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Befestigung Injektor vor erreichen des Drehmoment Gewindebolzen abgrissen

Peugeot 406 1
Themenstarteram 8. Februar 2011 um 16:24

Hallo Zusammen,

habe einen Injektor ausbauen müssen Peugeot HDI 2,2 (133PS) weil der untere Dichtungsring undicht war, alles soweit kein Problem

die Dichtung gewechselt und den Injektor eingebaut. Der injektor wir auf zwei gewindebolzen die im Ansaugkanal eingedreht sind befestigt das wurde auch so alles nach Vorschrift gemacht. Bei Peugeot nachgefragt mit welchem Drehmoment angezogen wird wurde mir mit 30Nm gesagt was ich auch noch von einer anderen Werkstatt bestätigen lies, okay ich den Drehmoment auf 30Nm eingestellt und mit Drehmimentschlüssel Mutter auf Gewindebolzen festgezogen, der Drehmomentschlüssel noch nicht auf Drehmoment aber den Gewindebolzen in der Hand (abgerissen) prima was jetzt.

Frage, kann man Stahl auf Guss schweissen?

LG

Markus 

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38 Antworten

Wenn ich deine Frage richtig verstanden habe: Du wolltest zunächst die Arbeit selbst machen, hast dann doch in einer autorisierten PUG-Werkstatt nachgefragt?

Da haben wir es wieder; gehe doch gleich in eine zugelasssene PUG-Werkstatt. Dann passiert das (selten) auch manchmal, meist aber du bist (dann) das Problem los. MfG

Zitat:

Original geschrieben von heimaheima1

Wenn ich deine Frage richtig verstanden habe: Du wolltest zunächst die Arbeit selbst machen, hast dann doch in einer autorisierten PUG-Werkstatt nachgefragt?

Da haben wir es wieder; gehe doch gleich in eine zugelasssene PUG-Werkstatt. Dann passiert das (selten) auch manchmal, meist aber du bist (dann) das Problem los.

Stahl auf Guss schweissen: Ich kenne kein brauchbares und dauerhaft haltbares  Verfahren -denke doch einmal an die unterschiedlichen Schmelzpunkte- dieser Materialien! MfG

Themenstarteram 8. Februar 2011 um 17:53

Zitat:

Original geschrieben von heimaheima1

Zitat:

Original geschrieben von heimaheima1

Wenn ich deine Frage richtig verstanden habe: Du wolltest zunächst die Arbeit selbst machen, hast dann doch in einer autorisierten PUG-Werkstatt nachgefragt?

Da haben wir es wieder; gehe doch gleich in eine zugelasssene PUG-Werkstatt. Dann passiert das (selten) auch manchmal, meist aber du bist (dann) das Problem los.

Stahl auf Guss schweissen: Ich kenne kein brauchbares und dauerhaft haltbares  Verfahren -denke doch einmal an die unterschiedlichen Schmelzpunkte- dieser Materialien! MfG

zuerst mal danke für dein doppel Posting und der zweite Danke gilt für deine konkrete Hilfe zu meiner Frage :rolleyes:.

Kannst Du den Injektor wieder ausbauen,und den Rest des Bolzens entfernen?

Ev. mit Klemmzange,oder Mutter auf Bolzen aufschweissen und lösen.

Oder ist der Bolzen so weit unten abgebrochen,dass dieser ev. ausgebohrt werden muss?

Es gibt auch spezielle Linksaustreiber,was aber wohl kaum verfügbar ist.

Themenstarteram 9. Februar 2011 um 16:31

Zitat:

Original geschrieben von Rolf-CH

Kannst Du den Injektor wieder ausbauen,und den Rest des Bolzens entfernen?

Ev. mit Klemmzange,oder Mutter auf Bolzen aufschweissen und lösen.

Oder ist der Bolzen so weit unten abgebrochen,dass dieser ev. ausgebohrt werden muss?

Es gibt auch spezielle Linksaustreiber,was aber wohl kaum verfügbar ist.

ja den Injektor kann ich wieder ausbauen das ist alles kein Problem, das Problem ist dass ich wahrscheinlich ausbohren muss

und Gewinde nachschneiden darf. Da der Bolzen in dem Gußansaugkrümmer sitzt ist es möglich im Werkstoff Guß mit den herkömmlichen Gewindeschneider Gewinde zu bzw Nachzuschneiden?

Na klar kann man auf-/ raus- bohren und nachschneiden. Allerdings nur, wenn das "Fleisch" (Material daneben) nicht zu dünn ist. Zum aufbohren links-laufenden HSS-Bohrer verwenden. Ev. passt sogar das alte Innengewinde, wenn du geschickt bist.

Zum nachschneiden 1 Satz Gewindeschneider (bestehend aus 3 Stück) verwenden. 

Themenstarteram 9. Februar 2011 um 18:23

Zitat:

Original geschrieben von heimaheima1

Na klar kann man auf-/ raus- bohren und nachschneiden. Allerdings nur, wenn das "Fleisch" (Material daneben) nicht zu dünn ist. Zum aufbohren links-laufenden HSS-Bohrer verwenden. Ev. passt sogar das alte Innengewinde, wenn du geschickt bist.

Zum nachschneiden 1 Satz Gewindeschneider (bestehend aus 3 Stück) verwenden. 

