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Batterie defekt oder Batterietester unglaubwürdig?

Themenstarteram 26. Dezember 2021 um 12:43

Batterie oder Batterietester defekt?

Im September 2020 habe ich für meinen A6 (BJ. 9/2011) eine neue Batterie (Exide 105 Ah EN 950) in ener freien Werkstatt einbauen lassen.

Beim Audi A6 werden 12,43 V und 41% und Erneuern vom Batterietester angezeigt. Die Batterie hatte ich aber einen Tag vorher über viele Stunden mit einem CTEK 7 A vollständig aufgeladen.

Nachdem ich die Batterie im September 2020 neu bekommen hatte, kann sie doch nicht schon wieder defekt sein, oder?

Nebenbei

Da ich auch noch einen BMW X 5 E70 Bj 2010 habe und da die Batterie 95 Ah EN 850 (!) schon nach 5 Jahren defekt war und jetzt nach 6 Jahren die 2015 eingebaute wieder schwächelt, habe ich mir einen Batterietester (Kennwei KW 600) gekauft.

Beim BMW hatte nach einer Woche Stillstand die Batterie nur 12,25 V und der Batteritester kam auf 38 % und meldete Erneuern. Ich habe daraufhin die Batterie mit einem CTEK 7 A auf 12,8 V voll aufgeladen. Nach einem Tag und einer kurzen Fahrt von ca. 5 km zeigt die Batterie heute lt. Batterietester 12,28 V und 44 % und meldet "Aufladen".

Zusammengefasst:

Die neue AUDI Batterie von 9/2020 zeigt am Batterietester 12,43 V , 41 % und Erneuern

die BMW Batterie von 7/2015 zeigt 12,25 V und 44 % und [bAufladen

Ist das Ergenis des Batterietesters "glaubwürdig"?

Ich muss dazusagen, lt. dem Batterietester sollte man vor dem Test die Scheinwerfer 10 sec. einschalten, wie geht das, ohne den Moteor zu starten. Ich hatte als Ersatz die vorderen Seitenfenster kurz runter- und raufgeschaltet. Die Volt-Zahl des Batterietesters stimmt in etwa, weil ich das mit einem Multimeter nachgemessen habe.

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22 Antworten

Zitat:

@Audi_4048 schrieb am 26. Dezember 2021 um 12:43:39 Uhr:

..sollte man vor dem Test die Scheinwerfer 10 sec. einschalten, wie geht das, ohne den Motor zu starten..

Das betrifft nur die Lichtautomatik, aber man kann das Licht auch manuell einschalten.

Sind die % der Ladestand oder die Restkapazität?

Bei welchen Temperaturen hast du gemessen?

Die Kapazität bezieht sich ja auf +27°C und der CCA auf -18°C

Eine zuverlässige Aussage über den Zustand des Akkus bringt die Messung der Säuredichte. Dazu muss man von allen 6 Kammern des Akkus mit einem Säureheber die Dichte messen (temperaturkompensiert). Alle anderen Messmethoden sind ungenauer bzw. weniger aussagekräftig. Ein zu 100% aufgeladener Akku hat 1,28 g/cm³, 50% entsprechen 1,18 g/cm³, und ein vollständig entladener Akku liegt bei 1,06 g/cm³.

Gruß

electroman

@Audi_4048

Die neue Starterbatterie von 09/2020 wurde aber angelernt per VCDS oder ähnliches OBD Tool??

So wie ich das verstehe, fährst Du häufig Kurzstrecke. Innerhalb von 5 Kilometern wird da jedenfalls weniger geladen, als die Batterie zum Starten abgegeben hat. Außerdem ist beim Laden per Ladegerät das Batteriemanagement des Autos zu berücksichtigen, da können bei entsprechend niedrigem Ladeszustand auch 10 Stunden zu wenig sein.

Die Batterie meines GLK hatte jüngst auch geschwächelt, die hatte ich mehr als 24 Sunden am CTek Ladegerät (eingebauter Zustand, angeklemmt an den für Fremdstart gedachten Punkten). Erst dann hatte ich wieder "richtig Saft".

Die Batterie vom Cabrio ist mittlerweise 11 Jahre alt und hätte laut Tester schon längst erneuert werden müssen. Dennoch funktioniert die bis heute tadellos, das Auto springt selbst nach 4 Monaten Winterpause immer noch an.

Du bist schon etwas beratungsresistent oder?

Wie wärs, wenn du erst einmal zweifelsfrei feststellst, ob dein Ladegerät überhaupt noch richtig lädt?

