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IMHO - "Argumente" gegen das Elektroauto

Themenstarteram 9. September 2011 um 0:43

Die Elektromobilität beschäftigt mich schon so einige Zeit.

Mich regen Menschen nicht auf die was gegen diese Art von Fortbewegung haben.

Elektromobilität ist für LKW (noch?) nicht das richtige.

Der Akku ist ein sehr schweres und teures Element im Auto.

Das Bild der Elektromobilität wird von Idealisten-Autos geprägt wie dem CityEL.

Und so gibt es viele tolle Argumente gegen das Elektroauto.

Aber nööö, Kritiker beladen, ein Auto, "Praxisgerecht" maximal und dann wird sich darüber beschwert das dieses Auto in einem Kuhkaff, welches Hauptsächlich aus Serpentinen und Sackgassen besteht, rechnerisch an zwei Stellen nicht stehen bleiben kann und wieder losfahren kann. Nebenbei kommt es die steilste Straße Europas ebenso nicht hoch.

Außerdem wird dann noch rumphilosophiert was denn wäre wenn das E-Auto solch eine Steigung länger fahren müsste.

Ich dachte so an den Mount Everest, ob das Auto dort zuerst an Überhitzung stirbt oder an den Minusgraden? Hat dann das Auto auch die Reichweite für den Berg oder nur zum Basislager?

Und hat Nepal einen ADAC der einen abschleppt?

Dann driftete der Thread über angehängte Wohnwagen zu einem anderen Thema ab.

Gegen solche "Argumente" hab ich was (der Mount Everest ist von mir hinzugedichtet).

Solche Argumente kommen dann auch noch von solchen die ein amerikanisches Autos, mit wahrscheinlich 8l Hubraum, als Avatar haben.

Diese amerikanischen Autos haben den Tank besonders hoch eingebaut, damit der Sprit möglicht weit auf ein Windrädchen fallen kann welches die Räder antreibt, verbrannt wird die Suppe damit die Straße nicht nass wird.

 

Weitere Beispiele für "Argumente", von Anderen, sind:

* Der Akku ist ja so unglaublich schwer

+ Ein Automatikgetriebe wiegt kapp 100kg, ein Dieselmotor wiegt 350kg, ein Tank wiegt mehr als 50 kg.

* Der Elektromotor hat eine Leistungskurve, ähnlich zu einem Verbrennungsmotor (aus diesem Forum!)

+ Ja hat ein Drehstrom Asynchron Motor wenn die Frequenz statisch ist (z.B. 50Hz).

Die Frequenz ist aber bei einem Elektroauto nicht statisch.

Man muss dank des Frequenzumrichters eher darauf aufpassen das es den Motor nicht zerreißt

* Das laden dauert so lange

+ Wenn man nicht an der 16A Schukosteckdose laden würde, währen 80% in 15min möglich.

* Die Infrastruktur ist nicht da.

+ Jedes blöde Haus ist mit 63A abgesichert ca. 36345W aus dem "Drehstrom".

Also ohne weitere Infrastruktur kann man in jede Garage diese Leitung verlegen.

Diese roten Drehstromstecker (CEE-Stecker) gibt es in einer 125A-Ausführung, also sind auch doppelt so hohe Leistungen für den Normalsterblichen jetzt schon benutzbar (da müsste man dann dickere Leitungen in die Garage legen), die Kapazitäten sind ja auch da, es wird ja nicht für jedes neue Haus ein neues Kabel bis zum Kraftwerk gelegt und nicht alle Autofahrer laden auf einmal.

Später könnte man dann auch noch denjenigen der möglichst schnell laden möchte zur Kasse beten da er ja das Netz höher belastet, Gemütlichlader bekommen dann inneralb von 8 Stunden ihre Energie garantiert geliefert zum Niedrigstpreis. Smartmeter ist das Stichwort.

* Mein Audi A8 hat aber 250PS

+ Dauerleistung? Bei jeder Geschwindigkeit?

