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Auto mit Hänger abholen / (Un-) Kosten-Nutzen-Rechnung 2100 kg Zuglast

Themenstarteram 22. August 2010 um 9:59

Hallo...

Es geht um das Thema "Auto-Überführung" und Abholung aus ganz Deutschland.

Da ich in einer Gegend wohne, wo Gebrauchtwagen relativ teuer sind, muß ich, um preislich interessante Autos zu kaufen,

jedesmal ca. 250 bis 600 km fahren, meistens sind es aber ca. 500 km Hinfahrt, die fahren muß

Ganz zu Erst hatte ich das mit einem "Zweiten Fahrer" gemacht:

Mit eigenem Auto hingefahren, Auto abgeholt mit 5 Tage Kennzeichen,

und mit 2 Autos wieder zurück.

Bei 500 km Fahrtstrecke also 500 Km hin mit einem Auto, und nochmals 500 km zurück mit 2 Autos macht

zusammen 1500 km Treibstoffkosten (Diesel).

Zeitaufwand ca. 12 Stunden, und Arbeitslohnkosten ca. € 120,--

(vorausgesetzt, Fahrer kam auch, was oft nicht geschah / Unzuverlässigkeit)

Wegen Unzuverlässigkeit hatte ich dann das ganz alleine gemacht,

zuerst mit dem Zug hingefahren

( sehr sehr zeitaufwendig, da für 500 km ca. 12 Stunden gebraucht, und Zugfahren ist auch sehr teuer )

Nachteil: Entspricht das Auto nicht den Vorstellungen, so ist man mit dem Zug angekommen, hat wenig Verhandlungsspielraum, da man ja wieder "weg" muß. Man ist sehr unfelxibel.

später dann, d.h. jetzt immer noch, mit Leihwagen.

Das kostet ca. € 80,-- und bei einer 500 km Fahrtstrecke hin, nochmals 500 km zurück,

also 1000 km Treibstoffkosten, plus wieder Kosten für die "5 Tage Kennzeichen".

Nachteil: Leihautos sind meistens Benziner, und das geht ins Geld.

Vorteil gegenüber Zugfahrt: Man kann, wenn das Auto nicht den Vorstellungen entspricht, sofort wieder zum "nächsten Auto"

fahren, und hat eine deutlich bessere und stärkere Position beim (Ver-)Handeln, und ist wesentlich flexibler.

Außerdem kann man "Gepäck" mitnehmen, wie Laptop usw.

An Fixkosten habe ich also pro Autoabholung:

1.) ca. € 80,-- für das Leihauto

2.) ca. € 60,-- für die 5 Tage Kennzeichen

( € 33,-- für die Versicherung beim ADAC, € 10.50 Verwaltungsgebühren, ca. € 15,-- für die Kennzeichen)

3.) Oftmals Taxikosten (Weg von der Leihwagenfirma zurück zum gekauften Auto) von € 5,-- bis € 50,--

bzw. wieder Zugfahrtkosten um zum gekauften Auto zurückzukommen.

Jetzt habe ich mir die Anschaffung eines Anhängers plus Zugfahrzeug überlegt.

Der Anhänger sollte eine Zulassung für 100 km/h haben, und das Zugfahrzeug sollte ein Kombi sein.

VW-Bus (T4) wäre sicherlich nicht schlecht, aber ein VW-Bus ist sehr hoch im Spritverbrauch.

Was ich grundsätzlich abhole, sind neuere VW-Passat Variant der Baujahre 2006 bis 2009

 

Die haben ein Leergewicht von ca. 1500 kg, und der Anhänger wiegt wohl nochmals ca. 600 kg,

so daß zusammen ca. 2100 kg Anhängelast zu ziehen sind.

Ich könnte also, wenn ich die Autos mit dem eigenen Anhänger abhole, die € 80,-- für das Leihauto und die

€ 60,-- für die 5 Tages Kennzeichen plus evtl. Taxikosten einsparen,

also pro Auto einen Betrag von € 140,-- bis max. € 200,--.

Lohnt sich in der "Gegenrechnung" die Anschaffung eines Zugfahrzeuges und eines Anhängers wirklich,

da ich im Gegenzuge wieder Unkosten für Steuer (Diesel) und Versicherung, sowie auch reparaturen habe.

Nicht zu vergessen der höhere Treibstoffkostenverbrauch (wegen Anhängerbetrieb).

