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autogasumrüstung a6 1,8 turbo

Themenstarteram 18. Dezember 2006 um 11:18

Hallo Leute, bin im Begriff mir einen "neuen" Gebrauchten zuzulegen. es wird ein Audi A6 Avant 1,8 turbo tiptronik.Möchte ihn gerne auf Autogas umrüsten.Bin als "Ahnungsloser" noch unentschlossen welche Anlage es wird(Marke,Einspritzung/Verdampfer,etc.)Möglicherweise kann mir jemand von Euch bei meiner Entscheidung helfen.Auch über die Empfehlung über einen guten Umrüster würde ich mich sehr freuen.Wohne im südlichen Sauerland bin aber auch gerne bereit, für eine gute Arbeit etwas weiter zu fahren.Vielen dank für Eure Unterstützung!

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13 Antworten

Eine Umrüstung ist bei dem Motor und der Karosse kein Probleme.

Anders nur beim Direkteinspritzer, also 2.0, 3.2 und 4.2 FSI.

die Links in meiner Signatur helfen bei Grundsatzfragen weiter.

Der 1.8T läuft ohne große Probleme auf Gas (eigene Erfahrung...)

Hallo und willkommen im Gaserkreis.

Den Motor wollte ich auch haben, leider gab es das Auto drumrum nur überteuert mit lausiger Ausstattung. Also hab ich den 2.4-er, seit letzter Woche auch auf Gas. Das war jetzt der dritte Audi auf Gas, alle mit Landi-Renzo-Omegas, der erste (A4 1.8) über 100.000km störungsfrei, bei uns in der Gegend (Berlin) für 2k€ machbar, meiner (2.4 V6) hat mich mit 72l Muldentank "natürlich" weniger gekostet ;)

Der Einbau 7 Stunden, die Einstellung diesmal nur 15min (der letze A6 im September 3 Stunden), TÜV am Folgetag und schon looft det.

Die Omegas würd ich immer wieder nehmen, der Verdampfer hat auch den Druckanschluß für die Korrektur beim Turbomotor.

Bei mir ist der Verbrauch (noch) 13-14l dein Motor wird etwa 1l weniger brauchen

Prins VSI läuft sehr gut bei Audi Turbo-Motoren. Echt zu empfehlen. Gerne auch Fotos per Mail.

Haben eine Landi anlage im gechipten 1,8T - läuft super.

Einer meiner Links

Zitat:

Worauf ist also bei einer Gas-Umrüstung zu achten?

Hierauf sollte vor Beginn des Umbaus konkret hingewiesen und das ggf. per Unterschrift bestätigt werden:

Vor dem Einbau immer erst bohrend nachfragen, ob für das entsprechende Auto das richtige Abgasgutachten vorliegt! Damit ist gemeint, dass z.B. ein EURO4 Auto auch nach dem Einbau auf EURO4 bleibt. Da dieses Abgasgutachten praktisch nur in Deutschland zwingend erforderlich ist, aber im Ausland nicht, steht man bei ausländischen Umbauten hinterher vielfach vor einem schwer lösbaren und teurem Problem selbst wenn der mechanische Anlageneinbau an sich vom TÜV abgenommen würde, aber wegen des nicht verfügbaren Abgasgutachtens doch keine neue Betriebserlaubnis erteilt wird (oder nur mit Abgaseinstufung nach max. EURO2 mit höherem Steuersatz). Diese Abgasgutachten kommen im Allgemeinen von den Importeuren - aber nicht immer zügig lt. Umrüstern. TÜV Saarland ist auch immer wieder ein guter Tipp.

 

Die Gas-Umrüstung ist zwingend von TÜV/Dekra abnehmen zu lassen und muss in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Hierbei werden die verbauten Teile auf ihre EC-Nummern überprüft (was bei manch fremdländischen Umbau zu nervenzermürbenden und teuren Problemen führen kann - z.B. für die Übersetzungen).

 

Ganz wichtig: Mit dem Gaseinbau/Umbau erlischt die allgemeine Betriebserlaubnis des Fahrzeuges für den öffentlichen Strassenverkehr und lebt erst wieder mit der erfolgreichen Abnahme und Eintragung in die Fahrzeugpapiere neu auf. Das kann massive versicherungsrechtliche und strafrechtliche Probleme im Falle eines Unfalles haben! Die unverzügliche Fahrt zur Abnahmestelle ist natürlich erlaubt.

