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Auto für Langstrecke gesucht. Pendler 200km am Tag sucht Kombi

BMW 3er

Hallo liebe Community. Ich werdender Vater mit Bonuskind und Hund sucht einen Gebrauchtwagen mit dem ich die Strecke zum Dienstort 100km einfach, täglich pendeln kann. Strecke ist ausgeteilt in Bundesstraße und Autobahn. 90km Bundesstraße und 10 km Autobahn. Maximale Geschwindigkeit 130. Aber 90% der Strecke 100 kmh. Zur Zeitfahre ich einen Peugeot 308 1.6 VTI Sport plus der jetzt stolze 200000 km hat und mich in den letzten Jahren ein halbes Vermögen gekostet hat. 2 Mal Steuerkette neu einmal Ölpumpe und diverse andere Schäden welche sich der freundliche Werkstattmogli sehr gut bezahlen lassen hat. Warum ich ihn immernoch fahre? Weil ich keine Ahnung von Autos habe und ehrlich gesagt durch diverse Auslandseinsätze auch keine Zeit hatte mich kundig zu machen. Es ist wie es ist. Ein Thronfolger ist auf dem Weg und die Löwenlimousine hat einfach zu wenig Platz für 2 Kinder und einen Hund. Was ich suche?? Da hoffe ich ganz auf eure Schwarmintelligenz und Erfahrungen. Was ich mir vorstelle: Einen Kombi der Platz hat der jeden Tag 200 km schafft und der nicht dauernd in der Werkstatt ist. Ich bin ein wenig bei Autoscout unterwegs und habe ein wenig nachgelesen aber darauf möchte ich mich nicht verlassen. Ich habe im Suchverlauf den 318d von BMW den A4 von Audi und was von Mercedes. Irgendwann sagte mir Mal jemand das wenn es um diese großen km Zahlen geht man sich dich eine der Premiummarken anschaffen sollte. Ob ihr dieser Meinung seid darum bin ich hier. Was ich ausgeben möchte. Da es sich um einen Gebrauchtwagen handeln soll wäre meine Komfortzone bei 12000 bis 15000 und die Schmerzgrenze bei 16000. Schön wäre es wenn es ein Automatik wäre. Ich bedanke mich schon jetzt bei jedem Einzelnen der mir helfen kann.

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17 Antworten

Ford Mondeo Kombi oder Mercedes C-klasse kombi fällt mir noch ein, die hat wie der Bmw 3er ein tolles Automatikgetriebe.

am 10. Dezember 2021 um 9:25

Zitat:

Irgendwann sagte mir Mal jemand das wenn es um diese großen km Zahlen geht man sich dich eine der Premiummarken anschaffen sollte.

Den Tip kannst du getrost vergessen.:rolleyes:

Die kochen auch nur mit Wasser und die Zuverlässigkeit ist keineswegs besser,

wie bei günstigeren Modellen der unteren Klassen.

Einzig wirklich besser ist nur die Haptik, Geräuschkomfort, teilweise

die Ausstattung ung meist ein größeres Motorenangebot,

mehr nicht.

Auch bei ABM kann man mit diversen Motoren und Getrieben

in den finanziellen Ruin getrieben werden.

Bei BMW sollte man um alle Dieselmotoren mit den N47 Motoren einen

großzügigen Bogen machen und den Nachfolger B47 wählen,

da ersterer eklatante Steuerkettenausfälle hat,

welche Konstruktionsbedingt (hinter den Motor) bei defekten

einen wirtschaftlichen Totalschaden gleichkommen.

Ein Golf oder Octavia ist Platzangebotmäßig der Mittelklasse

ebenbürtig und teilweise überlegen, dafür in der Anschaffung wie

Unterhalt aber humaner als ein A4, C-Klasse oder 3er BMW.

Honda Civic Tourer 1.6 i-DTEC Diesel am besten nach einem Lifestyle oder Executive suchen

Isofix vorhanden, Gepäcknetz/Hundenetz beim Executive vorhanden + Kofferaumbox wo man ein schöne Hundebettchen rein machen kann. Bestes Packaging in siner Klasse mehr Platz geht nicht.

https://www.autouncle.de/.../b-kombi?...