Bei Elektromotoren wird die Dauerleistung angegeben, und nicht die Maximalleistung. Außerdem kann dank Frequenzumrichter die Leistung von der ersten Umdrehung an, an die Reifen gebracht werden, ohne an einer Kupplung zu schleifen

* Elektroautos sind im deutschen Strommix gar nicht Umweltfreundlich

+ Richtig, jede Umwandlung der Energie vom der Kohle (Negativbeispiel) zum Motor des Elektromotor ist mit Verlusten verbunden. Das ist aber nicht das Konzept der Elektroautos, eher ist es dazu in der Lage regenerative Energien zu nutzen und nur dann macht es Sinn.

Für Klugscheißer ;), die Energie geht nicht verloren sondern wird in Wärme umgewandelt, die wir nicht weiter nutzen können, sie ist also verloren. :P

* Ein Verbrennungsmotor hatte vor dem "Elektrohype" eine Effektivität von 30%, jetzt sind es 40%, its magic!

+ Ja bei einer bestimmten Temperatur, bei einer bestimmten Drehzahl und bei einer bestimmten Leistung.

Die Effektivität ab Steckdose liegt beim Elektroauto bei mehr als 80% (Gesamtbild bitte betrachten, es gibt Situationen da ist die Effektivität niedriger, aber andere da ist sie höher).

Unfair ist noch das keiner fragt wie denn der Sprit überhaupt ins Auto kommt. (Aus der Zapfsäule! Ganau so wie der Strom aus der Steckdose kommt :D )

 

Jetzt habe ich mir vieles von der Seele geschrieben.

Um es noch unübersichtlicher zu machen könnte ich natürlich auch noch mit Quellen und Co um mich schmeißen und anhand dieser dann vorrechnen das es (in der berechneten Theorie) nicht so schwer ist ein alltagstaugliches Auto zu bauen.

Was dann der Kindertraum von mir ist, dies der ganzen Welt zu beweisen und ein alltagstaugliches Auto (Golf Plus :D ) zu einem PS-Monster mit 400km Reichweite umzubauen. Nun da es Finanziell für mich vorerst unvorstellbar ist, werde ich erst mal Studieren ;).

Wer es geschafft hat den Text durchzulesen darf ihn zerfleischen!

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 9. September 2011 um 0:43

Die Elektromobilität beschäftigt mich schon so einige Zeit.

Mich regen Menschen nicht auf die was gegen diese Art von Fortbewegung haben.

Elektromobilität ist für LKW (noch?) nicht das richtige.

Der Akku ist ein sehr schweres und teures Element im Auto.

Das Bild der Elektromobilität wird von Idealisten-Autos geprägt wie dem CityEL.

Und so gibt es viele tolle Argumente gegen das Elektroauto.

Aber nööö, Kritiker beladen, ein Auto, "Praxisgerecht" maximal und dann wird sich darüber beschwert das dieses Auto in einem Kuhkaff, welches Hauptsächlich aus Serpentinen und Sackgassen besteht, rechnerisch an zwei Stellen nicht stehen bleiben kann und wieder losfahren kann. Nebenbei kommt es die steilste Straße Europas ebenso nicht hoch.

Außerdem wird dann noch rumphilosophiert was denn wäre wenn das E-Auto solch eine Steigung länger fahren müsste.

Ich dachte so an den Mount Everest, ob das Auto dort zuerst an Überhitzung stirbt oder an den Minusgraden? Hat dann das Auto auch die Reichweite für den Berg oder nur zum Basislager?

Und hat Nepal einen ADAC der einen abschleppt?

Dann driftete der Thread über angehängte Wohnwagen zu einem anderen Thema ab.

Gegen solche "Argumente" hab ich was (der Mount Everest ist von mir hinzugedichtet).

Solche Argumente kommen dann auch noch von solchen die ein amerikanisches Autos, mit wahrscheinlich 8l Hubraum, als Avatar haben.

Diese amerikanischen Autos haben den Tank besonders hoch eingebaut, damit der Sprit möglicht weit auf ein Windrädchen fallen kann welches die Räder antreibt, verbrannt wird die Suppe damit die Straße nicht nass wird.

 

Weitere Beispiele für "Argumente", von Anderen, sind:

* Der Akku ist ja so unglaublich schwer

+ Ein Automatikgetriebe wiegt kapp 100kg, ein Dieselmotor wiegt 350kg, ein Tank wiegt mehr als 50 kg.

