Batterieregelung, Notabschaltung, teilweise Verbraucher Abschaltung

Audi A6 C6/4F

Hallo zusammen,

mein Dicker hat ein wenig Schluckauf und ich weiss nicht so recht wo es hakt.

Es ist ein Audi A6 / Bj. 06.2005 / 4F / VFL / 3.0 TDI / Avant / Quattro / GRA / High-Line / kein ACC / ESP / AHK / Farb-FIS / großes Navi / mit gut 200tkm auf der Uhr.

Seit einiger Zeit, jedoch sehr sporadisch, nimmt er den Generator vom Netz und arbeitet fleissig auf Batterie weiter.

Das tut er kommentarlos! Daher es kommt keine Meldung im FIS, es geht kein Lämpchen an, auch nicht das Batterielämpchen (Generatorkontrolllampe).

In der Praxis bedeutet das, dass man so vor sich hin fährt, irgendwann kommt eine ESP-Störung (vermutlich wenn die Batteriespannung einen Level unterschreitet der für einen sicheren Betrieb des ESP erforderlich ist), später wird das Mäusekino umfangreicher und irgendwann schaltet die Automatik in Leerlauf und nichts geht mehr... Der Motor läuft, aber ohne Gang im Getriebe...

Dann endlich kommt im FIS: "Batterie schwach"... (es fehlt die Ergänzung: Nun müssen Sie den ADAC rufen da die Restspannung für einen Neustart des Motors nicht mehr ausreicht...)

Ein Neustart des Motors behebt das Problem sofort. Alle Systeme arbeiten dann wieder einwandfrei, die Batterie wird geladen, das Bordnetz hat 14,0V, auch im Leerlauf.

Ich habe dann mal VCDS rangehängt und mein Beifahrer die Situation bei der Fahrt beobachtet. Bei höheren Geschwindigkeiten (3.000 RPM / 180 kmh) auf der Autobahn, mit und ohne aktive GRA, trockene Straße, fängt das DF-Signal (Last des Generators) an unruhig um einen Mittelwert zu schwanken. Dann fängt die Batterie- (Generator-) Spannung auszuschlagen. Wenn gewisse Parameter überschritten werden kommt es zu der Notabschaltung. In dieser Zeit wird nichts ungewöhnliches gemacht, keine Verbraucher ein- oder ausgeschaltet, kein Lastwechsel durch Bremsen oder Beschleunigen, keine Kurvenfahrten, etc.

Bei Stadt- und Landstraßenfahrten scheint das Problem nicht aufzutreten. Sicher bin ich nicht, da es ja keine Meldung gibt. Der erste Hinweis ist der ESP-Fehler und der kommt ja mit eine Verzögerung von ca. 15 Minuten, wenn die Batteriespannung entsprechend gesunken ist.

In dem angehängten Diagramm ist rot die Generator-Soll-Spannung (14,3V, die jedoch nie (!) erreicht wird, dass System arbeitet immer auf 13,9 - 14,0 V), grün die Batterie-Spannung (bzw. die Generatorspannung bei laufendem Motor), und gelb ist das DF-Signal was der %ualen Belastung des Generators entsprechen soll (?).

Kurz hinter dem achtem vertikalen Strich wurde der Generator vom Bordnetz getrennt und man sieht ab dort die Batteriepannung und wie diese nun stetig sinkt.

Davor sieht man wie die Schwankungen im DF-Signal beginnen, normalwerweise ist dieser Wert konstant. Auch sieht man eine Spitze der Generatorspannung von 17,5 Volt, kurz dananch erfolgt die Trennung vom Bordnetz.

Meine Fragen:
Ist es richtig, dass die GeneratorSOLLspanung bei 14,3 V liegt?
Ist es richtig, dass Operative Spannung bei 13,9 - 14,0 V liegt?
Kann man auslesen welche Verbraucher abgeschaltet wurden - der Text lautet ja "twVerbr.absch" was für mich heisst: "teilweise Verbraucher Abschaltung"?
Hat jemand eine Idee was die Ursache ist? Ist es vlt. "nur" der Laderegler der Lichtmaschine oder das Batteriesteuergerät?
In anderen Messwerten steht, dass die Batterie 46Ah hat, ich dachte mein Dicker hat eine 95Ah Batterie?

Durch die "Stromausfälle" ist der Fehlerspeicher voll mit diversen Meldungen. Ich werde den Fehlerspeicher einmal komplett auslesen, sichern und dann löschen und mal schauen was konkret im Moment der Notabschaltung an Fehlern generiert wird.