Wenn du die Batterie vorher über mehrere Stunden mit dem CTEK voll geladen hattest, kann es normal kaum angehen, dass diese am nächsten Tag bereits eine so geringe Spannung aufweist.

Zudem hast du ja noch den anderen Thread am laufen und da kommt die Batterie trotz Ladung angeblich nicht über 12,25V.

Du hast ja eine DC-Stromzange und dein Ladegerät hat einen Supply-Modus. Ich hatte dir ja bereits im anderen Thread vor geschlagen, das Ladegerät auf grundsätzliche Funktion z.B. mit einer alten Halogen-Scheinwerferlampe zu testen.

Deinen Batterietester kannst du auch mal bei anderen Fz testen. Neuere Batterien (jünger als 1 Jahr) sollten eigentlich auf über 90% Startprüfstrom kommen.

Um einigermaßen einschätzen zu können, wie es sich bei deinen Batterien verhält, reicht ein solcher Vergleich.

 

 

 

Hat der Audi eine Start Stop Automatik? Falls du da eine normale Autobatterie einbaust lebt die soweit ich weiß mit Start-Stop Betrieb nicht sonderlich lange. Oder man muss sie anlernen beim Einbau.

Was auch das Leben einer Autobatterie stark verkürzt ist ein hoher Ruhestrom. Kannst du den Messen (mit einem Multimeter) oder zumindest schauen ob z.B. das Kofferraumlicht oder so anbleibt? Oder die Batterie wird nicht ordentlich geladen weil es einen Übergangswiderstand gibt, da müsste man nachmessen ob zwischen Batteriemasse und Motorblock eine Spannung anliegt bzw. zwischen Batterieplus und Lichtmaschine-plus.

Themenstarteram 26. Dezember 2021 um 17:12

Zitat:

@electroman schrieb am 26. Dezember 2021 um 13:21:44 Uhr:

Eine zuverlässige Aussage über den Zustand des Akkus bringt die Messung der Säuredichte. Dazu muss man von allen 6 Kammern des Akkus mit einem Säureheber die Dichte messen (temperaturkompensiert). Alle anderen Messmethoden sind ungenauer bzw. weniger aussagekräftig. Ein zu 100% aufgeladener Akku hat 1,28 g/cm³, 50% entsprechen 1,18 g/cm³, und ein vollständig entladener Akku liegt bei 1,06 g/cm³.

Gruß

electroman

Es ist eine AGM Batterie, die ist verschlossen

Themenstarteram 26. Dezember 2021 um 17:22

Zitat:

@hwd63 schrieb am 26. Dezember 2021 um 13:34:12 Uhr:

@Audi_4048

Die neue Starterbatterie von 09/2020 wurde aber angelernt per VCDS oder ähnliches OBD Tool??

Ja, die Werkstatt hat die Batterie angelernt, habe etwas zugeschaut, ich gehe davon aus, dass das richtig grmscht wurde.

Abgesehen von den bedenklichen Zahlenwerten: meckert der Bordcomputer? Springt der Hobel an?

Themenstarteram 26. Dezember 2021 um 20:17

Zitat:

@navec schrieb am 26. Dezember 2021 um 15:52:27 Uhr:

Du bist schon etwas beratungsresistent oder?

Wie wärs, wenn du erst einmal zweifelsfrei feststellst, ob dein Ladegerät überhaupt noch richtig lädt?

Wenn du die Batterie vorher über mehrere Stunden mit dem CTEK voll geladen hattest, kann es normal kaum angehen, dass diese am nächsten Tag bereits eine so geringe Spannung aufweist.

Zudem hast du ja noch den anderen Thread am laufen und da kommt die Batterie trotz Ladung angeblich nicht über 12,25V.

Du hast ja eine DC-Stromzange und dein Ladegerät hat einen Supply-Modus. Ich hatte dir ja bereits im anderen Thread vor geschlagen, das Ladegerät auf grundsätzliche Funktion z.B. mit einer alten Halogen-Scheinwerferlampe zu testen.

Antwort auf hier gestellte Fragen:

Bei beiden Autos springt der Motor an.

Beide Batterien sind AMG und in einer Autowerkstatt angelernt worden, der Audi hat LED Lichter und Rekuperation. Den Säuregehalt der Batterien kann ich nicht messen.

Zum Überprüfen des Ladegeräts habe ich keine Halogenlampe, müsste ich mir erst im neuen Jahr besorgen.

Um das strukturierter anzugehen, werde ich mal über mehrere Tage beide Fahrzeugbatterien messen, auch das Ladegerät, die Stromzange und den Batterietester dabei einsetzen und dazu eine Excel-Tabelle anlegen.

