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Automatik anlernen

BMW 4er F36 (Gran Coupé)
Themenstarteram 6. Juli 2018 um 10:42

Sonnige Grüße an alle aus Südtirol!

Nach dem obligatorischen Tanken bei Reutte bin ich schön zum Brenner rauf und weiter die A13 bzw Brennerautobahn wieder runter bis Bozen.

Da es in dem letzten Teil nur leicht bergab geht und110 erlaubte vmax war, war eco pro die erste Wahl und mein Verbrauch mit dem 430i lag bei nur 5,8l.

Sowiet so gut.

Das böse Erwachen folgt auf dem Fuße, denn nun reagiert die Automatik in Comfort bei normalem Gasgeben ungefähr so wie in eco pro bei sanftem Gasgeben...also da merkst du keine Beschleunigung. Da denkt die Automatik nun wohl, dass Opi-Knack am Steuer ist, der sowieso nie beschleunigen will.

Preisfrage: wie kann ich die Automatik wieder schnell an eine 430i- angepasste Fahrweise gewöhnen?

Beste Antwort im Thema

Eine Berichtigung Deines Gedankenganges: "Die Getriebesoftware soll den AKTUELLEN Fahrstil des Fahrers berücksichtigen". Nur darum geht es.

Und da ist natürlich eine gewisse Trägheit eingebaut, damit Du nicht nur wegen eines einmaligen Kickdowns für einen Überholvorgang das ganze Getriebe für die nächsten 50 Kilometer "scharf" stellst. Diese Trägheit ist aber nur unwesentlich (meinem Kenntnisstand nach wie gesagt 20 km), denn unterm Strich geht es darum, das Getriebe dem aktuellen Fahrstil anzupassen. Nicht einem Durchschnitt über mehrere 100 Kilometer.

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Einfach fahren. Die merkt das schon.

Eigentlich müsste die Automatik doch direkt wieder umschalten, sobald du den Fahrmodi wechselst. Zumindest ist es bei mir so.

Das ist wirklich merkwürdig. Ich bin die Brenner Autobahn letztes Jahr auch gefahren. Keine Probleme.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Automatik sich so schnell „umlernt“.

Dafür braucht es schon ein paar Tausend km.

Themenstarteram 6. Juli 2018 um 18:45

Naja. 100 km mit einem sehr hohen Segelanteil und zwischenzeitlichem Abbremsen da der Wagen durch das segeln schneller als 110 wird... Und bei einer Gesamtlaufleistung von nur gut 3000km... Für mich ist das zumindest wahrnehmbar.

Ich werde jetzt eben in Comfort ordentlich durchtreten müssen und ihm die Sporen geben....

Komm ma einfach wieder nach D und alles wird sich wieder einrichten. Ich denke, da ist kein Fehler. Das wird schon.

Zitat:

@atzebmw schrieb am 6. Juli 2018 um 14:48:46 Uhr:

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Automatik sich so schnell „umlernt“.

Dafür braucht es schon ein paar Tausend km.

Sollte man meinen. In der Tat betrachtet die "lernende" Automatik allerdings nur die letzten 20 km.

Echt jetzt? Das wäre aber echt schwach.

Zitat:

@BigKahunaBurger schrieb am 6. Juli 2018 um 10:42:19 Uhr:

Sonnige Grüße an alle aus Südtirol!

Nach dem obligatorischen Tanken bei Reutte bin ich schön zum Brenner rauf und weiter die A13 bzw Brennerautobahn wieder runter bis Bozen.

Da es in dem letzten Teil nur leicht bergab geht und110 erlaubte vmax war, war eco pro die erste Wahl und mein Verbrauch mit dem 430i lag bei nur 5,8l.

Sowiet so gut.

Das böse Erwachen folgt auf dem Fuße, denn nun reagiert die Automatik in Comfort bei normalem Gasgeben ungefähr so wie in eco pro bei sanftem Gasgeben...also da merkst du keine Beschleunigung. Da denkt die Automatik nun wohl, dass Opi-Knack am Steuer ist, der sowieso nie beschleunigen will.

Preisfrage: wie kann ich die Automatik wieder schnell an eine 430i- angepasste Fahrweise gewöhnen?

Ich verstehe das Problem nicht ganz richtig. Wenn du meinst, dass die Beschleunigung in Relation zur Gaspedalstellung zu gering ist, liegt das an der Gaspedalkennlinie. Diese wird über den Fahrerlebnisschalter geändert. Die Automatik ist doch lediglich für den Gangwechsel zuständig. Schaltet sie denn nicht mehr herunter, wie du es erwartest?

Zitat:

@ChrisK761 schrieb am 7. Juli 2018 um 05:33:48 Uhr:

Echt jetzt? Das wäre aber echt schwach.

Nicht schwach. Im Gegenteil. Du willst ja, dass sich die Automatik möglichst schnell Deinem aktuellen Fahrstil anpasst. Das geht nur, wenn der Lerninterval bzw. die betrachtete Datenmenge möglichst klein ist.

Aber das ist doch zu extrem. Was wenn sich Mann und Frau mit gänzlich unterschiedlichen Fahrstilen das Auto und den Schlüssel teilen?

Kann das echt kaum glauben.

Mir fällt das auch etwas schwer zu glauben.

Aber leider hab ich noch keine Unterlagen gefunden, die das Gegenteil beweisen.

Zitat:

@ChrisK761 schrieb am 7. Juli 2018 um 16:07:33 Uhr:

Aber das ist doch zu extrem. Was wenn sich Mann und Frau mit gänzlich unterschiedlichen Fahrstilen das Auto und den Schlüssel teilen?

Kann das echt kaum glauben.

Dafür gibt es zwei Schlüssel und Key Memory.

VG

Jukka

Es ist doch vollkommen logisch und alles andere würde keinen Sinn ergeben. Was hast Du davon, wenn die Automatik das Fahrverhalten von vor 3500 km noch mit in Betracht zieht? Oder vom letzten Winter, wo Du sicher ganz anders fährst, als im Sommer? Das wäre kontraproduktiv. Und deswegen analysiert die Automatik auch immer nur die letzten paar Kilometer, um sich dynamisch einer ggf. neuen Situation anpassen zu können.

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