Hat jemand eine Idee wie ich mit VCDS die Fehlerursache am besten eingrenzen kann?

Achja: Wenn der Fehler auftritt und ich dann während der Fahrt die Automatik auf N stelle, den Motor ausschalte (Zündschlüssel komplett zurückdrehe) und dann neu starte ist alles wieder OK.
Lasse ich die Automatik auf D und schalte die Zündung wie vor gesagt aus und nach wenigen Sekunden wieder ein bleibt der Fehler bestehen.

Viele Grüße maLLoc

Diagramm
System nach Notabschaltung
System OK nach Neustart, hoher Ladestrom
Beste Antwort im Thema

Zitat:

02479 - teilweise Verbraucherabschaltung aktiv
000 - - - Sporadisch
Umgebungsbedingungen:
Fehlerstatus: 00100000
Fehlerpriorität: 7
Fehlerhäufigkeit: 26
Verlernzähler: 255
Kilometerstand: 193009 km
Zeitangabe: 0
Datum: 2014.10.31
Zeit: 12:09:40

Deine Batterie ist schon lange hinüber, das erkennst du auch im VCDS unter "Gesamtenergiebilanz" bzw. "Gesamtenergiedurchsatz". Werte um um die 10.000 Ah Durchsatz sind schon an der Grenze. Ich vermute, dass deine Batterie bereits physikalisch einen Schaden hat, sodass die Batterieregelung am Generator auch anfängt zu zicken, weil diese Batterie schlicht nicht mehr geladen werden kann. Wie man im VCDS Log sehen kann, fing das ganze ja schon Ende letzten Jahres an.

Das DFM-Signal im Log beschreibt das Tastverhältniss des Erregerstroms im Generator und der korreliert mit dem Lastzustand. Der sollte im Normalfall nicht so stark schwanken wie es bei dir der Fall ist.

Zitat:

Meine Fragen:

Ist es richtig, dass die GeneratorSOLLspanung bei 14,3 V liegt?
Ist es richtig, dass Operative Spannung bei 13,9 - 14,0 V liegt?
Kann man auslesen welche Verbraucher abgeschaltet wurden - der Text lautet ja "twVerbr.absch" was für mich heisst: "teilweise Verbraucher Abschaltung"?
Hat jemand eine Idee was die Ursache ist? Ist es vlt. "nur" der Laderegler der Lichtmaschine oder das Batteriesteuergerät?
In anderen Messwerten steht, dass die Batterie 46Ah hat, ich dachte mein Dicker hat eine 95Ah Batterie?
Durch die "Stromausfälle" ist der Fehlerspeicher voll mit diversen Meldungen. Ich werde den Fehlerspeicher einmal komplett auslesen, sichern und dann löschen und mal schauen was konkret im Moment der Notabschaltung an Fehlern generiert wird.

Die Generator-soll-spannung liegt normalerweise bei exakt 14,4 V. Ich weiß jetzt nicht was du mit "Operative Spannung" meinst?

Das Batteriemanagement im 4F verfügt über 5 verschiedene Abschaltstufen in der Verbraucher je nach Ladezustand der Batterie abgeschaltet werden um einen Motorstart zu garantieren. Bei einer "teilweisen" Abschaltung werden Komfortfunktionen wie z.B. CommingHome/Leaving Home oder Leistungsverbraucher wie Zigarretenanzünder, Sitzheizung abgeschaltet.

Die Ursache ist auf jeden Fall die Batterie. Bezeichnend ist auch die angegebene Kapazitat von nur 46 Ah die das BEM errechnet hat, weil die Batterie so alt ist, dass sie sich nicht mehr laden lässt. Meine originale 110 Ah die ich neulich gewechselt habe, hatte am Ende auch nur irgendwas knapp unter 50 Ah und einen Energiedurchsatz von knapp unter 10000 Ah. Meine Werte decken sich an dieser Stelle mit deinen. Also einfach neue Batterie rein, Fehlerspeicher löschen und hoffen, dass der Spannungsregler keinen Schaden genommen hat.

Grüße

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@ "opiw": die stinknormale Varta Silver mit 105 Ampere-Std.. Hatte mich neulich gewundert, dass im Zig-Anzünder kein Saft mehr ankommt, obwohl ich die Buchse so gut wie nie nutze. Wird doch wohl nicht die Komfort-Abschaltung durch das BEM sein?🙄 Vielleicht ist aber doch die Sicherung raus, muss mal schauen.

