Auto braucht länger für Zündung nach kurzem Stehen - was könnte die Ursache sein?

Moin!

Beobachte bei meinem Mazda schon eine Weile folgendes Phänomen:

Der Motor startet nach langem stehen normal. Aber, wenn ich kurz parke, einkaufe und wieder starte (also sagen wir so 5 bis 20 Minuten Standzeit), dann braucht die Zündung deutlich länger. Man hört dann dieses Wiehern (gibt's dafür ein besseres Wort?).

Frage mich schon länger was dafür die Ursache sein könnte. Jemand eine Idee?

Habe kürzlich Batterie und Zündkerzen gewechselt. Passiert nachwievor genau so wie vor dem Austausch.

Danke und Gruß

28 Antworten

Schon mal Fehler ausgelesen?
Bei mir war für das gleiche Problem der Kühlmitteltemperatursensor zuständig. Wenn der defekt ist, wird dem Steuergerät die falsche Motortemperatur gemeldet und was dann zu den genannten Problemen führt. Müsste aber einen auslesbaren Fehler im Steuergerät verursachen.

Zitat:

@katalysator schrieb am 3. März 2022 um 10:20:09 Uhr:


Dieses ühü-ühü-ühü 😉

Das ist kein Wiehern, sondern ein Uhu aus Sachsen.

Auf jeden Fall sollte man als Ursache die „Ausdampfung“ des Kraftstoffs nicht aus dem Hinterkopf verlieren, wenn’s natürlich auch andere Fehlerursachen geben dürfte.
Aber so ein Verhalten als „normal“ zu bezeichnen, trifft es auch nicht wirklich. Das würde kein Hersteller so konstruieren.

Der Verdampfungspunkt, hier von Kraftstoff, ist Druck und Temperaturabhängig. Oft ist es konstruktiv so gelöst, das nach dem Abstellen des Motors ein „sicherer“ Druck bspw. durch Druckspeicher, im Kraftsoffsystem aufrecht gehalten wird, um ein ungewolltes Verdampfen zu verhindern wenn die Kraftstoffpumpe abgeschaltet ist.
Damit bleibt der Kraftstoff flüssig und kann durch die Kraftstoffpumpe nach Neustart sofort wieder gefördert werden.
Sind „Kraftstoffblasen“ im System durch Druckverlust entstanden, müssen die erst wieder „rausgefördert“ werden was eben dauert.
Ich glaube die „Autodoc’s“ haben über genau so einen Fehler mal berichtet,

Ob das in modernsten Einspritzsystemen auch heute noch so gelöst ist, weiß ich allerdings nicht sicher, allerdings dürften die physikalischen Gesetze des „Verdampfens von Flüssigkeiten“ weiter gelten.

Zitat:

@crafter276 schrieb am 3. März 2022 um 11:01:53 Uhr:



Zitat:

Warum muss immer gleich alles kaputt sein, er hat den 1.8er Motor, also noch kein Sparmotor mit Riesen Turbo.
Beim Kaltstart spritzt er viel mehr ein, wenn dann nur par Meter und wieder aus, dann wieder Kaltstart, dann ersäuft er.

Auf den Punkt gebracht.
Die weiteren Beiträge sin an den Haaren herbeigezogene nutzlose Argumente.

Am Nutzlosesten war dein Beitrag. Der TE hatte vorher gar nicht mitgeteilt, ob er den kalten Motor abstellt und ein paar Minuten später wieder startet oder ob er das bei heißem Motor so macht.

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Zitat:

@kasemattenede schrieb am 4. März 2022 um 13:01:54 Uhr:


Auf jeden Fall sollte man als Ursache die „Ausdampfung“ des Kraftstoffs nicht aus dem Hinterkopf verlieren, wenn’s natürlich auch andere Fehlerursachen geben dürfte.
Aber so ein Verhalten als „normal“ zu bezeichnen, trifft es auch nicht wirklich.

Der Verdampfungspunkt, hier von Kraftstoff, ist Druck und Temperaturabhängig. Oft ist es konstruktiv so gelöst, das nach dem Abstellen des Motors ein „sicherer“ Druck bspw. durch Druckspeicher, im Kraftsoffsystem aufrecht gehalten wird um ein ungewolltes Verdampfen zu verhindern, wenn die Kraftstoffpumpe abgeschaltet ist.
Damit bleibt der Kraftstoff flüssig und kann durch die Kraftstoffpumpe nach Neustart sofort wieder gefördert werden.
Sind „Kraftstoffblasen“ im System durch Druckverlust entstanden, müssen die erst wieder „rausgefördert“ werden was eben dauert.
Ich glaube die „Autodoc’s“ haben über genau so einen Fehler mal berichtet,

Ob das in modernsten Einspritzsystemen auch heute noch so gelöst ist, weiß ich allerdings nicht sicher, allerdings dürften die physikalischen Gesetze des „Verdampfens von Flüssigkeiten“ weiter gelten.

Klingt für mich einleuchtend. Meine Karre ist ja auch schon recht alt. Gut möglich, dass das Kraftstoffsystem nicht mehr 100% dicht ist und irgendwo Gas entweichen kann, wenn dieses einen gewissen Druck überschreitet.

Können auch eine/zwei nachtropfende Einspritzdüsen sein. Das ist ziemlich vielfältig das Thema. Ein guter Start ist Liste machen und X-en was es nicht sein kann.
Wenn man sich auf die Lauer legt und Zeiten aufschreibt in Verbindung mit Motorstandzeit aber hier auch Temperatur des Motors kann man sicher einiges eingrenzen oder ausklammern.