Wie sehen die 90 km Landstraße aus, kannst du dort ein konstant gleichbleibendes Tempo fahren (dann ist ein Diesel die beste Wahl) oder gibt es Kurven, Dörfer, etc die zu oftem verzögern und beschleunigen zwingen? (je ungleichmäßiger das Tempo, desto mehr macht ein Hybrid Sinn, besonders wenn du Automatik willst)

Das mit den "Premium"marken ist völliger Unsinn. "Premium" hat null mit Haltbarkeit zu tun.

Zitat:

@Supercruise schrieb am 10. Dezember 2021 um 12:26:08 Uhr:

...

Das mit den "Premium"marken ist völliger Unsinn. "Premium" hat null mit Haltbarkeit zu tun.

Kesse These, die mit meinen Erfahrungen mit über 25 (Familen-/Geschäfts-)Fahrzeugen in über 40 Jahren auch nicht annähernd im Einklang steht.

Ich fuhr in dieser Zeit von Alfa, Audi, BMW, Fiat, Ford angefangen, über Mazda, Mercedes, Opel, Peugeot bis hin zu VW und Volvo fast alle Fabrikate und dies, bis auf wenige Ausnahmen, über eine Haltedauer von mindestens 6-8 Jahren und Laufleistungen von bis zu knapp 300tkm. Keines der preiswerteren Massen-Fabrikate (Alfa, Fiat, Ford und Opel) zählten zu problemlosen Langläufern.

Die 2 Fiat aus den 70ger und 80ger Jahren waren nach 6 bzw. 7 Jahren durchgerostet. Die Alfetta von 1983 war 1990 durchgerostet. Alle diese Fahrzeuge hatten da noch keine 150tkm gelaufen.

Der parallel von meiner Frau gefahrene Audi 50 GL von 1977 schaffte hingegen > 150tkm und ging auch noch 1990 nach 13 Jahren ohne Schweißarbeiten durch die HU.

Mein erster Langstreckenläufer war ein Ford Sierra Turnier, der zwar 190tkm weitgehend problemlos schaffte, aber nach 8 Jahren ein wirtschaftlicher Totalschaden war, da nicht nur Schweller und Aufhängung, sondern sogar der Tank durchgerostet war.

Weitgehend unauffällig, aber nach 7 Jahren ebenfalls stark vom Rost befallen, war der hauptsächlich von Madame und meinen Kindern gefahrene Mazda 3 (BK) mit EZ von 2004. Da war der von mir und meinem ältesten Sohn gefahrene und später von Madame übernommene, Golf IV 1.6 SR deutlich unauffälliger. Der rostete erkennbar erst ab dem 15 Jahr nach EZ und wurde dann mit 230tkm im 19. Jahr nach Rumänien verhökert.

Angenehm zuverlässig und robust war der Audi 100 Avant 2.3 E von 1988, den ich erst 1995 mit 170tkm in gutem, praktisch rostfreiem Zustand verkaufte.

Danach kamen 3 in Folge jeweils neu gekaufte Volvo, wobei ich mit dem Volvo 850 nach 3 Jahren einen schweren Unfall hatte und mir die Sicherheitsfeatures dieses Wagens (u.a. 4 Airbags u. SIPS-System) vermutlich das Leben retteten. Die beiden Nachfolger V70-I und V70-II fuhr ich ohne größere Defekte 7 Jahre/180tkm bzw. 14 Jahre/215tkm. Beim Verkauf schafften beide V70 die HU/ASU ohne einen Mangelhinweis.

Jetzt steht zum Alltagsgebrauch 1 BMW 330d xD (F31) mit EZ 6/2014 und ein ein Audi A1 1.4 TFSI mit EZ 10/2015 zur Verfügung. Beide PKW glänzten bisher durch absolute Zuverlässigkeit und hatten noch keinen Defekt. Das hatte ich bisher noch bei keinem meiner Fahrzeuge bei über 5 Jahre Haltedauer .

Auch meine beiden Mercedes SL von 1987 und 1998 laufen problemlos wie ein Uhrwerk und Rost ist bei ihnen kein Thema. Ist aber ein anderes Kapitel, da sie Saisonfahrzeuge sind und daher nicht dem harten Winter bei uns im bayerischen Oberland ausgesetzt werden.

So damit genug zu meinen eigenen Erfahrungen, die immerhin > 40 Jahre PKW-Produktion abdecken.

