AXON LEASING Leasing.de Autoübernahme
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich suche Personen welche mit der AXON LEASING vormals Leasing.de Erfahrungen hatten. Insbesondere interessieren mich Ihre Erfahrungen zur Autoübernahme während des Vertrages. Bitte um positive und negative Erfahrungen und eventuell bekannt Gerichtsurteile zu Streitigkeiten. In der Vergangenheit gab es hier schon einige Beiträge zu dem Thema, leider hat diese der Anwalt von AXON LEASING löschen lassen. Daher vermeiden Sie es bitte strafrechtliche Begriffe zu verwenden und schreiben sachlich hier ins Forum oder direkt in meine Motor-TALK Nachrichtenbox. Ich habe von diversen Streitfällen gehört, habe aber noch keine Aktenzeichen.
Mit freundlichen Grüßen
Beste Antwort im Thema
@Zimpalazumpala: Ja, du hast vollkommen Recht! ganz klar. Entsprechende Punkte müssen wohl im Thread aufgeräumt werden...
Das Problem ist, hier sind Emotionen im Spiel... Es sind hier sehr viel Leute, die durch den Betrugsmasche von Axon nun 50.000 - 100.000 Euro verlieren (und sind nur die, bei denen es JETZT gerade aktuell ist / wird)... Das ist nun einmal Fakt.
Ich selbst habe mir damals das Auto auch über Axon gekauft, und ja, es ging IMMER nur um einen Kauf. Nun will Axon das Auto zurück, wovon vorher NIE auch nur ein Wort darüber gesagt wurde, das dies überhaupt eine Option ist! Axon sagte immer sie wären ja kein Gebrauchtwagenhändler und ich will das Auto ja schließlich auch kaufen, ich bin ja auch von Anfang an mit dem Wunsch, ein Auto über Axon zu kaufen erst auf das Unternehmen zugekommen.
Ich habe mir das Auto die letzten 5 Jahre "vom Mund abgespart" wie man so schön sagt, es war mein Traumauto und ich hatte die Möglichkeit dies zu kaufen, was ich dann auch über Axon getan habe. Ich habe es nun komplett abgezahlt incl einiger Tausender für Axon (was für eine Finanzierung aber völlig ok ist) und soll MEIN Auto nun abgeben.. Das da die Emotionen etwas kochen (zumal hier jetzt schon um die 100 aktuell über die gleiche Masche Geschädigte zusammen kamen... wo die Dunkelziffer liegt, die den Thread hier gar nicht kennen, will ich gar nicht wissen) ist natürlich auch logisch. Natürlich darf man trotzdem nicht ausfallend werden, ganz klar.
@Peter530d: Natürlich ist es wirklich toll, das es bei dir keine Probleme gab! Ich gönne dir das und wünschte es wäre auch bei mir so. Doch bitte ignoriere nicht, das es eben (sehr viele) Kunden gibt, die nun vor massiven Problemen stehen.
Und das Cuatro nun 100 Beiträge gegen Axon geschrieben hat und wirklich AKTIV etwas dagegen tut und den Betrug nicht einfach schluckt, darüber sind alle Geschädigten ihm wirklich sehr dankbar, weil dadurch nun alle Geschädigten strukturiert sich austauschen können und so auch immer mehr Geschädigte zu Tage kommen und das Ausmaß um welches es bei der Axon Betrugsmasche geht nun überhaupt erst langsam bewusst klar wird... Zusammen ist man einfach stärker als eine Einzelperson.