* Der Elektromotor hat eine Leistungskurve, ähnlich zu einem Verbrennungsmotor (aus diesem Forum!)

+ Ja hat ein Drehstrom Asynchron Motor wenn die Frequenz statisch ist (z.B. 50Hz).

Die Frequenz ist aber bei einem Elektroauto nicht statisch.

Man muss dank des Frequenzumrichters eher darauf aufpassen das es den Motor nicht zerreißt

* Das laden dauert so lange

+ Wenn man nicht an der 16A Schukosteckdose laden würde, währen 80% in 15min möglich.

* Die Infrastruktur ist nicht da.

+ Jedes blöde Haus ist mit 63A abgesichert ca. 36345W aus dem "Drehstrom".

Also ohne weitere Infrastruktur kann man in jede Garage diese Leitung verlegen.

Diese roten Drehstromstecker (CEE-Stecker) gibt es in einer 125A-Ausführung, also sind auch doppelt so hohe Leistungen für den Normalsterblichen jetzt schon benutzbar (da müsste man dann dickere Leitungen in die Garage legen), die Kapazitäten sind ja auch da, es wird ja nicht für jedes neue Haus ein neues Kabel bis zum Kraftwerk gelegt und nicht alle Autofahrer laden auf einmal.

Später könnte man dann auch noch denjenigen der möglichst schnell laden möchte zur Kasse beten da er ja das Netz höher belastet, Gemütlichlader bekommen dann inneralb von 8 Stunden ihre Energie garantiert geliefert zum Niedrigstpreis. Smartmeter ist das Stichwort.

* Mein Audi A8 hat aber 250PS

+ Dauerleistung? Bei jeder Geschwindigkeit?

Bei Elektromotoren wird die Dauerleistung angegeben, und nicht die Maximalleistung. Außerdem kann dank Frequenzumrichter die Leistung von der ersten Umdrehung an, an die Reifen gebracht werden, ohne an einer Kupplung zu schleifen

* Elektroautos sind im deutschen Strommix gar nicht Umweltfreundlich

+ Richtig, jede Umwandlung der Energie vom der Kohle (Negativbeispiel) zum Motor des Elektromotor ist mit Verlusten verbunden. Das ist aber nicht das Konzept der Elektroautos, eher ist es dazu in der Lage regenerative Energien zu nutzen und nur dann macht es Sinn.

Für Klugscheißer ;), die Energie geht nicht verloren sondern wird in Wärme umgewandelt, die wir nicht weiter nutzen können, sie ist also verloren. :P

* Ein Verbrennungsmotor hatte vor dem "Elektrohype" eine Effektivität von 30%, jetzt sind es 40%, its magic!

+ Ja bei einer bestimmten Temperatur, bei einer bestimmten Drehzahl und bei einer bestimmten Leistung.

Die Effektivität ab Steckdose liegt beim Elektroauto bei mehr als 80% (Gesamtbild bitte betrachten, es gibt Situationen da ist die Effektivität niedriger, aber andere da ist sie höher).

Unfair ist noch das keiner fragt wie denn der Sprit überhaupt ins Auto kommt. (Aus der Zapfsäule! Ganau so wie der Strom aus der Steckdose kommt :D )

 

Jetzt habe ich mir vieles von der Seele geschrieben.

Um es noch unübersichtlicher zu machen könnte ich natürlich auch noch mit Quellen und Co um mich schmeißen und anhand dieser dann vorrechnen das es (in der berechneten Theorie) nicht so schwer ist ein alltagstaugliches Auto zu bauen.

Was dann der Kindertraum von mir ist, dies der ganzen Welt zu beweisen und ein alltagstaugliches Auto (Golf Plus :D ) zu einem PS-Monster mit 400km Reichweite umzubauen. Nun da es Finanziell für mich vorerst unvorstellbar ist, werde ich erst mal Studieren ;).

Wer es geschafft hat den Text durchzulesen darf ihn zerfleischen!

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33 Antworten
am 9. September 2011 um 7:51

Zitat:

Nun da es Finanziell für mich vorerst unvorstellbar ist, werde ich erst mal Studieren

Ich hoffe, du bleibst den Ingenieurwissenschaften erspart....

