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Behalten und Reparieren oder doch neu??

VW Passat B5/3BG
Themenstarteram 17. Febuar 2014 um 20:22

Hallo,

ich fahre derzeit einen Passat Variant von 2001 mit dem 74kW Diesel. Er hat jetzt 320.000 km auf der Uhr und altersbedingte Mängel. Die Mängelliste ist etwas länger und daher bin ich am überlegen, ob ich den ganzen Aufwand betreiben soll. Der Tüv steht diesen November an und ich denke momentan gäbe es keine Plakete.

Auf der Liste stehen:

- Turbo-Lader (drückt Öl an der Welle raus)

- Kühlmittelschläuche sind porös, gluckert immer mal, nachfühlen ab und an angesagt

- Kupplung rupft ab und an, da wird auch 'ne neue fällig sein

- Klimakompressor und eine starre Leitung sind auch dran

- Vakuumpumpe

- alle Gummi-Lager an der Vorderachse + Achsvermessung

- Radlager vorn

- beide Antriebswellen

- Getriebe singt im 2. Gang

- Bremsen komplett sind auch dran

Zu dem gehen die Boxen im Innenraum nur noch sporadisch. Summa summarum komme ich so ungefähr auf 2500-3000€ Materialkosten. Dazu kommen für die meisten noch Werkstattstunden dazu. Ich denke mit 6000€ müsste ich rechnen, eher mehr.

Ich persönlich bin momentan der Meinung, dass ich den Wagen schweren Herzens spätestens zum Jahresende abstoßen werde. Was meint ihr?

Grüße Carsten

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12 Antworten

Die Lager der Gebrauchwagenhändler stehen voller Fahrzeuge, vermutlich auch in deinem Preisnieau.. Schau was du an Kohle auftreíben kannst und schau dich dann entsprechen schon ab der nächsten Tage um .

Es war schon immer teurer unter Zeitlichem Druck einen Wagen zu suchen und wenn der Händler das merkt dann ist er kaum zu Zugeständnissen bereit. Handeln kann man nur wen man nicht selbst unter druck steht was zu finden.. Frag deine Händler vor Ort den mit dem jetzigen der bestenfalls für den export taugt als inzahlungabe nach gebrauchten an.. bzw was man dir für den jetzigen mit den Mängeln bietet.. solange der noch fährt ist es doch eine kleinigkeit dich in Ruhe unzuschauen.. Vieleicht stolperst du ja über den nächsten Traumwagen oder eine Rentnerkiste mit wenig laufstrecke für den kleinen Euro... Passiet zwar selten aber immer wieder mal... Jol.

Hi,

das sind viele Verbundarbeiten wo man dir eigentlich nicht so viel abnehmen dürfte, z.B. bei den Radlagern musst Du die Bremse eh abauen, also Bremse nur Mat. Für die Kupplung muss das Getriebe raus und das Hauptlager im Getriebe wechseln ist dann auch ein abwasch. Ich würde ungefähr tippen das du mit Lohn und Mat. bei ca.3500€-4000€ landen wirst wenn du eine faire Werkstatt hast und original Teile verwendest. Bei Teilen aus dem Zubehör würde ich auf 2800-3200€ tippen.

Lass dir einen Kostenvoranschlag schreiben, da dürften nicht so viel Arbeitsstunden zusammen kommen. Aber wie lange der Motor noch hält kann Dir natürlich keiner sagen. Bei Taxi´s halten die schonmal 500 000Km.

Zitat:

Original geschrieben von ckcorsa

Hallo,

ich fahre derzeit einen Passat Variant von 2001 mit dem 74kW Diesel. Er hat jetzt 320.000 km auf der Uhr und altersbedingte Mängel.

Altersbedingte Mängel?

Ich würde es einen immensen Wartungsstau nennen. Böse ausgedrückt auch "völlig herunter geritten".

Bei einem "ehrlichen" Verkauf gibt es für das Auto wohl nichts mehr nennenswertes. Bei einem "unehrlichen" möglicherweise rechtliche Probleme.

Ich denke, das man in einer günstigen freien Werkstatt mit günstigen Teilen gerade so wieder den entsprechenden Zeitwert herstellen kann, der Modell und Alter angemessen ist. Dann hat man halt noch ein paar Jahre den Passat und weiß zumindest Bescheid.

