Benzin verbrennen

Ich habe ein Problem. In Paris ist gerade Umwelt-Gipfel.
Da denke auch ich immer mehr über meine Lebensweise nach.
Was mich ausmacht, ist dass ich Benzin verbrenne.
Das hat mich schon als Junge interessiert, das Fahren.
Je schneller, weiter, länger, desto besser.
Theoretisch weiss ich, dass das Scheisse ist.
Autos und Motorräder sind ja eine tolle Sache, wenn nur ich eins hätte.
Leider haben aber alle welche, und verstopfen die Strassen damit.
A propos: Die ganzen Strassen existieren nur dafür, für die Fahrzeuge.
Wir sind das schon so gewohnt, wir können uns eine Welt ohne gar nicht mehr vorstellen.
Gestern nach der Arbeit stand ich zwei Stunden im Stau.
Selbst die Moppeds kamen nicht mehr durch.
Da fragt man sich doch...

Aber meine ganze Welt dreht sich nur um Fahrzeuge, Touren, meinen MC, meine
Tourenkumpels. Ein Dilemma.

Beste Antwort im Thema

Ich wollte heute eigentlich ein Hoverboard für meine Neffen kaufen. Aber einmal im Laden stand ich davor und konnte nicht...dieses glänzende Plastik, diese Batterien und Ladegeräte...ich schaffe es nicht mehr. Ganze Regale von Drohnen, um "Selfies" zu machen, E-Roller, Hoverboards, Kameras mit zig Pixeln. Diese chinesisschen Bedienungsanleitungen, in 35 Sprachen übersetzt...Arschlecken, ich bin von jetzt ab ein Anti-Konsument! habe mir gerade den neuen Kondensateur geholt, um meinen 27 Jahre alten Kompressor zu reparieren, anstatt einen neuen zu kaufen. Und wenn der nicht mehr laufen sollte, gehe ich zur Handpumpe über...ich habe es einfach satt, mit meiner Kaufkraft sinnlose Sachen zu kaufen, die irgendwann zu Müll werden.

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Zitat:

@Der Lustige Alt schrieb am 14. September 2016 um 15:20:38 Uhr:



Zitat:

@Lewellyn schrieb am 14. September 2016 um 15:08:06 Uhr:


Wie oft fährst Du denn über 400km an einem Tag?

Der Trend bei E-Autos geht zu 80% in 30 Minuten. Nach 350km kann man schon mal ne halbe Stunde Pause machen.

Und wer häufig Langstrecke fährt, nimmt halt weiterhin den Diesel. Darf dann in Zukunft nur an den Stadtgrenzen auf ÖPNV wechseln, weil die Diesel nicht mehr in die Innenstädte dürfen.

Heute nicht mehr so oft, aber früher war das meine Tagestour in Tannheimer Tal, Hahntenjoch oder Namlos und zurück. 400-500KM und 150 km AB gerne auch wenn s möglich war mit 200+x.
Als Geländeenduro für gesperrte Straßen finde ich so ein Akkuteil interessant ansonsten nütze ich noch die Verbrenner aus🙂

Mit dem Auto?

Z750,R1200S

Wir reden ja grad vom Auto, da bringt es nix da das Motorrad reinzumischen. Kommt man blos durcheinander. 😉

Und wie oft fährst Du mit dem Auto über 400km am Tag? Das war nämlich die Frage...

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Ganz ganz selten, aber wenn dann ist der Tank in 5min der Tank voll.

Es kann natürlich sein, dass man Gewohnheiten ändern muss. Das ist für viele Menschen unvorstellbar, ich weiß.

Aber es gibt ja auch Menschen, die riskieren lieber zu sterben lieber als einen Umweg zu fahren. Der Mensch ist halt nicht immer besonders rational.

Auf 800km Strecke 1 Stunde Pause? Niemals!

Dass das theoretisches Wunschdenken ist und man bei solchen Strecken immer mindestens auf 1 Stunde Pause kommt, andernfalls einen Unfall wegen Unkonzentriertheit riskiert, geschenkt. Hier geht es um reine Daten.

Und ein Elektroauto lädt nun mal länger als ein Benziner. Im Geist steht man da unter einer zugigen Überdachung und hält sich 30 Minuten an einem müffelnden Stecker fest. Das bild halt, was man aktuell mit Tanken assoziiert.

In der Realität wird man auf einen Parkplatz fahren, den Stecker einstecken, die Kreditkarte durchziehen und gemütlich einen Kaffee trinken gehen oder vielleicht ein Eis essen. Vieleicht gibts auch einen Puff in der Nähe, da ja viele dann ne halbe Stunde Zeit haben. 😁

In ner halben Stunde ist aber ein Akku für I3,Ampera, Mitsubishi Geländewagen Irgendwas nicht voll.
Wir haben vor unserer Wohnung in Thalfingen eine Ladestation und dort stehen die Dinger immer über Nacht. Am Abend doch mindestens 2 eher 3,4 Stunden.