Wie wär's mit etwas aus den Sozialwissenschaften oder "irgendwas mit Medien"?

Super Beitrag!

Da ich schon ziemlich lange mitlese (und schreibe) vermeinte ich doch den einen oder anderen Wiederzuerkennen :p

Es ist doch immer wieder lustig, wie gewisse "Freiheitsverteidiger" eigentlich nicht ihren Karren weiterfahren wollen, sondern mit welch teils dämlichen Argumenten sie anderen die E-mobility vergrätzen wollen (Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!)

Da fährt also einer seinen 25km Arbeitsweg:

1. Start bei - 45Grad Celsius (muß in Sibirien wohnen) : Der V8 startet beim ersten Schlüsseldreh, wo das E-Auto nicht mal mehr piepst. :confused:

2. Rasanter Start mit 250 PS (187kW) aus dem Kalten, die sichere Traktion überträgt die volle Leistung mit 42,3% Wirkungsgrad auf alle 4 Räder und hält ihn sicher in der Spur, Winterverbrauch (ohne Klimaanlage) 6,5l, was jedoch bei 187kW Sofort- und gefühlter Dauerleistung einen Wirkungsgrad nicht von 42,3% sondern von rund 300% ergibt, die Wärme (zur Heizung des Autos) kommt noch oben drauf :D (Wie ich doch die Physik liebe), da kommt natürlich kein E-Auto mit

3. Der Weg führt einen steilen 40km langen Anstieg mit 25% hinauf (was die E-Gurke natürlich auch nicht kann) wir wären dann übrigens deutlich über dem Mount Everest.

4. Die Reichweite liegt natürlich bei 1600km (VW-Werbung Passat Diesel) der traurige Tankwart erschießt mit der Tankpistole in der Hand, das E-Auto bleibt natürlich schon bei 60km liegen und ruft den ADAC

Wir lernen: Wenn aber ein E-Auto mal schnell nachtanken muß und den Strom (40kWh) in 1,5 Minuten auftankt, braucht es eine Leistung von 1,6MW. Da aber alle Autos Deutschlands (Ziel 20.000) gleichzeitig in 1,5 Minuten auftanken, kommen 320GigaWatt zusammen, also brauchen wir 381 neue Atommeiler á 840MW Nettoleistung, die als "Schattenkraftwerke" die erneuerbaren Energien als "Brückentechnologie" begleiten. Und alle müssen das mit dem hohen Strompreis von 1€/kWh bezahlen, womit das E-Auto (20kWh/100km) ja nun mit 20€/100km :( auch nicht mehr billiger ist. Deshalb Weg mit der Mineralölsteuer, dann kostet der Diesel wieder unter 1€ und die 100km nur 6,50€ :)

q.e.d. :D

Ach ja, und Photovoltaikanlagen gehören verboten. Echte Schweinerei, das die sogar den Strom für unter 0,22€/kWh produzieren, das geht ja dann gar nicht mehr. Am besten auch gleich die Windräder mit verbieten, die machen eh zuviel Krach, gerade in Nabenhöhe kann man bei den 43dB ja überhaupt nicht schlafen, der "Schlagschatten" klingt auch schon äußerst brutal, muß sich ja jeder bedroht fühlen. Nieder mit dem "Ökoterrorismus" und "Ökofaschisten" :mad: , wählt die F.D.P. (Freiheitsliebende Diesel Partei) :D

Zitat:

Original geschrieben von batt_energy

Zitat:

Nun da es Finanziell für mich vorerst unvorstellbar ist, werde ich erst mal Studieren

Ich hoffe, du bleibst den Ingenieurwissenschaften erspart....

Wie wär's mit etwas aus den Sozialwissenschaften oder "irgendwas mit Medien"?

Ich kann mir seinen Beitrag nur so erklären, daß er nicht verstanden hat was die Kritiker meinten.

Solche Rundumschläge helfen nur ihm ;)

Vielleicht sollte er doch Elektrotechnik studieren ;)

Oder etwas mit der Endung...ologie :)

Zitat:

Original geschrieben von oregano4

...Solche Argumente kommen dann auch noch von solchen die ein amerikanisches Autos, mit wahrscheinlich 8l Hubraum, als Avatar haben...

