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Auffahren auf Autobahn und Andere nicht reinlassen

Themenstarteram 26. Dezember 2013 um 21:05

Hallo,

ich habe heute einen Fall erlebt, der leider von Zeit zu Zeit immer wieder mal vorkommt und möchte gerne wissen, wie die Rechtslage hier aussieht (wenn möglich mit §):

Ich war auf der Beschleunigungsspur einer normalen Autobahn, vor mir und hinter mir waren ebenfalls Fahrzeuge auf der Beschleunigungsspur. Der rechte Fahrstreifen der Autobahn war soweit frei. Als ich dann ungefähr auf der Mitte der Beschleunigungsspur war und grade rausziehen wollte, ist zwei Fahrzeuge hinter mir ein Audi so ziemlich am Anfang der Beschleunigungsspur herausgezogen und hat sofort stark beschleunigt. Dabei ist er aber auf der rechten Fahrspur der Autobahn geblieben, ist also nicht weiter auf die Mittelspur herübergezogen und hätte mich und andere dadurch am Auffahren behindert. Ich hab das zwar beobachtet, da ich aber schon selbst beim Auffahren war, habe ich den Spurwechsel von der Beschleunigungsspur auf die rechte Fahrspur dann auch fortgesetzt und den Audi dadurch natürlich ausgebremst.

Weiß jemand, wie das hier rechtlich aussieht? Meiner Überzeugung nach ist es unzulässig, durch rasches Belegen der Fahrspur die Vordermänner am Auffahren zu behindern, sofern man selbst von der Beschleunigungsspur kommt.

In der Anlage hab ich das Ganze nochmal skizziert.

Edit: Bitte keine Vermutungen. Dass so ein Manöver von der logischen Seite her ziemlich hirnrissig ist, sollte soweit klar sein. Mir geht es um die Rechtslage!

Beste Antwort im Thema

wenn der andere dich einfach so überholen konnte warst du wohl zu langsam ;-) es heißt beschleunigungsstreifen und nicht schneckenspur. micht nervt es immer tierisch wenn irgendwelche deppen zu blöde sind um ordentlich feuer zu geben um auf die autobahn aufzufahren. meine autobahnaufahrt wo in in der regel auffahr ist ellenlang und wenn ich keinen vor mir hab der nicht in die puschen kommt kann ich mit meinem mercedes kastenwagen schon relativ locker auf 160 kmh beschleunigen... mir geht es tierisch auf den sack wenn manche hohlbirnen mit 80 kmh auf die autobahn auffahren und alles zum spurwechsel oder was noch schlimmer ist zum bremsen nötigen.

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Auffahrenden Platz machen? Ich? Nö! Ich fahr eh immer links! :D:D:D

Nein, seh das wie BMWRider! ;)

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider

 

Im dichteren Verkehr wäre es schon schön, Platz gemacht zu bekommen.

Gerade im dichten Verkehr halte ich es für Kontraproduktiv.

Viele machen da Platz, aber die wenigsten können die Folgen überblicken.

Eine Folge sind zähfließender Verkehr bis hin zu fetten Staus an Auffahrten.

2s mal Fuß vom Gas können reichen, niemand verlangt eine Vollbremsung.

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

 

Gerade im dichten Verkehr halte ich es für Kontraproduktiv.

Viele machen da Platz, aber die wenigsten können die Folgen überblicken.

Eine Folge sind zähfließender Verkehr bis hin zu fetten Staus an Auffahrten.

2s mal Fuß vom Gas können reichen, niemand verlangt eine Vollbremsung.

2s Fuß vom Gas helfen, wenn der Auffahrende die Nummer konsequent durch zieht und dabei Gas gibt.

Aber nicht wenn er - wie mittlerweile wohl "Mode" - wie bekifft bräsig auf die Bahn torkelt.

Zitat:

Original geschrieben von gruni1984

Geht es nicht eigentlich um die Situation, das jemand der hinter einem anderen auffährt zu macht? Durchgehender Verkehr ist an diesem Konflikt ja erst mal gar nicht beteiligt.

Was ich schade finde, dass es nicht einfach vor geschrieben wird, den Einfädelstreifen immer so weit wie möglich aus zu nutzen. Viele Probleme wären schon gelöst, wenn es nicht die Unsitte gäbe so früh wie eben möglich schon auf die AB zu wechseln.

Es kann aber situationsbedingt richtig sein, früher aufzufahren. Wegen der wenigen Unfähigen eine Vorschrift abzuleiten ist genau so unangebracht, wie das Unterbinden (wollen) von Spurwechseln per Gesetz.

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

 

Gerade im dichten Verkehr halte ich es für Kontraproduktiv.

Viele machen da Platz, aber die wenigsten können die Folgen überblicken.

Eine Folge sind zähfließender Verkehr bis hin zu fetten Staus an Auffahrten.

2s mal Fuß vom Gas können reichen, niemand verlangt eine Vollbremsung.

Bei dichtem Verkehr (sehr geringe Abstände) wird die Verzögerung nach hinten durchgereicht, verstärkt sich und kann zum Stau führen.

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider

 

2s mal Fuß vom Gas können reichen, niemand verlangt eine Vollbremsung.

Bei dichtem Verkehr (sehr geringe Abstände) wird die Verzögerung nach hinten durchgereicht, verstärkt sich und kann zum Stau führen.

Yep, Ziehharmonika-Effekt. In den Situationen wo das Auffahren tatsächlich schwierig ist, weil Dichte so hoch, sind dann solche "Hilfsmanöver" auch ganz schnell mal kontraproduktiv für andere.

Hier versuchen alle gleichmäßig zu fahren.

Schaut selbst.

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider

 

2s mal Fuß vom Gas können reichen, niemand verlangt eine Vollbremsung.

Bei dichtem Verkehr (sehr geringe Abstände) wird die Verzögerung nach hinten durchgereicht, verstärkt sich und kann zum Stau führen.

Ja, du hast Recht.

Wir fahren unseren Stiefel und wenn dann eben keiner mehr auf die AB kommt, auch gut. Ist ja eh schon so voll.

Wenn die Leute hinter mir zu doof sind, den korrekten Sicherheitsabstand zu halten, ist das nicht mein Problem.

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

 

Gerade im dichten Verkehr halte ich es für Kontraproduktiv.

Viele machen da Platz, aber die wenigsten können die Folgen überblicken.

Eine Folge sind zähfließender Verkehr bis hin zu fetten Staus an Auffahrten.

2s mal Fuß vom Gas können reichen, niemand verlangt eine Vollbremsung.

Im dichten Verkehr reicht schon ein (einigermaßen) Einhalten des Sicherheitsabstands, der dann nach dem Einfädelvorgang durch sanftes Gaswegnehmen wiederhergestellt wird.

In 4 von 5 (von mir) beobachteten Fällen wird die "Problematik" des Nicht-Einfädeln-Könnens einzig und allein durch den Auffahrenden verursacht. Da wird mit 40 auf der Einfädelungsspur ohne die Spur einer Beschleunigung entlanggeschlichen und auf die (dann natürlich notwendige) riesige Lücke gewartet, da wird gleich am Anfang der Spur mit 60 nach 1x Blinken gnadenlos auf die Bahn gezogen, da wird (wie hier schon beschrieben) über die gesamte Einfädelspur mit gleicher Geschwindigkeit neben einem anderen Verkehrsteilnehmer hergefahren (selbstredend wären sowohl vor als auch hinter diesem Lücken vorhanden) und darauf gewartet, dass dieser sich in Luft auflöst.

Dabei gibt es doch i.d.R. in 80 % der Fälle nur 2 Zustände: Die AB ist leer, dann muss der Einfädler halt bei den vereinzelt auf der Bahn fahrenden VTs entscheiden, ob es passt oder ob er diese noch vorbeilässt. Oder die AB ist rappelvoll, dann fließt der Verkehr auf der rechten Spur aber meist mit mäßiger Geschwindigkeit zwischen 80 und 100 gleichmäßig dahin. Da habe ich mit jedem durchschnittlich motorisierten Auto die Möglichkeit, mir die passende Lücke zu suchen.

A.-Löcher, die in dichterem Verkehr die Lücke absichtlich zumachen, sehe ich nur ganz selten. Und wenn, dann gibt es immer noch die Lücke dahinter oder vor dem Vordermann des A.-Lochs (am besten die vor dem Vordermann, dann freut sich das A.-Loch besonders).

Ich bin in den letzten 24 Jahren zumindest noch nie auf dem Beschleunigungsstreifen verhungert. Ich gebe allerdings zu, dass ich ein oder zweimal einen Verkehrsteilnehmer im Toten Winkel übersehen habe, da war es dann wirklich knapp...

Zum Thema Platzmachen durch Spurwechsel:

Mache ich bei leerer Bahn meistens, das sehe ich als Akt der Höflichkeit. Wie weiter vorne schon geschrieben: Ansonsten darf ich auch alten Damen die Tür nicht mehr aufhalten, sonst gewöhnen die sich noch daran und verlernen, wie man Türen öffnet...

Zitat:

Original geschrieben von LeiderHeiser

Es kann aber situationsbedingt richtig sein, früher aufzufahren. Wegen der wenigen Unfähigen eine Vorschrift abzuleiten ist genau so unangebracht, wie das Unterbinden (wollen) von Spurwechseln per Gesetz.

Sehe ich auch so. Meist habe ich mir meine Lücke schon in der Zufahrtskurve zum Beschleunigungsstreifen ausgesucht. Wenn ich dann schon mit der passenden Geschwindigkeit genau neben dieser Lücke am Beschleunigungsstreifen ankomme, warum sollte ich dann bis zum Ende des Streifens neben der Lücke herfahren?

@Hannes1971

Völlig richtig. Wenn sich einer so verhält wie du das darstellst, dann werde ich ihm sicher nicht die Tür aufhalten. Der Wille zum vernünftigen Auffahren muss schon erkennbar sein ;)

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

 

Bei dichtem Verkehr (sehr geringe Abstände) wird die Verzögerung nach hinten durchgereicht, verstärkt sich und kann zum Stau führen.

Ja, du hast Recht.

Wir fahren unseren Stiefel und wenn dann eben keiner mehr auf die AB kommt, auch gut. Ist ja eh schon so voll.

Wenn die Leute hinter mir zu doof sind, den korrekten Sicherheitsabstand zu halten, ist das nicht mein Problem.

Ich bin mir nicht sicher ob ich in Deinen Zeilen jetzt Ironie erkenne.:D

Aber ohne Ironie, ja Du hast Recht, das Beste für alle ist der Fall, das sich der Auffahrende an den fließenden Verkehr angleicht und nicht umgekehrt.

Entsteht auf der AB ein Stau dann entsteht er auch auf der Auffahrt, schafft man es den Verkehr auf der AB am fließen zu halten kann er auf der Auffahrt entstehen, es sind aber weniger VTs betroffen.

Aber egal, Staus haben immer Gründe, der größte Verursacher ist der gemeine VT selbst, nur die wenigsten erkennen was sie getan haben bzw. gerade tun was zum Stau führt.

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

 

Bei dichtem Verkehr (sehr geringe Abstände) wird die Verzögerung nach hinten durchgereicht, verstärkt sich und kann zum Stau führen.

Ja, du hast Recht.

Wir fahren unseren Stiefel und wenn dann eben keiner mehr auf die AB kommt, auch gut. Ist ja eh schon so voll.

Wenn die Leute hinter mir zu doof sind, den korrekten Sicherheitsabstand zu halten, ist das nicht mein Problem.

Hier reißt du thematisch nur die nächste Baustelle auf. Für meinen Teil achte ich sehr penibel auf ausreichenden Abstand, reiner Selbstschutz. Mit dem Ergebnis, dass irgendwelche Spaken mir die Lücke immer wieder zunageln, so dass man immer wieder in der Reaktionskette von solchen Ziehharmonikaeffekten landet.

Bei einer Verkehrsdichte wo man sich überhaupt über diese Themen unterhalten muss, ist das was du da vertrittst richtig, aber letztlich Theorie.

....letztendlich sind alles Fallentscheidungen.

Aber ich bin ein Gegner des pauschalen "Platz machens".

"Huch da vorne am Horizont sehe ich was auf der Auffahrt, Panik, ich muss nach links..."

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

....letztendlich sind alles Fallentscheidungen.

Aber ich bin ein Gegner des pauschalen "Platz machens".

"Huch da vorne am Horizont sehe ich was auf der Auffahrt, Panik, ich muss nach links..."

Hier bin ich in beiden Punkten bei dir.

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