Und wenn bei uns jetzt 100 von den Dingern rumfahren würden dann hätten wir ein Problem da nur 2 gleichzeitig geladen werden können. Zudem brauchen die Dinger ja auch Platz...

Klar als Gag für die Zahnarztgatin tuts als 3. Wagen so ein Fzg. für knapp 40.000 EUR auch...

Hatte es schonmal geschrieben irgendwo, als wir letztes Jahr in Amsterdam waren, konnte man gut sehen, wie gut man Ladestationen und somit Elektromobilinfrastruktur in ein völlig "normales" Stadtbild integrieren konnte. In den wirklich kleinen Straßen längs der Grachten wurde immer einseitig geparkt. 1 Baum, dann 2 Autos, wieder Baum usw.
Erst am 2. oder 3. Tag hab ich kapiert, dass an / in / vor den Bäumen Ladestationen sind. Da steht der E Golf dann halt mit der Nase zum Baum, das Kabel ist recht unauffällig und schon geht das ohne großen Aufriss.
Gefühlt 100x soviele E-Autos wie hier dort unterwegs, viele Taxen waren Teslas, UPS fährt elektrisch, ein Haufen Pizzaboten und sonstige Lieferdienste auf E-Rollern und alles ohne große Probleme und ohne großes Tamtosi. Ist halt einfach so, funktioniert.

Aber da sind wir doch auch wieder auf den Punkt gekommen. ...ist mir in Amsterdam übrigens auch aufgefallen das es da massig elektro Autos gibt. ..aber halt in der Stadt. ..auf dem Land in den Niederlande ist es bisher auch nicht viel anders als bei uns. Ich finde es ja der Richtige Ansatz aber im Moment einfach zuviel Geld für zu wenig Mobilität. Sei denn man bewegt sich nur im Ballungsräumen. Ich zb. Habe sehr viel Brandenburg - NRW im Programm sind von Haustür zu Haustür 520 km vorausgesetzt ich hab keine Umleitung und umfahre keinen Stau . Da nutzt mir da noch wirklich wenig. Auch plug in Hybrid fahren nicht selten nur wenige km elektrisch

Passt halt noch nicht für jeden. Auch in 5 Jahren noch nicht. Aber kein Grund, nicht anzufangen.

2019 kommt mein E-Auto. Bin gespannt, was es dann wird.

Das schöne ist ja: Sollten endlich mal neue und günstigere Akkutechnologien kommen ist fast sicher damit zu rechnen das sie zusätzlich auch noch höhere Kapazitäten haben. 😉

Persönlich tippe ich auf Magnesium. Scheint wohl derzeit stark in die Richtung zu gehen.

Interessante neue Technik zum schnelleren Laden: Gekühlte Kabel

http://...lektromobilitaet-praxis.de/.../

Naja die Technik geht da garantiert schnell voran auch was der Preis angeht. ...Beispiel aus einer benachbarten Branche zb. Auf meinem Wohnmobil hab ich mir vor 4 Jahren eine 200WP Solaranlage geschraubt mit 30 Ampere Laderegler und 220AH Gelbatterie dafür hatte ich 1200 Euro auf den Tisch geblättert. Am letzten Wochenende habe ich mir ne neue Gelbatterie bestellt und die Preise gesehen, das ganze kostet jetzt weniger als die Hälfte. ...ich möchte nicht wissen was das Zeug in 2 oder 3 Jahren kostet und so wird das bestimmt auch bei den Autos sein. ...lg

Es gibt so viele Stellschrauben, an denen alle gleichzeitig gedreht wird.

Deswegen steigert sich ja die Leistungsfähigkeit um mehr als die nackte Zellkapazität.
Da wird gerade richtig Geld und Gehirnschmalz investiert. Deswegen hab ich keinerlei Sorge,
dass nicht jedes Jahr mindestens 10% mehr Reichweite drin ist.

In wenigen Jahren sind wir bei 600km und dann wird eher Gewicht statt Reichweite optimiert,
da mehr Reichweite keinen Sinn mehr macht. Einmal 80% Schnelladung in 30 Minuten und man ist bei über 1000km. Mehr fährt fast niemand an einem Tag.

Naja, da darf man nicht ganz mit Verbrennern vergleichen. Eine theoretische Reichweite von 500 km erachte ich als Minimum für Langstreckenfahrzeuge. Einfach weil ich dann auch mit Heizung im Winter oder Klimaanlage im Sommer fahre. Da schmilzt die Reichweite dann wohl im größeren Maßstab als beim PKW. Daher bin ich da schon noch vorsichtig. Nicht das es dann abgeht wie bei der NEFZ Bescheisserei...

Ja da hast du absolut recht. ...das geht bestimmt schnell jetzt

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