Bis zu welcher Geschwindigkeit übersteht ein Fußgänger den Aufprall auf ein Auto?

Hallo zusammen,

kann man eigentlich ungefähr sagen, bis zu welcher Geschwindigkeit ein Fußgänger den Aufprall auf ein Auto ohne schwere Verletzungen überlebt?
Ich habe schon mal danach gegoogelt, aber nichts dazu gefunden.
Würde das aber aus Interesse trotzdem gerne wissen.
Kennt sich einer von euch damit aus oder wurdet ihr sogar selbst schon angefahren?
Oder wo könnte man etwas darüber lesen?

Gruß
kryptos92

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von twindance


Es ist erstaunlich mit welch -sagen wir mal fragwürdigem-  Inhalt Themen erstellt werden. Erschreckend ist es aber, dass sich selbst für derartigen Unfug tatsächlich Diskutanden finden.

Entschuldige bitte das ich versucht habe auf eine sachliche Frage eine sachliche Antwort zu geben.

Jetzt machen einen schon die Moderatoren an!

Doppelmoral: Quo vadis, Biker-Treff?

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Die Frage ist mir auch suspekt. Bei Jackass steht doch immer "were all performed by professional stuntmen and should not be attempted at home"

Dem TE geht es hier wohl eher um das reale Verkehrsgeschehen und in diesem Zusammenhang um die passive Fußgängersicherheit der Fahrzeuge.

1. Unfall. Innerorts .Aufprall mit ca. 30km/h auf eine Alte Dame. Verstarb noch am Unfallort
2. Unfall. Bundesstraße. Aufprall mit ca. 60-80km/h auf eine 16Jährige trainierte Fussballerin. Hat überlebt mit vielen Knochenbrüchen und Monate im KH. Artz meinte: "Ihre sportliche Konstitution hat ihr das leben gerettet"

Selbst bei 10km/h - wenn der Passant blöd auf den Kopf fällt kann er daran sterben.

Zitat:

Original geschrieben von kryptos92


@ twindance: Was meinst du mit "fragwürdigem Inhalt"?

An alle:
Mal ein Beispiel: Eine erwachsene, durchschnittliche Person wird mit 50km/h von einem "normalen" PKW angefahren und fliegt in die Frontscheibe.
Was passiert dann?

Deine Frage möchte ich natürlich beantworten.

Es sollte ohne ausufernde Diskussion klar sein, dass die Frage nicht zu beantworten ist, sh. den schönen Beispiel-Beitrag von Cuberino. Es sollte klar sein, dass Oma Müller, 88 Jahre alt mit Osteoprose und nur am Stock mobil, wesentlich schlechtere Karten hat, wenn ein sie mit 20km/h von einem SUV der Oberklasse getroffen wird als Wladimir Klitschko, wenn ihn mit gleicher Geschwindigkeit ein Smart ärgert. Daher wird es NIE eine vernünftige Aussage dazu geben können! Die Tests der Automobilclubs werden unter normierten Bedingungen mit normierten Autos, normierten Dummies durchgeführt und sehen hier schon für jedes Automobil anders aus. Jetzt ersetzen wir theoretisch nur mal die Dummies durch 50 normale Menschen aus derFußgängerzone. Du hast Kinder, Erwachsene, Greise, dünn oder fett, schnell oder langsam reagierend, trainiert oder Couch-Potatoe. Du wirst 50 verschiedene Verletzungsmuster, Tote und Überlebende haben. Nun nimmst Du wieder Dummies und 50 verschiedene Fahrzeuge - wieder 50 verschiedene Ergebnisse. Und jetzt 50 verschiedene Menschen, 50 verschiedene Autos - da sind aber noch immer die definierten Laborbedingungen, die Du im Real-life niemals hast - vestehst Du, was ich meine? Und darüber können jetzt wasweißichwieviele Seiten gefüllt werden.

Deine Frage zur Bedingung normaler Erwachsener - normaler Pkw: Auch hier ist entscheidend: wie stand der Fußgänger, wie reagierte der Fußgänger. Immer wieder - Dummies haben keine Körperspannung und reagieren nicht! Trifft der PKW den FG von hinten, wird der Kopf anteflekiert (Kinn zur Brust), die Muskeln und Bänder der HWS werden heftig gedehnt, aber der Knochen hält. Trifft der PKW von vorn und der Kopfsaust Richtung Scheibe, wird die HWS überstreckt und ein Genickbruch droht. Ist der Fußgänger aber "im Glück" und er nimmt den Kopf zur Brust und macht sich krumm, kracht er vielleicht direkt mit Kopf voran, die HWS wird gestaucht, die HWS hält, dafür zerbröselt der Schädelknochen. Den "Restorganismus" mit Brust- und Bauchraum haben wir hier nicht einmal mitbetrachtet, obwohl es hier ja durchaus auch lebenswichtige Organe gibt!

Dass ich die Fragestellung etwas makaber finde, ist meine persönliche Animosität und vielleicht auch dadurch mitbedingt, dass ich dann mit den "Ergebnissen" konfrontiert werde.

Normalerweise hätte ich auf den frühen Beitrag von DieDicke1300 nicht geantwortet, aber wenn ich schon dabei bin: Zum Ersten unterscheide bitte zwischen User und Moderator, zum Zweiten habe ich niemanden persönlich angegriffen oder der Doppelmoral bezichtigt. Ich habe mein Unverständnis für diese Fragestellung ausgedrückt, ebenso mein Unverständnis darüber, diese dann auch noch zu diskutieren. Darf man seine Meinung nur äußern, wenn sie opportun und massenkonform ist?