Hier mal ein aus meiner Sicht neutraler Bericht zu PKW-Langläufern aus den letzten 20 Jahren:

https://www.wiwo.de/.../9798960.html

Interessant finde ich de Ansatz dort, zu vergleichen, welche Marke mit wieviel % mit Fahrzeugen über 300tkm im Gebrauchtwagenmarkt vertreten ist.

Unter den dort gelisteten Fahrzeugen ist nur ein Nicht-Premium-Fabrikat, nämlich von Toyota. Alle anderen Langläufer kommen von ABM oder Volvo. Ist das Zufall? Ich glaube das jedenfalls nicht.

Das deckt sich nämlich weitgehend mit meinen eigenen Erfahrungen.

Absolute Sicherheit für die Zukunft gibt so ein Flashback natürlich nicht, denn ein Hersteller, der früher Premium-Modelle gebaut hat, mag aktuell vielleicht diesem Anspruch nicht mehr vollkommen gerecht werden ........ Das wird man dann aber erst in 8-12 Jahren wissen, wenn ein aktuelles Modell das entsprechende Alter mit einer Laufleistung von > 250tkm erreicht hat. Alles andere halte ich für Kaffeesatzleserei.

Mein Auto-Tipp für den TE ist im übrigen der Polo 1.6 TDI mit dem 90 PS-Motor aus dem Bauzeitraum bis 2014 und zwar als Handschalter (gibt es auch mit DSG). der dürfte bei dem angegebenen Profil des TE mit ca. 4-4,5 l/100 km Diesel auskommen und sollte mit < 80tkm für 11-14k € (je nach Zustand u. Ausstattung) zu bekommen sein.

Der VW Polo ist zwar kein Premium-Kleinwagen - das wäre dann der Konzernbruder Audi A1 - aber er kommt immerhin mit vielen baugleichen Teilen aus dem gleichen VAG-Großkozern, d.h. er ist fast Premium:)

 

Zitat:

@Supercruise schrieb am 10. Dezember 2021 um 12:26:08 Uhr:

Wie sehen die 90 km Landstraße aus, kannst du dort ein konstant gleichbleibendes Tempo fahren (dann ist ein Diesel die beste Wahl) oder gibt es Kurven, Dörfer, etc die zu oftem verzögern und beschleunigen zwingen? (je ungleichmäßiger das Tempo, desto mehr macht ein Hybrid Sinn, besonders wenn du Automatik willst)

Eine dermassen topfebene Fahrbahn existiert nicht, daß für den TE kein Hybrid sinnvoll wäre bei dem Fahrprofil.

Auch wenn bestimmte User immer wieder weismachen wollen, daß Hybride in den meisten Situationen "ihre Vorteile nicht ausspielen können" so sieht die Realität für die Fahrer dieser Fahrzeuge anders aus. :)

Auch bei gleichlässiger Fahrt wird rekuperiert, natürlich so fein, daß es nicht zu spüren ist weil jeder kleine Widerstand und ebenso jedes kleine Gefälle dafür genutzt wird, es findet aber statt und spiegelt sich im niedrigen Verbrauch wieder.

Natürlich wird es bald wieder "einer" besser wissen, Arbeitskollege blabla...

Bei dem Fahrprofil würde ich nicht nur auf den Verbrauch und das Kaufbudget schauen, sondern wirklich die gesamten Kosten auf das Jahr oder den Monat runterbrechen. Besonders Wartung und Verschleiß stünden bei mir im Fokus.

Budgetfreundliche Reifendimensionen, große Auswahl an günstigen Verschleißteilen im Zubehörhandel usw. Also nix Exotisches usw.

Ein sparsames Auto relativiert sich wieder, wenn das Wartungsintervall nicht Vielfahrer-freundlch ist und drei Mal im Jahr zur Inspektion muss (15tkm-Intervall - gilt das nicht auch für die Toyota-Hybriden?).

Wenn Prestige und moderne Ausstattung nicht wichtig sind, würde ich bei mindestens 40tkm privaten Kilometern pro Jahr hier so oft wie nötig eine relativ günstige Karre zerfahren, die gerade genug Platz bietet.

Denn beinahe jedes Auto egal wie alt hat nach zwei Jahren und 80tkm Mehrkilometern gerne mal 60 Prozent an Wert verloren. Das ist Aufgabe für Autos, die es schon halb hinter sich haben. Zehn Jahre alte Kompaktkombis oder etwas jüngere, aber bereits kilometervernarbte Vertreterkombis beispielsweise.

