Erinnerung: Elektroautos sind der am schnellsten wachsende Fahrzeugmarkt. Da stellt sich nicht die Frage ob sie Erfolg haben, sondern nur noch wann genau. 2020-2022 schätze ich geht´s richtig ab.