Autowerkstatt hat falsche Reifengrösse draufgemacht Wer zahlt?
Hallo
Meine Tochter hat sich neue Winterreifen auf ihr Auto machen lassen,nur was sie nicht gemerkt hat, aber der Tüv schon das es die verkehrte Grösse war er hat 165/65/14 draufgemacht und sie hat 165/60/14 auf ihrem Auto. Auf der Rechnung ist auch die richtige Grösse angegeben.Was natürlich schlimm an der Sache ist das es schon fast 2 Jahre her wo sie die Reifen draufmachen lies und jetzt erst der Tüv fällig war die Reifen sind vorne ca 60% hinten ca 85%.sie haben 225€ gekostet und der Händler will jetzt für die neuen 90€+35€ fürs montieren. Die "alten" hat er zurückgenommen. Da sie keine Schuld dran hat möchte ich gerne Wissen:
Darf er für die neuen Reifen Geld verlangen Alt gegen Neu ?
und muss sie für die Reifenmontage auch noch mal was bezahlen?
eigentlich müsste er für den 2 Tüv die kosten auch noch übernehmen?
Hoffe es kann mir jemand helfen.
Gruss Fritz Hofmann
Beste Antwort im Thema
Nach 2 jahren kannst du nichts mehr beweisen und wenn dir der Reifenhändler entgegen kommt ist das seine Kulanz!!! Eigentlich überprüft man seine Ware nach Abholung, dann hätte er die Reifen auf seine Kosten ersetzen müssen. Aber jetzt kann das niemand mehr beweisen, wer sagt denn das du die Reifen nicht in der zwischenzeit gewechselst hast.
Interessant finde ich in Foren das immer ein anderer der Schuldige sein muss, manchmal sollte man sich doch lieber an die eigene Nase fassen, erst 2 Jahre benutzen und neues für lau erwarten kaum zu glauben.....
68 Antworten
@chris230379:
Erkläre mir, wie er beweisen soll, dass der falsche Reifen der Reifen ist, den er bei dem Händler, von dem er ne Quittung hat, gekauft hat?
Der Händler könnte sagen, dass de Reifen wo anders herstammt und dass zufälligerweise Marke und Modell die gleichen sind wie auf der gezeigten Rechnung.
Zitat:
Original geschrieben von Kamazfreak
Wenn ich ein Auto kaufe und ich nach 2 Jahren und 200 000 km feststelle das das Auto welches eigentlich Rot sein sollte, schwarz ist bekomme ich dann ein neues?
Man man man, nächstes mal einfach schauen was montiert wird. Heißt ja auch an der Kasse bitte wechselgeld SOFORT nach dem Bezahlen überprüfen, spätere Reklamation zwecklos.
Wieso ein neues ??? Man kann es doch einfach mal waschen, dann ist es ja wieder rot !!!😁
Zitat:
Erkläre mir, wie er beweisen soll, dass der falsche Reifen der Reifen ist, den er bei dem Händler, von dem er ne Quittung hat, gekauft hat?
Der Händler könnte sagen, dass de Reifen wo anders herstammt und dass zufälligerweise Marke und Modell die gleichen sind wie auf der gezeigten Rechnung.
Auf der Rechnung stand doch die richtige Reifengröße.
right
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Verstehe ehrlich gesagt weder wirklich die Frage - noch die Diskussion darum.
Nach 2 Jahren ist eh Essig mit irgendwas reklamieren. Davor träte eh schon die Beweisumkehr zu lasten des Käufers ein - also er müsste beweisen, dass ....
Ich finde es es schon als eine hervorragende Serviceleistung herauszustellen, das die Refenbude da A) überhaupt ein Angebot macht und B) dann auch noch ein recht kulantes.
Zum einen: Wissen wir doch alle, das 99,9% aller Reifenkäufer nicht um ihre Karre rennen und jeden einzelnen Reifen exakt auf den Typ und vor allem due richtige Größenangabe prüfen (Jajaja, ich weißm es gibt solche ....)
Und wir wissen sicherlich auch alle, wie schnell aus einer an den Stift im Lager rübergebrüllten '60er' eben fix mal 65er werden, wenn gerade der Schlagschrauber orgelt oder so.
Da kann man sicher keine Absicht oder gar Hinterlist unterstellen.