 

Einbauten/Umbauten im Ausland in EU-Ländern sind unproblematisch (innerhalb der EU geht es allenfalls um die Erstattung der meist höheren ausländischen MwSt. und Neuentrichtung nach unseren Sätzen.

Bei Einbauten in Nicht-EU-Ländern müssen diese an der Grenze beim Deutschen Zoll angemeldet werden und ggf. fällt hier Zoll an. Die Nicht-Anmeldung kann massiv teurer und ärgerlich werden - von der erloschenen Betriebserlaubnis mal ganz abgesehen.

 

Venturi-Anlagen können nur für Fahrzeuge bis EURO2 genutzt werden und brauchen daher normalerweise kein Abgasgutachten (was sich bei vielen TÜV-/Dekrastellen leider immer noch nicht herumgesprochen hat).

ACHTUNG: Möglicherweise ist diese Aussage inzwischen falsch und die Grenze ist jetzt bei Euro 1 ohne Abgasgutachten.

 

Die moderneren sequentiellen Anlagen verfügen meist über generelle Abgasgutachten für viele in Deutschland fahrende und hier angebotene Fahrzeuge - aber auch leider nicht für alle.

Wenn es ein entsprechendes Abgasgutachten gibt, bleibt die Abgaseinstufung z.B. EURO3 oder EURO4 üblicherweise erhalten - obwohl es bei älteren Gutachten manchmal Probleme gibt, wenn dieses noch auf EURO3 basiert und das aktuelle Fahrzeug ab Werk bereits mit EURO4 gekommen ist.

 

Der Verdampfer kann idealerweise seriell direkt in den Heiz-/Kühlkreislauf eingebunden werden, sofern sichergestellt ist, daß keine Regelungsventile dazwischen sitzen (im Extremfall müsste dann im Sommer mit Heizung gefahren werden, damit der Verdampfer warm wird). Dann kann auf einen parallel-Anschluss über T-Stücke verzichtet werden. So empfehlen das meines Wissens auch viele Anlagenhersteller.

Leider lässt sich im Rahmen eines Einbaus nicht einfach, sofort und sicher feststellen, ob der betreffende Wasserkreislauf im jeweiligen Auto den Durchfluß verändernde Regelungen hat oder nicht. Für den Umrüster ist daher der sichere Weg der parallele Anschluß des Verdampfers, wo keine regelnde Ventile sind.

 

Der Gasfilter sollte im Motorraum befestigt sein (das gilt natürlich für alle eingebauten Teile!). "Freischwebendes Hängen" an den Gasschläuchen ist keine Befestigung - obwohl immer wieder zu bewundern. Hier wohnen wieder 2 Seelen im Umrüster. Zum einen sollen die Gasschläuche möglichst kurz sein, zum anderen lassen viele total verbaute Autos schon kaum Platz für die einzubauenden Komponenten und Schläuche.

 

Die verwendeten Schläuche müssen für den Gasbetrieb zugelassen sein. Am Besten ist es, wenn die Schläuche vom Hersteller der Gasanlage (oder andere für Gas explizit zertifizierte Schläuche) verwendet werden. Solche Schläuche tragen immer entsprechende Beschriftungen.

 

Die Steuergeräte (insbesondere die von Prins, aber auch die anderer Hersteller) sollen sehr robust sein, mögen es aber trotzdem nicht unbedingt, direkt über einem hitzespendenden Auspuffkrümmer, im Blasbereich der Kühlerventilatoren oder im Spritzwasserbereich positioniert zu werden. Wenn es also andere Plätze gibt (die aber ggf. etwas mehr Arbeit machen und Zeit kosten), sollten diese trotzdem gewählt werden (Abstimmung mit Umrüster!). Die meisten Steuergeräte schalten bei einer einstellbaren Temperaturgrenze sicherheitshalber ab. Eine "kühlere" Einbaustelle kann teures Austauschen nach der Garantiezeit wegen ständiger Überhitzung der Bauelemente (und damit vorzeitiger Materialermüdung der elektronischen Bauteile) ersparen. Im Zweifelsfall können auch z.B. Ableitbleche für Linderung sorgen.

