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Bedenken Kauf Elektroauto

Themenstarteram 15. November 2019 um 17:59

Hallo Zuammen,

ich bin Anna, 29 Jahre alt, und am überlegen ob ich mir ein Elektroauto kaufen soll... Allerdings habe ich im Moment noch ein paar Bedenken dabei...

Aus Interesse würde ich gerne mal wissen, wo eure Bedenken beim Kauf eines E-Autos liegen.

Käme ein Kauf bei euch in Frage? Falls nein, was hält euch davon ab?

Danke schonmal für eure Antworten :)

Liebe Grüße!

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179 Antworten

Naja wie du selbst schon geschrieben hast, nicht alle Ladesäulen sind auf dem Hof. Manche ...

Also muss ich mir wieder Mühe machen und es herausfinden. Will man das? Nein!

Ich will es nicht so, ich vergleiche es einfach mit der jetzigen Situation bei meinen Diesel. Da muss ich alle 100km für 3-5 Minuten an die Tanke und muss über nichts nachdenken, mich informieren, Sorgen machen, überlegen, planen.

Ich bin eh Autos völlig aufgeschlossen, aber man sollte diese Sorgenlosigkeit nicht völlig ausblenden. Bönen ist übrigens ein Dorf. Aber selbst wenn du abend einen Verbrenner und ein E-Auto mitten in der Großstadt mot 10 km Reichweite hinstellst, wird der Verbrenner als klarer Sieger hervorgehen und das lachend nach 5 Minuten

Moin,

Siehst du ... Du willst nicht. Entscheidender Unterschied. Es hindert dich aber abgesehen von deiner Motivation eben ... Nix. Bei Tankstellen musst du das ganz genauso machen. Du bist es nur gewöhnt und denkst eben nicht intensiv drüber nach.

Im Übrigen kannst du das jeweils ganz entspannt von der Couch rausfinden - steht auf den Verzeichnissen nämlich üblicherweise dabei. Sprich um bei deinem Problem zu bleiben - bevor ich das Auto anschalte, schau ich kurz nach, dann weiß ich wo ich hinfahren kann. Im übrigen sagen dir die Navis in den Autos auch so früh Bescheid, dass du eigentlich gar nicht in die Bredouille kommen solltest, wenn du nicht alles ignorierst ;)

Tatsächlich ist das alles doch merklich leichter als du vielleicht meinst.

LG Kester

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 4. Dezember 2019 um 12:48:07 Uhr:

Moin,

Siehst du ... Du willst nicht. Entscheidender Unterschied. Es hindert dich aber abgesehen von deiner Motivation eben ... Nix. Bei Tankstellen musst du das ganz genauso machen. Du bist es nur gewöhnt und denkst eben nicht intensiv drüber nach.

Im Übrigen kannst du das jeweils ganz entspannt von der Couch rausfinden - steht auf den Verzeichnissen nämlich üblicherweise dabei. Sprich um bei deinem Problem zu bleiben - bevor ich das Auto anschalte, schau ich kurz nach, dann weiß ich wo ich hinfahren kann. Im übrigen sagen dir die Navis in den Autos auch so früh Bescheid, dass du eigentlich gar nicht in die Bredouille kommen solltest, wenn du nicht alles ignorierst ;)

Tatsächlich ist das alles doch merklich leichter als du vielleicht meinst.

LG Kester

Richtig, ich will mit nicht mehr Arbeit machen als ich jetzt habe. Und das geht den meisten Menschen so. Es heißt ja auch Fortschritt und nicht Rückschritt. Die Menschen wollen es leichter haben und nicht schwerer. Es wird sich sicherlich bald ändern, aber heute ist es eben so wie es ist. Und das hindert viele daran sich ein E-Auto anzuschaffen.

Wenn ich alles gucken, prüfen, schauen, informieren muss, dann kann ich mir auch glich die Deutsche Bahn App runterladen und mit Öffis fahren.

Moin,

Du bildest dir da aber den Ruckschritt ein. Es ist doch sehr simpel von zu Hause nachzusehen, wo ich lade, wieviel es kostet, ob grade frei ist oder nicht, mir mein Auto lange bevor es kritisch wird sagt - du musst bald tanken, deine günstigste und effizienteste Möglichkeit ist da, dazu keine dreckigen oder stinkenden Hände, in der Regel für 1-2 Jahre stabile Verbrauchskosten, teils sogar per Flatrate.

Wenn man nicht grad in der Pampa oder absolut ortsfremd ist - ist das nur in deiner Vorstellung schlimmer, nicht in Realität.

