Autokauf von Privat- Bremsen müssen erneuert werden !

Hallo,
Ich habe hier mal eine Frage : Ich habe von Privat einen siebzehn Jahre alten Fiat gekauft, der Wagen hat noch mehr als ein Jahr TÜV . Dieser war als fahrbereit in der Anzeige angegeben . Vor dem Kauf fand ein kurzer Schriftverkehr statt , in dem man mir zusicherte dass der Wagen auf jeden Fall noch ein Jahr fahren würde. Beim Kauf bin ich Probe gefahren und es wurde auf Mängel wie verschlissene Reifen hingewiesen. Ich kenne mich nicht mit Autos aus und kaufte den Wagen . Nach drei Wochen ließ ich das Fahrzeug in einer Werkstatt ansehen . Bremsen hinten kaputt, Luftfilter, Reifen dürfen nicht mehr gefahren werden.. Wagen wurde unter Ausschluss verkauft , mit Vertrag der diese Klausel beinhaltet . Kann ich vol Kaufvertrag zurücktreten?

Beste Antwort im Thema

Erlich gesagt würde ich mich auch stur stellen als VK.🙄
Du hast eine alte Schrottkarre erworben und diese
fährt auch noch 1 Jahr, nur eben mit mehr oder
minder viel Zuwendung.
Ich kann nur den Kopf Imaginär schütteln
was für eine Vollkaskomentalität heutzutage
vorherscht.😕
Ein Privatverkauf ist mitlerweile eines der
größten Abenteuer des modernen Menschen.🙄

Ich schmeiß mein Auto lieber in die Presse
oder gebs den Pawel für den Export,
wenn ich solche Geschichten die fast
täglich bei MT auftauchen Standart sind.😠

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Zitat:

@Monalura schrieb am 8. Januar 2018 um 16:50:56 Uhr:



Zitat:

@A346 schrieb am 8. Januar 2018 um 16:45:16 Uhr:


Der Wagen fährt ja, er bremst nur nicht...

Naja, vielleicht mache ich mich doch mal schlau was Garantiezusagen betrifft. Ich habe den Verkäufer gefragt ob der Wagen noch ein Jahr Fährt , wortwörtlich schrieb er " das auf jeden Fall: daraufhin bin ich ja erst vorbei gefahren um den Wagen zu kaufen
Er hat mir gesagt was alles privat repairiert wurde, ohne Belege. Davon haben die in der Werkstatt auch nix gesehen . Zb Spureibsrellung oder Ölwechsel. Hat er alles mündlich mitgeteilt bel der Besichtigung, nur nicht in den Vertrag geschrieben

Er fährt ja auch noch 1 Jahr - Du kannst ja deshalb nicht 1 Jahr Garantie erwarten. Selbst bei einem Neuwagenkauf sind Verschleißteile wie Bremsen, Reifen,... aus der Garantie ausgenommen.
Wenn die Bremsen dann nur 1000-3000km halten dann ist es auch OK. Wie soll man Wissen wie viel jemand im Jahr fährt?

Wie willst Du oder die Werkstatt den sehen ob Ölwechsel gemacht wurde oder nicht?

Was Spureibstellung ist weiß ich nicht!

Aber mal im Ernst: Erwartest Du wirklich 1 Jahr Garantie? Sei doch Froh daß nur die hinteren Bremsen zu tauschen sind. Wenns nur die Klötze sind, Reden wir wahrscheinlich von 15-30.- Eur Material (Nachbau,...) + Einbau 30min.

🙄🙄🙄Ich hoffe nie auf einen solchen Käufer wie Dich zu Geraten!🙄🙄🙄

Ich hab bis jetzt auch immer alle Geschäfte ehrlich abgeschlossen und hatte auch nie Probleme, aber mit Dir bekäme wahrscheinlich jeder VK ein Problem.

Zurück nehmen muss der Verkäufer erst einmal nicht. Ggfs. nachbessern.
Eigentlich müsste man einen Anwalt konsultieren. "Gekauft wie gesehen" ist nämlich kein Ausschluss der Gewährleistung.
Aber ob sich das wegen 80 Euro für Bremsbeläge+Montage lohnt? Immerhin fährt das Auto ja und hält an, und das wird es auch noch recht lange tun. Selbst bei Metall auf Metall bremst der Wagen, es quietscht halt nur wie bei der Straßenbahn.
Allerdings sind dann nach einem Jahr auch alle Scheiben oder Trommeln hin und das ganz große Programm ist fällig. Aber mehr als ein Jahr Haltbarkeit hat der VK ja nicht versprochen.

Also zusammengefasst folgende Baustellen:
- die Gewährleistung wurde ggfs. nicht wirksam ausgeschlossen

- Bremsen sind Verschleißteile und müssen eigentlich immer vom Käufer ersetzt werden

- Ein Jahr Haltbarkeit und Zustand = fahrbereit sind eine zugesicherte Eigenschaft, wenn auch schwammig formuliert. Was ein Gericht darüber entscheidet, ist völlig offen.