 

Die Ansaugbrücke (bei Venturi nicht erforderlich - da wird wenn, woanders gebohrt) muss zum Bohren und Gewindeschneiden für die Gasdüsen und zum Trennen und Schleifen der Benzin-Einspritzanschlüsse über die Gasanlage unbedingt ausgebaut werden (wurde bei mir gemacht, weil sonst kein rankommen gewesen wäre - wahrscheinlich auch sonst, hoffe ich) - ansonsten fallen die Metall - oder Kunststoff-Späne direkt über die Ansaugventile in den Motor (und können bei insbesondere bei metallischer Ansaugbrücke sofort oder später eventuell einen unerklärlichen, kapitalen Motorschaden verursachen, für den sich dann keiner zuständig fühlt, wenn es später passiert - ausser das eigenen Portemonnaie).

 

Die Dichtung der Ansaugbrücke sollte dabei natürlich ausgetauscht werden, da solche Dichtungen sehr empfindlich sind, gerne "kleben" und bei der Demontage gelegentlich kaputtgehen.

Bislang habe ich noch von keinem Umrüster dazu etwas hören oder lesen können. Die hat natürlich kein Umrüster bei der Vielzahl der unterschiedlichen Autos im Schrank liegen. Also wird da nicht weiter darüber geredet und einfach die alte weiter benutzt - was zu komischen Störungen durch Ansaugen von Nebenluft führen kann, wenn es danach nicht mehr richtig dicht ist (wie gesagt: beim Abbau gehen solche Dichtungen manchmal kaputt - auch wenn man noch so vorsichtig da ran geht).

Also rechtzeitig eine Dichtung für die Ansaugbrücke beim eigenen Autohaus oder im Fachhandel ordern, zum Umbau mitbringen und auf dem Abbau der Ansaugbrücke vor dem Bohren / Gewindeschneiden / Düsen einschrauben sowie dem Austausch der Dichtung bestehen.

Extrem misstrauische Naturen markieren die Schrauben der Ansaugbrücke.

 

Alle neu eingebauten Teile sollten so verlegt und befestigt sein, dass zumindest die normale Wartung des Autos vom Einbau nicht betroffen ist - was zugegebenerweise nicht immer einfach ist.

Turbogaser

 

Hallo

Hab ein A4 Cabrio 1,8T 120 KW ,ebenfalls mit Tartarini-Anlage, die beim VAG-Vertragshändler eingebaut wurde.

Läuft bis jetzt absolut super. Verbrauch Gas ca. 15% mehr (im Vergl. zu Benzin) bei normaler Fahrweise.

Wenn man den Turbo tritt, sind´s aber auch mal 20-25% mehr. Ist wohl turbotypisch.

Hab auch schon mal irgendwo gelesen, daß gerade dieser Motor sehr interessant ist bzgl. Gasumrüstung.

Also, mach es:)

Gruß Andre

wenn der so gut iss mit dem Umrüsten versteh ich nicht warum es von Vialle dafür keine Anlage gibt zumindest hab ich den 1,8T nicht in der offiziellen Vialle Liste gesehen wie überhaupt nur wenige Audi und VW Motoren da drinne sind; meist BMW´s und die sogar als OEM nagelneu vom freundlichen umgerüstet.

Denn für Turbo´s wäre doch ne flüssige Einspritzung ne echte Alternative zu den Verdampferanlagen vor allem wenn es PS starke Maschinen mit im Verhältnis wenig Zyl.

Wäre denn auch die 190PS Version dieses 1,8T noch problemlos mit einer Verdampfer Anlage zB Prins umrüstbar oder sind da schon Grenzen. Bzw evtl. noch leicht gechipt (nur Steuergerät) auf 215PS?

Wäre da nicht eine Vialle oder Icom sinnvoller ?

Hallo, eine Icom bis 13-36 KW/pro Zylinder mit Euro 4

Gruß Eierkopf

Zitat:

Original geschrieben von hessebauer

Wäre denn auch die 190PS Version dieses 1,8T noch problemlos mit einer Verdampfer Anlage zB Prins umrüstbar oder sind da schon Grenzen. Bzw evtl. noch leicht gechipt (nur Steuergerät) auf 215PS?

Wäre da nicht eine Vialle oder Icom sinnvoller ?

