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BMW 120D oder MB E220CDI?

Themenstarteram 11. November 2016 um 23:31

Aufgrund eines Arbeitgeberwechsel verliere ich meinen Dienstwagen. Es handelt sich hierbei um einen MB C220CDI T Avantgarde BJ.2015 mit Automatik.

Mein neuer Arbeitgeber kann mir aufgrund des Positionslevels im Haus kein Auto geben. Er ist aber bereit den Nachteil durch Erhöhung meines Bruttogehaltes um 20.000€ auszugleichen.

Letztendlich aber auch egal. Fazit ist das ein Auto her muss.

Nun habe ich da zwei Modelle die mir so durch den Kopf schwirren. Einmal denke ich an klein und kompakt in Form eines BMW 120D mit Automatik. Andererseits denke ich auch das ich mir ruhig mal etwas gönnen könnte und das wäre dann ein MB C220CDI als T-Modell.

Ich weiß das sind zwei grundverschiedene Fahrzeuge und ihr haltet mich wahrscheinlich für verrückt. Nur was ist besser wenn man angenehm fahren möchte? Wie seht ihr den Kostenunterschied? Ist der sehr groß?

Anforderungsprofil:

- Baujahr ab 2013

- maximal 65000km

- Automatik

- Navi

- Klimaautomatik

- Sitzheizung

- Diesel

- Parkhilfe vorne und hinten

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19 Antworten

Erstmal sind es drei verschiedene Fahrzeuge. In der Überschrift ist von einer E-klasse die Rede, im Text von der c-klasse.

Natürlich ist eine c/e klasse besser für "angenehmes" fahren. Die Mehrkosten würde ich grob auf 20-30% schätzen.

Themenstarteram 12. November 2016 um 15:55

Sorry, hab mich verschrieben mit dem C220CDI.

Es geht um BMW 120D und MB E220CDI - T.

Volvo ist noch nicht raus. Nur ich weiß momentan nicht so ganz was ich machen möchte. Irgendwie möchte ich einen schönen und gemütlichen Wagen der auch ein bisschen Spaß macht. Andererseits bin ich was die Kosten angeht auch ein bisschen konservativ. Budget für Kauf sind 35000€. Die kann ich bar erübrigen und das Auto möchte ich zehn Jahre fahren.

Momentan schwirren mir im Kopf

BMW 120d

MB C220CDI T

MB E220CDI T

Volvo V40

Volvo V60

Opel Astra Kombi

umher.

Was Komfort angeht, würde ich sagen, dass die genannten Fahrzeuge in der Preisklasse gleich sind, wobei ich E Klasse einen Ticken höher einschätzen würde. Du musst halt entscheiden ob du so ein großes Auto brauchst. Wenn du Familie hast mit Kindern würde ich eher zum Kombi greifen als zum 1er.

TE, hast Du dich bei der Erhöhung deines Bruttogehaltes vertippt?

20.000 Euro (im Jahr?) mehr, anstatt eines Firmenwagens, erscheint mir als Ausgleich ungewöhnlich hoch.

LG

Udo

Themenstarteram 12. November 2016 um 19:58

Ich habe keine Kinder und Familie. Bin Single und schätze die schönen Dinge im Leben. Deswegen darf es auch ein schönes Auto sein.

Bei den 20000€ habe ich mich nicht vertan. Der neue Arbeitgeber hat mich vom bisherigen abgeworben und da man dort nicht in der Lage war einen Firmenwagen rauszurücken habe ich hoch gepokert und gesagt man möchte 20000€ drauflegen. Sie haben sich drauf eingelassen. :-)

Aha.

Du musst ja verdammt gut sein in deinem Job, um eine solche Erhöhung des Gehaltes gegenüber des Gehaltes deines ehemaligen Arbeitgebers zu bekommen.

Firmenwagen hin oder her...

LG

Udo

 

Themenstarteram 12. November 2016 um 20:26

Textilbranche... :-) Es gibt nur eine Handvoll gute Experten und die sind hart umkämpft. Dies schafft eine gute Verhandlungsposition. Wobei Geld nicht alles ist. Ich wechsle auch um mich fachlich weiterzuentwickeln.

Wenn die Position in der Firma leer ist und nur rote Zahlen geschrieben werden auf Grund dessen bzw. es einfach große Probleme gibt, spielen für eine Firma 20000€ mal schnell gar keine Rolle, bzw. sind ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn Not am Mann ist gibt es Situationen wo für manche Unternehmen Summen unerheblich sind.

Ist ja auch egal, du streust hier von Kompaktklasse BMW 1er / Volvo V40 über die untere Mittelklasse Mercedes C-Klasse/ Volvo V60 / Astra Kombi bis in die untere Oberklasse mit der E-Klasse. Das sind einfach unglaublich unterschiedliche Autos. Die logischste Folgerung wäre der goldene Weg durch die Mitte, also einfach die mittleren Wägen Probe fahren, sollte es dann Kritikpunkte geben, dürfte auch schnell klar sein, ob es lieber etwas agiler, leichter und spritziger sein sollter --> BMW 1er oder Volvo V40, oder eben mehr Komfort und Platz nötig ist. Da du ja bereits einen C220CDI gefahren bist müsstest du aber ziemlich gut Wissen was es sein sollte.

