Anzeige möglich oder eher Bagatell?

Salve Forum !

Ich hatte heute Morgen folgende Situation auf einer Bundesstraße. Ich befand mich auf einem sehr langen Beschleunigungsstreifen und wollte auf die Bundestraße auffahren. Die Bundestraße war für die Uhrzeit auf einem Samstag schon recht voll. Ich setze sehr frühzeitig den Blinker. Der Autofahrer/Autofahrerin (ich weiß es nicht genau), der sich gerade auf der Bundestraße befand, wollte mich nach meinem Gefühl einfach nicht einscheren lassen und verringerte gefühlt überhaupt nicht seine Geschwindigkeit. Ich gab auf dem Beschleunigungsstreifen schon ordentlich Gas ich hatte das Gefühl, dass das der Fahrer auf der Bundestraße ebenfalls tat.

Ich fuhre ca. 200 Meter auf dem Beschleunigungsstreifen und irgendwann ergab sich doch eine kleine Lücke, die allerdings gerade so gepasst hat (da war aber wirklich kaum noch Platz zu dem Vordermann und dem Hintermann, der halt nicht großartig vom Gas ging). Ich zog dann links rüber und dann machte der Hintermann wie ein Irrer Lichthupe und erst dann verlangsamte er sein Fahrzeug und hielt Abstand. Passiert ist also nichts. Ich fand dieses Verhalten von dem Autofahrer zum kotzen und beschwerte mich per Handzeichen, in dem ich einmal schnell die Hand hob (ich habe aber keinen Scheibenwischer oder Mittelfinger oder ähnliches gezeigt). Der Beschleuinigungsstreifen endete dann auch irgendwann mit entsprechender Leitplankenführung und es wäre ein kompletter fahrzeugstillstand notwendig geworden, wenn ich nicht auf die Bundestraße hätte auffahren können.

Frage: Ist dieses Szenario eine Anzeige wert oder eher unbedeutend.

Greetz
Maik

Beste Antwort im Thema

Der Auffahrende hat Vorfahrt zu gewähren. Von daher wäre dein Verhalten eine Anzeige wert.

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Zitat:

@Pepperduster schrieb am 4. Februar 2017 um 10:58:26 Uhr:


Anzeigen kann in Deutschland jeder jeden

Schon, man sollte aber auch einen triftigen Grund parat haben. Im bezeichneten Fall gäbs wohl nicht mal Personenangaben, allerhöchstens eine vage Beschreibung des Fahrzeuges. Zeugen wird man auch vergeblich suchen. Wofür auch, ist ja eigentlich nichts passiert !
Wie hoch wäre wohl das öffentliche Interesse ?
99,99% werden hier mal die Schultern anheben und zur Tagesordnung übergehen.

Wer Auffährt hat Vorfahrt zu gewähren... notfalls muß am Ende des Beschleunigungsstreifen gewartet werden, um auffahren zu können.

Zitat:

@Pepperduster schrieb am 4. Februar 2017 um 11:08:55 Uhr:



Zitat:

@BlauerFlitzer81 schrieb am 4. Februar 2017 um 11:04:26 Uhr:


Wie kommt der TE auf das schmale Brett, dass derjenige auf der Bundesstraße abbremsen muss um Leute vom Beschleunigungsstreifen reinzulassen?

Das kann ich dir sagen, weil der TE scheinbar grundsätzlich ein Problem mit VORFAHRT GEWÄHREN HAT, vielleicht hat er in der Fahrschule nicht aufgepasst oder in der Prüfung kam so eine Frage im theoretischen Teil nicht vor.

Hier mal ein anderes Ding von Ihm

http://www.motor-talk.de/.../...-moeglich-oder-nicht-t5896951.html?...

Nee, lernen tut der absolut nix!
Er gehört aber zu den vielen Autofahren/ innen die der Meinung sind, SIE hätten die Vorfahrt wenn Sie auf eine Bundesstrasse/ AB auffahren!
Ein Freund von mir fährt LKW. Letztes Jahr fuhr er mit seinem LKW auf der rechten Spur einer AB als ihm eine Frau vom Beschleungigungsstreifen aus in die rechte Seite des Lastwagens gefahren ist. Den LKW hatte Sie gesehen, ist aber der Meinung gewesen ER hätte nach links wechseln müssen damit Sie ungestört auffahren kann....!
Die hat wohl einen Wahnsinnstanz gemacht er wäre schuld...., selbst der Polizei gegenüber ist Sie bei dieser Einstellung geblieben, obwohl ihr die Beamten direkt erklärt hatten, das Sie aufpassen müsse u. der LKW Fahrer garnichts müsste..!
Nachgegeben hat Sie erst als die Beamten (wohl genervt von einer 20minütigen Diskussion mit der Frau) Ihr gedroht haben, den Führerschein direkt oder über die Führerscheinstelle wegen "unbelehrbarkeit" (??) oder so ähnlich.., "entziehen" zu lassen!