Die Prins VSI und Landi-Renzo-Omegas liefern bis 37kW pro Zylinder, wäre selbst beim gechippten 1.8T also noch machbar. Ich würde bei solchen Grenzwerten dann doch eher zum nachgewiesenermaßen etwas leistungsfähigeren Prins-Verdampfer greifen (der mit dem zusätzlichen Druckanschluß wg. Turbo)

Aber generell bin ich nicht sonderlich begeistert von Vollgasorgien unter Gas bei Turbomotoren. Schon unter Benzin sind die Temperaturen und Drücke auf Ventile, Dichtngen und Kolben bei Volllast recht ordentlich, bei Gas, egal ob flüssig oder verdampft, wird dann nochmal eins drauf gelegt. Bei einem satten Überholvorgang den Motor mal richtig zu fordern - da rülpst der Audi nicht mal, aber eine Stunde bei 230 BAB - ich glaub nicht, daß das einem langen Motorleben dienlich ist. Einen möglichen Turbo- oder Motorschaden hinterher auf die Gasanlage zu schieben ist dann oberalbern

(Solche Geschwindigkeiten kann man durchaus auf der A9 in BB schon fahren)

Themenstarteram 19. Dezember 2006 um 12:27

hi, also erst einmal vielen dank fur die interessanten und hilfreichen beiträge.nachdem ich alle bisherigen eindrücke auf mich einwirken lasse, beschleicht mich der gedanke das es so richtig schlechte systeme nicht gibt.möglicherweise ist die wahl des richtigen umrüsters wichtiger als die der anlage. mittelfristig käme eventuell auch ein chiptuning in frage, allerdings nicht im hi-end bereich sondern eher etwas mehr drehmoment zum überhohlen. ich mag das cruisen und steh nicht so auf top speed/drehzahlorgien. das scheint mir aber recht problemlos zu sein. da ich das auto recht lange fahren möchte, möchte ich halt eine möglichst aktuelle und zuverlässige technik.werde mich vermutlich für icom oder prins entscheiden, wobei ich zur flüssiggaseinspritzung tendiere. befor ich in den genuss des (gasens) komme muss ich den wagen natürlich noch kaufen. ich sitze jeden tag im netz und suche, habe aber das passende noch nicht gefunden.(a6 avant, 1,8t, tiptronik, silber/melange, fis, xenon, gerne bose, unfallfrei, nichtraucher, scheckheft, mj `00, 120 tsd, 11.000€ max.)bei gefallen kaufe schnell,(so lang es eben dauert) und zahle bar. bin vielleicht zu unflexibel sonst hätte ich ihn vielleicht schon.... wenn irgendjemand einen hat, GIB IHN HER!!!!! euch allen merry x-mas.

Hallo Leute,

ich gebe meine Kommentar auch mal ab:-)).

Prinzipiell ist schon alles angesprochen worden, was man beachten sollte bei einer erfolgreichen Umrüstung.

Bei mir im Auto ist eien ICOM eingebaut die pro Zylinder (habe 4 an der Zahl.-))) 44,25 KW!!!! bearbeiten muss, was auch problemlos läuft.

Wiil damit sagen:

Viel PS pro Zylinder würde ich immer eine flüssigeinspritzung vorziehen.

Warum?:

Sie hat nun einmal erhebliche bauliche Vorteile gegenüber einer Verdampferanlage, möcht nun aber nicht hier eine Duskussion los treten "Für" / "Wider" Verdampfer- oder flüssigeinspritzende Anlagen.

Diese Vorteile sind unbestritten vorhanden. Da Du Dein Fz evtl chippen lassen möchtest, ist eine Flüssigeinspritzung von Vorteil.

Die ICOM ist eine Einspritzung der 5. Generation, also eine der aktuellsten Technik, die auf dem Markt ist. Die Kinderkrankheit, die solch eine Technik logischerweise hat, sind beseitigt.

Bei Vialle ist so, das die Steuergräte schon auf das ein oder andere Fz vorprogrammiert sind, folglich die flexibilität nicht so gegeben ist, wie bei der ICOM.

Gruß, Walter

Hallo.

Jetzt meld ich mich auch mal zu Wort. Ich fahr seit Ende Oktober in meinem Focus RS (46 kw pro Zylinder) die ICOM-Anlage und bin sehr zufrieden. Verbrauch ist 22% höher als vorher, was aber daran lag, dass ich in letzter Zeit etwas zügiger unterwegs war. ;)

Ein Kumpel von mir fährt seit bald einem halben Jahr eine LandiRenzo in seinem Audi TT (180 PS), auch ohne Probleme.

Meiner Meinung nach hat die Flüssiggaseinspritzung mehr Reserven für höhere Leistungen. Ich hab mich für die ICOM entschieden, weil der Umrüster bereits Erfahrung mit dem RS hat sammeln können (fährt seit 20000 km mit 276 PS problemlos). Also such dir einen Umrüster, der sich mit dem Auto/Motor schon auskennt, dann steht dem glücklichen Gasen fast nichts mehr im Weg. ;)

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