Ob da was sinnvolles herauskommt? Acht Liter Super oder sieben ( okay, eher sechskommaplus) Liter Diesel auf hundert Kilometer und ein deutlich erhöhtes Reparaturrisiko mit einem zehnjährigen Kompakten mit seinen zeittypischen Komfort- und Sicherheitsstandards um statt dreimal, zweimal Inspektion im Jahr zu machen?

Muss wohl jeder für sich entscheiden...

Wie gesagt: würde alle Kosten einrechnen und dann schauen. Vergleichsweise teure Wartungsposten (weil neu/kurzes Intervall oder hohe Stundensätze…) sind eben auch ein Teil davon.

Najaaa, der worst-case, ein zehn Jahre alter altmodischer Saugbenziner dieser Klasse braucht auf der Landstraßenlangstrecke auch "nur" 5-6 Liter, wenn es nicht im Gebirge ist, die Downsizing-Modelle, die damals schon üblich waren, noch weniger.

Aber egal welches Auto es wird und wie neu es ist: es dauert nicht lange, bis es eine Laufleistung erreicht hat, bei der normale private Käufer eher kein Interesse mehr haben. Für Futureproofing oder langfristige Haltedauer braucht man da mMn gar nicht planen und zahlen.

Also meine Strecke ist eher flach außer 2 Abstiege. Ich fahre die meiste Zeit 100 kmh außer vlt 10% der Strecke mit 50 bis 70 kmh wegen Kreisel oder Tunnel. Mein Peugeot schafft da als Benziner 4,5 Liter. Also ich raße nicht. Ich bin jeden Tag 3h im Auto da kommt es mir nicht auf Geschwindigkeit an sondern eher auf Komfort. Ich steige in 4 Uhr morgens ein und fahre gemütlich zum Dienst und abends zurück. Natürlich wäre es super auch Mal nen Lkw zu 7berhilen auf der Landstraße ohne mir Gedanken zu machen ob ich das vom Anzug des PKW schaffe. Für mich ist es wichtig das ich mich aufs Auto verlassen kann und das ich einen kleinen Komfort habe da ich schon sehr viel Zeit im Auto verbringe. Ich danke schonmal jedem der hier auf diesen Threat antwortet und die Erfahrung und Tipps.

Zitat:

@QBolt schrieb am 10. Dezember 2021 um 17:52:08 Uhr:

...Mein Peugeot schafft da als Benziner 4,5 Liter......

Das wäre bei dem 308 120 VTI Sport Plus ja selbst bei dem angegebenen günstigen Fahrprofil geradezu sensationell, denn nach NEFZ liegt der Wagen doch bei einem Gesamtmittelwert von 7 l/100 km und außerorts sind es im genormten NEFZ-Zyklus, den Otto Normalo normalerweise in der realen Praxis eher nicht schafft , immer noch 5,5 l/100 km.

Wurden da beim Peugeot 1- 1,5 l100 km vergessen oder wie schafft man mit diesem 1,6 l-Benziner 4,5 l/100 km :confused:?

Wenn die 4,5 l/100 km - auch ohne zu rasen - halbwegs stimmen sollten, würde ich mit diesen Wundermotor einfach weiter fahren, denn so ein Sparwunder wird man mit reinem Benzin-Verbrennermotor in der Preisklasse 10-15k € wohl nicht finden.

Dieser Wundermotor verbrennt auch allerdings 1 Liter Öl in der Woche. Ich glaube ich bin der einzige der bei Amazon eine monatliche Lieferung von 5 Litern Öl hat. Ich fahre sehr gediegen :) . Wir sind da natürlich bei einem Verbrauch von 4,5 auf 100 bei normalen Temperaturen. Im Winter ist er bei 6

Dann ist die Frage ja schon beantwortet, einfach das gleiche Modell in bestem Zustand wieder kaufen, anderes kann da eh nicht mithalten bei konkurrenzfähigen Preisen. :)

Also wenn du es schaffst auf der Strecke einen alten 1.6er Benziner mit 4,5l zu fahren, dann kaufst du am besten wieder einen Benziner. Toyota Auris Touring 1.6 ist ein zuverlässiges Modell (vermeide den 1.2 T).

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