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Autoverkauf eines angemeldeten Autos

Themenstarteram 11. März 2006 um 19:29

Hi zusammen,

nachdem ich nun meinen Omega habe, wollte ich meinen Alten verkaufen. Heute rief nun eine Frau an und hat sich nach dem Auto erkundigt und Interesse gezeigt. Sie fragte ob das Auto noch angemeldet sei. Nun meine Frage wie läuft das wenn ich das Auto angemeldet übergebe. Ich habe hier so einen Vertrag vom ADAC auf dem auch zwei Karten für die Zulassungsstelle und die Versicherung dabei sind (Veräußerungsanzeige oder so ähnlich)

Die Frau würde gerne morgen kommen und bei Gefallen das Auto gerne direkt mitnehmen und am Montag auf sie ummelden. Es gibt nun aber keine Abmeldebescheinigung mehr bei der Zulassungsstelle (wird ja auch umgemeldet). Wie weise ich das nach? Reicht da die Veräußerungsanzeige für Zulassung und Versicherung von Verkäufer und Käufer unterschrieben?

Gruß Babsi

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20 Antworten
am 13. März 2006 um 1:01

Zitat:

Die Gesetzgebung sagt ganz klar, und so steht es auch in den ADAC-Kaufverträgen, daß ab dem Zeitpunkt der Übergabe auch der Versicherungsvertrag auf den neuen Käufer übergeht, er also haftbar für alle anfallenden/verursachten Schäden ist etc.

Soweit die Theorie.

Und nun die Praxis: Der Käufer kauft erstmal das Auto (am besten am Wochenende, z.B. Freitag) und kümmert sich anschließend um die Versicherung, d.h. er hat auch noch keine Doppelkarte. Wegen Wochenende kann das dann aber frühestens Montag erfolgen. Auch kann wegen Wochenendes frühestens Monta die Ummeldung erfolgen, was auch vertraglich geregelt ist (der Käufer verpflichtet sich, das Fahrzeug am Montag, dem ..., umzumelden). Dummerweise kommt es aber schon Sonntag zum Unfall mit Totalschaden, d.h. der Käufer wird das Auto nicht mehr auf seinen Namen zulassen. Und nun?!?

Die Versicherung des Verkäufers muß den Fremdschaden zahlen. Und da noch keine Versicherung des Käufers für das Fahrzeug existiert, wird sie im ungünstigsten Fall auch den Schadenfreiheitsranbtt des Verkäufers belasten, da die Ummeldung ja erst für Montag vereinbart war.

Der Verkäufer kann dann zwar versuchen, vom Käufer den durch die Hochstufung zu zahlenden Mehrbeitrag zurückzubekommen. Ob dies aber gelingt???

Also wenn irgendwie möglich kann man nur empfehlen, das Fahrzeug nur abgemeldet herzugeben. Oder gegen Anzahlung die Papiere abgeben, der Käufer meldet um und kann dann anschließend das Fahrzeug abholen.

am 13. März 2006 um 2:13

Zitat:

Original geschrieben von Jackson5

Hi,

ich würde kein Fahrzeug im angemeldeten Zustand verkaufen, und zwar aus folgendem Grund: Stell Dir mal vor, das Fahrzeug wird für eine Straftat verwendet, z.B einen Überfall oder ähnliches. Der Wagen ist auf Dich zugelassen, und ist nicht als gestohlen gemeldet. Rate mal, beim wem die Polizei nur ganz kurz vor der Tür und schneller dahinter steht? Oder aber die Käuferin fährt jemanden an und macht die Biege? Und sag mir nicht, das sei unwahrscheinlich, ich hab es selbst mehrfach erlebt.

Jackson5

Hast du selbst schon Leute mit fremden Autos umgefahren? :D :D :D

Zitat:

Original geschrieben von MKC

Hi,

Mit dem Vertrag ist man sicher, ohne ist man es nicht...

Ohne den Vertrag kannst gleich dein Auto verschenken, denn dann kann die Person lustig auf deiner Versicherung rumkurven, bis du diese kündigst etc... :)

Habe schon mehrmals davon gehört...

...

Hi,

wenn jemand beabsichtigt, mit dem Auto was zu drehen, dann juckt den der Wortlaut eines Vertrages vom ADAC nicht wirklich. Wie gesagt, ich kann nur davon abraten. Und auch der Hinweis mit der Versicherung nist nicht ganz falsch. Da im Vertrag drinne steht, dass der Käufer das Fahrzeug erst an einem anderen Tag ummelden muss, so lange fährt er mit Deiner Zustimmung auf Deinen Vertrag, mit allen Konsequenzen. Was spricht denn dagegen, nach dem Kauf zusammen mit dem Käufer/der Käuferin zur Zulassungsstelle zu fahren und den Wagen abzumelden? Schliesslich kann er/sie dann ja gleich ein Überführungskennzeichen lösen, und die Sache ist wasserdicht.

Jackson5

Ich habe schon zweimal Autos im angemeldeten Zustand verkauft. In beiden Fällen habe ich die Verträge vom ADAC genutzt und das alle Daten vom Perso übernommen. In dem Vertrag wurde dann die Uhrzeit und das Datum festgehalten und dann noch die Bescheinigungen für das Straßenverkehrsamt und die Versicherung ausgefüllt. Lief beides problemlos. Die Wagen wurden jeweils am nächsten Werktag umgemeldet. Beim ersten mal wurde der Käufer zwar direkt auf dem Weg nach Hause geblitzt. Ich habe ihn dann aber als Fahrer angegeben und fertig. Er hatte mich aber direkt schon informiert, dass er geblitzt wurde.

Meinen Omega habe ich auch angemeldet gekauft und es gab keine Probleme. Ist natürlich eine Vertrauenssache. Es kommt auch immer darauf an, welcher Typ da vor einem steht.

Das sieht man das manche leute immer nur die schlechte sachen sehen aber muss immmer was passiren?? nein!! wir haben an der nordsee unsereen omega gekauft und den haben wir auch im angemeldet zustand gekauft erst hieß es wir fahren das auto auf seine ne anmeldung nach wuppertal das stand auch im kauf vertrag alles vermerktt aber dan haben wir uns anderes entschieden weil wir da in der nähe ein ww haben das wir das auto da stehen lassen aber sonst wären wir mit dem auto ca 400 km gefahren. Ich würde diesen satz wen man im angemeldet zustand ein auto verkauft "Das Auto wird im angmeldeten zustand verkauft und muss inerhalb der nächsten 3Tage um/abgemeldet werden Bei einem Unfall oder sonstige Schäden hat der Käufer zu Haften" Dazu im kaufvertrag schreiben

am 13. März 2006 um 12:05

Hallo, Ich weiss, und das wissen besonders die Ausländer die in

Deutschland leben, dass bei einem Kauf Datum und Uhrzeit mit

im Kaufvertrag aufgeführt sein sollten.

Passiert ein Unfall kurz nach dem Kauf im angemeldeten Zustand

(alte noch gültige Versicherung), so haftet die Versicherung des

Verkäufers, aber; der Schadenfreiheitsrabatt des Verkäufers bleibt

unverändert erhalten, d.h. die Prozentzahl bleibt erhalten. Wichtig

ist Datum und Uhrzeit.

Um sicher zu gehen, sollte die eigene Versicherung befragt werden.

Ist eigentlich ganz einfach!

Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit und dies ist nicht

eine Rechtsberatung

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