Die Gefahr bei einem "Neukauf" in diesem Preissegment ist ja auch immer, an eine Gurke in ähnlichem Zustand zu geraten.

Moin,

Vor einer ähnlichen Entscheidung stand ich im Oktober auch. Mein 3b AFN TDI hatte gute 495tkm runter, motorisch alles super. Aber es waren fällig Zahnriemen,Klimakompressor,das bekannte VA-Problem. Also preislich locker unter deinen Kosten. Trotzdem habe ich mich zum Verkauf entschieden... man melkt auch keine tote Kuh. Irgendwann ist halt der Punkt überschritten wo Zeitwert,Nutzwert und eventuell Sentimentale Gründe :) zu weit auseinander driften. Ich denke der Punkt ist bei dir auch erreicht.

Ich fahre derweil einen 6er Golf Variant,gekauft als Leasing Rückläufer und bereue die Entscheidung nicht.

Allerdings kann es auch sein das wenn du einen gebrauchten für vllt 5scheine kaufst,das dir dann wieder neue Reparaturen ins Haus stehen.

Hi,

Mann o Mann...

Das Auto wurde ja nur gefahren und getankt und sonst nichts :eek:

Erfahrungsgemäß , mal abgesehen von den aufegzählten Sachen, gibts mit Sicherheit noch das ein oder ander weitere "Mängelchen"...

Wär ja fast so als wenn man(n) sich ständig mitm Hammer bewusst eine drauf haut und danach jammert weils weh tut ;)

Sorry, is absolut nicht böse gemeint :)

 

Ist wirklich am besten wie schon gesagt wurde, Du versuchst Deinen Reparatur-Stau zu nem vernünftigen Preis los zu werden und Dich um einen gepflegten Gebrauchten umzuschauen !

In Bezug aufm Zeitwert und Laufleistung rechnet es sich ganz klar einfach nicht um noch intensiv zu investieren....

Wenn Deiner gut gepflegt und so gut wie mängelfrei "wäre", würdest mit der Laufleistung so um die 2000 Euro bekommen und so wie er jetzt ist könntest evtl. mit sehr viel Glück 1000-1500 Euro rausschlagen, aber auf jedenfall für den Export, da sind die Passat`s gefragt und aufm Privat-Markt fehlt sowieso die Nachfrage für sowas !

Mit nem gepflegten gebrauchten (der Markt ist voll davon) ohne Rep.-Stau bist jedenfalls nicht schlechter dran als jetzt und Du hast auch noch schön Zeit Dich genau umzuschauen ;-)

Kann nämlich gut möglich sein das Du in ein Fass ohne Boden Geld reinstopfst und Du dann trotzdem innerhalb kürzester Zeit vor der gleichen Situation stehst wie jetzt und da bringt auch die ganze Erbsenzählerei nichts...

Klar ist ein gebrauchter im besten alter und in der Preisklasse z.b. um 5000 Euro auch kein Neuwagen, aber mit Geduld lässt sich mit Sicherheit was Gutes (natürlich Passat) finden ;)

Für mich an Deiner Stelle würd allein der defekt am Turbo und am Getrieb scho für die Entscheidung reichen sich um was anderes umzusehen ;)

Also viel Glück :)

Mfg

also die fakten muss man sich vor augen halten:

reparatur bei vw = sinnlos.

reparatur in der freien mit original teilen = ebenfalls zu teuer.

reparatur in der freien mit zubehör teilen = kommt auf den preis an.

lass dir in 2-3 freien werkstätten mit deiner liste einen ungefähren preis, oder wenns geht auch kostenvoranschlag nennen.

wenn das mehr als 3.500 - 4.000 euro sind musst du dich wohl umgucken - und ohne zeitdruck ist das sogar eine sache die spaß machen kann ;)

wenn du den passarati für 3.500 wieder fit kriegst is das sicher besser und günstiger als ein gebrauchter in dem preissegment mit ungewisser historie. - wobei ein motorsterben natürlich auch immer dazu kommen kann...

es kommt natürlich auch auf deinen finanziellen rahmen an - wenn du dir für 5.000 einen gebrauchten suchen musst ist das risiko natürlich höher wieder bald reparaturen zu haben, als wenn du im bereich 8.000 - 10.000 wildern kannst.