@"malloc100": Freundlich gemeinter Rat: Lies dir noch mal zusammenfassend für das, was schon einige andere teils vorher schrieben, durch, was "1250" gesagt hat.........und dann: handele ! Geld für einen neuen Akku sollte ja wohl noch da sein, und wenn du noch länger wartest, ist ein elektronischer Schaden an einem Steuergerät nicht ausgeschlossen und der Verkehrssicherheit ist es auch abträglich, mit einem Auto rumzugurken, das in den Notlauf übergeht!😠
Gruß, lippe1audi

Bei mir funktionierte der Zigarettenanzünder vorne auch nicht, als ich mit der alten Batterie unterwegs war. Mit der neuen läuft alles einwandfrei, das Ding glüht nach 3-4 Sekunden. Auch die Sitzheizung läuft deutlich besser seit der neuen Batterie.

Ich kann jemdem nur empfehlen bei ersten Anzeichen die Batterie zu wechseln und es nicht bis zum Totalausfall kommen zu lassen. Das BEM arbeitet sehr effektiv, sodass sich der Motor in den meisten Fällen starten lässt obwohl die Batterie technisch hinüber ist.

@lippe1audi: Danke für das Bier-Angebot, aber einen Münchner wird man nie von einem anderen Bier als das seiner Heimatstadt überzeugen können 😁

Grüße

Das wär' n Ding, wenn das BEM treusorgend für die Abschaltung des Zig-Zünders sorgen würde! An den mit einem Multimeter gemessenen Spannungswerten konnte ich in der Vergangenheit nichts Außergewöhnliches finden, und der Motor springt in der Tat immer ohne Probs an. Hm......muss da wohl mal etwas genauer hinschauen.

Was das Bier anbelangt, da fiehl mir erst hinterher auf, dass dieses Angebot ggf. für Entrüstung sorgen könnte. Verstehen kann ich dich, geht mir umgekehrt ja auch so.......nur unser Bier hier isses!😁 Und das muss ich als Rotweintrinker ganz exktra betonen!😠
Gruß, lippe1audi

mit der alten Batterie habe ich immer gemerkt wenn der BEM gearbeitet hatte: keyless funtionierte nicht oder die Innenbeleuchtung ging nicht an.

Gruß Wolfgang

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Hallo,
also aktuell ist drinnen die original Batterie:
Varta VA0 00 982 749, 4F0 915 105 D, 12V 110Ah 520 A DIN, 850 A EN/SAE
Weiterhin gibt es noch einen BAR-Code Aufkleber:
4F0915105D / VA01504251010
Keine Ahnung warum sich die beiden VA0 Nummern unterscheiden.
Dann steht da noch RA 000 982 749 - ist das die Seriennummer?
Laut Gravur im Minus-Pol (17 | 05) ist die wohl von KW 17/2005.

Ich habe jetzt folgende Batterie bestellt:
VARTA Silver Dynamic I1 Autobatterie 12V 110Ah (130,- aus der Bucht)
Bis auf den höheren Starterstrom (920 A statt 850 A) sind die Eckdaten ja gleich.

Als Anpassung per VCDS würde ich entsprechend Wiki nehmen:
Codierung für eine Varta Silver 110 Ah Anpassungswert: 000915105DL VA0 39020550B5

Der Austausch, so mein ich mal gelesen zu haben:
1. Minus lösen, 2. Plus lösen, 3. Plus verbinden, 4. Minus verbinden

Macht es Sinn / kann es stören den Batteriewechsel mit einer zweiten Batterie an den Starterkontakten im Motorraum zu überbrücken?

Vg,
maLLoc

Zitat: Macht es Sinn / kann es stören den Batteriewechsel mit einer zweiten Batterie an den Starterkontakten im Motorraum zu überbrücken?

Sinn: Du brauchst nicht die Scheibenheber neu "anlernen" und im FIS bleiben Verbrauch, etc. gespeichert. Sonst gibt es keinen Vorteil. Ich sehe ehr einen Nachteil. Wenn Du mit einer 2. Batterie "pufferst" und beim wechsel im Kofferaum kommt das Pluskabel an Masse, dann gibt es einen fetten Kurzschluss.

Ich hab meine Batterie ohne "Puffer" gewechselt und danach "angelernt".

Völlig korrekt: 1. Minus lösen, 2. Plus lösen, 3. Plus verbinden, 4. Minus verbinden

Weil, wenn Du erst Plus löst und mit dem Werkzeug an Masse kommst gibt es einen Kurzschluss. Und wenn Du zum Ende hin Plus anschraubst, kann das auch passieren. Und bei einer vollen Batterie mit Werkzeug einen Kurzschluss machen ist nicht lustig.

die Bilder zeigen meine alte Batterie. Es wurde ebenfalls wieder eine Varta (blue) mit 95 AH verbaut.

