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Blazer K5 Motortuning

Themenstarteram 21. April 2013 um 23:22

Hallo Gemeinde

Habe vor mein 79`Chevy 350er Motor zu optimieren, die Blocknummer lautet: 14016379 CFD

Nummer der Köpfe: 462624 K274

Da der Wagen ziemlich schwer(ca 2,3To) ist bräuchte ich viel Drehmoment im unteren Bereich und oben genug Leistung um auch mal überholen zu können.

Zu den Köpfen:

Soll ich die Bearbeiten lassen (Zylinderschleiffwerk) Verdichtung erhöhen (jedoch wieviel?) und die Kanäle entgraten/aufweiten, oder doch besser auf Aluköpfe wechseln? Habe aber nur kleines Budget (ca 1000.-)

Der Rest:

Nocke und Spinne hätte ich an die Performer von Edelbrock gedacht?

Vergaser habe ich div. Rochester und ein Edelbrock 600cfm rumliegen. ich tendiere zwar eher zu einem Rochester da ich den Verbrauch tief halten möchte

Dann kämen noch Headers und Doppelanlage mit H-Verbindung

Was würdet ihr mier empfehlen um mehr Leistung aber nicht zu viel Verbrauch zu bekommen?

Vielen Dank Peti

Beste Antwort im Thema

Du versuchst, seltsame Dinge zu tun.

Du möchtest einen 2,3-Tonner in den unteren Drehzahlbereichen mehr wumms geben und gleichzeitig in den oberen reichlich Kraft haben. Das ganze soll max. 1000 Euro kosten und möglichst den Verbrauch nicht in die Höhe treiben. Klingt ein wenig nach der Quadratur des Kreises...

Eigentlich müßte man an dieser Stelle bereits von Modifikationen abraten.

Hast Du Dir schon mal überlegt, woraus ein Motor die Kraft erzeugt? Richtig, aus KRAFTstoff. Das Streben nach mehr Leistung - grob gesprochen - ist den Motor technisch in die Lage zu versetzen, mehr Kraftstoff effizient zu verbrennen um damit die Mehrleistung zu erzeugen. So arbeiten Turbos, Kompressoren, Nitrous Oxide, etc.

Echte Mehrleistung wird in der Regel nicht durch eine einzelne Maßnahme wie einen größeren Vergaser erzielt, sondern durch ganzheitliches Vorgehen. Eine andere Nockenwelle macht nur Sinn, wenn Ansaugtrakt, Kompression, Köpfe und Abgasanlage mit ihr zusammenspielen. Somit sollten die Komponenten sinnreich und qualifiziert gewählt werden.

Edelbrock manifolds sind je nach Typ nicht schlecht, aber eine wirkliche Mehrleistung erreicht man damit nicht. Die Nockenwellen sind nicht der Hit von der Qualität her. Da sollte man eher mal bei Crane oder Comp Cams reinschauen.

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Du versuchst, seltsame Dinge zu tun.

Du möchtest einen 2,3-Tonner in den unteren Drehzahlbereichen mehr wumms geben und gleichzeitig in den oberen reichlich Kraft haben. Das ganze soll max. 1000 Euro kosten und möglichst den Verbrauch nicht in die Höhe treiben. Klingt ein wenig nach der Quadratur des Kreises...

Eigentlich müßte man an dieser Stelle bereits von Modifikationen abraten.

Hast Du Dir schon mal überlegt, woraus ein Motor die Kraft erzeugt? Richtig, aus KRAFTstoff. Das Streben nach mehr Leistung - grob gesprochen - ist den Motor technisch in die Lage zu versetzen, mehr Kraftstoff effizient zu verbrennen um damit die Mehrleistung zu erzeugen. So arbeiten Turbos, Kompressoren, Nitrous Oxide, etc.

