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Bedenken Kauf Elektroauto

Themenstarteram 15. November 2019 um 17:59

Hallo Zuammen,

ich bin Anna, 29 Jahre alt, und am überlegen ob ich mir ein Elektroauto kaufen soll... Allerdings habe ich im Moment noch ein paar Bedenken dabei...

Aus Interesse würde ich gerne mal wissen, wo eure Bedenken beim Kauf eines E-Autos liegen.

Käme ein Kauf bei euch in Frage? Falls nein, was hält euch davon ab?

Danke schonmal für eure Antworten :)

Liebe Grüße!

Beste Antwort im Thema

definiere lieber DEINE Anforderungen an ein/Dein nächstes Auto!

wir wissen ja nicht, ob Du regelmäßig mit einem Pferdeanhänger quer durch Deutschland zu Turnieren fährst?

oder jeden Sommer einen 2.000 km-Marathon in Deine griechische oder sizilianische Heimat in kürzestmöglicher Zeit hinter Dich bringen willst?

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Zitat:

@CivicTourer schrieb am 16. November 2019 um 08:43:05 Uhr:

Was ist, wenn an der Benzintankstelle alles besetzt ist? Wir haben hier eine Tankstelle da muss man teilweise sich in die Schlange hinter 15 Autos stellen.

15 Verbrenner betanken geht aber immer noch schneller als 1 E-Auto zu laden. Und dann kommt dort noch dazu, dass man nicht weiß, ob der Besitzer zurückkommt und Platz macht sobald es fertig ist.

Zitat:

@olderich schrieb am 16. November 2019 um 04:59:35 Uhr:

...heute würde ich als quasi-Elektroauto einen Plugin-Hybriden kaufen. Das Auto fährt dann 50 km elektrisch, was für Kurzstrecken ausreicht und für lange Strecken hat man einen althergebrachten Motor an Bord. Da kann man auch mal das Laden ausfallen lassen wenn gerade keine Ladestation da ist.

Da das Fahrzeug der TE als Zweitwagen dienen soll, kann sie IMHO hier ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeugmodell wählen.

Von Zweitwagen hat die TE nix geschrieben...

Zitat:

@A346 schrieb am 16. November 2019 um 12:03:54 Uhr:

Von Zweitwagen hat die TE nix geschrieben...

Ergibt sich aber aus dem Zusammenhang (siehe mein Link auf Seite 1, dritter Beitrag von unten).

Den Zusammenhang hast Du aber nur konstruiert.

Aus der gerade erst erfolgten Bestellung des Polo kann zumindest ich keinen unmittelbaren Zusammenhang bzgl. Zweitwagen erkennen.

Ich wundere mich eher :D

Deswegen hoffe ich ja noch auf eine Bestätigung der TE.

Zitat:

@POLOGTI19 schrieb am 15. November 2019 um 17:59:17 Uhr:

ich bin Anna, 29 Jahre alt, und am überlegen ob ich mir ein Elektroauto kaufen soll... Allerdings habe ich im Moment noch ein paar Bedenken dabei...

Aus Interesse würde ich gerne mal wissen, wo eure Bedenken beim Kauf eines E-Autos liegen.

Käme ein Kauf bei euch in Frage? Falls nein, was hält euch davon ab?

Danke schonmal für eure Antworten :)

Falls das eine Umfrage werden soll, gibt's für studentische Zwecke hier auf MT was, aber mit spez. Spielregeln: https://www.motor-talk.de/forum/studentische-umfragen-b866.html

Was mich aktuell vom BEV/(P)HEV-Kauf abhält:

- Ich will nur ein Auto haben, dementspr. muss es alle meine Anforderungen erfüllen (anders als offensichtl. bei dir, ich beziehe mich auf dein erste Posting hier auf MT).

- Reichweite. Muss recht weit zur Arbeit fahren usw. Brauche auch genug Reserven für Akkudegradation, Ladevorgang über Nacht hat nicht geklappt & Co. Laden bei der Arbeit kann man aber bei uns nicht vernünftig umsetzen weil allg. zuviele Kollegen bzw. auch keine festen Stellplätze sprich man müsste während der Arbeit umparken. Jede Ladesäule verursacht auch jährl. Wartungskosten.

- Keine offizielle AHK um einen zumindest kleineren AH anzuhängen ist ein k.o.-Kritierium.

- Bei BEV muss schnelles laden mögl. sein, insb. wenn man nicht über Nacht sicher laden kann. Sehe 100kW als Minimum. Konnte mal ein paar Wochen spontan meine Garage nicht nutzen. Bzw. für Laternenparker (man weiß auch bei Zeitverträgen bzw. als Mieter nie wo man in den nächsten Jahren landet) kann's schnell nervig werden, insb. wenn's wie bei mir kaum Lademöglichkeiten beim Einkaufen gibt.