Durchschnittliche Fahrtstrecke pro Autoabholung sind 500 km einfache Fahrt / Hinfahrt.

Durchschnittlich 1 bis 2 Autos pro Woche, aber auch das variiert.

Und welches Fahrzeug bräuchte ich, bzw. welches Fahrzeug wäre hierfür zu empfehlen

(außer VW-Bus wegen dem enorm hohen Treibstoffbrauch).

Ich danke für alle Antworten!

Grüße...

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18 Antworten

Habe jetzt zwar kein spezielles Fahrzeug im Sinn, aber wenn ich an unseren T4 denke, der hat gerade mal eine Zuglast von 2T und unser Renault Master kommt glaube ich auf 2,1 oder 2,2T... Also mit einem Kombi wirst du solch einen Anhänger niemals ziehen können!

Transporter und Geländewagen alá SsangYong Musso mit 2,5T Anhängelast müssten es dann schon sein ;)

Edit: Im normalfall lohnt sich solch ein Anhänger durchaus und ich bin der Meinung, dass du den Mehrverbrauch durch den Anhängerbetrieb vernachlässigen kannst, denn solch ein Mietwagen kostet auch sein Geld und mit 2 Fahrzeugen zurück fahren kostet dich sicherlich mehr Spritgeld als wenn du einen großen Transporter mit Anhänger fährst.

mfG SePanischa

Mal ganz dumm gefragt:

Wäre dann ein Fahrzeug mit LAdefläche nicht besser? Also das Auto hinten huckepack nehmen und dann evtl noch einen Trailer dran, um gleich 2 gekaufte Fahrzeuge aus einer Gegend mitzunehmen?

Sehe solche Gespanne oft aus Osteuropa auf den deutschen Autobahnen, also muss das schon recht wirtschaftlich sein, sonst würden das ja nicht so viele praktizieren?

Unsere osteuropäischen Freunde fahren diese Fahrzeuge dann aber auch täglich.

Rechne mal die Versicherung und Steuern von einem Auto gegen einen Anhänger. Da muss das Auto dann wirklich immer fahren um wirtschaftlich zu bleiben. Zumal du so einen Sprinter oder Fiat, umgebaut zum Autotransporter, fast nur noch zum Fzg-Transport nutzen kannst. Mal schnell einkaufen fahren kannst du mit so einem Fahrzeug dann komplett vergessen.

Außerdem haben unsere Nachbarn, wie du schon sagtest, meistens noch einen Anhänger dran, weil gleich mehrere Fahrzeuge gekauft werden, sonst lohnt sich der Aufwand nicht mehr.

Dazu kommt noch, dass man bei sonem Sprinter immer mit Tachoscheibe fahren muss, bzw eine Fahrerkarte einlegen muss... Da kommt dann also noch die Sache mit dem Führerschein ins Spiel.

MfG SePanischa

Die Firma Fitzel aus Österreich bietet einige interessante Fahrzeugtransporter an. Als Doka günstig, wenn man dann doch mal übernachten muss in der Fremde.

Solltest du allerdings eher auf normalen Trailer stehen, dann kommen als Zugfahrzeuge Allradfahrzeuge wie Mercedes ML, BMW X5 u.ä. infrage. Aktuelle SUV verbrauchen auch nicht ganz so extrem wie reine Offroader.

Achte beim Trailer auf den Radstand - je weiter die Achsen auseinanderstehen umso instabiler fährt es sich.

Hallo Freunde der leicheten Unterhaltung,

Hallo Blei-Ersatz-Fahrer,

zuerst einmal musst Du selbst mit den Zahlen die in deinem Post stehen rechnen, wir kennen ja deinen Finanzstatus nicht usw. Hier musst Du einfach die Kosten für einen Zeitraum X nach der alten Methode mit den Kosten (die Du ja sehr richtig mit Steuer/Reparaturen/Unterhalt kalkuliert hast) als eigener Fuhrunternehmer vergleichen. Deine Kosten für ein Zugfahrzeug und Hänger können sicherlich von 5000€-xxxx€ schwanken, je nach gewünschtem alter usw.

Ganz allgemein kann ich Dir aber ein paar Sachen mit auf den Weg geben:

1. Da Du ja regemlässig lange Strecken fährst sollten Deine Fahrzeuge dies ohne Hilfe vom ADAC oder so bewältigen können, also fallen viele "Bastlerfahrzeuge" wohl weg. Auch ein gewisser Komfort sollte nicht fehlen, Klima/ Gute sitze/Radio-Navi/ usw.