- Bremsbeläge kosten nur kleines Geld, da ist die Erstberatung beim Anwalt schon teurer.

- Reifen sind nie eingeschlossen und müssen immer selbst bezahlt werden, genau wie Öl und Sprit

Lösungen:
a) Zum TÜV/Dekra fahren, den Karren wegen erheblicher Mängel still legen lassen. Anschließend zum Anwalt, 200 Euro für die Erstberatung bezahlen und monatelang deinem Geld hinterher laufen.

oder

b) weiter fahren bis die Bremsen endgültig platt sind und dann zum Anwalt.

oder

c) Bremsen reparieren, andere Reifen bei E**y gebraucht auftreiben und alles als Lehrgeld verbuchen.

Ich würde mich für c) entscheiden.

@Deloman - Seit wann gibt es auf Verschleißteile Gewährleistung? In diesem Fall ist es dann doch irrelevant ob der Passus im KV falsch/richtig ist!

Selbst ein Händler schließt diese Dinge aus.

Du schreibst daß später zwar richtig - aber warum sollte er wie Du Eingangs schreibst dann einen Anwalt Konsultieren? - Um die Bremse (Verschleißteil) vom VK Nachbessern zu lassen?

Verschleißteile sind immer dann inkludiert, wenn der Verkäufer eine Eigenschaft zusichert. Sagt er "Bremsen von 2000 km erneuert", muss das auch stimmen.
Und die Eigenschaft "fährt noch ein Jahr" ist eben auch eine Zusicherung, wenn auch ziemlich gummiartig formuliert, dass sie sich jede Partei für sich auslegen kann.

Eigentlich müsste im letzten HU-Bericht etwas zu den Bremsen stehen, unter Hinweise. Prüfer schreiben doch da alles mögliche auf, etwa unbedeutende Rostschäden oder Bremsen/Reifen kurz vor Verschleißgrenze.

Auf jeden Fall erwarte ich (und der Käufer ja auch) einen 'fahrbereiten' Zustand. Das hat der Verkäufer ja zweifelsfrei zugesichert. Wenn ich zum TÜV oder Dekra fahre, und ich muss den Wagen anschließend mit dem Hänger zurück holen, ist dies ganz klar nicht erfüllt.

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Zitat:

@Deloman schrieb am 8. Januar 2018 um 18:55:13 Uhr:


Verschleißteile sind immer dann inkludiert, wenn der Verkäufer eine Eigenschaft zusichert. Sagt er "Bremsen von 2000 km erneuert", muss das auch stimmen.
Und die Eigenschaft "fährt noch ein Jahr" ist eben auch eine Zusicherung, wenn auch ziemlich gummiartig formuliert, dass sie sich jede Partei für sich auslegen kann.

Eigentlich müsste im letzten HU-Bericht etwas zu den Bremsen stehen, unter Hinweise. Prüfer schreiben doch da alles mögliche auf, etwa unbedeutende Rostschäden oder Bremsen/Reifen kurz vor Verschleißgrenze.

Auf jeden Fall erwarte ich (und der Käufer ja auch) einen 'fahrbereiten' Zustand. Das hat der Verkäufer ja zweifelsfrei zugesichert. Wenn ich zum TÜV oder Dekra fahre, und ich muss den Wagen anschließend mit dem Hänger zurück holen, ist dies ganz klar nicht erfüllt.

Seh Ich auch so . Ich darf den Wagen jetzt nicht fahren weil die Reifen so schlimm runter gefahren sind und wegen der Bremsen. Verkäufer stellt sich stur . Der sagt nur er hätte das nicht gewusst , da er seit dem Kauf vor einem Jahr aufgrund des damals frisch abgenommen TÜV nix an den Bremsen hat machen lassen , um er nunmal viel gefahren ist .

Teste die Reifen halt selbst. Werkstätten tauschen gerne bei 3–4mm, Verschleißgrenze is aber bei 1,6mm. Testen kannst du mit nem 2€ Stück. Bremsen sind ebenfalls so ein Fall, nur weil eine Werkstatt behauptet, dass sie verschlissen sind, muss es nicht stimmen

Am Hänger - soweit war es noch nicht.
Er fuhr in die Werkstatt und die sagt hintere Bremsen erneuern!
Ob die nun noch 5000km halten od. doch ganz am Ende sind ist da meist nicht ganz klar. Viele Werkstätten sagen mal lieber: Die sehen aber nicht mehr gut aus - gehören gewechselt. Sicherheitshalber etwas früher als zu spät.

Das heißt aber nicht daß die Bremsen es nicht noch die nächsten paar 1000km tun. Viele hier auf MT haben oft die Erfahrung gemacht daß dann noch 10-30000km gingen obwohl die Werkstätte schon zum Tausch geblasen hat.
Auch ich bin noch 15tkm gefahren bis sie wirklich zum Tauschen waren (2,5mm Restbelag).

Wenn ich es selbst nicht beurteilen kann dann laß ich es beurteilen von einem Unabhängigen (TÜV, ADAC,...) und Frage wie lange noch?