Echte Mehrleistung wird in der Regel nicht durch eine einzelne Maßnahme wie einen größeren Vergaser erzielt, sondern durch ganzheitliches Vorgehen. Eine andere Nockenwelle macht nur Sinn, wenn Ansaugtrakt, Kompression, Köpfe und Abgasanlage mit ihr zusammenspielen. Somit sollten die Komponenten sinnreich und qualifiziert gewählt werden.

Edelbrock manifolds sind je nach Typ nicht schlecht, aber eine wirkliche Mehrleistung erreicht man damit nicht. Die Nockenwellen sind nicht der Hit von der Qualität her. Da sollte man eher mal bei Crane oder Comp Cams reinschauen.

Willst du mal was lustiges erleben?

Geh zum nächsten Mercedes-Benz-Händler, sag du hättest ein G-Modell mit V8, hättest gerne viel Mehr Leistung, weniger Verbrauch und 1000 Euro Budget......

Ich glaub die holen sogar die Jungs (und Mädchen) aus der Werkstatt....

Du willst nicht viel Ausgeben und sowohl Sprit sparen als auch die Leistung erhöhen. 3 Wünsche die nicht mal ein Überraschungsei erfüllt

Entweder du gibst mehr Geld aus und kaufst z.B eine TPI-Anlage und montierst die. Gut, kann auch für knapp 1000 erreicht werden aber du musst sehen das du einen Kabelbaum bekommst

Oder du gibts wenig Geld aus, kaufst dir paar zusammengewürfelte Teile, hast vielleicht bischen mehr Leistung aber viel mehr Verbrauch

Oder du lässt alles wie es ist, gibst mehr Geld aus und kaufst dir eine Gasanlage

Dein Wagen ist ein Backstein mit einem CW-Wert wie eine Schrankwand des Gelsenkirchener Barocks, was aber nicht ganz so schlimm ist weil du erstmal das Gewicht eines alten Dom-Altars in Bewegung bringen musst, wozu du keine PS brauchst sondern Drehoment. Dafür brauchst du Hubraum oder, da du den nicht kaufen willst, mehr Drehmoment. Das heisst originales Intake, einen voll revidierten Rochester-Vergaser (nicht irgendein Altteil das seit 20 Jahren in Kisten rumfliegt und vorher 15 jahre verbaut war), Drehmomentnockenwelle und Gusskrümmer.

Themenstarteram 22. April 2013 um 20:19

Danke für Antwort

Ja ihr habt Recht war ein bisschen (Traum)Wunschdenken

Werde nur die Nocke (Crane) wechseln und die Gusskrümmer behalten. Den Rochester revidieren

Was meint ihr zu den Köpfen, was kann man da machen?

Da wir nicht wissen welche Köpfe drauf sind wie soll man wissen was man machen kann? Es gibt VorTec Köpfe mit eienr Art Schnecke im Einlass die richtig gut sind aber da müsste ich Literatur wälzen, irgendwo stand das.

Vergaser kannst du übrigens bei mir passend für deinen Wagen kaufen...ist vielleicht etwas teurer als deinen überholen aber ....saubermachen und Jiffykit sind nicht überholen.....

Im besten Fall überholen (Verschleiß) und planen lassen.

Das bringt aber nur unwesentlich Mehrleistung.

Um die Kompression zu erhöhen braucht man Köpfe mit kleineren Brennkammern.

Ich weiß nicht wie gut Köpfe von TrickFlow oder Edelbrock sind, aber sie dürften mit Einbau und Kleinkram mehr als 1000 Taler kosten.

Spechti, der hat einen LKW, keine Corvette. Der braucht keine Leistung, der braucht Drehmoment. Und da helfen Alu-Köpfe nicht. Und fürs bohren hat er kein Geld den das heisst auch neue Kolben. Strokerkit wöre ne Idee aber da war wieder das Geld und mehr verbrauchen darf er auch nix

Themenstarteram 24. April 2013 um 12:58

Hallo dagehshin

Die Nummer der Köpfe habe ich geschrieben

Wegen der Nockenwelle was (in Grad) für eine Welle soll ich nehmen um das Drehmoment zu erhöhen?