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Auch ich finde die Frage despektierlich. Das klingt so, als wolle der TE ausloten, wie weit er im Falle eines bei einem  "Versuch" gehen kann.Am besten lege er ein totes Schwein auf die Fahrbahn und dann mit immer höherer Geschwindigkeit druff😁😁

Dann versuchen wir doch mal die Sache zu klären und ich bitte den TE, seine Motivation für die Fragestellung zu erläutern.

Das hängt aber aucf jeden Fall von der Masse, Geschwindigkeit und Form des Autos ab. Das kann man pauschal nicht sagen. WEnn ich mit einem 2,3t schweren X5 mit 50 km/h einen erwische, ist der Impuls, den er dadurch erhält, bestimmt viel weniger angenehm als mit einem kleinen Fiat.

Zitat:

Original geschrieben von twindance



Normalerweise hätte ich auf den frühen Beitrag von DieDicke1300 nicht geantwortet, aber wenn ich schon dabei bin: Zum Ersten unterscheide bitte zwischen User und Moderator, zum Zweiten habe ich niemanden persönlich angegriffen oder der Doppelmoral bezichtigt. Ich habe mein Unverständnis für diese Fragestellung ausgedrückt, ebenso mein Unverständnis darüber, diese dann auch noch zu diskutieren. Darf man seine Meinung nur äußern, wenn sie opportun und massenkonform ist?

Ehrlich gesagt ist es mir egal ob Du nun als Mod. oder als User antwortest. Du bist ein bekannter Mod. und hast für mich eine Vorbildfunktion.

Deshalb ist es mir unverständlich, das es Dich erschreckt wenn auf eine sachliche gestellte Frage sachlich geantwortet wird.

Also auf die Begründung des TE für seine Fragestellung bin ich gespannt!
Das Thema könnte man weiterspinnen: Mit wieviel km/h ist es einem Radfahrer möglich, einen Fußgänger zu Fall zu bringen bei Kontakt A) von hinten B) von vorne C) von der Seite🙄🙄 

oder:
wie hoch muß ich springen, damit mich ein mit 50 kmh heranfahrender pkw nicht umnietet und ich ihm unbeschadet aufs dach steigen kann  ...... 😕

Ihr wollt wissen warum ich die Frage stelle?
Weil ich gerne wissen möchte was passiert wenn irgendjemand, irgendwann, aus irgendeinem Grund mich anfährt.
Oder umgekehrt, was passiert wenn ein Depp mir vor´s Auto läuft (die die ganz plötzlich die Straße betreten ohne zu schauen).
Damit sollte diese Frage geklärt sein.

Finden ihr dieses Thema nicht interessant?
Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer bewegen sich massenweise auf so engem Raum das nur einer kurz nicht aufpassen muss und schon wird jemand zermatscht.
Einigen Leuten ist das wohl nicht bewusst.
Andere wollen wohl besser gar nicht daran denken.

Außerdem danke für eure Antworten, es waren einige hilfreiche dabei.
Besonders die mit den Beispielen.

Zitat:

Original geschrieben von kryptos92


Finden ihr dieses Thema nicht interessant?

Doch. Aber es ist äußerst schwierig, da zu Ergebnissen zu kommen. Warum das so ist, wurde ja bereits erläutert.

Also ich denke das man immer mit angepasster Geschwindigkeit und Vorsicht fahren muss.
Die frage ab wann es Gefährlich wird, ist eigentlich total idiotisch denn man sollte alles tun um solche Situationen zu vermeiden. Das zeichnet einen Aufmerksamen und guten Autofahrer aus.

für jeden dürfte klar sein - und für jeden Fußgänger-Auto-Unfall dürfe wahr sein, dass die Verletzungen umso geringer ausfallen werden beim Fußgänger, je geringer das Auto ihn trifft. Hinzu kommt, dass ein Großteil der entsprechenden Unfälle überhaupt nicht geschehen wird, wenn die Fahrgeschwindigkeit ein Anhalten vor dem Fußgänger ermöglicht.
Was ist denn so problematisch oder lebensfeindlich an Tempo 30 in Wohngebieten und überall dort, wo mit massivem Fußgängerverkehr zu rechnen ist?

Zitat:

Original geschrieben von rg4544


für jeden dürfte klar sein - und für jeden Fußgänger-Auto-Unfall dürfe wahr sein, dass die Verletzungen umso geringer ausfallen werden beim Fußgänger, je geringer das Auto ihn trifft. Hinzu kommt, dass ein Großteil der entsprechenden Unfälle überhaupt nicht geschehen wird, wenn die Fahrgeschwindigkeit ein Anhalten vor dem Fußgänger ermöglicht.
Was ist denn so problematisch oder lebensfeindlich an Tempo 30 in Wohngebieten und überall dort, wo mit massivem Fußgängerverkehr zu rechnen ist?

was ist denn so kompliziert daran, beim Laufen das Hirn einzuschalten?! Wenn ich wieder mal sehe, dass mitten im "halbfeierabend"- Verkehr (Straßen voll, aber kein Stau, also alle schnell) irgendein Depp zwischen den Autos durchflitzt, weil er zu dumm ist, 2 Meter weiter eine Ampel zu benutzen, so heisst das für mich nicht, dass dort TL 30 gelten sollte, sondern dass hier wohl die natürliche Selektion von Idioten stattfindet 😉

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