Und wenn sie gewechselt werden müssen und ich das Auto auch haben will weil es sonst OK ist dann Kauf ich Backen und laß es in einer freien machen um 50-80.- Eur Gesamtpreis und fertig. Wenn ich da Streiten Anfange und der VK den Wagen zurücknimmt, dann muss ich mir wieder ein Exemplar suchen welches keine Mängel hat. Um 750.- und 17 Jahre Alt wird dies wahrscheinlich schwierig und die nächste Kiste kann wirklich ein echter Reinfall werden - wo man sich Wünschen würde den derzeitigen behalten zu haben und noch einen 50er reingesteckt hätte.
Zumindest ist das Risiko im Bereich der unter 1000.- Autos relativ groß!

Zitat:

@Monalura schrieb am 8. Januar 2018 um 19:08:26 Uhr:



Zitat:

@Deloman schrieb am 8. Januar 2018 um 18:55:13 Uhr:


Verschleißteile sind immer dann inkludiert, wenn der Verkäufer eine Eigenschaft zusichert. Sagt er "Bremsen von 2000 km erneuert", muss das auch stimmen.
Und die Eigenschaft "fährt noch ein Jahr" ist eben auch eine Zusicherung, wenn auch ziemlich gummiartig formuliert, dass sie sich jede Partei für sich auslegen kann.

Eigentlich müsste im letzten HU-Bericht etwas zu den Bremsen stehen, unter Hinweise. Prüfer schreiben doch da alles mögliche auf, etwa unbedeutende Rostschäden oder Bremsen/Reifen kurz vor Verschleißgrenze.

Auf jeden Fall erwarte ich (und der Käufer ja auch) einen 'fahrbereiten' Zustand. Das hat der Verkäufer ja zweifelsfrei zugesichert. Wenn ich zum TÜV oder Dekra fahre, und ich muss den Wagen anschließend mit dem Hänger zurück holen, ist dies ganz klar nicht erfüllt.

Seh Ich auch so . Ich darf den Wagen jetzt nicht fahren weil die Reifen so schlimm runter gefahren sind und wegen der Bremsen. Verkäufer stellt sich stur . Der sagt nur er hätte das nicht gewusst , da er seit dem Kauf vor einem Jahr aufgrund des damals frisch abgenommen TÜV nix an den Bremsen hat machen lassen , um er nunmal viel gefahren ist .

Du hast das mit den Reifen bei Übernahme gewußt, einen Führerschein hast Du auch und nun Reklamierst Du die Reifen?

Übrig bleibt allein die Bremse und da ist es auch zweifelhaft ob die wirklich so am Ende sind oder doch noch ein paar km Halten!

Scheiben- oder Trommelbremse?
Was ist das für ein Fiat, also nicht die Farbe, sondern welches Modell?

Zitat:

@mk4x schrieb am 8. Januar 2018 um 19:29:59 Uhr:


Scheiben- oder Trommelbremse?
Was ist das für ein Fiat, also nicht die Farbe, sondern welches Modell?

Fiat Punto. Hintere Bremsen komplett . Unfall hatte der auch , vorne einen Kratzer . Laut Werkstatt

Oh - jetzt beginnt die Suche nach "Kratzern" - lt Werkstatt!

Vorne links oder rechts?

Ja und? bei dem Preis? Es ist schon klar, daß dir auch die 750 EUR weh tun (würde den meisten so gehen) und der Verkäufer seine Kiste etwas mit Worten verschönert hat, aber Autofahren ist generell teuer und in der Preisklasse unter 5000 EUR kannst du nie davon ausgehen, daß nicht bald einen Reparatur kommt. Lass dir bei verschiedenen Werkstätten Kostenvoranschläge machen...

Oh man dann hat er halt ein Bums gehabt, kauf paar Reifen für 150€ + Paarbremsen für 100€ und gut ist,dann rollt das ding sicher noch 1Jahr....
Und ganz ehrlich wenn du Auto kaufst das nicht bremst oder die reifen slicks sind, hast du halt mal Pech gehabt und verbuchst es als Lehre für´s Leben.

Zitat:

@DerMeisterSpion schrieb am 8. Januar 2018 um 20:02:28 Uhr:


Oh man dann hat er halt ein Bums gehabt, kauf paar Reifen für 150€ + Paarbremsen für 100€ und gut ist,dann rollt das ding sicher noch 1Jahr....
Und ganz ehrlich wenn du Auto kaufst das nicht bremst oder die reifen slicks sind, hast du halt mal Pech gehabt und verbuchst es als Lehre für´s Leben.

Ich bringe grundsätzlich mein Auto nur in eine Werkstatt. Die kenne ich schon seit Ewigkeiten .

Ja und kannst du doch gerne machen!??!? Und wenn du die so super eknnst wäre ich mit dem Punto mal vorm Kauf ran gefahren, auch wenn ich immer noch denke, dass die dich etwas abziehen wollen

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