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BMW-Entwicklungsvorstand: Niemand will Elektroautos

Themenstarteram 3. Juli 2019 um 7:31

Ich schmeiß das mal einfach in den Ring ;)

https://www.tichyseinblick.de/.../

Danke und Gruß

der "Stevie"

Beste Antwort im Thema

Ich fahr seit 3 Monaten ein Elektroauto und bin noch nie zum Laden gefahren. Ich lade im Büro (Ausnahme) oder beim Einkaufen (Regel). Das ist zwar so individuell wie Deine Mietwohnung in der Ladesäulendiaspora, aber man kann eben nicht seine individuelle Lage einfach verallgemeinern.

Die Elektromobilität kann nichts dafür, dass Du weder einen Stellplatz noch eine Garage oder einen Arbeitsplatz hast, an dem Du laden kannst. Das ist im Moment noch nicht die Regel.

Aber im Jahr 2000 war DSL auch die Ausnahme. Heute ist eine Wohnung ohne Breitbandanschluss nahezu unvermietbar und in 20 Jahren wird ein Stellplatz ohne Steckdose ebenfalls unvermietbar sein.

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am 22. Juli 2019 um 14:10

Zitat:

@Skodadriver0815 schrieb am 22. Juli 2019 um 12:38:27 Uhr:

 

Für S21 gilt das selbe wie beim E-Auto, Sinn oder Unsinn wird erst die Zeit zeigen.

Sinnvoll wäre es wenn es deutlich weniger Menschen gäbe, zumindest für den Rest des Planeten. Alles andere ist fasst nur Kosmetik, aber das ist auch besser als Garnichts.

Der E-Antrieb ist ohne Zweifel Teil der Zukunft, ob es die aktuelle Akkutechnologie bleibt steht auf einem anderen Blatt.

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 22. Juli 2019 um 14:10:06 Uhr:

Zitat:

@Skodadriver0815 schrieb am 22. Juli 2019 um 12:38:27 Uhr:

 

Für S21 gilt das selbe wie beim E-Auto, Sinn oder Unsinn wird erst die Zeit zeigen.

Sinnvoll wäre es wenn es deutlich weniger Menschen gäbe, zumindest für den Rest des Planeten. Alles andere ist fasst nur Kosmetik, aber das ist auch besser als Garnichts.

Der E-Antrieb ist ohne Zweifel Teil der Zukunft, ob es die aktuelle Akkutechnologie bleibt steht auf einem anderen Blatt.

Ich denke nicht und damit kriegen wir auch wieder den Bogen zum Thema, Toyota hat für nächstes Jahr den Feststoff-Akku angekündigt, BMW und Toyota wollten mal kooperieren, was ist daraus geworden und was kann man vom Feststoff-Akku erwarten?

Artikel aus 2011, was ist aus dieser Kooperation geworden?

https://www.spiegel.de/.../...-und-toyota-werden-partner-a-801092.html

Zumindest ist man wohl nicht im Streit auseinander gegangen:

https://...omobil-industrie.vogel.de/.../

Zitat: Skodadriver

Das mag sein, aber Politik ist die Kunst des Machbaren, nicht alle Länder sind so reich wie Norwegen oder so totalitär wie China. Wenn es nur um die Luftqualität ginge, würde es wohl reichen, dem Diesel ein Ende zu bereiten und stattdessen Benzin-Hybride zu fördern.

Hallo Skodadriver,

ich denke, die Aufgabe der Politik ist u.A., vorausschauend den Bestand, den Wohlstand und den Frieden der Republik zu sichern. Dazu gehören auch Visionen (wenn auch Altkanzler Schmidt bei Visionen den Arztbesuch empfahl). Geld ist bei uns wohl das kleinere Problem. Die Lobbyisten der Industrie als Einflüsterer bestimmen die Politik. Auch sind die Entscheidungswege einer Demokratie sehr lang.

An den Feststoffakku glaube ich, wenn er in einem "normalen" Eauto eingebaut im Showroom steht und neutrale Tests bewiesen haben, dass er in einer Mehrheit an Eigenschaften besser ist als der dann gängige Lithium-Ionen-Akku und nicht signifikant teurer.

Und ich wette, dass dieser Zeitpunkt nicht 2020 sein wird. Egal, was Toyota alles erzählt.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 23. Juli 2019 um 12:56:29 Uhr:

An den Feststoffakku glaube ich, wenn er in einem "normalen" Eauto eingebaut im Showroom steht und neutrale Tests bewiesen haben, dass er in einer Mehrheit an Eigenschaften besser ist als der dann gängige Lithium-Ionen-Akku und nicht signifikant teurer.