2. Ebenso der von Dir beschriebene Spritverbrauch und wie ich meine, die Leistung des Fahrzeugs.

Wir haben 1 Renault Master und 2 Trafic am laufen, die Fahrzeuge haben Werkstatteinbauten und werden häufig mit 2Tonner Anhänger sowie einer Anhängerhebebühne (1800KG aber 7Meter lang)gefahren. Hier hat sich bewährt die Fahrzeuge mit der stärksten Motorisierung zu nehmen, alles andere ist Schinderei für Mensch und Maschine. Gerade im Anhängerbetrieb mit Zuladungen die so hoch liegen ist es wichtig nicht zur LKW-Bremse zu werden und noch etwas Leistungsreserven zu haben.

3. Wichtig ist, zu prüfen welches Fahrzeug Deinen Anforderungen überhaupt erfüllen kann, gerade im Bezug auf die 100er-Zulassung fällt mir spontan keine passende Kombination ein.,außer schwere Geländewagen ala ML oder GL

Beim gockeln findet man die Formel sowie die Ausnahmen usw. wenn wir von einem zGG vom Hänger von 2500KG ausgehen müsste dein Fahrzeug im besten Fall ein Leergewicht von 2084KG haben.

4. Fällst Du mit dieser Fahrzeugkombination unter irgendwelche Verordnungen? Bei LKW-Zulassung z.B. Sonntagsfahrverbot.

Bist Du Gewerbetreibender und musst Lenk-und Ruhezeiten einhalten? Einbau Tachograph, je nach EZ Digital und und und. Wir fahren als Handwerker bis 3,5 Tonnen unbegrenzt und über 3,5Tonnen zGG im Radius von 50KM um unsere Betriebsstätte ohne Tachograph. Ansonsten müssten wir die Fahrzeuge mit Tachographen nachrüsten und die Lenk und Pausenzeiten einhalten. Sogar der ML vom Chef müsste bei Fahrten FÜR die Firma mit Anhänger einen Tochgraphen haben. Wired shit.

Suche Dir eine Kombination aus die Preislich und von den Gewichten passt, und dann prüfe vor dem Kauf welche (FIX)Kosten und evtl. Auflagen auf dich zukommen und entscheide dann was die beste Lösung für Dich ist.

so denn,

Skyport

Ich weiss nicht, was für dich ein zu hoher Verbrauch ist, wenn du über den VW-Bus schreibst.

Ein Bekannter holt mit seinem T5 (174 Diesel-PS) bundesweit Unfallautos ... und hat einen Durchschnittsverbrauch von unter 10l/100km. Zudem gibt es Modellvarianten, bei denen bis zu 2,5t Anhängelast erlaubt sind. Kannst du auch hier nachlesen. Also Ideal für deine Ansprüche, meiner Meinung nach.

Für Langstrecken kannst du dich in einem Bus auch etwas wohnlich einrichten - was bei einer Gesamtkilometerleistung von ca. 1´km auch notwendig sein wird. Denn selbst mit einer 100km/h-Zulassung wirst du die Strecke nicht in einem Zug zurücklegen können (sprich: dürfen) und eine Übernachtungspause (11 bzw. 9 Stdn. tägliche Ruhezeit!) einkalkulieren müssen, da du die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten einhalten musst; du bist ja gewerblich unterwegs; d.h. über 2,8t Aufzeichnungspflicht, über 3,5t zGG ist Fahrtenschreiber/Digitaltacho obligatorisch - wie @skyport schon geschrieben hat.

 

Grüsse,   motorina.

Einer meiner Kunden fährt mit der Kombi ML320CDI und Fitzel Unitrans(Dreiachstrailer) durch die Gegend.

Er macht Fahrzeugvermietungen, Überführungen, kauft und verkauft Unfalltransporter. Diese haben meist ein Leergewicht von über zwei Tonnen und mehr. Er hatte vorher einen Zweiachstrailer, hat aber die Erfahrung gemacht, das der Dreiachstrailer sicherer läuft mit so großen Fahrzeugen, bzw. ist der neue Sprinter weitaus größer als das alte Modell, also wäre bei dem "kleinen" Trailer der Überhang zu lang.

Sein ML läuft ca. 50tkm im Jahr und hat einen Lebenszeitverbrauch von 10,5l/100km.

