Beim wem war die Hochdruckpumpe schon defekt?

Opel Vectra C

Da mittlerweile innerhalb eines Jahres meine zweite Hochdruckpumpe ausgefallen ist und ich nicht bereit bin, die anfallenden Kosten zu tragen (auch nicht anteilig), habe ich mich an einen Anwalt gewandt.

 

Opel muß auf die geleistete Reparatur eine 2-jährige Gewährleistung geben. Leider ist die Reparatur fast genau 13 Monate her und nach dieser Zeit besteht die Gewährleistung zwar noch, der Kunde muß aber beweisen, daß das neue Teil schon beim Einbau defekt war.

 

Die zweite Möglichkeit besteht in einem Nachweis, daß die Pumpe generell schlecht konstruiert und somit unnormal anfällig ist. Laut Anwalt hätte ich gute Chancen, wenn ich 30 bis 40 Leute finde, bei denen die Pumpe auch schon verfrüht oder öfter kaputt war.

 

Gibt es hier so viele? Könnten die sich hier bitte mal melden?

 

Übrigens: Der Werkstattleiter hat mich darauf hingewiesen, daß Opel die neue Reparatur auf jeden Fall übernehmen würde, wenn ich damals nicht bis auf die Diagnosekosten alles auf Kulanz bekommen hätte. Ein Euro Eigenbeteiligung hätte schon gereicht.

 

Schlußfolgerung: Zahlt bei Kulanz 10 Euro mit Rechnungsbeleg dazu und OPEL trägt innerhalb von 2 Jahren die erneuten Kosten.

Beste Antwort im Thema

Da mittlerweile innerhalb eines Jahres meine zweite Hochdruckpumpe ausgefallen ist und ich nicht bereit bin, die anfallenden Kosten zu tragen (auch nicht anteilig), habe ich mich an einen Anwalt gewandt.

 

Opel muß auf die geleistete Reparatur eine 2-jährige Gewährleistung geben. Leider ist die Reparatur fast genau 13 Monate her und nach dieser Zeit besteht die Gewährleistung zwar noch, der Kunde muß aber beweisen, daß das neue Teil schon beim Einbau defekt war.

 

Die zweite Möglichkeit besteht in einem Nachweis, daß die Pumpe generell schlecht konstruiert und somit unnormal anfällig ist. Laut Anwalt hätte ich gute Chancen, wenn ich 30 bis 40 Leute finde, bei denen die Pumpe auch schon verfrüht oder öfter kaputt war.

 

Gibt es hier so viele? Könnten die sich hier bitte mal melden?

 

Übrigens: Der Werkstattleiter hat mich darauf hingewiesen, daß Opel die neue Reparatur auf jeden Fall übernehmen würde, wenn ich damals nicht bis auf die Diagnosekosten alles auf Kulanz bekommen hätte. Ein Euro Eigenbeteiligung hätte schon gereicht.

 

Schlußfolgerung: Zahlt bei Kulanz 10 Euro mit Rechnungsbeleg dazu und OPEL trägt innerhalb von 2 Jahren die erneuten Kosten.

204 weitere Antworten
204 Antworten

Vectra V6 CDTI AT 03/2004

1. Pumpenschaden bei Kilometerstand 105.000

Kosten über 5100€ musste die Rechnung komplett tragen, der FOH gab mir keine Aussicht auf Kulanz. (Juli 2007)

2. Pumpenschaden bei Kilometerstand 133.000

Nur nach Streit, Drohungen und Beschimpfungen habe ich erreicht, dass ich nichts bezahlen musste. Die Reperatur ging komplett auf Gewährleistung des FOH. (Januar 2008) Also schaffte die 2. Pumpe nur 28.000 km.

Jetzt bin ich bei über 134.000 km ...

@Vectra_Seb: entschuldige bitte die hoffentlich nicht dämliche Frage: waren die Kosten nur für die HD-Pumpe und Ein- und Ausbau? Oder kamen da noch weitere Dinge hinzu?