Und ich wette, dass dieser Zeitpunkt nicht 2020 sein wird. Egal, was Toyota alles erzählt.

Die jetzigen Akkus sind bestimmt nicht die Zukunft.

Interessanter Artikel, warum der Smart als E-Auto in New York bzw. den USA floppt:

Zitat:

In Europa gibt es den Fortwo und den Forfour nur noch mit Elektromotor. In den USA fiel diese Entscheidung sogar noch früher. Doch dann folgte der Paukenschlag: Die Marke wurde komplett gestrichen. Denn die Verkaufszahlen sind mit dem Wechsel zur E-Mobilität abgestürzt. Aber warum eigentlich?

https://www.focus.de/.../...roauto-nicht-funktioniert_id_10947283.html

Nimmt vll. denen etwas den Wind aus den Segeln, die das E-Auto grade für Großstädter predigen.

Im Land wo ein "Towncar" 5m lang ist, kann man einen Smart schlecht als praktisches Stadtauto vermarkten. Egal ob Elektromotor oder V8. ;)

Na ja, ein Bericht anzuführen der die Probleme einer Kleinswagenmarke in den USA behandelt ist ja weltweit gesehen weniger relevant, oder? Zudem ist dieser Bericht nicht sachlich verfasst. Beispiel: "Geht es beim Smart nicht darum, überall einen Parkplatz zu finden? Anstatt verzweifelt Ladestationen zu suchen?" Also wenn man zu Hause laden kann sind 160 Km Reichweite völlig ausreichen - da muss man nie an eine öffentliche Ladestation. Keine eigene Lademöglichkeit ist in der Stadt und teilweise auf dem Land schon ein Problem. Das lässt sich aber lösen durch den Ausbau von Ladeinfrastruktur. Das nächste Problem, warum es Kleinwagen noch schwer haben bei der E-Mobilität: Der momentan noch teure Akku fällt bei Kleinwagenpreisen prozentual mehr ind Gewicht. Genau deshalb ist ja z. B. die Strategie von Tesla so, dass sie sich von Luxus- und Sportmodellen runterarbeiten zu den Klein- un Stadtwägen.

am 24. Juli 2019 um 8:50

Zitat:

@Skodadriver0815 schrieb am 24. Juli 2019 um 08:11:28 Uhr:

….Die jetzigen Akkus sind bestimmt nicht die Zukunft.

Zitat:

...die Verkaufszahlen sind mit dem Wechsel zur E-Mobilität abgestürzt. Aber warum eigentlich?

https://www.focus.de/.../...roauto-nicht-funktioniert_id_10947283.html

Nimmt vll. denen etwas den Wind aus den Segeln, die das E-Auto grade für Großstädter predigen.

Der Verbrenner ohne Reku ist ja definitiv nicht mehr die Zukunft im PKW-Sektor.

Warum es zu BEV noch Hakt beschreibt der Artikel ganz gut, bei diesen Anwendungsfällen ist sogar der PHEV keine Alternative.

Diese ganze BAFA-Förderung ist ein einziges Übel und der falsche Hebel*, was funktioniert hätte sind Ladestationen en masse wo man auch stehenbleiben kann zu günstigen Ladetarifen, Das auf ~10 Jahre zu garantieren wäre doch die Lösung gewesen.

Ganz zu schweigen von einer geförderten verpflichtenden Aufrüstung aller Tiefgaragen zu Ladeorten.

Ob der Mini Cooper SE auch in den USA Vermarktet wird?

*= meiner Überzeugung nach nur aus Gründen der Überprofessionellen VDA-Lobbyarbeit an überforderten Politikern.

Moin

Insbesondere nimmt man das Beispiel Smart...

Smart hatte mal ein Wahnsinns Hoch in den USA. Da wurden dort 24.000 Autos in einem Jahr verkauft. Die letzten VerbrennerSmart hatten noch Verkaufszahlen von 10.000 Fahrzeugen im Jahr.

Tesla verkaufte alleine vom Model 3 10.000 Fahrzeuge im April diesen Jahres.

Klar, gegen einen Ford F150 mit gut einer Million Zulassungen im Halbjahr ist unerreicht von diesen Miesen E-Autos.