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 4. März 2022 um 09:24:35 Uhr:


Schon mal Fehler ausgelesen?
Bei mir war für das gleiche Problem der Kühlmitteltemperatursensor zuständig. Wenn der defekt ist, wird dem Steuergerät die falsche Motortemperatur gemeldet und was dann zu den genannten Problemen führt. Müsste aber einen auslesbaren Fehler im Steuergerät verursachen.

Wie vielversprechend ist es den Fehlerspeicher auszulesen, wenn bisher noch nie die Motorkontrollleuchte einen Fehler angezeigt hat? Würde vermuten, dass der Fehlerspeicher dann auch leer ist. ?

In so einem Fall misst man zuerst den Kraftstoff-Haltedruck. Ist der i.O., kann man weiterorakeln.

Zitat:

@Hinnerk1963 schrieb am 4. März 2022 um 17:46:07 Uhr:


In so einem Fall misst man zuerst den Kraftstoff-Haltedruck. Ist der i.O., kann man weiterorakeln.

@Hinnerk1963

So isses.
Wenn eine Kraftstoffverteilerleiste für die ESV vorhanden ist und ein Ventil, einfach mal das Ventil betätigen und schauen ob Druck vorhanden ist bei abgeschaltetem Motor.
An dem Ventil kann man auch den Kraftstoffdruck messen, häufig vorhanden.
Wenn kein Druck nach kurzer Zeit vorhanden ist, liegt es an der Kraftstoffpumpe.

Zitat:

@katalysator schrieb am 4. März 2022 um 14:57:54 Uhr:



Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 4. März 2022 um 09:24:35 Uhr:


Schon mal Fehler ausgelesen?
Bei mir war für das gleiche Problem der Kühlmitteltemperatursensor zuständig. Wenn der defekt ist, wird dem Steuergerät die falsche Motortemperatur gemeldet und was dann zu den genannten Problemen führt. Müsste aber einen auslesbaren Fehler im Steuergerät verursachen.

Wie vielversprechend ist es den Fehlerspeicher auszulesen, wenn bisher noch nie die Motorkontrollleuchte einen Fehler angezeigt hat? Würde vermuten, dass der Fehlerspeicher dann auch leer ist. ?

Wie vielversprechend das Auslesen ist, kann ich dir nicht beantworten. Nur bevor ich lange rumrate, lese ich pauschal den Speicher aus. Danach kann man ja weiter rumraten.

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 4. März 2022 um 18:09:41 Uhr:



Zitat:

@katalysator schrieb am 4. März 2022 um 14:57:54 Uhr:


Wie vielversprechend ist es den Fehlerspeicher auszulesen, wenn bisher noch nie die Motorkontrollleuchte einen Fehler angezeigt hat? Würde vermuten, dass der Fehlerspeicher dann auch leer ist. ?


Wie vielversprechend das Auslesen ist, kann ich dir nicht beantworten. Nur bevor ich lange rumrate, lese ich pauschal den Speicher aus. Danach kann man ja weiter rumraten.

hab eben mal ausgelesen. keine Einträge in Fehlerspeicher.

@katalysator

Prüfe doch den Kraftstoffdruck.
Da wird im Fehlerspeicher nichts abgelegt sein wenn der zu niedrig ist bzw. den Druck nicht hält.
Im Normalfall sollten es so ca. 3-4 Bar sein mindestens.
Und der sollte gehalten werden, wenn der Motor aus ist.
Wie schon hier im Thread erwähnt wurde, wenn es eine In Tank Kraftstoffpumpe ist, abgerutschter Schlauch oder gerissen.
Oder hat dein Madza eine externe Kraftstoffpumpe ausserhalb des Tanks?
Auch die Fördermenge ist entscheidend Liter/ Minute.

Zitat:

@hwd63 schrieb am 4. März 2022 um 20:01:23 Uhr:


@katalysator

Prüfe doch den Kraftstoffdruck.
Da wird im Fehlerspeicher nichts abgelegt sein wenn der zu niedrig ist bzw. den Druck nicht hält.
Im Normalfall sollten es so ca. 3-4 Bar sein mindestens.
Und der sollte gehalten werden, wenn der Motor aus ist.
Wie schon hier im Thread erwähnt wurde, wenn es eine In Tank Kraftstoffpumpe ist, abgerutschter Schlauch oder gerissen.
Oder hat dein Madza eine externe Kraftstoffpumpe ausserhalb des Tanks?
Auch die Fördermenge ist entscheidend Liter/ Minute.

okay, klingt nach einer guten Idee. ich müsste das aber erstmal recherchieren wie ich bei mir den Kraftstoffdruck im Motorraum prüfe.

Versuche es das nächste mal mit etwas Gas geben, das Problem ist auch bei ei igen Fordmodellen.
Der Motor ist noch warm, die Drosselklappe schon kalt, auch der TMAP Sensor ist kalt.
Solange der Sensor kalt ist spritzt er mehr ein, mit dem Trick läuft auch ein 82PS Fiesta über 200.
Dabei hat der Fiesta dann einen Verbrauch von 11,5 L pro 100 km
Mit den Mengen kommt dein Motor mit geschlossener Drosselklappe nicht klar, also braucht er Luft.

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