Danke mal, jetzt ist es konstruktiv, es ist ein 6er Gewindebolzen drin,in welcher Stärke vorgeschnitten bis zum Endschnitt?

Ev. passt sogar das alte Innengewinde das ist das Ziel

am 10. Februar 2011 um 7:46

sitzt der Stehbolzen nicht im Kopf, dort sitzt zumindest der Injektor.

Zum Ausbohren:

Ich gehe mal davon aus, dass eine Handbohrmaschine verwenden musst. Wenn es ueberhaupt damit veersuchen

moechtest, nimm einen moeglichst kurzen Bohrer.

IMHO wird das aber nix. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du den Kopf versauen wirst. Handbohrmaschine ist viel

zu unpraezise, Spiel in der Spindel, von Hand gefuehrt...

Kopf Kostet als ATkopf so um 1k-)

 

Such mal nach einer Firma, die dir die Schraube rauserodieren kann. Das waere eine Alternative.

Falls der Kopf eh runter muss, koennte man es auch auf einer stationaeren Fraese versuchen.

Falls noetig dann auf Uebermass bohren und eventuell dein Glueck mit einem Helicoilgewinde

versuchen. Alternativ eventuell mit Fluessigmetall, ob das aber haelt, weiss ich nicht.

PS: ich hasse Stehbolzen

Es ist ein  "Sackloch", da kann man nur schwer bis ganz unten Gewinde nachschneiden. Ev. geht es doch, wenn man den 3er-Gewindeschneider "flach schleift". Funktionierts, dann mit Druckluft die Bohr- und Schneidespäne gründlich ausblasen.  Suche auch im www nach hartlöten, AL + Stahlguss. Vielleicht liegt hier der Schlüssel zur Lösung. MfG

Themenstarteram 13. Februar 2011 um 5:45

...so habe mich jetzt entschieden, da Mutteraufschweisen nicht geht weil zu wenig Material des Bolzen vorhanden ist oder zu tief im Loch sitzt und ich den Kopf vorerst nicht auseinanderbauen möchte, werde ich versuchen von V-Coil ein Gewindereparatursatz einzubauen. Da es ein 6mm Bolzen ist werde ich auf 6,2 mm aufbohren und mit 6mm Gewindeschneider schneiden, den Gewindesatz eindrehen, Stehbolzen für Injektorbesfestigung rein Injektor rein festschrauben und fertig.

Da ich noch nie das Material Grauguß bearbeitet bzw in solches Material gebohrt habe, aber aus dem Material ist wo die Bohrung auf 6,2 mm vergößert werden soll, währe meine Frage an diejenigen die sich mit dem Werkstoff Grauguß auskennen und Erfahrung mit der Bearbeitung haben, auf was muss ich achten beim bohren bzw. bearbeiten?

 

LG

Markus

Muttern aufschweissen? Ne! Ev. Muttern absenken + einschweissen (Stahl+Gusseisen) , ja.  Aber Gewinde aufbohren auf 6,2 mm und dann "Gewinde nachschneiden" geht nicht. Toll wie du dich bemühst! Viel Glück zu irgendeiner Lösung/ Variante. MfG

Themenstarteram 13. Februar 2011 um 11:56

Zitat:

Original geschrieben von heimaheima1

Muttern aufschweissen? Ne! Ev. Muttern absenken + einschweissen (Stahl+Gusseisen) , ja.  Aber Gewinde aufbohren auf 6,2 mm und dann "Gewinde nachschneiden" geht nicht. Toll wie du dich bemühst! Viel Glück zu irgendeiner Lösung/ Variante. MfG

"Aber Gewinde aufbohren auf 6,2 mm und dann "Gewinde nachschneiden" geht nicht" wieso soll das nicht gehen mit dem V-Coil Gewinde Repsatz???? Schau mal hier

 

http://www.voelkel.com/german/html/v-coil.html

 

LG

Markus

 

 

Themenstarteram 13. Februar 2011 um 14:35

Das Zylinderkopfmaterial habe ich geprüft mit einem Magneten Ergebnis Magnet hat sich nicht dran fest geklammert, also ist es Aluminiumguss.

Habe mal ein Paar Bilder von der Thematik Abriss Stehbolzen angehängt.

Meine Favorit der Rep ist momentan diese Rep-Methode über einen V-Coil Rep-Satz wieder zu einem funktionalen 6 mm Befestigunggewinde.

(siehe Link)

http://www.voelkel.com/german/html/v-coil.html

Habt Ihr zu dieser Rep-Methode im Aluminiumguss schon Erfahrungen gemacht oder Sammeln können und wie sahen diese aus?

LG

Markus

P1011885
P1011893
P1011899

Hallo,

wenn der neue Stehbolzen drinne ist, solltest du den Injektor mit 4 Nm (0,4 daNm) und 45° Winkelanzug anziehen (Citroen Wert). Ich kann mir kaum vorstellen, dass das dann 30 Nm sind. Die sind für eine M6 Schraube deutlich zu hoch. Die Überwurfmuttern des Common-Rail Anschlusses werden mit 25 Nm angezogen, vielleicht meinten die Werkstätten ja diese Momente.

Die Stehbolzen sind übrigends nur mit 10 Nm angezogen, die Chancen mit einem Rausdrehsatz zu Erfolg zu kommen stehen da wohl noch recht gut, größer aufbohren kann man dann ja immer noch.

Gruß Richard

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