Wenn man aber bedenkt das VW insgesamt in den USA auch nur 350.000 Autos im Jahr verkauft, Mercedes, preislich dichter am Tesla, auch gerade mal auf 25.000 im Monat kommt....

Das Ende der Elektroautos, oder die Fehlentscheidung auf E Umzusteigen an einem schon als Verbrenner sterbenden Modell fest zu machen, das ist schon ein wenig dürftig.

Moin

Björn

Zitat:

@Friesel schrieb am 24. Juli 2019 um 12:15:19 Uhr:

Moin

Insbesondere nimmt man das Beispiel Smart...

Smart hatte mal ein Wahnsinns Hoch in den USA. Da wurden dort 24.000 Autos in einem Jahr verkauft. Die letzten VerbrennerSmart hatten noch Verkaufszahlen von 10.000 Fahrzeugen im Jahr.

Tesla verkaufte alleine vom Model 3 10.000 Fahrzeuge im April diesen Jahres.

Klar, gegen einen Ford F150 mit gut einer Million Zulassungen im Halbjahr ist unerreicht von diesen Miesen E-Autos.

Wenn man aber bedenkt das VW insgesamt in den USA auch nur 350.000 Autos im Jahr verkauft, Mercedes, preislich dichter am Tesla, auch gerade mal auf 25.000 im Monat kommt....

Das Ende der Elektroautos, oder die Fehlentscheidung auf E Umzusteigen an einem schon als Verbrenner sterbenden Modell fest zu machen, das ist schon ein wenig dürftig.

Moin

Björn

Das hat niemand getan, aber aus dem Artikel lässt sich ableiten, dass die Reichweite auch bei Kleinstwagen in Metropolen durchaus relevant ist, nur verfolgen sowohl BMW-Mini, als auch Honda und e.go gerade diesen Ansatz bei ihren E-Autos, Stadtfahrzeuge mit nur geringer Reichweite, aber zumindest bei Mini und Honda durchaus saftigen Preisen. Grade auf dem Land (natürlich nicht in strukturschwachen Gegenden) könnte die E-Mobilität besser funktionieren, höhere Eigenheimquote und damit eher Solaranlagen, mehr Platz für Ladesäulen, grade auch im Umfeld kleinerer Betriebe, stärkere familiäre und nachbarschaftliche Verbindungen um Autos auch mal gegenseitig zu verleihen ...

Moin

Na ja, die Überschrift lautete:

Zitat:

Gescheiterte Marke: Warum Smart auch als Elektroauto nicht funktioniert

Daraus läst sich primär ableiten das solch ein Kleinwagen in den USA schlicht überhaupt nicht funktioniert. Die Zahlen waren als Verbrenner ja schon mau. Nur weil da jetzt zwei "Hipster" ihrem Smart nachweinen bedeutet es ja offensichtlich nicht das aus dem Verkaufsrenner Smart durch die Elektrifizierung eine Ente wurde.

Die kleinen Reichweiten haben ja auch ihren Grund. Ein Smart mit 1000 km Reichweite ale Tesla wäre eben kein Kleinstwagen mehr. Das Problem ist weniger der Wagen als vielmehr die Lademöglichkeiten.

Klar gibt es da in der Stadt mehr anzupacken als auf dem Land, das das E-Konzept an sich aber nicht funktioniert kann ich da nicht heraus lesen, weil eben schon das Verbrenner-Smart-Konzept in den USA floppte. Das Aus wäre also auch als Verbrenner gekommen.

Moin

Björn

Hallo zusammen,

nachdem der Startbeitrag vor allem auf einer Aussage eines BMW-Vorstandsmitglieds im Bezug auf BMW basierte, scheint das Thema mittlerweile erschöpft zu sein, wenn hier schon seit einiger Zeit hauptsächlich das Erwärmungspotenzial in Städten durch Verbrenner, Bahnhöfe, Politik oder den Flop des (E-)Smarts in den USA (über die sehr marktspezifischen Gründe dafür kann bei Bedarf hier weiterdiskutiert werden) Thema sind.

Das Thema weiter zwangszubeatmen macht keinen Sinn. Mittlerweile gibt es einen neuen Vorstandsvorsitzenden bei BMW, dessen Pläne wir in der nächsten Zeit erfahren werden. Sollte es hier im Bezug auf das Threadthema relevante Neuigkeiten geben, kann die Moderation informiert werden, dann kann man über eine Wiedereröffnung des Threads nachdenken.

Grüße

ballex

MT-Team | Moderation

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