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Ausbildung bei FIAT

Themenstarteram 24. April 2007 um 17:51

Hi,

ich fang jetzt ne Ausbildung zum Kfz.-Mechatroniker an und wollte mal wissen wie die Ausbildung bei Fiat ist, ob es da große unterschiede zu anderen Herstellern (BMW, VW, Renault...) gibt. Was man halt lernt ob man bei BMW zum Beispiel mehr lernen würde.

Vielleicht kennt der ein oder andere von euch jemanden der bei Fiat ausgebildet wird oder wurde.

Positiv: Hab mich mit einer Bekannten unterhalten, den ihr Sohn hat bei Fiat Ausbildung abgeschlossen, und sie meint bei Fiat ist alles viel Familiärer und man wird überall mit eigebunden und auch überall eingesetzt was bei anderen Herstellern nicht immer der Fall ist (BM*).

Freue mich auf eure Reaktionen.

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10 Antworten

Das kann man so pauschal nicht sagen, die Marke ist wahrscheinlich eher egal. Es kommt mehr darauf an, ob man in einem Groß- oder Kleinbetrieb ausgebildet wird. Grössere Betriebe haben idR. eigene Ausbildungsabteilungen mit eigenen Meistern. Da wird dann streng nach Lehrplan vorgegangen und man lernt alles, wie es in der Theorie funktioniert.

Bei Kleinbetrieben ist man im täglichen Arbeitsablauf integriert, und man bekommt Fertigkeiten und Kenntnisse wie es die anfallende Arbeit ergibt. Meist können die Azubis der kleinen Betriebe mehr als die der Großbetriebe, sofern Interesse an dem Beruf besteht und der Intelligenzquotient hoch genug ist.

Am besten sucht man sich einen Betrieb, in dem noch alle Arbeiten rund ums Auto durchgeführt werden und nicht nur Austauschteile montiert werden.

Im Endeffekt kommt es jedoch auf den persönlichen Geschmack an, welche Ausbildungsart einem lieber ist.

Es gibt einen Ausbildungs-Rahmenpla. Da steht drin, was du alles können musst und worin du ausgebildet werden musst. Das heißt, normalerweise lernst du überall das Gleiche. Was die Betriebe nun daraus machen, ist eine andere Sache. Einige Betriebe lassen ihre Stifte nur Autos waschen, Zaun streichen und Rasen mähen, während du bei anderen wirklich ordentlich ausgebildet wirst. Das hängt aber vom Autohaus ab und nicht von der Marke. Und das familiäre hängt auch vom Autohaus und von der Größe ab. Du kannst also glück oder Pech haben, aber das hat garantiert nichts mit der Marke zu tun.

hab auch ein jahr eine ausbildung zum kfz-mechatroniker angefangen (größter bmw-vertragshändler)...hat sich aber nicht gelohnt, war nicht so erquickend wie es hätte sein sollen.

das hängt aber fast komplett von den jeweiligen meistern / filialleitung ab.

falls du eine wahl hast, versuch vorher mit den auszubildenden aus der firma zu sprechen, das kann von vorteil sein.

 

mfg

hi

habe auch mal bei fiat gelernt.-der einzige unterschied ist das bei mercedes mehr trinkgelder gezahlt werden!!!

ist halt so.--hatte zeitgleich mit einen kumpel gelernt der allerdings bei mercedes war und ich bei fiat.der hat quasi von den trinkgeldern gelebt.

--ansonsten ist es auch nichts anderes--(eigentlich müßte der beruf auswechsler heißen,weil heutzutage ja nichts mehr wirklich repariert wird).

gruß uno-abarth

Themenstarteram 25. April 2007 um 20:58

Zitat:

Original geschrieben von Uno-Abarth

hi

habe auch mal bei fiat gelernt.-der einzige unterschied ist das bei mercedes mehr trinkgelder gezahlt werden!!!

ist halt so.--hatte zeitgleich mit einen kumpel gelernt der allerdings bei mercedes war und ich bei fiat.der hat quasi von den trinkgeldern gelebt.

--ansonsten ist es auch nichts anderes--(eigentlich müßte der beruf auswechsler heißen,weil heutzutage ja nichts mehr wirklich repariert wird).

gruß uno-abarth

Danke für deine Infos.

Aber ich glaube nicht das der Beruf "Auswechsler" gennant werden kann. Habe mich mit einigen Leuten unterhalten und mir wurde gesagt das man da alles versucht zu reparieren außer halt so kleine Sachen wo es dann auch für denn Kunden Preiswerter ist!