Und:
Wie bereits angemerkt, weist neben Rennleitung auch der Prüfkittel darauf hin, dass man für den Zustand seines Fahtzeuges selbst verantwortlich ist. 'Hab ich nicht gesehen' und auf andere abwälzen ist nicht !
was willst denn noch?, er hat dir doch die richtigen verkauft, steht doch auf der rechnung.
dass auch die richtigen montiert wurden, das festzustellen ist das probem des halters.
der halter ist verantwortlich, anderstherum, würdest du jetzt noch dem händler geld bringen, wenn sich nach 2 jahren herausstellt, dass er dir passende aber viel teurere und hochwertigere reifen aus versehen montiert hat?
hp
Letzten Endes könntest du auch einfach die Reifen weiterfahren...würde, wenn bisher nichts geschehen ist, wohl auch nichts passieren...geht dann aber alles auf DEINE KAPPE, wenn was wäre!!!
Ich bin auch schon mal aus Unwissenheit darüber, dass es nicht erlaubt ist ne Felge mit falscher ET gefahren...seither weiß ich bescheid über meine erlaubte ET...man lernt halt draus 😉
Mit Sommerreifen zum TÜV die Plakette abholen (hab ich vorhin schon mal angedeutet😛) und dann auf die falschen Winterreifen umstecken...wie gesagt, das ginge alles auf eigene Verantwortung!
Hat man mal abgeklärt ob es für die Winterreifen vielleicht nicht doch noch ne Freigabe vom Hersteller des Autos gibt?!? Vielleicht mal anfragen, denn schließlich ist 165/65 14 gegenüber 165/60 14 nicht um Welten größer/höher...
OK
Danke für eure Antworten waren ja brauchbare dabei und für diejenigen die es immer anders wissen werde ich morgen vor dem Händler auf den Boden fallen und in Huldigen.
Wenn ich in der Werkstatt den Kundendienst machen lasse verlasse ich mich auf das können der Mechanikercrew und schaue ihnen auch nicht auf die Finger ob sie das richtig machen weil ich es ja auch nicht verstehe die haben es gelernt und somit müsste es passen das denke ich auch beim Reifenhändler.
Oder würdet ihr euch nach einer OP beim Arzt entschuldigen wenn er euch versehentlich den linken Arm amputiert hat statt den Blindarm rauszunehmen**gg**
Zitat:
Original geschrieben von chris230379
Auch, wenn er den Kaufbeleg noch hat 😕
Gerade dann ist es mit der Beweispflicht doppelt schwer.
Der Händler könnte sich auf den folgenden Standpunkt stellen:
"Da haben Sie doch den Beweis dafür, dass ich damals die richtigen Reifen montiert habe. Woher Sie diese von Ihnen beanstandeten, falschen Reifen haben, kann ich doch nicht wissen."
Damit würde es im Zweifel vor Gericht eher ungünstig ausgehen, meine ich.
Die Beweislage ist halt mehr als mau.
Natürlich ist dies keine Rechtsberatung, sondern nur meine persönliche Meinung.
[KOPFSCHUETTELMODUS]
..... ihr lest alle anscheinend nicht was lange vorher schon x-mal gepostet wurde ?
Keiner lobt neben mir das Kulanzverhalten der Werkstatt ?
Fred ist meinerseits abgemeldlet.
Zitat:
Original geschrieben von Schachti1961
Oder würdet ihr euch nach einer OP beim Arzt entschuldigen wenn er euch versehentlich den linken Arm amputiert hat statt den Blindarm rauszunehmen**gg**
Jetzt stell dir mal vor du würdest 2 Jahre später damit zum Arzt gehen weil du es erst jetzt bemerkt hast....
Zitat:
Wenn ich in der Werkstatt den Kundendienst machen lasse verlasse ich mich auf das können der Mechanikercrew ...
das denke ich auch beim Reifenhändler.
Wo ist denn jetzt das Problem?
Der Reifenhändler will doch keinen Beweis und er sieht seinen Fehler ein.
Das einige was er in Rechnung stellen will ist doch der Verschleiß an den Reifen.
Der wäre ja auch bei der richtigen Größe aufgetreten.
So ein Service ist doch Top.
Ist eben dumm gelaufen das ganze...
Mit der Abwicklung so wie sich das der Reifenhändler vorgestellt hat kann man doch zufrieden sein (immer vorausgesetzt er tauscht gegen die selben Reifen die drauf sind um und nicht gegen irgendwelche Chinakracher)
Jetzt werden die 2 Jahre alten Reifen für kleines Geld in Neureifen getauscht
Deswegen versuchen wir ja auch, dem TE klarzumachen, dass er garnicht darüber nachdenken sollte, wer die Kosten für die neuen Reifen übernimmt, sondern sich freuen sollte, dass der Reifenhändler ihm entgegenkommt.
Wie Terwi das ja auch ganz richtig gesagt hat.