903 Antworten
Der "@Autofahrer" weiß anscheinend nicht, worum es hier geht. Die Leute die als Angestellte, Beamte usw. einfach nur folgen und so ihr Geld verdienen, werden es auch nicht verstehen! Zum einen werden selbstständige Unternehmer vom Staat geschröpft und dann auch noch bei Betrug vom Rechtssystem nicht vertreten, da sie ja Unternehmer sind und jedes Risiko selbst abfedern müssen. Mir ist auch nicht klar warum es hier um Dieselfahrzeuge geht und wie man sich das als Fahrer mit hohen Kilometerständen aussuchen könnte. Unsere Top Unternehmen, welche kaum Steuern zahlen, Fördermittel kassieren und die Konsumenten betrügen werden dann auch noch vom Staat beschützt. MfG
Lieber Hugo,
vertraue mir, ich weiß worum es hier geht. Auch als selbstständiger Unternehmer kann man ein Auto so leasen / finanzieren / kaufen, dass man nicht mit zweifelhaften Firmen, deren Geschäftsmodell darauf beruht, mit zweifelhaften Konstrukten Steuern zu vermeiden, eine Geschäftsbeziehung eingeht. Und wenn Du meinen Beitrag gelesen hast, kann ich ganz gut zwischen Handelsrecht und Steuerrecht unterscheiden und habe meine Meinung dementsprechend Kund getan. Dass Du Dich vom Staat geschröpft fühlst, tut mir Leid. Da Du Dich aber offensichtlich außer Stande siehst, diese Situation zu ändern, würde es Dir bestimmt besser gehen, wenn Du die Lage akzeptierst und nicht ständig darüber nachdenkst, sondern Deine Gedanken und Ideen in den weiteren, hoffentlich erfolgreichen Ausbau Deiner unternehmerischen Tätigkeit steckst.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende!
Zitat:
@HUGO909 schrieb am 8. März 2019 um 17:29:20 Uhr:
Der "@Autofahrer" weiß anscheinend nicht, worum es hier geht. Die Leute die als Angestellte, Beamte usw. einfach nur folgen und so ihr Geld verdienen, werden es auch nicht verstehen! Zum einen werden selbstständige Unternehmer vom Staat geschröpft und dann auch noch bei Betrug vom Rechtssystem nicht vertreten, da sie ja Unternehmer sind und jedes Risiko selbst abfedern müssen. Mir ist auch nicht klar warum es hier um Dieselfahrzeuge geht und wie man sich das als Fahrer mit hohen Kilometerständen aussuchen könnte. Unsere Top Unternehmen, welche kaum Steuern zahlen, Fördermittel kassieren und die Konsumenten betrügen werden dann auch noch vom Staat beschützt. MfG
Ich frage mich ernsthaft, warum Du diese Parolen nicht an Deinem Stammtisch vertrittst, und hier ohne intellektuellem Background so einen dämlichen Quatsch von Dir lässt?
Wo werden Unternehmer / Selbständige denn vom Staat geschröpft?
Als Unternehmer hast Du einen deutlich besseren steuerlichen "Gestaltungsspielraum", als jeder Angestellte. Ich bin seit 1991 unternehmerisch tätig und hatte NOCH NIE das Gefühl, vom Staat geschröpft zu werden.
- Die UST ist ein durchlaufender Posten
- Die GWST kommt der Kommune zu gute, in der Du dein Unternehmen hast
- Du hast eine FREIE Möglichkeit, ohne die staatlichen Versorgungsansprüche Deine Altersvorsorge zu gestalten und kannst sie sogar noch absetzen
- Du darfst Dich privat krankenversichern und genießt dabei eine privilegierte Behandlung von den Ärzten und Krankenhäusern
- Du fährst ein Auto auf Kosten des Unternehmens und JEDE Ausgabe wirkt sich steuermindernd auf Deinen zu versteuernden Gewinn aus
Im Gegenzug der Arbeitnehmer:
- kann die MwSt nicht mit der UST verrechnen
- bezahlt alles vom bereits versteuerten Geld (Nettoeinkommen)
- muss in das marode Rentensystem einzahlen
- Kann keine Kosten für sein Auto absetzen (die KM-Pauschale für den Arbeitsweg mal ausgenommen)
- fährt in der Regel keine teuren, sicheren und komfortablen Autos, da keine Abschreibungsmöglcihkeiten vorhanden sind.
- muss jede Reparatur von seinem NETTO-Verdienst begleichen während wir Unternehmer sowohl die MwSt als auch die Kosten sofort steuermindernd gelten machen
Bezüglich Deines Hinweises "da sie ja Unternehmer sind und jedes Risiko selbst abfedern müssen" sei gesagt, dass es halt das unternehmerische Risiko einschließt. Die Risiken kannst Du sogar mittels Rückstellungen steuermindernd nach hinten verschieben und ggfls mit Flauten im Business verrechnen.
