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Batterieentladung bei längeren stehen

Themenstarteram 28. April 2006 um 21:18

Hallo Miteinander!

Habe einen 220CDI,Bj.01.Kurze Frage,wie lange kann ich mein Auto so ungefähr stehen lassen ohne das die Batterie ganz leer ist.Oder nach welcher Zeit sollt man mal wieder fahren?Ich weis da gibt es nicht genaues und die Batterie ist 2 Jahre alt.Ich gehe außer Landes arbeiten und weis nicht wann ich das nächste mal zu Hause bin.Das Auto kann ich leider nicht mitnehmen.

Ich danke Euch im Vorraus und hoffe Ihr lacht nicht über meine dämliche Frage.

Gruß llehelitz

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28 Antworten

== Text korrigiert ==

Die Frage ist schwierig zu beantworten, wie Du selbst schon gesagt hast. Einflüsse haben u.a. das Alter der Batterie, die Umgebungstemperatur, die Verbraucher, die noch an der Batterie hängen und natürlich die Nennkapazität.

Da Deine Batterie relativ jung ist und es auf den Sommer zugeht (Kapazitätsverlust bei Kälte, andererseits steigende Selbstentladung mit der Umgebungstemperatur - was aber sicher kaum ins Gewicht fällt) würde ich sagen:

3 Monate + x

sollten mit Sicherheit möglich sein.

Gruß

krypton

P.S. Dämliche Fragen gibt es nicht! Nur dämliche Antworten...

am 28. April 2006 um 22:38

Wer sollte über deine Frage lachen?

Es gibt keine dummen Fragen - aber eine Unzahl dummer Antworten. :D

Laut Lehrbuch ist beim Bleiakku von einer Selbstentladung von 1% pro Tag auszugehen ( so habe ich es mal gelernt ).

Nach 3 Monaten ist daher ein Akku leer (und zumeist kaputt - das kann ich als praktische Erfahrung berichten *Sch......* ).

In deinem Fall, würde ich eine Frist von 6 Wochen nicht wesentlich übeziehen, wird doch ein, wenn auch geringer Verbrauch zur Systemerhaltung der Bordelektronik benötigt.

Wird der Akku tiefentladen, so kommt es zu einer unerwünschten Sulfatierung der Platten. Die kann man zwar mittels pulsierender Ladung (mittlerweise können dies einige Ladegeräte) zwar wieder umwandeln - jedoch nicht vollständig.

Das führt daher zu einer Verkürzung der Lebensdauer und zu einer Reduktion der Kapazität, die dir unter Umständen im Winter Probleme verursachen kann.

Solltest Du deutlich über 6 Wochen das Fahrzeug stillegen, so empfehle ich dir ein elektronisches Batterieladegerät, das mittels pulsierender Ladezyklen einerseits die Sulfatierung hinanthält und andererseits die Ladungstets im otimalen Bereich hält.

Derartige Geräte (Preis ca. ab EUR 50,-- bis EUR 150,--) verwenden mittlerweile bereits viele Autohändler in ihren Schauräumen.

Servus, Guten Morgen,

3 Monate ist zu lange, bei 6 Wochen und 2 Jahre alter Batterie na ja, aber warum denn nicht einfach einen modernen automatischen Lader wie (CTEK Multi XS 3600) über die 12 Volt-Buchse anschliessen und über einen 220V-Anschluss betreiben, dann gibt es keine Probleme. Der Akku ist immer voll und richtig geladen ! (Ist übrigens das selbe Gerät wie es MB jetzt anbietet !/ Preis so um die 65.- Euro)

Dieses o.g. Gerät kann auch 1 Jahr angeschlossen bleiben .......... . Es arbeitet vollautomatisch.

Moin, Moin,

bei meinem W203 ist der Zigarettenanzünder ohne Funktion, wenn kein Zündschlüssel gesteckt und teilgedreht ist (Stellung 2).

D.h. ein Ladegerät darüber zu betreiben ist nicht möglich.

Ich würde die Batterie ausbauen und getrennt an einen Automatiklader anschliessen.

Standzeit von 4 - 6 Wochen halte ich ohne Aufladung für unbedenklich, danach gleich eine längere Fahrt.

Gruß Sven....

Hallo,

die Selbstentladung der Bleiautoakkus ist seit Jahren schon durch, ich glaube Antimonzugabe, reduziert worden. Ein neuer Akku hat bei mir in 2 Monaten die Dichte nur von 1,28 auf 1,25 verringert. Entladen ist er bei 1,10.

ABER: Die 203er verbrauchen, weil computergesteuert immer Strom. Bei meinem Fz mir Alarmanlage sind es rund 50 mA.

Damit ist ein 100 Ah in 80 Tagen leer.

Wenn ich nach 5 Wo aus USA zurückkomme, springt der Motor an...

Rat: Abklemmen und an ein Erhaltungsladegerät anschließen. Das Abklemmen kann aber auch Probs verursachen, wie hier schon oft beschrieben wurde (SAM).

Grüße

Hellmuth

Zitat:

Original geschrieben von blackmagicbird

Moin, Moin,

bei meinem W203 ist der Zigarettenanzünder ohne Funktion, wenn kein Zündschlüssel gesteckt und teilgedreht ist (Stellung 2).

D.h. ein Ladegerät darüber zu betreiben ist nicht möglich.

