Autokredit bei der VW Bank als Azubi?
Ein herzliches Hallo an alle 🙂
Also zu meiner Person ich bin 20 Jahre alt, wohne noch zuhause und bin im moment Azubi.
Ich habe vor mir einen VW Polo Comfortline zu gönnen. Der Neupreis ist 15.000€.
Nun möchte ich dieses Auto gerne mit dem Autocredit von der VW Bank finanzieren.
Ich habe momentan ein Eigenkapital von 9.000, wovon ich 7.000 für die Anzahlung nehmen würde,
daraus ergeben sich dann 48 monatsraten á 35€. Die Monatsraten würden dann von den restlichen 2.000 bezahlt werden. Als Azubi habe ich inklusive Kindergeld ein Nettomonatseinkommen
von 780€ (im jetzigen Lehrjahr). Die Schlussrate würde ich begleichen durch Ansparungen in den nächsten 48 Monaten sowie durch ein Teil von meinem Sparbuch. Meine Frage jetzt: Stellt die VW Bank auch Kredite an Azubis aus? Auch da durch meine Anzahlung die Raten sehr
gering ausfallen, finde ich ist es für mich finanziell kein Problem. Oder haben die eine Grenze was den Nettoverdienst betrifft?
Liebe Grüße
Tobias
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Habuda
Anmerkung: Wieso muss es als Azubi eigentlich ein Neuwagen sein? Wie Hannes1971 anmerkte gibt es doch junge Gebrauchte die du bar bezahlen könntest.
Das frage ich mich auch manchmal was so in den jungen Leuten im Kopf vorschwebt, ich bin als Azunu ( Auszunutzender) mit einem VW Käfer 44PS für 900 DM die gesamte Lehrzeit ausgekommen.
95 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Pepperduster
Nein, da du als Barzahler ja wiederum in den nächsten 10 Jahren eine Summe von 34.000 € angespart hast wo 4000 € Zinsen enthalten sind.Zitat:
Original geschrieben von Grimschlag
Fall2 Finanzierung:
Kontostand danach: 30.000€
monatliche Kosten: 278,50€ (keine Ahnung woher du diese Zahl hast, bzw. was das für ein Zinssatz ist)
Sparen pro Monat: 0€
----------------------
10 Jahre später: 38.400€ beim selben Zinssatz von 2,5% p.a.(www.zinsen-berechnen.de/zinsrechner.php)Du hast also 4.400€ mehr als in Fall 1. Ok, dafür zahlst du ja auch 28,50€ im Monat mehr... Zieht man das ab (120 Monate 28,50€ = 3420€), bleiben trotzdem noch 1000€ übrig.
Hier ist die Finanzierung günstiger!
Und als Finanzierer sparst du zwar nichts an, gibst aber auch nichts aus und profitierst von dem Zinseszins Effekt, du bist bei dem Beispiel also besser dran.
Zitat:
Original geschrieben von Grimschlag
Und als Finanzierer sparst du zwar nichts an, gibst aber auch nichts aus und profitierst von dem Zinseszins Effekt, du bist bei dem Beispiel also besser dran.Zitat:
Original geschrieben von Pepperduster
Nein, da du als Barzahler ja wiederum in den nächsten 10 Jahren eine Summe von 34.000 € angespart hast wo 4000 € Zinsen enthalten sind.
Nur wenn ich als Barzahler nicht die Wahlfreiheit habe mir eben ein ca.3-5000 € günstigeren EU Neuwagen bar zu kaufen und genauso wie der Finanzierer hier in ein Autohaus am Ort gehe.
Alleine schon der Ansatz das ich für einen in Wolfsburg prduziertes Auto zum Autohändler 700 € Überführungskosten zahle welche bei einem EU Modell, welches ebenfalls von Wolfburg erst nach Holland gekarrt werden muss und dann zurück zum Impoteur gebracht wird keine Überführungskosten enthalten sind spricht für sich.
Ich mache so eine Art der Verteuerung ( Abzocke) einfach Grundsätzlich nicht mit, und selbst wenn man nach Wolfsburg fährt und das Auto dort abholt muss man noch Überführungskosten zahlen....... Das ist doch Hanebüchen.
Zitat:
Original geschrieben von Grimschlag
Aber nur mal ein Beispiel zu dem was du zu den Versicherungen sagst:
Bei VW gibt es bspw eine Kaufpreisschutz Versicherung (und zwar exklusiv bei Finanzierungen!). Dort wird während der vollen Finanzierungszeit der Kaufpreis (nicht Zeitwert) ersetzt. Sowas ginge ohne Finanzierung z.B. gar nicht.
Diese Kombiangebote sind - sowohl in der Finanzierung als auch im Sparen - oft günstig ... für den Verkäufer der ganzen Sache - der kann nämlich meistens besser rechnen als Herta Milchmännchen. 🙂
Ganz einfach ausgedrückt versteckt es an sich hohe Gesamtkosten in kleinen Scheibchen zu oft extrem unflexiblen Bedingungen. Da kommst du nicht raus, selbst wenn du tot bist.