Zitat:

Original geschrieben von SePanischa

Also mit einem Kombi wirst du solch einen Anhänger niemals ziehen können!

 

mfG SePanischa

Die E Klasse Kombis mit den "etwas größeren" Motoren, haben alle 2,1t Anhängelast.

Fraglich ist nur ob man für solch eine Kombination bei voller Nutzung der max. Anhängelast eine 100km/h Zulassung bekommt!

Sinnvoller ist aber Vermutlich ein Auto ( SUV) zu kaufen das eine deutlich höhere Anhängelast hat,

ML, X5 etc. . Bei rund 2000km pro Woche im Anhängerbetrieb, die Hälfte davon mit rund 2t hinten dran die aufdauer bessere Variante.

Ob sich das Wirtschaftlich für dich lohnt, mußt du selber ausrechnen. Nur du brauchst ein zuverlässiges Auto u. fährst selber min 30tkm (?) im Jahr. Uralte ausgelutschte Zugfahrzeuge machen da keinen Sinn, was in frage kommt ist dann entsprechend teuer.

MfG Günter

Zitat:

Original geschrieben von 4matic Guenni

Die E Klasse Kombis mit den "etwas größeren" Motoren, haben alle 2,1t Anhängelast.

Fraglich ist nur ob man für solch eine Kombination bei voller Nutzung der max. Anhängelast eine 100km/h Zulassung bekommt!

Kompakt, modern mit Stern... Habe garnicht an die Kampfsterne gedacht, dennoch ist es fraglich, ob die Kupplung und alle anderen Bauteile für eine dauerhafte Beanspruchung am Limit wirklich geeignet sind. Ein SUV oder Transporter währe für mich die einzig sinvolle Variante. Diese Fahrzeuge haben meiner Meinung nach mehr Drehmomentreserven, um das Gespann auch halbwegs zügig auf Reisegeschwindigkeit zu bringen. Stichwort "Autobahnauffahrt" oder "Kasseler Berge":)

MfG SePanischa

Zitat:

Original geschrieben von SePanischa

Kompakt, modern mit Stern... Habe garnicht an die Kampfsterne gedacht, dennoch ist es fraglich, ob die Kupplung und alle anderen Bauteile für eine dauerhafte Beanspruchung am Limit wirklich geeignet sind. Ein SUV oder Transporter währe für mich die einzig sinvolle Variante. Diese Fahrzeuge haben meiner Meinung nach mehr Drehmomentreserven, um das Gespann auch halbwegs zügig auf Reisegeschwindigkeit zu bringen. Stichwort "Autobahnauffahrt" oder "Kasseler Berge":)

Wie sollen die mehr Drehmomentreserven haben, wenn genau die gleichen Motoren verbaut werden.? 320CDI in der E-Klasse hat vielleicht bis auf bauraumbedingte Veränderungen(Luftführung, Abgasanlage) den gleichen Motor wie 320CDI im ML.

Hab gerade mal geguckt. Tiguan hat als 2.0TDI 140PS(ohne Blue Motion) je nach Variante auch 2200-2500kg Anhängelast. Das sollte ja für Ihn reichen.

Ja WENN. Aber im Allgemeinen hat der Sprinter bspw. noch einen etwas stärkeren Motor auf der Aufpreisliste als der Stärkste in der C oder E-Klasse :p

Bitte berichtige mich, falls ich falsch liegen sollte.

MfG SePanischa

Zitat:

Original geschrieben von SePanischa

Ja WENN. Aber im Allgemeinen hat der Sprinter bspw. noch einen etwas stärkeren Motor auf der Aufpreisliste als der Stärkste in der C oder E-Klasse

Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Der V6 ist im Vito/Viano auf 204PS(bzw. 224 ab Facelift) und 440Nm mit serienmäßiger 5Gang Automatik begrenzt, sowie im Sprinter Euro 5 sogar nur 190PS(vorher 184PS) / 440Nm mit Schalt-oder Automatikgetriebe. PKW E-Klasse hat mittlerweile bis zu 265PS / 620Nm mit 7G-Tronic und ML hat "nur" 231PS / 540Nm.

Sprinter V6 CDI mit Schaltgetriebe ist übrigens richtig böse, da merkt man erst wieviel Druck der Motor hat. Mit Automatikgetriebe verschleift er das doch ein bißchen. Bin noch keine W203 V6 CDI Schalter gefahren, der wäre ähnlich geil, hatte aber imho weniger Drehmoment.

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