Auf die Geschwinde habe ich jetzt keinen Avatar in der näheren Umgebung gefunden, der ein amerikanisches Auto darstellt. Du meinst doch hoffentlich nicht den Alfa Romeo Montreal, den unerreichbar gebliebenen Traum meiner Studentenzeit, der hier häufig zu sehen ist. Der hat zwar keine 8l Hubraum, aber immerhin 8 Zylinder, wenn ich richtig informiert bin.

Ich denke, du hast so ziemlich alle Argumente angeführt, warum ich kein Elektroauto habe. Dabei darf man nicht übersehen, dass nichtnur sachlich begründete Argumente, sondern auch die nur vermeintlich richtigen dem schnellen Siegeszug des EV im Wege stehen.

Was ich in deiner Aufzählung vermisst habe: da wäre noch die Lüge von der Öl-Verknappung.

Zitat:

Original geschrieben von eCarFan

....

Was ich in deiner Aufzählung vermisst habe: da wäre noch die Lüge von der Öl-Verknappung.

na klar doch, wir haben ja schon wieder einen riesigen Ölfund in Gorleben vermelden können. Deswegen bekommt ja auch jeder Wendländer kostenlos ein Karnevalskostüm und kann sich als Ölscheich verkleiden. :D

Jeden Tag ein Kalauer mehr :rolleyes:

Aber sag das nicht der OPEC, die glauben doch tatsächlich der Weltbedarf steigt nicht und die Förderquoten sinken nicht, der Preis würde erst "2020 die Range 70/80$ je Barrel" (S. 19) erreichen und 106$ um 2030 ! Kannste mal sehen, wie gut es den Wendländern schon geht ;)

Psst, BRENT (Hauptsorte für Europa) kostet heute 116$ Quelle : (nicht zu verwechseln mit Ölquelle)

London ICE Futures

 

Hi,

also ich finde ja, dass E-Autos nicht das wichtigste Problem lösen: Das Konzept Auto.

Ich meine damit, dass ein bis vier Menschen mit einer guten Tonne an Fahrzeuggewicht durch die Stadt fahren (und jedes Auto mehrere Quadratmeter Platz weg nimmt.)

Im Schnitt verbraucht ein Auto sagen wir 7 Liter auf 100km, das sind knapp 60 kWh.

Das ist einfach Verschwendung! Kann man sich eigentlich nur leisten wenn man einen Joker in der Tasche hat: ÖL! (hohe Energiedichte, relativ billig und genug vorhanden). Und nebenbei kann man an der Jahrzehnte langen Energieverschwendung ja noch prima Geld verdienen.

Nu ist das mit dem genug vorhanden Öl ja bald nicht mehr so und der Klimawandel kommt dazu. Daher jetzt die Idee: Wir machen das mit Strom.

Super Idee, aber warum dann nicht gleich noch das mit der Energieverschwendung lösen? Leichter, langsamer, effizienter.

Leider verkaufen die Autokonzerne bisher diesbezüglich alten Wein in neuen Schläuchen...

Mein persönlicher Favorit für die Städte sind ja Elektroräder, die kommen mit 1kW etwa100 km weit, es gib sie als Lastenräder oder Kompakt damit sie in den Zug oder ins Wohnmobil passen... dazu steht ja jede Menge in meinem Blog.

Ich habe über e-Autos mal einen etwas abschätzenden Artikel geschrieben, und ich kann mir vorstellen, das viele hier das ganz anderes sehen als ich. Daher interessiert mich Eure Meinung sehr! Lest doch mal:

http://www.eradhafen.de/.../

Beste Grüße

e-Rad Hafen

Solange Verschwendung so billig ist, wird sich bei der Mehrheit in unserer Gesellschaft nichts ändern.

Nur der Preis oder Naturkatastrophen können daran etwas ändern. Kaum jemand ändert heute seine Einstellung zum Konsum und zur Ressourcenverschleuderung mit der Überlegung, etwas für die übernächste Generation zu tun. So weit denkt eigentlich niemand.