- Was (P)HEV angeht: https://www.heise.de/.../Klartext-Doppelt-oder-nichts-4347696.html

- Die Modellauswahl finde ich auch nicht sprickelnd. Model 3 und Polestar 2 finde ich zu groß, sind aber bzw. sollen mit AHK verfügbar sein. Ein SUV soll es eigentl. auch nicht sein wg. der Reichweite. Nissan hat AFAIK immernoch kein CCS und der Leaf 2 hat extrem blöde Macken -> https://www.heise.de/select/ct/2018/15/1532131085740254

notting

Nun gut mit einem Auto komme ich nicht wirklich aus. Ich fahre im Moment so etwa 40000km / Jahr und mag auch nicht dauernd neue Autos kaufen, manche fahre ich auch mal 13 Jahre und 330000km weit. Im Moment habe ich drei Fahrzeuge und eines ist Bestellt. Der älteste ist ein Kangoo Ze mit jetzt knapp 100000km gekauft vor fast 5 Jahren mit 10000km auf dem Tacho. Auch Baujahr 2012 ein Kangoo ZE von der Französischen Post mit 60000km inkl. Batterie für 3500€ hat der jetzt 78000km nach gut einem Jahr. Dazu kommt seit Februar 2019 eine C- Klasse T-Model der jetzt von 0km auf 15000km geschafft hat. Bestellt ist ein E-up, den überwiegend meine bessere Hälfte fahren wird, damit ich meine LKWs wieder habe ??

So Preiswert wie die nun insgesamt 108000km die ich elektrisch gefahren bin geht es kaum. Beide Kangoo haben neue Bremsanlagen bekommen für 220€ alle Scheiben und Klötze, 350€ waren Reparaturen und Wartung beim ersten Kangoo 120 beim zweiten. Da kostet ein Service von Daimler mehr. Stromkosten - Überwiegend von Arbeitgeber,

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 16. November 2019 um 08:43:05 Uhr:

Was ist, wenn an der Benzintankstelle alles besetzt ist? Wir haben hier eine Tankstelle da muss man teilweise sich in die Schlange hinter 15 Autos stellen.

Das ist eben die Herausforderung - das E-Auto für alle möglich zu machen und nicht nur für Eigenheimbesitzer (und auch nicht bei jedem Eigenheim könnte man problemlos laden). Was macht man während des Ladens? Das sollten die Anbieter eben bei der Schaffung von Ladestationen bedenken. Im Moment steht man dann dumm im Industriegebiet und es gibt nicht mal nen Kaffeeautomaten. Und das ist für mich das ärgerliche: die E-Mobilität wird mit dicken Förderungsmitteln auf Teufel komm raus gegen den Willen oder die Möglichkeiten von der Mehrheit gepusht. Warum bekommen Dienstwagenfahrer so dicke Geschenke? Ich finde diesen Weg falsch.

Selbst wenn alle mit leerem Tank dort stehen, in 2 Minuten tankt man 50 Liter Sprit. Dazu kommen noch 2 Minuten fürs bezahlen. Nach einer Stunde wäre man durch.

Wenn ich an eine Strom Tankstelle komme und dort bereits 1 Fahrzeug vor mir steht, kann es auch 1,5 oder 2 Stunden dauern. Stehe zwei Fahrzeuge vor mir, muss ich 3-4 Stunden Wartezeit einplanen.

Wenn 15 E-Autos vor einem stehen, dann muss man den Arbeitsgeber anrufen und sich für die nächsten zwei Tage Urlaub nehmen :D

Beim Elektro-Fahrzeug besteht (im Gegensatz zum Verbrenner) die sinnvolle Alternative, zu Hause oder am Arbeitsplatz zu tanken.

Zitat:

@Drahkke schrieb am 17. November 2019 um 18:06:31 Uhr:

Beim Elektro-Fahrzeug besteht (im Gegensatz zum Verbrenner) die sinnvolle Alternative, zu Hause oder am Arbeitsplatz zu tanken.

Niemand verbietet dir, innerhalb gewissen Grenzen Benzin oder Diesel daheim zu lagern, um es in dein Auto zu kippen ;-)

Laden auf der Arbeit ist aber schwierig, weil entweder jeder eine Ladesäule bräuchte = jeder bräuchte einen Parkplatz auf dem Gelände und jeder Parkplatz eine Ladesäule, die alle jedes Jahr gewartet werden müssen oder ständig muss jmd. sein AUto wegfahren damit der nächste kann...

notting

Zitat:

@Drahkke schrieb am 17. November 2019 um 18:06:31 Uhr:

Beim Elektro-Fahrzeug besteht (im Gegensatz zum Verbrenner) die sinnvolle Alternative, zu Hause oder am Arbeitsplatz zu tanken.

Wie viele Arbeitgeber bieten einen Ladeplatz an? Wie viele Arbeitgeber bieten dem Arbeitnehmer überhaupt einen Stellplatz an? Wie viele Unternehmen haben mehr als 1-2 Ladeplätze. Wie viele Leute haben die Möglichkeit zuhause zu laden?

Themenstarteram 17. November 2019 um 22:05

Danke für eure Antworten.

Der GTI war für meinen Mann... ich nutze hier seinen Account.

Wollte mich nur eben mal aus Interesse nach euren Meinungen erkundigen und nicht meine Bedenken lösen. Es gibt ja auch immer Dinge, die man nicht gerade alleine so durchdenkt :)

Hier kommen immer wieder Einwände, ich könne meinen Benziner auch

nicht zuhause tanken. Das ist schon richtig.

Ein erheblicher Unterschied ist es aber, an der Tankstelle zu tanken und

dann heim zu fahren, zu dem , eine Lademöglichkeit (frei) zu suchen und

dann Stundenlang auf die Ladung zu warten.

Natürlich kann ich heim gehen, muß aber zurück kommen, wenn mein Akku

geladen ist. Erst dann kann ich heim fahren. Das schreiben die E-Auto Fan`s

nicht dazu. Bei einem Stadtmenschen verhält es sich aber so.

Ein Schichtarbeiter kommt so kaum noch zur Ruhe. Nur mal als Beispiel.

Wer denn eine Lademöglichkeit hat, sieht Das natürlich anders.

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