MfG Günter

Anscheinend gibt es immer noch Verkehrsteilnehmer, die ihren Führerschein auf der Sesamstraße gemacht haben.

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Zitat:

@maik.neumann schrieb am 4. Februar 2017 um 09:37:03 Uhr:


Der Beschleuinigungsstreifen endete dann auch irgendwann mit entsprechender Leitplankenführung und es wäre ein kompletter fahrzeugstillstand notwendig geworden, wenn ich nicht auf die Bundestraße hätte auffahren können.

Ja, das kann im Extremfall passieren, ist aber kein Grund, sich darüber aufzuregen.

Zitat:

@trouble01 schrieb am 4. Februar 2017 um 15:21:39 Uhr:


Anscheinend gibt es immer noch Verkehrsteilnehmer, die ihren Führerschein auf der Sesamstraße gemacht haben.

Oder im Milky Way 😁

Zitat:

@Drahkke schrieb am 4. Februar 2017 um 16:50:18 Uhr:



Zitat:

@maik.neumann schrieb am 4. Februar 2017 um 09:37:03 Uhr:


Der Beschleuinigungsstreifen endete dann auch irgendwann mit entsprechender Leitplankenführung und es wäre ein kompletter fahrzeugstillstand notwendig geworden, wenn ich nicht auf die Bundestraße hätte auffahren können.

Ja, das kann im Extremfall passieren, ist aber kein Grund, sich darüber aufzuregen.

Bei vorausschauender Fahrweise gelingt mir dieses mit einem 40t sogar fast immer ohne vollkommen abzubremsen.

TIP vom Profi: Am Anfang des Beschleunigungsstreifens den Verkehr genau beobachten und erst dann beschleunigen wenn man sich gut einfädeln kann. Mit einem Pkw ist das natürlich um ein vielfaches einfacher.

"Frage: Ist dieses Szenario eine Anzeige wert oder eher unbedeutend."
so läuft es doch tagtäglich auf unseren straßen. es gibt leute die reinlassen (obwohl sie nicht müssen), es gibt leute die dichtmachen (obwohl sie laut dem der reinmöchte gar keinen grund hätten) und es gibt leute die sich reindrängeln (mitunter ohne rücksicht auf verluste. in der meinung sei hätten vorfahrt. oder der meinung es gelte wenn da eh ein auto am anderen fährt, reißverschluss).
->blöd wirds, wenn derjenige der sich nicht einfädeln kann (weil evtl keiner platz macht egal ob absichtlich oder versehentlich) nicht rechtzeitig auf die bremse geht (dann hat er mit glück 'ne standspur. oder es scheppert. oder irgendwer auf der hauptfahrbahn weicht in den gegenverkehr aus). latscht man dagegen voll auf die bremse weil absehbar ist dass es nicht klappt, kann es sein dass es hinter einem scheppert (weil andere die auffahren wollen mit so einen plötzlichem stillstand da vorne gar nicht rechnen)

. letzteres hatte kürzlich erst ein bekannter. AB auffahrt. der vor ihm geht in die eisen, warum auch immer aber irgendwas wird schon gewesen sein. er selbst schafft es gerade so zu bremsen. und hinten krachts. eins, zwei. also zwei autos aufgefahren.wohl dem der auf dem beschleunigungstreifen oder der einfädelspur immer genügend abstand läßt. notfalls sich zurückfallen lassen. ein einzelnes auto was auf dem streifen ist und einfädeln möchte wird nämlich tendenziell eher reingelassen als wenn die da dicht an dicht reinwollen (da macht dann halt hier und da mal einer absichtlich dicht. nicht schön. auch gefährlich .aber vorfahrt ist vorfahrt. und vorfahrt erzwingen ist nötigung)

Mit dem Anzeigen und dem Auffahren auf eine Bundesstrasse hast Du anscheinend so Deine Probleme:

http://www.motor-talk.de/.../...kehr-moeglich-oder-nicht-t5896951.html

Zitat:

@Siggi1803 schrieb am 4. Februar 2017 um 19:59:35 Uhr:


Mit dem Anzeigen und dem Auffahren auf eine Bundesstrasse hast Du anscheinend so Deine Probleme:

http://www.motor-talk.de/.../...kehr-moeglich-oder-nicht-t5896951.html

Und du mit dem Lesen des Threads. 😉
Guck mal bei 11:08:55

Gruß,
der_Nordmann

OK Herr Oberlehrer. 😁😰😁

6 setzen! 😉

Spaß beiseite. Habe ich aber gerne gemacht! 😁

Danke. 😛😛

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