Die laufenden Kosten sind durchaus ein wenig unterschiedlich. Aber da wir immernoch von Alltags-/Pendler-/0-8-15 Diesel Modellen reden sind alle gut machbar und keine enormen Sprünge zwischen den Kosten zu erwarten. Natürlich ist die E-Klasse bei den Teilen und dem Verbrauch etwas teuerer wie die C-Klasse, die wiederrum ein wenig teuerer ist wie ein 1er.

Ich würde einfach mal alle Modelle der gesuchten Baujahre hier eingeben:

http://www.autokostencheck.de/

Dann hast du ungefähr einen Anhaltspunkt. Trotzdem würde ich versuchen alle mal Probe zu fahren, dann weißt du auch ob dir die E-Klasse nicht hier und da zu groß und unhandlich ist, oder der 1er umgekehrt einfach zu hart und unruhig ist.

Themenstarteram 12. November 2016 um 22:21

Gany, vielen Dank für deine Antwort und die Ausführungen.

Ich habe alle von mir genannten Fahrzeuge mit Ausnahme des 1er BMW's gefahren. Mein Herz schlägt für E-Klasse T und V40. Der V60 bietet für mich keinen großen Mehrwert in Bezug auf Laderaum und Platz.

Opel hat sich gemacht und sehe ich als günstige Variante für einen Kombi an.

Der 1er liest sich von den Daten sehr gut.

Wie sieht dein Fahrprofil eigentlich genau aus, wie viel km im Jahr fährst du ca. und auf welchen Straßen (hauptsächlich Autobahn?) ?

Je nachdem wie weit der nächste Händler weg ist ist auch der Infiniti Q50 einen Blick wert. Infiniti ist die Nobelmarke von Nissan und arbeitet mit Mercedes zusammen (der Antriebsstrang stammt beim Q50 von Mercedes).

zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Oder gleich der größere Q70 zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Ein unterschätztes Fahrzeug ist die "Vignale" Version des Ford Mondeo - die unterscheidet sich deutlich von den anderen Versionen und hat zb. active noise cancellation und ein Servicepaket mit monatlicher Autowäsche und Hol- und Bringservice. zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, wenn du so ein gutbezahlter Experte bist (was du in deinen recht häufigen Threads erwähnst) und sogar vom Arbeitgeber als Ausgleich für den fehlenden Firmenwagen jährlich 20k mehr bekommst, warum machst du dir Gedanken ob du dir einen halbnackten Benz/BMW mit zweitniedrigsten Motor leisten kannst?

Für das Geld kann man auch einen amg oder M leasen.

Oder hast bist du doch kein so Großverdiener? Das würde zu deinen anderen Threads in den du Toyota yaris fährst und ständig träumst sich einen neuen zu finanzieren dann passen :D

Das ist halt der Unterschied - manche könnten, da reicht aber das Wissen, zu können.

Wiederum andere können gerade so, die machen dann einfach.

Themenstarteram 13. November 2016 um 8:15

Relativ einfache Sache. :-) Ich habe (leicht belächelt) 11 Jahre Toyota Yaris gefahren. Dieser hat mich durch die Ausbildung, Studium und die ersten Berufsjahre gebracht. Dann bin ich in eine Position mit Dienstwagen gewechselt. Nun wechsle ich in einen anderen Konzern und dort kann man mir dieses Privileg nicht mehr zugestehen aufgrund deren Hierarchiestruktur. Da man mich aber doch gerne möchte hat man nach Mitteln und Wegen gesucht mich reinzubringen. Dies sind nun eben 20000€ im Jahresbrutto mehr.

Dann noch ein bisschen zu mir bzw. meine Ansichten. Ich bin niemand der nur für das Fahrzeug arbeiten gehen möchte. Prestige selbst ist mir auch relativ egal. Habe aber festgestellt das ich den Komfort der Oberklasse gerne möchte, nur weil bei Autos geizig auch nicht zu viel ausgeben will. Deswegen bin ich auch noch ziemlich unentschlossen weil ich als Sparfuchs versuche das Beste für idealerweise nichts zu bekommen.

Also AMG schließt sich schon mal aus. Genauso wie Leasing und Finanzierung. Es soll ein 1-2 Jahre alter Wagen von einem Händler werden den ich auch wieder so um die 10 Jahre fahren kann.

Man darf übrigens nicht vergessen das die 20000€ brutto sind. Also da kommt dann auch nicht mehr so viel bei mir an. Zudem ist meine Strategie das ich für jeden Euro den ich ausgebe vorher zwei einnehme. Vielleicht etwas konservativ, nur das schafft auch Freiraum. Damit fuhr ich bisher ganz gut und Hungerleider-Diskussionen wie "Will Focus St, hab 1000€, welche Bank finanziert den Rest ohne Schufaabfrage?" spare ich mir dann einfach.

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