LG Kester

Und du redest es dir schön. Natürlich ist es nicht schwer rauszufinden, aber man muss sich die Mühe machen und es tun. Und der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier und das Auto ein Luxus welchen er sich leisten um sorgenfreier, flexibler und spontaner zu leben. Es geht nicht um können, sondern um wollen.

...und noch 2 große Vorteile hat ein E-Auto gegebüber dem Verbrenner:

 

1. ich kann fast überall Laden. Klar dauert es zeimlich lange aber zur Not geht es allemal. Einfach eine 50m Kabeltrommel ausrollen und durch irgendein Fenster den Schukostecker rein. Nach einer Stunde kommst du zumindest bis zur näcshten Ladesäule. Und nach einer Nacht ist es sogar mehr oder weniger Voll. (Szenario: Ich fahre in den Urlaub, Der Akku ist nach 350 km fast leer. Wie passend meine Tagesetappe ist eh zuende. Ich übernachte im Hotel, packe besagte Kabeltrommel aus, und am nächsten Morgen kann ich munter bis zum Ziel fahren. Bin ausgeruht und der Akku ist auch noch voll)

 

2. Einfach abschleppen lassen. Durch Rekupation werden die Akkus geladen. nach z.B. 10 km schleppen kommst Du 5 km weit bis zur nächsten ladesäule. das macht der ADAC bestimmt genauso gern wie auf ein Abschleppauto verfrachten oder Dir überteuerten Sprit nachfüllen.

 

Versuch das mal mit einem Verbrenner..

Zitat:

@StephanRE schrieb am 4. Dezember 2019 um 13:18:41 Uhr:

...und noch 2 große Vorteile hat ein E-Auto gegebüber dem Verbrenner:

1. ich kann fast überall Laden. Klar dauert es zeimlich lange aber zur Not geht es allemal. Einfach eine 50m Kabeltrommel ausrollen und durch irgendein Fenster den Schukostecker rein. Nach einer Stunde kommst du zumindest bis zur näcshten Ladesäule. Und nach einer Nacht ist es sogar mehr oder weniger Voll. (Szenario: Ich fahre in den Urlaub, Der Akku ist nach 350 km fast leer. Wie passend meine Tagesetappe ist eh zuende. Ich übernachte im Hotel, packe besagte Kabeltrommel aus, und am nächsten Morgen kann ich munter bis zum Ziel fahren. Bin ausgeruht und der Akku ist auch noch voll)

2. Einfach abschleppen lassen. Durch Rekupation werden die Akkus geladen. nach z.B. 10 km schleppen kommst Du 5 km weit bis zur nächsten ladesäule. das macht der ADAC bestimmt genauso gern wie auf ein Abschleppauto verfrachten oder Dir überteuerten Sprit nachfüllen.

Versuch das mal mit einem Verbrenner..

Sowas blödes habe ich noch nie gehört :D

Und ich probier das dann halt mal aus, wie es sich anfühlt, elektrisch zu fahren.

Ich meine, momentan sind gebrauchte Elektroautos eher teurer als vergleichbare Verbrenner. Ich denke, das wird in 5 Jahren noch genau so sein, die Entwicklung der Batterien geht nicht so schnell, dass da dann viel bessere auf dem Markt sind.

Ich meine also, in 5 Jahren werde ich meinen Mii wieder zu einem guten Preis verkaufen können. Und vielleicht gibts dann wieder so eine Umweltprämie, dass wir das da dann wiederholen können.

Mein Punto hat hinten eine Plastikwanne eingebaut und wenn ich beim Mii die Rückbank umlege, habe ich vergleichbare Lademöglichkeit.

Wir fassen also mal zusammen: der große Vorteil bestand beim E-Auto darin, ständig zu tanken, wo man laden kann und - total praktisch- öfters mal abschleppen lassen, wenn nichts Anderes geht.