Was für ein Unternehmen betreibst Du, dass solche Kenntnisse einfach ignoriert werden? Eine Pommesbude oder einen Waschsalon? Du schreibst einen solchen Schwachsinn, dass es einem schon graust. Platte dumme unreflektierte Sprüche, die in keinem Zusammenhang mit diesem Thread stehen (BTW).
Ich selbst hatte in Bezug auf AXON eher RIESENGLÜCK. Bei mir ging es damals um einen AUDI R8 und ich bin froh, dass ich das Fahrzeug damals im Gegenzug für eine Gefälligkeit auslösen konnte.
Sei besser mal still und versuche, Deine Weisheiten in der örtlichen Kneipe loszuwerden. Eventuell triffst Du dort einen Gleichgesinnten, der auf solche Sprüche "anspringt".
Just my 2 Cent!
Nun mal ein passender Beitrag.
Habe heute die klage auf Herausgabe zugestellt bekommen
Welcher Anwalt ist zu empfehlen, der aus Berlin oder jemand aus München ??
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Leute, haltet den Ball bitte flach.
Es geht um Axon und deren Machenschaften. Der eine kommt gut raus, der andere muss kämpfen oder verliert.
Aktuell haben bereits mehrere Leasingnehmer in den letzte Monaten ihr Recht erhalten.
Da Axon alles auf eine Karte setzt und mit Vollgas ein imaginäre Ziel verfolgt, ergibt sich der Rest von selbst.
Geklärt wird das nun vor dem OLG, da Axon in allen verlorenen Verfahren beim LG in Berufung ging...
Hallo Mitstreiter,
habe im Juli 2015 einen Jeep über Axon geleast. Wollte diesen jetzt kündigen und habe nach der Ablösevaltua zuzüglich Zinsen für die vorzeitige Ablösung gefragt, da ich den Wagen verkaufen möchte. Mir wurde geantwortet, das ich diesen nicht vor 48 Monaten ablösen kann. Aus meiner Sicht völliger Blödsinn. Ich muss jetzt einen Antrag stellen und die Axon wird dann entscheiden. Die Einzugsermächtigung habe ich der Axon mitgeteilt. Sie werden mir jetzt regelmäßig Rechnungen stellen.
Nein: Ich werde meine Leistungsraten einstellen und die Axon wird dann einen gerichtlichen Mahnbescheid auf den Weg bringen. Ja, so will ich das haben. Dann soll das Gericht entscheiden ob mir Recht zugesprochen wird oder nicht. Nur so wird ein Schuh draus. Verhandlungskosten und Rechtsanwalt werde die jetzt vorfinanzieren müssen, ich werde mich zu verteidigen wissen.
Mit besten Grüßen aus Osnabrück
Dieter Rackowitz/CEO
Zertifizierter Sachverständiger für Kreditwesen
P.S Auch eine Darlehen kann jederzeit gekündigt werden. Im schlimmsten Fall zahlt man für den entgangenen Gewinn eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Privarleute haben hier allerdings noch die Möglichkeit der Rückabwicklung. Dann bekommt unter Umständen der Leasingnehmer Geld heraus, gem. GBH Entscheidung.
Bis zur Löschung waren es hier 699 Einträge von Betroffenen,
Es sollten sich die Betroffenen unbedingt AXON Erfahrene Anwälte suchen, sonst hat das trügerische Verhalten kein Ende.
M.f.G
Zitat:
Was meinst Du bitte mit "Autoübernahme" während des Vertrags; etwa das "vorzeitige Auflösen" des Vertrages?
Wenn das so ist, dann kann ich dazu nur sagen - alles läuft genau so, wie es vereinbart ist (ich bin derzeit Kunde bei AXON und habe dort meinen R8 geleast!).
Hi, bist Du derzeit noch Axon Kunde? Denn falls ja, wird AXON dich nicht vorzeitig aus deinem Vertrag lassen. Axon darf keine neuen Leasingverträge mehr abschließen und wird abgewickelt.