Danke

Zitat:

Der braucht keine Leistung, der braucht Drehmoment.

Das stimmt natürlich logischerweise.

Also wäre doch, wie bereits von Dir erwähnt, ein Strokerkit und eine Nockenwelle für den Drehzahlbereich 1200-4500 Umin das richtige.

spechti, 1000 Euro Budget......

Da bleiben nur Vergaser, Nocke und eine anständge MSD Zündung

Vielleicht sollte man auch zuerst eine Bestandsaufnahme machen?

Niemand weiss ob es der originale Motor ist, wie der noch in Schuß ist usw. Aber es wird laut nach Tuning gerufen. Kompressionsmessung machen, mal mit einem Endoskop reinschauen, eventuell eine Tune Up verpassen. Die meisten "lahmen Krücken" erleben damit einen zweiten Frühling. Zeigt sich aber das die Kompression schlecht ist oder andere Probleme bestehen, dann kann man gezielt agieren.

Als Köpfe würde ich wenn es denn unbedingt andere sein müssen, die RHS Pro Torker nehmen. Die sind eine verbesserte Version der 906 Vortec's. Eigentlich nicht mehr im Programm, aber mit etwas suchen lassen die sich bestimmt noch auftreiben.

Astro stimmt ja auch alles. Aber er hat nun mal nur ein begrenztes Budget und allein ein Werkstattcheck, neutral gehalten, nimmt 200 Eu, womit ein fünftel weg wäre. Wenn er nicht mehr ausgeben kann / darf / will dann ist das so, dann heisst es mit dem planen was da ist

Andere Alternative. Wen das bestehende Budget für eine sinnvolle Lösung zu klein ist, dann sollte man eben warten bis man es aufstocken kann. Ansonsten ist das verbranntes Geld.

Aber davon ab, eine Kompressionsmessung muß man ja nicht unbedingt in einer Werkstatt beauftragen. Und wir kennen ja die technischen Möglichkeiten des TE auch nicht.

Und momentan scheint er ja auch zu laufen, nur ist der K5 eben kein Rennwagen.

Guten Abend allerseits,

 

also, was iss den hier los? :D

 

Hier ist ja ein beträchtlicher Teil unserer Elite vertreten!

 

Mein Gedanke wäre jetzt erstmal kürzere Übersetzung gewesen! Wäre auch ne Alternative!

 

Würde es aber erstmal wie Astro machen, bestandsaufnahme mit standartmäßigem tuneup!

Neue Kerzen, Zündkabel, Verteiler und Finger wirken oft schon Wunder! Dann noch mal die Zündung richtig eingestellt und mal übern Vergaser drüberschaun.

 

Der Edelkotz iss ja eigentlich ein Carter Vergaser, hier wäre mal die Typenbezeichung interessant, genauso wie beim Rochester. Schau mal was du da für Teile hast, die sind meistens eh überdimensioniert!

 

Dann noch en Blech-Fächerkrümmer-Set (einfache müssen ja nich die teueren sein)

 

Nokenwelle und Manifold wäre ich vorsichtig, da kannste schnell mehr falsch machen, hier ist auch wieder die Literatur sehr wichtig, schau mal was du alles so an Nummern auf dem Motorblock noch findest!

 

Dann könnte man mal über ein Setup nachdenken wie es Sinn machen würde. Dann kannst dir überlegen ob es sich für dich lohnt noch etwas länger zu sparen.

 

Würde jetzt hier keinen Schnellschuss machen!

 

Beim Porten kann auch viel in die Hose gehen wennst das nicht richig machst, da kanns ja diesen Tunneleffekt geben bzgl Gemischbildung und Verwirbelung... (so eine Theorie)

 

viel Erfolg!

 

mfg Alex

Themenstarteram 24. April 2013 um 22:41

Hallo Leute

Muss was klarstellen

Motor ist ausgebaut und ich habe ihn zerlegt (bin LKW-Mech)

Kompression war i.O. habe ihn hauptsächlich zwecks Abdichtung zerlegt.

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