Am 10. Januar 2020 bringe ich dann den A6 mit der Batterie vom 9/2020 und den BMW mit der Batterie von 2015 zur Werkstatt hier im Dorf, da sind die wieder da. Dann bitte ich darum, zu überprüfen, ob die beiden Batterie in Ordnung oder wirklich schon defekt sind, bei der A6 habe ich ja noch Garantie.

Dann hoffe ich auch Klarheit zu bekommen, ob meine Geräte richtig funktionieren.

Bis dahin danke für Eure Hilfsbereitschaft

Gruß Hans

Themenstarteram 26. Dezember 2021 um 20:29

Zitat:

@navec schrieb am 26. Dezember 2021 um 15:52:27 Uhr:

Du bist schon etwas beratungsresistent oder?

Wie wärs, wenn du erst einmal zweifelsfrei feststellst, ob dein Ladegerät überhaupt noch richtig lädt?

Wenn du die Batterie vorher über mehrere Stunden mit dem CTEK voll geladen hattest, kann es normal kaum angehen, dass diese am nächsten Tag bereits eine so geringe Spannung aufweist.

Zudem hast du ja noch den anderen Thread am laufen und da kommt die Batterie trotz Ladung angeblich nicht über 12,25V.

Du hast ja eine DC-Stromzange und dein Ladegerät hat einen Supply-Modus. Ich hatte dir ja bereits im anderen Thread vor geschlagen, das Ladegerät auf grundsätzliche Funktion z.B. mit einer alten Halogen-Scheinwerferlampe zu testen.

Antwort auf hier aufgeworfene Fragen:

Beide Autos springen noch an, nur die Standheizung manchmal nicht wegen zu geringer Batterieleistung. Beide Batterien sind AMG Batterien und auch angelernt, den Säuregehalt kann ich nicht überprüfen und der A6 hat Rekuperation

Zum Überprüfen des Ladegeräts habe ich keine Halogenlampe, müsste ich mir erst im neuen Jahr besorgen.

Um das strukturierter anzugehen, werde ich mal über mehrere Tage beide Fahrzeugbatterien messen, auch das Ladegerät, die Stromzange und den Batterietester dabei einsetzen und dazu eine Excel-Tabelle anlegen.

Am 10. Januar 2020 bringe ich dann den A6 mit der Batterie vom 9/2020 und den BMW mit der Batterie von 2015 zur Werkstatt hier im Dorf, da sind die wieder da. Dann bitte ich darum, zu überprüfen, ob die beiden Batterien in Ordnung oder wirklich schon defekt sind, bei der A6 habe ich ja noch Garantie.

Dann hoffe ich auch Klarheit zu bekommen, ob meine Geräte richtig funktionieren.

Bis dahin danke für Eure Hilfsbereitschaft

Gruß Hans

Du wirst doch ersatzweise, wenn du keine 12V-Halogenlampe hast, irgendeinen Gleichstrom mit der Zange messen können.

Hast du keine andere 12V-Glühlampe?

Für eine grundsätzliche Aussage darüber, ob deine Stromzange funktioniert, kannst du auch schlichtweg eine Zuleitung zur Batterie bei eingeschalteter Zündung messen.

Danach schaltest du noch einen zusätzlichen größeren Verbraucher im Auto (z.B. die Lüftung eine Stufe größer) ein und schaust noch einmal auf die Anzeige.

Das sollte reichen, um zu erkennen, ob die Zange grundsätzlich korrekt funktioniert. Die absolute Genauigkeit spielt dabei erstmal keine Rolle.

Falls die Werte einigermaßen plausibel ist, kannst du mit der Stromzange und Anschluss des Ladegerätes an die Batterie, die grundsätzliche Funktion deines Ladegerätes testen.

Achte beim Laden auf die LED-Anzeigen des Ladegerätes und vergleiche die mit den Angaben der Bedienungsanleitung.

Wenn deine Stromzange dann immer noch 0,2 -0,8A Ladestrom anzeigt, obwohl die Batteriespannung bei 12,25v o.ä. ist und das Gerät z.B. "Bulk"-Ladung anzeigt, ist dein Ladegerät defekt.

Als Widerstand geht https://www.ebay.de/itm/222611800476 auch ganz gut. Ca 12V bei 51 Ohm ist "rund" ein viertel Ampere, kannste mit "Krokoklemmen" verkabeln. Spannung kannst und wirst du eh messen. Nachteil bei Halogenlampen - deren Widerstand ist deutlich temperaturabhängig.

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