Es ist im Interesse von AXON rein ökonomisch gesehen, die Verträge bis zum Vertragsende laufen zu lassen und dann ein Verkaufsangebot abzugeben. Dass bedeutet, dass ein vollamortisiertes Fahrzeug zum Schluss nur vom Leasinggeber erworben werden kann, wenn eine weitere vom Leasinggeber über Dritte (zum Beispiel die Firma Leaseconnect, gehört auch zu AXON) ein Verkaufspreis gezahlt wird.
Ich bin derzeit in dieser Situation. Seit 2012 Kunde bei AXON und nun zeigt die Firma ihr wahres Gesicht. Ich habe Klage eingereicht.
Zitat:
@Jannik77 schrieb am 16. März 2019 um 16:58:23 Uhr:
Hallo Mitstreiter,habe im Juli 2015 einen Jeep über Axon geleast. Wollte diesen jetzt kündigen und habe nach der Ablösevaltua zuzüglich Zinsen für die vorzeitige Ablösung gefragt, da ich den Wagen verkaufen möchte. Mir wurde geantwortet, das ich diesen nicht vor 48 Monaten ablösen kann. Aus meiner Sicht völliger Blödsinn. Ich muss jetzt einen Antrag stellen und die Axon wird dann entscheiden. Die Einzugsermächtigung habe ich der Axon mitgeteilt. Sie werden mir jetzt regelmäßig Rechnungen stellen.
Nein: Ich werde meine Leistungsraten einstellen und die Axon wird dann einen gerichtlichen Mahnbescheid auf den Weg bringen. Ja, so will ich das haben. Dann soll das Gericht entscheiden ob mir Recht zugesprochen wird oder nicht. Nur so wird ein Schuh draus. Verhandlungskosten und Rechtsanwalt werde die jetzt vorfinanzieren müssen, ich werde mich zu verteidigen wissen.
Dieses Vorgehen ist riskant. Axon hat 20 Jahre Klage-Erfahrung. Ihre Verträge enthalten Klauseln, die zu Lasten der Interessen des Leasingnehmers gehen. Sie scheuen keine Kosten und haben in der Vergangenheit fast immer Recht bekommen. Seit diesem Jahr scheint das LG München die Einschätzung zu verändern und es kam in der Ersten Instanz zu positiv Urteile für einige Leasingnehmer.
Selbst wenn Du eine vorzeitige Vertragsauflösung beantragst. Wirst du eine Ablehnung erhalten und den Jeep 6 Jahre weiter nutzen dürfen. Und im Anschluss nach Ablauf stellt Herr B.ein Übernahmeangebot aus. Damit wird auch im Nachhinnein klar, weshalb die im Vertrag dargestellten Restwerte im Vergleich mit anderen Gesellschaften so günstig sind. Sie locken den LN zum Vertragsabschluss.
Interessantes Geschäftsmodell.
Das ist echt der Wahnsinn.
Bei mir steht in der VE2 genau drin das ich nach 3 Jahren das Fahzeug zu einem festgesetzten Betrag auslösen kann.
Das geht jetzt auf einmal nicht mehr.
Ich muß den Wagen die 5 Jahre durchlaufen lassen und darf dann am Ende der Leasingzeit einen Antrag stellen den Wagen zu übernehmen.
Wie das läuft haben wir ja schon bei den anderen Leasingnehmern gesehen.
Der Wagen ist zu ca.125% betzahlt und Axon verlangt dann dafür noch den Wert den er am Leasinganfang hatte.
Gewinn für Axon 100%
Die dürfen damit gar nicht durchkommen!
V2 rechtzeitig und vertragsgemäß hinsichtlich Frist und Form kündigen!
Da gibt's dann vor dem LG und OLG keine Unstimmigkeiten hinsichtlich der Fahrzeugübernahme vom Leasingnehmer.
Da wird AXON keine Gegenwehr anstreben. Hier ist der Stein inzwischen schon durch - ihr wisst doch "steter Tropfen höhlt den Stein"...