Zitat:
Original geschrieben von Grimschlag
Und auch ist es richtig, dass wenn man ganz blauäugig einfach keine Versicherung nimmt, steht man im schlimmsten Falle ohne Auto aber mit Restschuld da - ok, aber ist das denn bei einem Barkauf anders? Ist da nicht alles Geld weg was du vorher zur Seite gelegt hast? Und musst du dann nicht dein nächstes Auto entweder als uralten Gebrauchwagen kaufen oder finanzieren weil du ja vor kurzem dein Konto geleert hast? Wer finanziert und das Geld auf dem Konto hat ist da besser dran, der kann dann nämlich noch mit der Summe auf seinem Konto hantieren und ist nicht bei 0 😉
Natürlich stehst du als "komplett alles abgezahlthaber" immer noch besser da.
Da die Anzahlung immer vorhanden sein sollte *), ist in fall Kredit das Geld weg + eine Restschuld.
Im "komplett alles abgezahlthab" Fall ist das Geld weg.
x+y > x
*) ohne Anzahlung bist du total im Arsch. Das sollte uns doch die Subprime Krise in den USA langsam gelehrt haben.
Mal von dem jetzt breit diskutierten Thema Objektsicherheit abgesehen:
Irgendwie hat das Thema Finanzierung für mich auch was mit Unfreiheit und Abhängigkeit zu tun. Bei einem bar bezahlten Wagen entscheide ich selbst darüber, was ich wann mit meinem Auto mache. Finanziere ich das Fahrzeug, wird die Bank Sicherungseigentümer, ich trete alle möglichen Einkommensansprüche an die Bank ab (über die Tragweite dieser Abtretungserklärungen sind sich wohl die allerwenigsten im Klaren...), ich muss meine wirtschaftlichen Verhältnisse offenlegen, muss jeden Umzug und jeden Kontowechsel melden, vielleicht liegt sogar der Fahrzeugbrief bei der Bank. Will ich das Auto an-, ab- oder ummelden oder irgendwelche Dinge im Brief eintragen lassen, geht das nur mit Aufwand und zusätzlichen Kosten. Will ich den Wagen verkaufen, krieg ich den Brief meist nicht vorab freigegeben sondern erst nach Eingang der Ablösesumme usw. usw.
Mir wäre das alles zuwider. Dann bleibe ich lieber bei Autos, die ich mir leisten und bar bezahlen kann.
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@meepmeep: Sehe ich genauso. Der Aufwand einer Finanzierung und deren Folgen wäre mir zu hoch.
Da darf es dann auch gerne etwas teurer sein als finanziert. 😁
Zitat:
Original geschrieben von meepmeep
Mal von dem jetzt breit diskutierten Thema Objektsicherheit abgesehen:Irgendwie hat das Thema Finanzierung für mich auch was mit Unfreiheit und Abhängigkeit zu tun. Bei einem bar bezahlten Wagen entscheide ich selbst darüber, was ich wann mit meinem Auto mache. Finanziere ich das Fahrzeug, wird die Bank Sicherungseigentümer, ich trete alle möglichen Einkommensansprüche an die Bank ab (über die Tragweite dieser Abtretungserklärungen sind sich wohl die allerwenigsten im Klaren...), ich muss meine wirtschaftlichen Verhältnisse offenlegen, muss jeden Umzug und jeden Kontowechsel melden, vielleicht liegt sogar der Fahrzeugbrief bei der Bank. Will ich das Auto an-, ab- oder ummelden oder irgendwelche Dinge im Brief eintragen lassen, geht das nur mit Aufwand und zusätzlichen Kosten. Will ich den Wagen verkaufen, krieg ich den Brief meist nicht vorab freigegeben sondern erst nach Eingang der Ablösesumme usw. usw.
Mir wäre das alles zuwider. Dann bleibe ich lieber bei Autos, die ich mir leisten und bar bezahlen kann.
Dem muss ich widersprechen, denn es ist doch von Fall zu Fall verschieden. Wer die Finanzierung nutzt, um am Monatsende auf +/- 0 zu kommen, der wird wohl Probleme wie du sie schilderst, erfahren. Wer richtig mit seinem Geld umgeht, kann auch mit einer finanzierten Immobilien noch relativ frei sein.
Ich bin z.B. relativ jung und hoch verschuldet und doch bin ich bei den Banken ein gern gesehener Kunde und schlafe nachts sehr gut.