Zur Problematik: HD-Pumpe 3,0 CDTI gibt es mittlerweile 2 Feldabhilfen, genauer gesagt wurde die erste Feldabhilfe wegen , sagen wie mal salopp, "Erfolglosigkeit" später noch einmal "aktualisiert", daß sagt schon eine Menge über die Qualität der verbauten Teile aus.
Ich denke mal, daß das schon wichtige Info's für dein Problem sind...ich würde aber erst mal bei Opel unter "freundlichen" Hinweis auf diese 2 unterschiedlich datierten Feldabhilfen, welche ja quasi das Eingeständnis länger anhaltender minderer Qualität von verbauten Teilen sind, anfragen, ob diese Teilequalität bzw. die geringe Funktionsdauer dieser Bauteile innerhalb der "Top-Produktreihe" Vectra C/Signum samt den Kulanzregelungen und dem Kundenservice von Opel überhaupt den selbstgesteckten Maßstäben von Opel/GM Europe entsprechen oder ob sie üblicherweise davon ausgehen, daß derart preisintensive Bauteile HD-Pumpen oder die Peripherie davon nicht üblicherweise und dem "Stand der Technik" entsprechend wenigstens 200.000 KM + "X" funktionieren sollten...? Wie gesagt, ich würde zuerst wirklich mal "seriös" und freundlich in diese Richtung "anfragen", wie sich Opel das so "vorstellt.

Wenn "die" dann reagieren und eventuell sagen: Bla, bla, nicht die Regel, seltene Fälle, aber wegen sowieso und überhaupt... geben wir " Sonderkulanz" und sie (der Kunde) tragen 10-20% Eigenanteil, dann würde ich auf so etwas eingehen.

Bietet Opel dir nichts "brauchbares" an, dann kannst du immer noch vor Gericht ziehen und Nerven lassen, aber mehr als ein vergleich wird nach ca. 3-4 Jahren und mindestens 2 Instanzen auch nicht rauskommen-egal, was "dein" Anwalt sagt, denn der verdient um so mehr, je langwieriger die Prozesse sind und um so höher die Streitwerte sind...bedenke das und auch wenn deine Rechtsschutz das alles mehr oder weniger zahlt -den Ärger und die Nerven, die du vor Gericht läßt und der dann ständig an dir "nagen" wird, den ersetzt dir niemand.

-----------------------------------------------------------------------------------------------
Feldabhilfe: 1957 (Datum???)

Problem: Motor Y30DT, Hochdruckpumpe - Leistungsverlust beim Beschleunigen

Modelle: Motoren: Optionen:

Vectra-C 2003...2006,Signum 2003...2006 Y30DT| Z30DT,Y30DT| Z30DT

Beanstandung: Leistungsverlust des Motors während des Beschleunigungsvorganges. TECH2 zeigt eine signifikante Abweichung des tatsächlichen Raildrucks, verglichen mit dem angeforderten Raildruck.

Ursache: Blockierte Zumesseinheit innerhalb der Hochdruckpumpe.

Produktion: Modifikationen innerhalb des Produktionsprozesse (frühzeitiger Austausch verwendeter Werkzeuge, verbesserte Sauberkeit) eingeführt. Alle Maßnahmen wurden mit Motornummer 62240 (28.10.2005) in der Produktion eingeführt.

-------------------------------------------------------------------------------------------

Feldabhilfe: 1957 v. 15.11.2006

Problem: Motor Y30DT, Hochdruckpumpe - Leistungsverlust beim Beschleunigen

Modelle: Motoren: Optionen:

Vectra-C 2003...2006,Signum 2003...2006 Y30DT| Z30DT,Y30DT| Z30DT

Beanstandung: Leistungsverlust des Motors während des Beschleunigungsvorganges. TECH2 zeigt eine signifikante Abweichung des tatsächlichen Raildrucks, verglichen mit dem angeforderten Raildruck.

Ursache: Blockierte Zumesseinheit (SCV) innerhalb der Hochdruckpumpe.

Produktion: Modifikationen innerhalb des Produktionsprozesse (frühzeitiger Austausch verwendeter Werkzeuge, verbesserte Sauberkeit) eingeführt. Alle Maßnahmen wurden mit Motornummer 69692 (01.09.2006) in der Produktion eingeführt.