Habe auch bei Fiat gelernt.

Wie schon gesagt, kommt Spaß und Lernen auf den Betrieb an und hat nichts mit der Marke zu tun.

Sehr schön fand ich die Abwechslung bei Fiat, weil die meisten Fiat-Vertragshändler auch gleichzeitig Alfa Romeo, Lancia, Iveco und Fiat Transporter im Programm haben und man immer mit anderen Autos zu tun hat. Technisch ist vieles gleich, aber es macht doch mehr Spaß immer an anderen Autos rumzuschrauben. ;)

Die Nutzfahrtzeugsparte ist ein weiteres Highlight für Azubis, würde ich mal behaupten.

Bei uns im Betrieb hat man mindestens ein halbes Jahr auch in der LKW-Abteilung mitgearbeitet. Ist zwar etwas schmutziger als ohnehin schon, aber es war in jedem Fall eine gute Erfahrung auch mal an kleinen LKW, Sattelzugmaschinen, Kastenwagen und Wohnmobilen zu schrauben. :)

Sowas in dem Ausmaß gibt es sonst höchstens noch bei Mercedes.

hi

habe mich erst am letzten samstag mit einen frisch ausgelernten kfz mechatroniker unterhalten (bei renault)

der hat absolut keine ahnung wie man eine lichtmaschine bzw. einen anlasser repariert geschweige etwas von bremsbacken aufnieten gehört.(bremssattel rep. radbremszylinder rep.)er meinte es wird nur ausgewechselt.

gruß uno-abarth

Themenstarteram 26. April 2007 um 14:44

Zitat:

Original geschrieben von the italian

Habe auch bei Fiat gelernt.

Wie schon gesagt, kommt Spaß und Lernen auf den Betrieb an und hat nichts mit der Marke zu tun.

Sehr schön fand ich die Abwechslung bei Fiat, weil die meisten Fiat-Vertragshändler auch gleichzeitig Alfa Romeo, Lancia, Iveco und Fiat Transporter im Programm haben und man immer mit anderen Autos zu tun hat. Technisch ist vieles gleich, aber es macht doch mehr Spaß immer an anderen Autos rumzuschrauben. ;)

Danke für die Info's.

Bei uns sind auch Alfa, Lancia, Iveco und Fiat-Transporter vertreten. Mein Ausbilder sagte mir auch schon das man bei den Transportern vieles lernen wird. Bei uns in die Werkstatt kommen aber nicht nur Autos aus dem Fiat-Konzern (Daihatsu, Hyundai...). Die Tür steht halt für jeden offen!

Lehren sind denke ich am interesantesten in ganz kleinen Betrieben, also muss der Azubi mitschaffen, und lernt daduurch... oder in richtig großen Betrieben, wo es auch eigene Lehrwerkstätten gibt und auch ein größeres Sortiment (z.b. wie bei Fiat oder Mercedes). Am nervigsten sind meist mittelständische unternehmen, hier werden die Azubis meist nur für unbeliebte arbeit verwendet, lehrwerkstatt gibt es nicht... und richtig arbeiten dürfen die meistens auch nicht...

Ich hab mal vor Jahren nen Praktikum bei Mercedes gemacht, und mich auch mit den Azubis unterhalten... und die meinten das es richtig viel Spaß macht, da sie jeden morgen neu eingeteillt werden (LKW, Busse, Transporter, PKW, Neuwagenaufbereitung, Gebrauchtwagenaufbereitung usw...).

Hi

habe auch bei FIAT gelernt,(1999-2002) 1.Lehrjahr Vollzeitschule.

und es war zum Glück ein Familienbetrieb(damals noch);-/

....da hat man die Gesellen unterstützt, viel dabei gelernt, und spätestens im 2.Lehrjahr voll rangeklotzt. Und es war mehr wie Teiletauschen.

manch andere haben da nochnicht mal nen Reifen montiert...

....manche haben noch im 3.Lehrjahr durchgehend Autos geputzt und poliert....das muss zwar sogut wie jeder mal, aber nicht Jahrelang,

...wenn man sich gut anstellt und dem Meister kein Klotz am Bein ist, die Noten in der Schule Top sind, hat man das schönste Leben.....am besten sind die Gesellen kaum älter als du und in Sachen Autos genauso abgebrannt;-D

ich persönlich würde als Azubi/Geselle nie in einem Großbetrieb arbeiten wollen...

Gruß Roland

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