Der Grund ist recht simpel, den Schulden stehen eine Eigentumswohnung und ein relativ junger Gebrauchtwagen entgegen, die jeweils deutlich mehr Wert sind als noch Restschuld vorhanden sind. Bei einem Verkauf würde ich also mit einem wirklich dicken Plus aus der Sache kommen. Hinzu kommt, dass meine mtl. Sparrate höher als meine Finanzierungsraten ist. Zwar bin ich in der Gesamtbilanz noch im Minus (also ohne Verkauf gerechnet), aber das wird sich in den nächsten Jahr recht schnell ändern.
Entscheidend sehe ich aber vor allem die Liquidität, selbst Finanzierungen mit Anzahlung können scheitern, wenn keine Barmittel im Notfall verfügbar sind und genau hier scheitert so gut wie jeder Azubi. Plötzliche hohe Ausgaben sind es, die Finanzierungen zum Problemfall machen, nicht die mtl. Raten. Wer da nichts auf der hohen Kante hat, darf dann mit einem neuen Kredit den alten Kredit bezahlen. Das Spiel kann sich dann durchaus ungehindert fortsetzen...
Zitat:
Original geschrieben von MB-SUBI
Als Azubi hast du da fast keine Chancen.
Kommt halt auch immer darauf an.
ich kenne Azubis die am 20. schon kein Geld mehr auf dem Konto haben, obwohl sie nicht schlecht verdienen. Ich kenne aber auch Azubis die trotz Auto am Monatsende noch über 400€ auf dem Konto haben.
Letztere könnten also ein Auto finanzieren, während Erstere sich nicht einmal ein Auto leisten könnten.
Daher muss man immer den Einzelfall betrachten.
Zwischen finanzieren können und eine Finanzierung von der Bank erhalten ist aber ein Unterschied, natürlich sollte der Einzelfall dann mit der Hausbank geklärt werden wenn es umbedingt ein Kredit sein muss,oftmals sind aber hier die Eltern die besseren Kreditgeber wenn diese Ihr Geld zinslos an Sohn/ Tochter geben können.
Zitat:
Original geschrieben von Pepperduster
Zwischen finanzieren können und eine Finanzierung von der Bank erhalten ist aber ein Unterschied, natürlich sollte der Einzelfall dann mit der Hausbank geklärt werden wenn es umbedingt ein Kredit sein muss,oftmals sind aber hier die Eltern die besseren Kreditgeber wenn diese Ihr Geld zinslos an Sohn/ Tochter geben können.
Bestreite ich gar nicht, aber mit den Eltern als Bürgen sollte das auch gehen.
Zitat:
Original geschrieben von Habuda
Bestreite ich gar nicht, aber mit den Eltern als Bürgen sollte das auch gehen.Zitat:
Original geschrieben von Pepperduster
Zwischen finanzieren können und eine Finanzierung von der Bank erhalten ist aber ein Unterschied, natürlich sollte der Einzelfall dann mit der Hausbank geklärt werden wenn es umbedingt ein Kredit sein muss,oftmals sind aber hier die Eltern die besseren Kreditgeber wenn diese Ihr Geld zinslos an Sohn/ Tochter geben können.
So könnte es schon funktionieren.
Zitat:
Original geschrieben von Habuda
Bestreite ich gar nicht, aber mit den Eltern als Bürgen sollte das auch gehen.
Wenn die Eltern Bürgen müssen heisst das schlicht und ergreifend, das man nicht Kreditwürdig ist.
In so einer Situation einen Kredit abzuschliessen, ist alles andere als Ideal. Dann sollten die Eltern lieber das Geld für's Auto gleich vorstrecken oder schenken.
Zitat:
Original geschrieben von tullux01
Wenn die Eltern Bürgen müssen heisst das schlicht und ergreifend, das man nicht Kreditwürdig ist.Zitat:
Original geschrieben von Habuda
Bestreite ich gar nicht, aber mit den Eltern als Bürgen sollte das auch gehen.
In so einer Situation einen Kredit abzuschliessen, ist alles andere als Ideal. Dann sollten die Eltern lieber das Geld für's Auto gleich vorstrecken oder schenken.
Kreditwürdig laut der Bank, die ja (meine ich zumindest) sowieso niemandem einen Kredit gibt dessen Einkommen unter der Pfändungsgrenze liegt (korrigiere mich, falls ich falsch liege). Und das ist eben bei fast jedem Azubi so.
Es mag sicher nicht ideal sein als Azubi einen Kredit abzuschließen, aber es muss daraus nicht zwangsläufig ein Problem entstehen.
Zitat:
Original geschrieben von Pepperduster
Bei Mobile,Autocout und anderen Kfz Börsen kann man durch die Detailsuche die suche soweit einschränken das du fast bei allen Massenherstellern die gewünschte Ausstattung, Farbe,Alter, km Leistung bekommen kannst, man muss nur etwas suchen.
Bei mobile.de sind aktuell Deutschlandweit nur 3 Polos zu finden, die meinen Vorgaben entsprechen würden. Davon sind zwei Neuwagen.
Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Darum habe ich auch neu bestellt. 😉