spekulationen bringen wenig, prüfe was eine "low cost" reparatur der mängel kosten wird, erst dann kannst du ne entscheidung treffen... :)

Themenstarteram 22. Febuar 2014 um 10:13

momentan bin ich für abstoßen, werde aber denke mal noch meine haus- und hofwerkstatt aufsuchen und das mal durchrechnen lassen. danke erstmal für die beiträge ;)

Zitat:

Original geschrieben von passat-passau

 

Kann nämlich gut möglich sein das Du in ein Fass ohne Boden Geld reinstopfst und Du dann trotzdem innerhalb kürzester Zeit vor der gleichen Situation stehst wie jetzt und da bringt auch die ganze Erbsenzählerei nichts...

Damit ist bei einem 01er mit satten 320Tkm eigentlich alles gesagt...

Bei Inzahlungnahme wird der wenige hundert bringen, ein Händler möchte ja bei Weitergabe an einen Exporthändler auch noch verdienen.

Selber an Exporthändler verkaufen (da gibt's durchaus faire Händler, denke 1000-1300 Euro), einen guten Gebrauchten kaufen und freuen, dass der alte (scheinbar ohne grosse Investitionen) so lange gehalten hat.

Wartungs-/Reparaturstau auflaufen zu lassen wir hier (sicherheitsrelevante Teile aussen vor!) KANN sich rein wirtschaftlich bei Altwagen durchaus lohnen.

 

 

Hi,

Zitat #HelldriverNRW

"Wartungs-/Reparaturstau auflaufen zu lassen wir hier (sicherheitsrelevante Teile aussen vor!) KANN sich rein wirtschaftlich bei Altwagen durchaus lohnen."

 

Das "KANN" sich aber evtl. nur lohnen wenn man genau weis was man macht u man den altwagen von vornherein verkaufen möchte und einem der Abschlag den man beim verkauf dafür einrechnen muss bewusst ist...

 

Wir hatten z.b. mal einen alten Franzosen ("pfui-pfui"), wo eine größere Wartung angestanden wäre (Bremsen, Öl, Zündkerzen, Stoßdämpfer, Klimawartung, Achsmanschette u. noch ein paar kleinigkeiten)...

zusätzlich ist uns eine Frau unbeabsichtigt beim einparken an die Fahrertür gefahren, haben zu unserem Glück dafür noch zusätzlich einen Obulus von der Versicherung bekommen, dann mit nem Export-Händler der mir schon des öfteren was abgenommen hat einen Verkaufspreis u. abhol- bzw. bringtermin vereinbart...

Da war der Fall eigentlich klar !!

Im allgemeinen erkennen auch Export-Händler in der Regel ganz genau wenn was zu machen oder defekt ist, also nicht zu "Blauäugig" denken !

Am besten im großen und ganzen schön korrekt sein, das fördert zum einen das gegenseitige vertrauensverhältnis (vorallem wenn der wieder mal gefragt ist) und zum anderen fühlt sich keiner über den Tisch gezogen und man hatt in gutem Gewissen was verkaufen !!

 

aber im allgemeinen ist es viel zu riskant Sachen nicht zu reparieren, die dem Anschein nach nicht Sicherheitsrelevant sind , denn auch Kleinigkeiten können z.b. zu einem "Liegenbleiber" oder zu einer Funktionsbeinträchtigung während der Fahrt führen und wenn sowas auf der Autobahn oder in ner Kurve passiert, kann das nicht nur sehr ärgerlich, unangehm oder teuer werden sondern kann im schlimmsten fall tödlich für einem selber oder andere ausgehen !!!! :(:eek:

 

Allseits Gute Fahrt;)

MFG

Zitat:

Original geschrieben von passat-passau

 

Das "KANN" sich aber evtl. nur lohnen wenn man genau weis was man macht u man den altwagen von vornherein verkaufen möchte und einem der Abschlag den man beim verkauf dafür einrechnen muss bewusst ist...

..........

Im allgemeinen erkennen auch Export-Händler in der Regel ganz genau wenn was zu machen oder defekt ist, also nicht zu "Blauäugig" denken !