Leute, packt auch mal an den Kopp!:rolleyes:

Zitat:

@StephanRE schrieb am 4. Dezember 2019 um 13:18:41 Uhr:

...und noch 2 große Vorteile hat ein E-Auto gegebüber dem Verbrenner:

1. ich kann fast überall Laden. Klar dauert es zeimlich lange aber zur Not geht es allemal. Einfach eine 50m Kabeltrommel ausrollen und durch irgendein Fenster den Schukostecker rein. Nach einer Stunde kommst du zumindest bis zur näcshten Ladesäule. Und nach einer Nacht ist es sogar mehr oder weniger Voll. (Szenario: Ich fahre in den Urlaub, Der Akku ist nach 350 km fast leer. Wie passend meine Tagesetappe ist eh zuende. Ich übernachte im Hotel, packe besagte Kabeltrommel aus, und am nächsten Morgen kann ich munter bis zum Ziel fahren. Bin ausgeruht und der Akku ist auch noch voll)

2. Einfach abschleppen lassen. Durch Rekupation werden die Akkus geladen. nach z.B. 10 km schleppen kommst Du 5 km weit bis zur nächsten ladesäule. das macht der ADAC bestimmt genauso gern wie auf ein Abschleppauto verfrachten oder Dir überteuerten Sprit nachfüllen.

Versuch das mal mit einem Verbrenner..

Das revolutionäre ist beim Verbrenner:

1. ich muss keine gefährlichen Stolperfallen über irgendwelche Grundstücke oder gar öffentliche Wege verlegen. Ich kann sogar Tagesstrecken von deutlich längerer Distanz absolvieren.

2. ich muss den Verbrenner gar nicht schleppen lassen wenn er trocken läuft - der ADAC hat in total handlichen Dosen Benzin dabei. Mit den 5l komme ich dann direkt 50-80km weit und kann dort ganz schnell und unproblematisch „nachladen“.

Verrückt, oder?

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 4. Dezember 2019 um 14:18:38 Uhr:

Wir fassen also mal zusammen: der große Vorteil bestand beim E-Auto darin, ständig zu tanken, wo man laden kann und - total praktisch- öfters mal abschleppen lassen, wenn nichts Anderes geht.

Leute, packt auch mal an den Kopp!:rolleyes:

Was manche nicht wissen. Einen Verbrenner kann mann auch überall tanken und auch abschleppen.

Zitat:

 

Was manche nicht wissen. Einen Verbrenner kann mann auch überall tanken und auch abschleppen.

Bei Automatik nicht so einfach!

Aber was soll die Diskussion? Es soll doch jeder für sich entscheiden, womit er glücklich wird. Der eine mit dem Verbrenner und der Andere mit dem E-Auto.

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 4. Dezember 2019 um 14:39:58 Uhr:

Zitat:

 

Was manche nicht wissen. Einen Verbrenner kann mann auch überall tanken und auch abschleppen.

Bei Automatik nicht so einfach!

Aber was soll die Diskussion? Es soll doch jeder für sich entscheiden, womit er glücklich wird. Der eine mit dem Verbrenner und der Andere mit dem E-Auto.

Auch bei Automatik. :D rauf auf die Ladefläche. .

Spaß aber die Aussage man könne das E-Auto abschleppen als pro Argument zu nutzen ist lächerlich. Vor allem fragen ich mich wie der wagen Rekuperuieren soll

Moin,

Das ist in der Tat eher absurd. In so eine Situation sollte man als vernunftbegabter Mensch eigentlich mit keinem Auto kommen :D

Nein Beulendoktor - das ist so, weil du das gerne so hättest. Außer das du dir über das Tanken keine Gedanken machst, weil es für dich eben nix neues ist - gibt es da tatsächlich keinen qualitativen Unterschied. Du kannst an genausovielen - tendenziell sogar mehr stellen tanken, der Komfort ist nicht schlechter - nur der Wahrnehmungsweg ist anders. Und tatsächlich bist du auch der erste von dem ich sowas höre.

Ich kann verstehen, wenn jemand sagt - ich fahre am Tag 350 km und habe nicht die Zeit zwischendurch 30 oder 60 Minuten zu laden. Ich verstehe auch, wenn jemand sich Gedanken macht, was im Falle eines unglücklichen Unfalls passiert, ich verstehe auch voll und ganz, dass man die Rohstoffbeschaffung stellenweise kritisiert, ich kann auch verstehen das wer sagt - ich habe ein Problem privat zu Hause zu laden oder wenn wer in Brandenburg sagt ups die nächste Ladesäulen ist 30km weg und auch einiges anderes, wo man dann für sich Entscheidungen treffen kann - aber das Argument ist echt herbeigeprügelt ;) zumindest in den urbanen Räumen gibt es das Problem objektiv nicht.

LG Kester

Hallo,

da die Themenstarterin hier schon länger nicht aktiv war und die Diskussion doch langsam abdriftet, mach ich an dieser Stelle mal ein Schloss vor.

Bei Bedarf seitens der TE kann ich gerne wieder öffnen.

VG

Puntomaniac

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