Die alte Serien Nr. mit ....420 am Ende, wurde auf .....421 gesetzt.

Die alte Batterie haben wir einfach ausgebaut und danach die neue rein. Man muss dann ein wenig rumfahren, damit sich alles wieder einstellt.z.B. Lenkwinkel etc.

Gruß Wolfgang

Danke für die Infos!

Kann mir jemand spontan sagen was nach Batteriewechsel alles "angelernt" werden muss und ggf. Links setzen?

Elektronische Feststellbremse?
Lenkwinkelsensor? (Bei dem reicht es doch, dass Lenkrad ein paar mal komplett hin und her zu drehen?)

Bei der Batterie würde ich auch nur die Seriennummer der neuen eintragen wollen ohne die Herstellernummer zu ändern, spricht da etwas dagegen?

Vg, maLLoc

ein wenig langsam rumfahren, dann wird schon alles wieder angelernt.

Und was soll der Blödsinn mit der neuen Serien nr. ??? mach es so, wie hier geschrieben steht und gut ist es

Kannst es auch sein lassen, nur bitte nachher nicht jammern

Gruß Wolfgang

Moin,

so, Batterie ist getauscht, Seriennummer um 1 hochgezählt, Fehler gelöscht, EPB grundeingestellt, LWS kalibriert.

Und was soll ich sagen? Meine Vermutung, dass die Batterie so ein Fehlerbild nicht verursachen kann, hat sich bestätigt. Der Fehler ist immer noch da, seit gestern nun auch schon bei 2.700 U/m,

Sobald der Motor höher dreht fängt das DF-Signal mächtig an zu springen und bald danach kommt es zu brutalen Spannungsspitzen - 17 Volt und mehr...

Diagramm anbei:
rot - Sollspannung, 14.3 Volt (Skala 0-20)
grün - Istspannung, 14.0 Volt (Skala 0-20)
gelb - DF-Signal (Skala -50% - +100%)

Es werden also entweder die Schleiferkontakte oder der Regler der LiMa sein. Ich denke, es macht keinen Sinn nur den Regler zu tauschen (90,- EUR). Also werde ich die Lichtmaschine (LiMa / Generator) (250,-) komplett mit Keilriemen tauschen lassen.

Nun habe ich hier gelesen, dass es drei verschiedene Erstausrüster gibt. Gibt es dazu auch noch verschieden leistungsfähige Generatoren? Sind die Hersteller beliebig untereinander austauschbar oder muss die gleiche LiMa (Hersteller) wieder rein, wie eingebaut ist? Muss nach einem LiMa wechsel irgendetwas codiert werden?

Regler gibt es wohl laut Forum:

Zitat:

@derSentinel schrieb am 24. März 2015 um 09:32:48 Uhr:


Teilenummern der Regler (je nachdem was verbaut ist)
Valeo -> 059 903 803 G -> 87,47€
Bosch -> 06E 903 803 D -> 83,42€
Hitachi -> 077 903 803 D -> 89,73€
Der Regler geht einzeln zu wechseln ohne Demontage der LiMa.

Zitat:

@R.I.P. schrieb am 24. März 2015 um 12:31:12 Uhr:


Leider kann man mit VCDS nicht sehen welchen Lima verbaut.

Freue mich über Infos, werde meine Ergebnisse berichten.

Vg, maLLoc

Diagramm-mit-neuer-batterie

Hallo Malloc100!

Ich würde an deiner Stelle mit weiteren Reparaturarbeiten noch etwas zuwarten. Auch mein A6 macht diverse Probleme mit nicht nachvollziehbaren Fehlern bzw. Einträgen im Fehlerspeicher (ABS-Ventile keine Stromversorgung; Getriebe schaltet ruckartig; weniger Motorleistung).
Meine Batterie war noch immer die originale Batterie von Audi. Habe diese gegen eine Varta Silver Dynamic 12V 110Ah 920A getauscht. Leider war auch bei mir der Fehler nicht sofort weg (auch nachdem ich den Fehler mit dem VCDS gelöscht hatte, kam er sofort wieder). Erst nach zwei Tagen fahren war der Fehler auf einmal weg (ohne diesen mit dem VCDS gelöscht zu haben). Seitdem, ca. eine Woche, fahre ich ohne Fehler. Ich vermute, dass die Batterien im Handel nicht vollständig geladen werden, oder wegen längerer Lagerzeiten bereits wieder an Spannung verlieren und deshalb der Fehler nicht sofort wegging.

http://www.motor-talk.de/forum/austausch-von-abs-einheit-t5127328.html

Gruß Robert.

