Batterieproblem?

Mercedes C-Klasse W202

Hallo zusammen,
W202 Benziner Baujahr 94 Limo. Automatik
muss Euch wieder Mal auf den Keks gehen. Und zwar sprang der Wagen letztens nicht an. Gelber Engel - Autowerkstatt - neue Batterie. Das war vor 14 Tagen. Danach lief der Wagen wieder.
Freitag habe ich mit der neuen Batterie einem Freund Starthilfe an seinem Range Rover gegeben. Damit meine Batterie sich davon erholen konnte, habe ich den Wagen anschließend laufen lassen und bin nach Hause gefahren.
Samstag morgen konnte ich ihn nur mit meinem Starthilfegerät anspringen lassen. Habe die Batterie ausgebaut und über Nacht ans Ladegerät gehangen.
Heute früh gestartet. Der Wagen sprang 2 x kurz an und ging sofort wieder aus. Anschließend keine Zündung mehr. Mit Starthilfegerät sprang er sofort wieder an.
Etwas über 30 Kilometer gefahren und anschließend wieder zur Werkstatt gefahren, die mir die neue Batterie eingebaut hatte. Da sprang er auch nur wieder mit meinem Starthilfegerät an. Der Meister hat sein Testgerät angeschlossen und festgestellt, dass die Lichtmaschine lädt.
Meine Batterie hat er zum Laden in der Werkstatt gelassen und hat mir von sich eine Batterie eingebaut. Jetzt kommts. Bin bis vor die Haustür gekommen, mache den Wagen aus und will wieder starten. NICHTS tut sich. STARTHILFEGERÄT angeschlossen und er springt an.
Kann mir jemand sagen, woran das liegen kann.
MfG
Wolfgang aus Wuppertal

15 Antworten

Aus der Rubrik "neunmalkluge Tips, die zu spät kommen" 😉, aber vielleicht für Mit-Leser:

Zitat:

@NERWOLF schrieb am 10. Dezember 2019 um 15:19:19 Uhr:


Und zwar hatte ich vor längerer Zeit immer einen heimlichen Verbraucher, der mir die Batterie über Nacht leer zog. Deswegen hatte ich mir bei Ebay eine Messing Polklemme zugelegt, die am Minuspol angeschlossen wurde.

An meinem 202-Vormopf balgte sich der Vorbesitzer (mein Vater) auch jahrelang mit so einem Problem herum - Ruhe war erst, als eine freie Werkstatt einen richtigen fetten Hauptschalter zwischen Minuspol und Karosseriemasse setzte. Also

schon

was

Solides

.

Oxidiert ist da nie was. (Das mit der Oxidation des Messingteils erinnert mich jetzt an die Spannungsreihe der Metalle - aber das zu eruieren, wäre jetzt ein Fall für den Chemiker.)

Letztlich war es aber die beste Methode, den heimlichen Stromsäufer per Messung mit Ampèremeter und dem Nacheinander-Ziehen jeder einzelnen Sicherung einzukreisen. Mittlerweile habe ich da eine praktikable Lösung gefunden. Das ist dann doch praktischer, als jedesmal die Batterie per Schalter abzuklemmen (und nach dem Wiederanklemmen regelmäßig die Drosselklappe neu anlernen zu müssen).

Zitat:

@NERWOLF schrieb am 10. Dezember 2019 um 19:45:24 Uhr:


Die Alte, die etwas über 1 3/4 Jahren alt war, hat wohl der Lieferant der Neuen mitgenommen.

Der gute Mann wird sie möglicherweise an ein gutes Ladegerät mit Reanimationsfunktion hängen und veruchen, ob er noch was retten kann.

Meine Batterie (deutlich älter als deine) war beim bislang letzten Ausschlürf-Malheur 2018 bis auf 1,8 V Spannung abgesackt. Glücklicherweise ließ sie sich mit

diesem Ladegerät

wieder brauchbar aufladen (sie begleitet mich seither klaglos und hat noch nicht geschwächelt). Die nicht eben kleine Geldausgabe für das Ladegerät hat sich gelohnt.

Michael

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