Am besten im großen und ganzen schön korrekt sein, das fördert zum einen das gegenseitige vertrauensverhältnis (vorallem wenn der wieder mal gefragt ist) und zum anderen fühlt sich keiner über den Tisch gezogen und man hatt in gutem Gewissen was verkaufen !!

Beim Wartungsstau gebe ich dir teilweise recht - den Abschlag muss man in Kauf nehmen, aber die Differenz zwischen Halbschrottexport- und Topfahrzeugen ist oft erschreckend gering, gerade bei hohen Laufleistungen. Ich wage zu behaupten, dass sich hier (320Tkm-Passat) auch eine Stück - für - Stück Beseitigung nicht mehr annähernd gerechnet hätte - die Preise wären ja sowieso die gleichen geblieben. Natürlich KANN man jedes Auto ewig am Leben halten - ob das immer Sinn macht, darüber kann streiten.

.........

Richtig, die Exporthändler

Kann meinen letzten Beitrag gerade nicht editieren....

Richtig, die Exporthändler sind ja oft sogar ziemlich versiert in der schnellen Mängelerkennung (die "Mängeldazuerfinder-Preisdrücker" hier mal aussen vor...), unter anderem deshalb, weil sie immer wieder die gleichen Typen einkaufen.

Nur rechnen die halt die Mängel nicht so wie ein "normaler Händler".

Je nach angedachtem Exportland lassen sich die Schäden ja dort für einen Bruchteil des hiesigen Preises beheben oder werden einfach "belassen" und fliessen dementsprechend nicht so stark in die Kalkulation ein.

Stimme dir jedoch völlig zu, Mängel sollte man immer benennen und, nebenbei, solch ein Fahrzeug auch an Händler nur als "Bastlerfahrzeug" verkaufen.

Hi,

Zitat von #HelldriverNRW

"(Beim Wartungsstau gebe ich dir teilweise recht - den Abschlag muss man in Kauf nehmen, aber die Differenz zwischen Halbschrottexport- und Topfahrzeugen ist oft erschreckend gering, gerade bei hohen Laufleistungen. Ich wage zu behaupten, dass sich hier (320Tkm-Passat) auch eine Stück - für - Stück Beseitigung nicht mehr annähernd gerechnet hätte - die Preise wären ja sowieso die gleichen geblieben. Natürlich KANN man jedes Auto ewig am Leben halten - ob das immer Sinn macht, darüber kann streiten.)"

Genau meine Meinung, darum gibts für mich bei sowas nicht wirklich viel zu überlegen ;)

Da gibts natürlich auch nichts zum streiten :) grins-lach...

Muss hald frühzeitig schon bedacht sein was man macht, weil wenn man ein Auto hat (z.b. was einem am herzen liegt oder z.b. ein ganz seltenes model usw..usw...) wird man die reperaturen nicht aufstauen lassen sondern immer sozusagen dran bleiben und es nicht bis aufs zahnfleisch runterkommen lassen...

und wir reden ja hier von einem brot und butter alltagswagen, wo man sich mit fünf finger auszählen kann dass die reparaturen den restwert weit übersteigen und es besser ist das geld in den kauf eines anderen guten gebrauchten zu investieren...

ich habs u.a. Jahrelang so gemacht und mir Autos zwischen 6000 u. 9000 Euro gekauft, die wartungen und die nötigen reparaturen gemacht und falls ich z.b. einen gebrauchten gefunden habe der besser war als meiner hab ich die alten verkauft und der wertverlust hielt sich dabei auch in sehr überschaubaren grenzen :)

Für unsere 1.9er TDI 4Motion Highline hab ich z.b. einige jahre gebraucht um wirklich das zu bekommen was ich mir vorstellte :D

Meine Frau und ich haben die beiden täglich im Einsatz (tägliche Fahrstrecken 130 bzw. 60 km), da geh ich bei den Wartungen und Reparaturen keine Kompromisse ein und ich versuch so gut es geht die Passats so lange es möglich und rentabel ist zu be- u. erhalten (gehören ja quasi zur Familie)...;)

Können uns auch echt keine besseren Alltags-Muli vorstellen die optisch, fahrtechnisch und in praktischer Hinsicht mit über 10 Jahren jeden Tag aufs neue so überzeugen können und Freude machen, so wie unsere Passat`s !! :D

 

Mfg;)

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