Moin Robert,

danke für Deinen Hinweis.

Es ist jedoch so, das in meinem Bordspannungsnetz zum Teil Spannungsspitzen von > 17 Volt auftreten. Das ist schon eine ernste Gefahr für alle Steuergeräte.

Solche Spannungsspitzen können nicht von einer Batterie erzeigt werden die selbst nur knappe 13 Volt auf die Uhr bringt. So etwas hat seine Ursache entweder in Schaltkreisen (Spulen, Kondensatoren) die bei abrupten Schaltvorgängen solche hohen Spannungen erzeugen können oder einem fehlerhaften Generator bzw. dem damit verbundenem Regler.

Auch wenn ich nicht recht dran geglaubt habe, habe ich aufgrund der Beiträge hier in Erwägung gezogen, dass das BEM bei einer defekten Batterie ggf. falsch regelt / schaltet und dadurch irgendwo im System, wie oben beschrieben, diese Spannungsspitzen mittelbar verursacht. Da meine Batterie eh 10 Jahre alt ist habe ich mit einem Tausch nichts verkehrt gemacht, auch wenn die vorhandene Batterie völlig OK war, auch über den kompletten Winter. Die 125,- EUR waren jedenfalls nicht schlecht investiert.

Das drehzahlabhängige Verhalten hat sich jedoch in keiner Weise verändert (ist sogar eher schlimmer geworden, da es nun schon bei niedrigeren Drehzahlen einsetzt), daher wird die Ursache sehr wahrscheinlich die Lichtmaschine (vermutlich die Schleifkontakte) und/oder der damit verbundene Regler sein. Das muss nicht so sein, es kann auch eine Störung des DF-Signals im System sein, die das BEM veranlasst eine Regelung vorzunehmen die zu diesen Spannungspitzen führt, oder oder oder...

Da ein Regler knappe 100,- EUR kostet, dazu die Schleifkontakte, Reinigung und Arbeit, macht es keinen Sinn die vorhandene LiMa zu reparieren. Ich habe eine Valeo 180A LiMa (inkl. Regler) für 266,- EUR bestellt, also genau die, die bei meinem Motor original verbaut ist. Wenn die da ist wird mein Freundlicher diese und auch gleich den Keilriemen und was sich sonst noch so anbietet, wenn man das eh auseinander hat, tauschen.

Wer weiss, welche potentiellen Arbeiten man hier ggf. gleich mitmachen sollte?

Vg, maLLoc

Hallo malloc100!
Ich denke ich habe für dich eine interessante Internetseite. Leider habe ich diese Seite auf meinem Firmen-PC gespeichert. Am Dienstag bin ich wieder in der Firma und dann schicke ich dir den Link. Noch schöne Ostern, Gruß Robert.

Moin,

so, nachdem ich mich gegen eine Renovierung meiner vorhandenen LiMa entschieden habe, habe ich mir für 265,- EUR gekauft: Valeo Generator inkl. Regler neu mit 180 A (KEIN AT Teil, ich kann die defekte LiMa also behalten)

Für mich sieht das, was da gekommen ist, auch neu aus, mein Freundlicher meint jedoch, die wäre nur teils neu, teils generalüberholt.

Heute hat er diese nun eingebaut und auf meiner ersten Log-Fahrt war auf Anhieb alles OK. Die Spannung liegt ca. 0,1 Volt höher als mit der alten LiMa (14,1V zu 14,0V). Was auffällt ist, dass der Batteriestrom mit der alten LiMa ständig zwischen positiven und negativen Werten wechselte, mit der neuen nun sind die Werte nun dauerhaft positiv (Batterie wird also geladen). Mal sehen ob dieser Wert nach einer längeren Fahrt Richtung 0 A tendiert.

Also, Ursache war klar die LiMa, ob nun der Regler oder die Schleifer - keine Ahnung. Da nur der Regler knapp 100,- EUR kostet machte es für mich keinen Sinn, nur diesen auf Verdacht zu tauschen. Zumal ich kaum glaube, jetzt wo ich die ganze LiMa in den Händen halte, dass man den Regler ohne Ausbau der LiMa tauschen kann. Und da man auch keine LiMa ohne Regler günstig kaufen kann...

Vg maLLoc

Hy malloc100!

Der versprochene Link.

Gruß Robert.

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