 

Abhilfe:

Vor dem Austausch der Hochdruckpumpe ist das Motorsteuergerät ab der TIS 2000-DVD, Version 76 zu programmieren.

Mit der TIS 2000-DVD, Version 76 wurde ein modifizierter Datenstand bezüglich der Hochdruckdiagnose eingeführt (verbesserte Fehlercode P0093 Erkennung).

Sollte auch nach dem Update der ECU der Fehler wieder auftreten, bitte einen Schnappschuss des betroffenen Fahrzeugs aufnehmen. Falls der Raildruckabfall anhand der Schnappschussdaten nachweisbar ist, ist die Hochdruckpumpe (Teilenummer: 97228919 / Katalognummer: 58 19 062) zu tauschen.

 

Funktionsgruppe: J - Motor

Fehlergruppe: 13 - Keine/unzureichende Funktion,20 - Mangelhafte Leistung

Fehlercode: Keine
------------------------------------------------------------------------

Viele Grüße, vectoura

@Liaode:

Keine Frage ist dämlich dafür ist das Forum ja da 😉

Die 5100€ war die Endsumme alles komplett.

Ähnliche Themen

Merci für die Antwort! Bin ich (bislang) froh, dass ich nur den kleinen 2.2DIRECT habe und die Kosten für die erste HD-Pumpe samt Einbau von rund €900 von Opel übernommen wurden. Jetzt verstehe ich auch ganz, wieso der Meister trocken meinte, dass ich doch mit dem Motor prima dran wäre ... im Gegensatz zu den Dieseln. Wenn man den Ärger und die Kosten umrechnet, wird (leider) der Benziner etwas interessanter.

Zitat:

Wenn "die" dann reagieren und eventuell sagen: Bla, bla, nicht die Regel, seltene Fälle, aber wegen sowieso und überhaupt... geben wir " Sonderkulanz" und sie (der Kunde) tragen 10-20% Eigenanteil, dann würde ich auf so etwas eingehen.

Opel will 80 % der Kosten (Material + Arbeit) übernehmen. Für meine 20 % erhalte ich dann laut Meister eine 2-jährige Garantie auf die Reparatur. Das sollen die mir aber schriftlich geben. Kosten für mich wahrscheinlich ca. 300 €.

Zitat:

Die 5100€ war die Endsumme alles komplett.

Verdammt viel Geld. Mein Meister hat mir anfangs überhaupt keine Hoffnung auf Kulanz gemacht. Erst nachdem ich das Technikcenter eingeschaltet habe ist etwas passiert.

Meine Werkstatt ist sowieso immer ohne Hoffnung auf Kulanz. Beim letzten Pumpenausfall wollten die überhaupt keinen Antrag stellen! Zum Glück bin ich unterwegs liegen geblieben und mußte in eine andere Werkstatt. Dort mußte ich nur die Diagnosekosten zahlen und der Rest lief plötzlich doch über Kulanz.

Zitat:

Original geschrieben von robbi9999


Opel will 80 % der Kosten (Material + Arbeit) übernehmen. Für meine 20 % erhalte ich dann laut Meister eine 2-jährige Garantie auf die Reparatur. Das sollen die mir aber schriftlich geben.

Klar. Die Rechnung solltest Du Dir schon aushändigen lassen. 😉

Spaß beiseite. Die Rechnung reicht völlig als Nachweis, daß Du Garantie auf die Pumpe bekommst. Das ist gültige Rechtssprechung.

Gruß
Achim

Damit lehnen die sich aber verdammt weit aus dem Fenster mit 24 Monaten GARANTIE!!
Dann MÜSSEN sie 2 Jahre dafür aufkommen.

Würde ich nicht wagen.

MFG

ECOTEC

Zitat:

Würde ich nicht wagen.

Wie, nicht wagen?

Vertraust Du Deiner Arbeit nicht? 😰 😉

Ich tausche ja die Pumpe nicht komplett.

Wenn ich die Pumpe komplett tauschen würde täte ich keine
2Jahre Garantie geben, weil die Gefahr viel zu hoch ist das die
Pumpe in den zwei Jahren schon wieder kaputt geht.

Ansonsten kann man an der Pumpe selber nicht viel kaputt machen.