Dafür gibt es jede Menge unnötige Konsumbeispiele von Freizeitangeboten bis zu Warenangeboten. Und natürlich auch unsere heute total übermotorisierten Autos. Man fährt mit 100 und mehr PS zum einkaufen und bewegt dabei 1.5 und mehr Tonnen. Absoluter Verhältnisblödsinn. Vor 50 Jahren sind wir Käfer oder Isetta oder was auch imer gefahren und es hat mit dieser PS-Leistung funktioniert.

Wenn ich heute mit meinem E-Auto (1200 kg) im Stadtverkehr mitschwimme, so brauche ich rund 20PS für den Start an der Kreuzung. Das Auto hätte über 60PS ;) Wozu brauchen andere Stadtautos 100 und mehr PS? Sinnlose Verschwendung.

Themenstarteram 9. September 2011 um 18:16

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Zitat:

Original geschrieben von batt_energy

Zitat:

Nun da es Finanziell für mich vorerst unvorstellbar ist, werde ich erst mal Studieren

Ich hoffe, du bleibst den Ingenieurwissenschaften erspart....

Wie wär's mit etwas aus den Sozialwissenschaften oder "irgendwas mit Medien"?

Ich kann mir seinen Beitrag nur so erklären, daß er nicht verstanden hat was die Kritiker meinten.

Solche Rundumschläge helfen nur ihm ;)

Vielleicht sollte er doch Elektrotechnik studieren ;)

Oder etwas mit der Endung...ologie :)

Es wird Maschinenbau sein. Ein wenig technisches Verständnis bringe ich durch meine Ausbildung zum Mechatroniker schon mit.

Wieso sollte ich den Ingenieurwissenschaften erspart bleiben?

Warum hat batt_energy schon zwei mal ein Danke erhalten?

Und warum liegt hier Stroh?

 

Zitat:

Original geschrieben von eCarFan

Zitat:

Original geschrieben von oregano4

...Solche Argumente kommen dann auch noch von solchen die ein amerikanisches Autos, mit wahrscheinlich 8l Hubraum, als Avatar haben...

Auf die Geschwinde habe ich jetzt keinen Avatar in der näheren Umgebung gefunden, der ein amerikanisches Auto darstellt. Du meinst doch hoffentlich nicht den Alfa Romeo Montreal, den unerreichbar gebliebenen Traum meiner Studentenzeit, der hier häufig zu sehen ist. Der hat zwar keine 8l Hubraum, aber immerhin 8 Zylinder, wenn ich richtig informiert bin.

...

Was ich in deiner Aufzählung vermisst habe: da wäre noch die Lüge von der Öl-Verknappung.

Ja ich meine den Alfa Romeo Montreal, ein Auto mit sehr vielen schönen Details, ich habe ihn fälschlicherweise mit Ford Mustang und Co. in eine Schublade geworfen.

Das Thema rund um Ölverknappung kann man wenn man will sehr komplex machen, dass das Öl mal knapp wird, ist meiner Meinung nach am wahrscheinlichsten.

 

Nun sollte ich mal dazu kommen ein Elektroauto zu bauen dann wird es kein Idealistenauto.

Ich weiß zwar nicht zu 100% was der Kunde will, aber ich weiß was er für Alternativen hat.

Mein Liebling der Pappmaché CityEL:

+ Er ist Elektrisch, er ist sparsam, der Unterhalt ist kostengünstig

o Er ist ein Einsitzer (Befürworter sagen, dass es optimal ist)

o Er hat einen kleinen Kofferraum (Befürworter sagen er ist optimal)

o Er hat eine Reichweite von 100 km (Befürworter sagen, dass es optimal ist)

- Er fährt 63 km/h

- Er kostet 11.000€

- Er ist Serienmäßig nicht für ein Radio vor gerüstet (Radiovorbereitung 159€ + Radio 299€)

- Ein Schnellladegerät kostet 500€ extra

- Er hat keinen Airbag

- Er hat kein ABS, ESP und Co.

- Er hat nur einen Frontscheinwerfer, und dazu noch ein Konventioneller.

Fazit:

Der CityEL ist und bleibt ein Auto von und für Idealisten

Meiner Meinung nach würde es sich recht gut verkaufen wenn er in einem Grundsoliden Paket 5.000€ kosten würde. Faktisch ist es ein leicht besseres Moped. Solch ein Fahrzeug ist keine Konkurrenz für Autos.

Ich denke das es einen Markt gibt für Elektroautos, besonders Autos die eine Alternative sind.

Kaum ein Kunde möchte den Komfort der zur zeit in einem Auto steckt missen, also muss man diese Bedürfnisse bedienen und trotzdem ein sparsames, vernünftiges und Innovatives Auto verkaufen.

Ich würde "unvernünftigerweise" eine Klimaanlage einbauen.

Der Idealist in meinem Kopf schreit und sagt: " mach einfach die Fenster auf!".

Der Techniker sagt: "bei recht niedrigen Geschwindigkeiten ist die Aerodynamik mit offenen Fenstern so schlecht, dass sich eine Klimaanlage lohnt.".

Dann spring in meinem Kopf noch einer rum der sagt: "Ein Elektroauto was kaum einer Kauft ist zwecklos, nur wegen einer Klimaanlage.".

Also käme die Klimaanlage in das Auto rein, der Idealist könnte ja dafür sorgen das sie nicht immer läuft.

Ich denke aber das ein Kunde durchaus verstehen würde das er nur einen Zweisitzer braucht, da kann man dann tatsächlich auf die zwei/drei Sitze hinten einfach so verzichten und Gewicht und unnötig mitkutschiertes Volumen sparen, da hätte sich der Idealismus durchgesetzt.

Aber auch nicht ganz ein Einsitzer wäre zu extrem und beim Komfort der zwei Sitze wäre der Idealismus Verlierer.

Und wenn man sich 10.000 solcher Gedanken gemacht hat, und immer den Spagat zwischen kaufendem Kunden und Idealismus versucht hat, na dann hat man glaube ich ein Auto mit hohen Verkäufen.

Wenn ich mir das alles so nochmal durchlese klingt das alles doch so Idealistisch und Naiv, aber es müsste doch so gehen...

 

e-Rad Hafen's und i-MiEV's Post sind während ich das hier geschrieben habe eingegangen. Ich antworte noch darauf :)

Ja und es dauert lange um solch einen Text zu verfassen, da hüpfen noch mehr in meinem Kopf rum als der Techniker, der Idealist und der andere :D.

E-Auto, Elektrorad, alles verschwenderische Technik von Gestern. Das politisch korrekte Verkehrsmittel der Zukunft sieht so aus:

http://www.krone.at/.../...nigen_auf_24_kmh-Rasende_iShoes-Story-81931

Zitat:

Original geschrieben von Noris123

E-Auto, Elektrorad, alles verschwenderische Technik von Gestern. Das politisch korrekte Verkehrsmittel der Zukunft sieht so aus:

http://www.krone.at/.../...nigen_auf_24_kmh-Rasende_iShoes-Story-81931

Ich will aber sitzen wenn ich fahre... ;)

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Ich will aber sitzen wenn ich fahre... ;)

Ist ja auch nichts für alte Säcke.:D:D

@ Oregano4

Also ich denke das mehr Nissan Leaf verkauft werden als City-EL, die Zeit für Behilfsfahrzeuge lief irgendwann in den 50ern aus. ;)

Der Kapitalisten Idealist sagt: "Das Ding lässt sich ja nichtmal in Indien verkaufen" :eek:

Zitat:

Original geschrieben von Noris123

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Ich will aber sitzen wenn ich fahre... ;)

Ist ja auch nichts für alte Säcke.:D:D

Danke. :D Wenigstens hat Deine Marketingabteilung das kapiert, ;)

Themenstarteram 9. September 2011 um 19:19

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Zitat:

Original geschrieben von Noris123

E-Auto, Elektrorad, alles verschwenderische Technik von Gestern. Das politisch korrekte Verkehrsmittel der Zukunft sieht so aus:

http://www.krone.at/.../...nigen_auf_24_kmh-Rasende_iShoes-Story-81931

Ich will aber sitzen wenn ich fahre... ;)

Dann kaufst du dir eben zwei paar, und einen Stuhl.

Dann kannst du auch immer an die Tankstelle fahren und dir dort Batterien kaufen und die alten wegschmeißen.

Leicht ist dieses Fahrzeug auch.

So! Das Problem der Elektromobilität ist gelöst, diese Forum kann dann geschlossen werden.

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