Ich würde die Batterie ausbauen und getrennt an einen Automatiklader anschliessen.

Standzeit von 4 - 6 Wochen halte ich ohne Aufladung für unbedenklich, danach gleich eine längere Fahrt.

Gruß Sven....

Servus, Frage an die Runde, was ist wenn ich meinen "Erhaltungslader" and die serienmäßige Steckdose im Laderaum anschließe, die ist doch immer "am Netz" oder ......

am 29. April 2006 um 22:54

Nee, ist sie leider nicht (jedenfalls bei mir). Habe ich erst heute mitbekommen. Die Steckdose hinten funktionierte nicht, bei der Überprüfung habe ich festgestellt, daß ganz einfach die Sicherung fehlte (???????). Ih habe dann einen Verbraucher angeschlossen, und der zog erst Strom, als ich die Zündung anstellte.

am 30. April 2006 um 13:11

Rat: Abklemmen und an ein Erhaltungsladegerät anschließen. Das Abklemmen kann aber auch Probs verursachen, wie hier schon oft beschrieben wurde (SAM).

Hallo Leute,

was ist hier mit Probs und SAM gemeint? Was ist wenn man die Batterie nicht abklemmt und trotzdem einen Erhaltungslader anschließt? Kann da eventuell irgendein Elektronikteil wie Steuergerät kaputt gehen? Beim Verwenden von CTEK vermutlich nicht oder doch?

Grüße

Normunds

am 30. April 2006 um 18:05

@he2lmuth

Das "Gschichtl" vom Antimonzusatz hab ich auch gehört - allein mir fehlt der Glaube - ist doch die Selbstentladung ein sehr komplexer chemischer Vorgang der noch dazu von vielen variablen Umweltbedingungen (die sich wechselseitig beeinflussen) abhängig ist.

Daher bleibe ich aus praktischen Erwägungen bei der alten Formel mit den 3 Monaten.

 

@all

Die modernen Erhaltungsladegeräte sollte man bedenkenlos verwenden können.

Verwendet meines Wissens übrigens einer der größten MB-Händler in Wien.

Die Batterie abzuklemmen ist keinesfalls erforderlich.

 

Mit Gruß aus Wien

am 1. Mai 2006 um 10:42

@Normunds

Servus,

Probs ---> Problems ----> Probleme aber SAM weiss ich auch nicht!

Das CTEK-Gerät habe ich mir selber gekauft, da ich es auf der Caravan & Boot gesehen habe und auch darüber gepriesen wurde, dass es die elektronische Ausstattung in Frieden lässt. Dieser Vorteil liegt in der äusserst geringen Welligkeit der Ladespannung und dazu steht im Manual:

Die Welligkeit beschreibt, wie viele Störungen Stromstärke und Spannung aufweisen. Bei einem linearen Ladegerät ist die Stromstärke sehr wellig, wodurch sich die Batterie erhitzt und ihre Lebensdauer verkürzt wird. Eine wellige Spannung kann zu Schäden an anderer Ausrüstung führen, die an die Batterie angeschlossen ist.

-----> Das CTEK Multi XS 3600 liefert Spannung und Stromstärke mit sehr geringer Welligkeit. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer der Batterie und die daran angeschlossene enlektronische Ausrüstung kann nicht beschädigt werden.

Ich habe mir das CTEK ursprünglich für mein BMW-Motorrad gekauft, um die Batterie in eingebautem und angeschlossenem Zustand zu Laden. Beim Benz habe ich es noch nicht gemacht, aber würde es ohne wenn und aber jederzeit mit gutem Gewissen machen. Dazu habe ich mir auch schon einen Adapter für die Ladedose im Laderaum besorgt (einfacher Stecker passend für die Dose).

!!!!!!!!!!!!!! ca. ein Jahr, nachdem ich mir dieses CTEK gekauft hatte, habe ich das gleiche Gerät bei Mercedes Benz entdeckt!!!

am 1. Mai 2006 um 17:01

Zitat:

Eine wellige Spannung kann zu Schäden an anderer Ausrüstung führen, die an die Batterie angeschlossen ist.

Eine sehr merkwürdige Formulierung, die mich schon wieder skeptisch werden läßt, ob man dem Gerät trauen kann.

Ein Bleiakku ist so niederohmig, dass er jede Welligkeit abpuffert. Das bedeutet, dass die am Bordnetz befindlichen Komponenten praktisch keine Spannungsschwankungen merken. Ein Beschädigung der Geräte ist ausgeschlossen (das gilt solange, wie der Akku nicht defekt ist; konkret: hochohmig wird)

@R1007

was meinst du mit ladedose im laderaum???

beim w203 sitz die batterie doch im motorraum und da in der nähe sind doch auch die anschlüsse für starthilfe.

am 1. Mai 2006 um 18:12

Zitat:

Original geschrieben von krypton

Eine sehr merkwürdige Formulierung, die mich schon wieder skeptisch werden läßt, ob man dem Gerät trauen kann.

Ein Bleiakku ist so niederohmig, dass er jede Welligkeit abpuffert. Das bedeutet, dass die am Bordnetz befindlichen Komponenten praktisch keine Spannungsschwankungen merken. Ein Beschädigung der Geräte ist ausgeschlossen (das gilt solange, wie der Akku nicht defekt ist; konkret: hochohmig wird)

Seh ich auch so :)

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