Mit trauen hat das nichts zu tun.
Nur dann muss man halt auch mehr nehmen zwecks Gewährleistungsrücklage,
dann kommen hier aber wieder andere an und jammern rum das es woanders
ja nen Euro weniger kostet.

MFG

ECOTEC

Wenn Opel die Pumpe einfach tauscht anstatt sie zu "überarbeiten", so können die freundlichen Opelmännchen (und -frauen) bei jedem Ausfall die Kosten ihrem Zuliefer auf die Rübe hauen. Der Zulieferer hat das so gebaut und anscheinend liegt nach den Aussagen hier ja ein Mangel in der Herstellung, nicht aber ein nicht-spezifikationsgemäßer Einsatz vor. Also: Opel hat das sozusagen aus den Büchern, die Garantie reichen sie durch.

Wenn Opel aber nun die betroffenen Pumpen modifizieren=reparieren und/oder nur Teile der Pumpe tauschen würde, so wäre Opel nun selbst dran und der Zulieferer kann sich herausreden. Bliebe Opel also auf dem Problem und den Kosten sitzen.

Merke: "Business Plan" ist ein Widerspruch in sich, außer man will nur Geld machen und will eigentlich gar keine Kunden. 😉

Um mal wieder auf die "Headline" zurückzukommen:

Vectra V6 CDTI AT 08/2006
Pumpenschaden bei 16tkm (nach ca. 9 Monaten).
2 Mal beim Überholen auf der Landstrasse (Kickdown) ins Notprogramm, ist etwas gewöhnungsbedürftig . . .

Jetzt habe ich 32tkm drauf, aber das komische Gefühl beim Überholen bleibt.

-Klaus-

Motornummer 62240 (28.10.2005) - Motornummer 69692 (01.09.2006)

Wenn ich es richtig verstehe, wurde doch die Fertigung beim Zulieferer Denso geändert. Insofern dürfte doch eigentlich nicht die Motornummer, sondern die Seriennummer der Pumpe entscheidend sein. Heißt dass, das ab Motornr. 69692 nur noch "verbesserte" Pumpen verbaut wurden? Weiß jemand, ob sich das Datum 01.09.2006 auf den Motor (also Einbau der Pumpe) oder die Fertigung der Pumpe bei Denso bezieht? Werde gleich mal bei mir die Nummer bei prüfen (Fertigungstermin des Vectra 11.09.2006).
Wenn bei jemandem die Pumpe nach dem 01.09.2006 komplett getauscht wurde, sollte das Problem theoretisch nicht mehr oder seltener auftreten. Die Beiträge hier widerlegen das aber, da offenbar auch schon neuere Pumpen ausgefallen sind.

Also ich lasse mich mal überraschen, wann das Fahrzeug wirklich fertig wird.

Die vage Angabe des Meisters mit Montag- oder Dienstagabend scheint mir nicht sehr zuverlässig.

Vielen Dank erst mal für die vielen Antworten.

Ich fühle mich darin bestätigt, daß es sich offensichtlich nicht um einen Einzelfall, sondern um ein Massenprobleme bei Opel handelt und ich bei einer Weigerung zur Übernahme der Kosten seitens Opel vielleicht doch Chancen auf eine juristische Lösung hätte.

In diesem Fall werde ich mich wohl doch mit der 80 % Lösung zufrieden geben.

Motornummer 62240 (28.10.2005) - Motornummer 69692 (01.09.2006)

Ich habe inzwischen im CarPass nachgeschaut. Mein Wagen wurde Mitte September 2006 ausgeliefert und hat die Motornummer 66150. Daraus folgt für mich, dass sich das Datum 01.09.2006 auf Fertigung bei Denso bezieht und folglich erst einige Monate später (extrapoliert etwa 02/2007) in den ausgelieferten Fzg. angekommen ist.

Heißt die niedrige Motornummer denn, dass nur etwa 700-800 Aggregate pro Monat produziert werden? Etwas bei ganz GM Europe oder nur Opel Deutschland? Dann wundert mich, dass GM diese Maschinen überhaupt noch anbietet - bei diesen Stückzahlen lässt sich kein Geld verdienen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen