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ATU Roller Explorer Speed 50 Motorroller 2018 - kann man den kaufen oder lieber nicht?

Themenstarteram 25. Juni 2019 um 19:45

Moin zusammen,

ich habe schon eine ganze Menge gelesen und gehört und bin echt unschlüssig.

Ich benötige einen Roller für ca. 5 km täglichen Arbeitsweg in der Großstadt. D. h. von Ampel zu Ampel, er muss nicht mehr als 45 fahren. Dafür will ich ihn überall parken können. Ich brauche kein Tuning oder ähnliches. Zuverlässigkeit wäre super. Zudem gibt es den Wartungs- und Reparaturservice bei ATU. Vielleicht ist der nicht immer gut, aber auf die defekte CDI ist die Fachwerkstatt bei meinem alten SYM auch während mehrerer Reparaturwochen nicht gekommen.

In eine (neue) VESPA o. ä. will ich eigentlich nicht investieren. Eigentlich auch nicht gebraucht, da insgesamt zu teuer.

Für einen gebrauchten "No Name" Roller bekomme ich keinen Reparaturservice. D. h. gebraucht von privat scheidet aus.

Macht es Sinn den ATU Roller Explorer Speed 50 Motorroller 2018 (4 Taster) für 1.299 € zu kaufen?

Bin über jeden Hinweis dankbar. Hat jemand gute / schlechte Erfahrungen?

VG drfius

Beste Antwort im Thema

Piaggio hat ein gutes Netz und wenn du da einen gebrauchten Zip holst hast du ein guten Roller für die Stadt,der springt auch bald schon von alleine auf den Ständer. Die neuen haben alle Euro4 und da gibt es noch nicht viel an Erfahrungen mit ihren E-Vergasern oder Einspritzer,besser die Modelle davor holen.

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Der hat gerade mal 2,7PS. Nicht das man damit keine 45 Km/h fahren kann, aber wie lange braucht er bis dahin. Man müßte das mal Probefahren können.

Themenstarteram 25. Juni 2019 um 20:22

Zitat:

@beku_bus1 schrieb am 25. Juni 2019 um 20:19:35 Uhr:

Der hat gerade mal 2,7PS. Nicht das man damit keine 45 Km/h fahren kann, aber wie lange braucht er bis dahin. Man müßte das mal Probefahren können.

Laut atu Seite 2,3 kw. Sind 3,1 PS, oder?

Mhhh... also das ist mir ehrlich gesagt nicht super wichtig, da ich nur in der Stadt unterwegs bin.

Ich hatte auf der ATU-Seite gerade 1,98Kw = 2,7PS. Und gerade in der Stadt würde ich der Leistung eine gewisse Wichtigkeit zuordnen, da man sehr häufig z.B. an einer Ampel oder ähnliches anfährt. Oder aus einer Geschwindigkeit abbremst und Wiederbeschleunigt. Wenn das magels Leistung jeweils in einem quälenden Vorgang mündet, weil da einfach gar nix kommt, ist das schon nervig.

Über Land wäre es eher hinnehmbar. Einmal auf 45 Km/h beschleunigen und fertig.

Themenstarteram 25. Juni 2019 um 20:28

https://www.atu.de/.../...d-50-Motorroller-2018-grau-45-kmh-IC5206?...

Danke, was sollte der denn mindestens haben?

Piaggio hat ein gutes Netz und wenn du da einen gebrauchten Zip holst hast du ein guten Roller für die Stadt,der springt auch bald schon von alleine auf den Ständer. Die neuen haben alle Euro4 und da gibt es noch nicht viel an Erfahrungen mit ihren E-Vergasern oder Einspritzer,besser die Modelle davor holen.

Ich weiß nicht, was für eine ATU-Seite ich da hatte. Jetzt habe ich was mit 2,3Kw, was dann genau 3,13PS wären. Hört sich schon besser an.

Hallöli,

zunächst sei angemerkt, dass dieser Roller mit dem klassischen GU6-Motor ( 139 QMB ) ausgerüstet ist, also ein Produkt Made in China. Ich würde mal meinen, 3 PS reichen dicke aus.

Besitze selbst einen "Flex Tech City Leader", Bj 2018, auch Euro4, wodurch dieser fast ausschließlich elektronisch über das Steuergerät (Ecu) auf 45 km/h gedrosselt ist.

Ich hatte kürzlich das Problem, dass der Roller mit der Drehzahl ziemlich hoch ging und deshalb die Drossel für die Motordrehzahl ansprach. Hatte dann das Gefühl, "Känguruh-Benzin" getankt zu haben. Und dies bei 2300km Laufleistung.

Also habe ich die 2500-km-Inspektion vorgezogen, ihm nen neuen Antriebsriemen sowie schwerere Variogewichte spendiert. Ölwechsel, Kerzenwechsel sowie Ventil einstellen plus weitere Wrtungsarbeiten mache ich kommendes Wochenende.

Im großen und ganzen bin ich gegenüber Chinarollern positiv eingestellt, denn die Teile sind, bei sachgemäßer Wartung und vernünftiger Fahrweise sehr zuverlässig.

PS: Im übrigen sieht der Explorer schon recht cool aus.

PPS: Sparsam ist er auch. Verbrauch ca. 2,5 Liter / 100km, und auch bloß 3 PS.

Nun je nach dem wie GUT deine ATU Filiale ist wenn´s ums Rollerschrauben geht kann man so einen Explorer holen und fahren. Bei entsprechender Pflege und Wartung wird auch dieser seinen Dienst tun.

Aus Erfahrung kann ich dir aber sagen das andere (freie) Motorrad-Werkstätten ungern bis garnicht an einem "Billigroller" schrauben wollen.

Ich persönlich würde dir empfehlen einen Markenroller zu kaufen... Falls du einen Händler in deiner Nähe hast würde ich mir mal den Peugeot Kisbee anschauen... Listenpreis steht er als 4T bei ~ 1700,-€. Vielleicht kann der Händler noch am Preis was machen. Vorteil wäre auch das dieser von Haus aus schon 2,7kW also ca. 3,7 PS hat...

Und für 50,-€ mehr bekommt man den Kisbee als 2T mit satten 3,7kW also ca. 4,6PS was so schon eine anständige Hausnummer ist um im Verkehr mitschwimmen zu können. Vielleicht eine Überlegung wert?

Themenstarteram 27. Juni 2019 um 13:41

Ich danke Euch für die konstruktiven Beiträge. Vielen lieben Dank.

Ich werde dann wohl einen Markenroller kaufen.

Hier kann gern zu.

Dieses Gerede bzgl. Markenroller zeugt von Unwissenheit, denn kaum ein Markenroller wird in Deutschland bzw. Europa produziert ( Bestes Beispiel: Peugeot ) . Wer seinen Roller schrubbt bzw. Frisiert, braucht sich nicht wundern, wenn diese, auch MARKENROLLER die Hufe streckt!

Zitat:

@emmemmchen schrieb am 27. Juni 2019 um 14:18:08 Uhr:

Dieses Gerede bzgl. Markenroller zeugt von Unwissenheit, denn kaum ein Markenroller wird in Deutschland bzw. Europa produziert ( Bestes Beispiel: Peugeot ) . Wer seinen Roller schrubbt bzw. Frisiert, braucht sich nicht wundern, wenn diese, auch MARKENROLLER die Hufe streckt!

Das die heutigen "Markenroller" mittlerweile in Fernost produziert werden ist, glaube ich, jedem klar und steht in dem von mir verfassten Text auch nicht zur Debatte.

Was hingegen zur Debatte steht ist, ob ich - falls ich mal eine Panne / Problem habe - zu einer X-beliebigen freien Werkstatt fahren kann. Und das ist oft leider NICHT der Fall. Wenn du jedoch mit einem "Europäischen" Modell ankommst ist es meist kein Problem das dieser dort Instand gesetzt wird.

Auch ist es eine Frage der Ersatzteilversorgung... Versuch doch mal bitte für z.B. einen Rex 50 aus 1999 Ersatzteile zu bekommen, die nicht zu den üblichen Verschleißteilen gehören. Und dann das gleiche bitte für einen Gilera Runner aus dem gleichen Jahr.

Zudem - falls du meinen Beitrag aufmerksam gelesen hättest - habe ich auch geschrieben: "Bei entsprechender Pflege und Wartung wird auch dieser seinen Dienst tun." Dieser Satz war auf den Explorer von ATU bezogen.

Also emmemmchen: Erstmal Lesen und dann Jemanden Unwissenheit unterstellen!

Hi ich habe das Modell mit EZ 12/2015. Ich würde mir den Roller nicht mehr kaufen. Die Versorgung mit Ersatzteilen ist zwar gut und äußerlich ist er schon ansprechend und auch relativ hochwertig, aber ich hatte schon mit abgebrochenen Steckern und angeschmolzenen Kabeln zu tun, weil diese nicht besonders klug verlegt wurden.

Dazu empfinde ich das Teil als relativ wartungsintensiv.

Wenn Du ein Topcase nutzen willst, bekommst Du es vielleicht nicht stabil befestigt. Ich habe den Gepäckträger durchgebohrt und darauf eine Holzplatte montiert, auf der wiederum die Topcase-Halterung montiert ist.

Bei mir macht jetzt schon die Ölpumpe schlapp (6500km), ob das ein guter Wert ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Auf jeden Fall hat der Roller sämtliche Wartungen erhalten und immer rechtzeitig ordentliches Öl bekommen und nur feinstes Shell Super...

was mich richtig genervt hat ist der wabbelige und trotzdem schwergängige Blinkerhebel, aber das Teil ist ja schnell getauscht.

Ansonsten kann ich wenig bemängeln, haptisch und im Handling top, aber auch etwas Träge. Mit einem guten Dayco Riemen ist es etwas besser geworden, aber im Verkehr mitfließen geht besser

Zitat:

@beamerfan schrieb am 27. Juni 2019 um 14:39:51 Uhr:

Zitat:

@emmemmchen schrieb am 27. Juni 2019 um 14:18:08 Uhr:

Dieses Gerede bzgl. Markenroller zeugt von Unwissenheit, denn kaum ein Markenroller wird in Deutschland bzw. Europa produziert ( Bestes Beispiel: Peugeot ) . Wer seinen Roller schrubbt bzw. Frisiert, braucht sich nicht wundern, wenn diese, auch MARKENROLLER die Hufe streckt!

Das die heutigen "Markenroller" mittlerweile in Fernost produziert werden ist, glaube ich, jedem klar und steht in dem von mir verfassten Text auch nicht zur Debatte.

Was hingegen zur Debatte steht ist, ob ich - falls ich mal eine Panne / Problem habe - zu einer X-beliebigen freien Werkstatt fahren kann. Und das ist oft leider NICHT der Fall. Wenn du jedoch mit einem "Europäischen" Modell ankommst ist es meist kein Problem das dieser dort Instand gesetzt wird.

Auch ist es eine Frage der Ersatzteilversorgung... Versuch doch mal bitte für z.B. einen Rex 50 aus 1999 Ersatzteile zu bekommen, die nicht zu den üblichen Verschleißteilen gehören. Und dann das gleiche bitte für einen Gilera Runner aus dem gleichen Jahr.

Zudem - falls du meinen Beitrag aufmerksam gelesen hättest - habe ich auch geschrieben: "Bei entsprechender Pflege und Wartung wird auch dieser seinen Dienst tun." Dieser Satz war auf den Explorer von ATU bezogen.

Also emmemmchen: Erstmal Lesen und dann Jemanden Unwissenheit unterstellen!

Nun, was ich bzgl. Markenroller sagen wollte: Die meisten assoziieren mit diesem Begriff Qualität, guter Service, gute Ersatzteilversorgung usw., Dann ist wieder von "China-Schrott" die Rede, für den 139 QMB Motor bekäme man keine Ersatzteile. So was ärgert mich, wenn dann solche Aussagen abgegeben werden. Alles hat eben seine Vor- und Nachteile. Auch ich fahre "China-Schrott", Anfang 2019 neu gekauft, jetzt 5000 Kilometer gelaufen, absolut keine Probleme mit dem Gerät. Nun gut, wer selber nicht schraubt, da sieht die Sache wieder etwas anders aus. Nur sollte das einem auch im Gedanken sein. Es gibt mehr als tunen, frisieren und schneller machen, aber die Meisten, die so ein Teil haben, sind die 45 kmh zu lahm.

Ist schlussendlich meine Meinung.

Das sehe ich auch so, wer die China-Mühlen fahren will sollte selber schrauben können und wenigstens Grundkenntnisse besitzen. Die Teile werden ja vielfach im Internet erworben und leider will fast keine Werkstatt vor Ort dann reparieren oder Wartung machen.

Bleibt nur selbst schrauben.

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