Anhänger von Kupplung gerutscht...
Hallo Leute,
nachdem ich bisher nur Transportanhänger gefahren bin, habe ich mir vor einigen Wochen einen Wohnanhänger gekauft. Ein knapp 10 Jahre alter Hobby mit Alko Antischlinger-Kupplung.
Wohnwagen war noch ziemlich leer, ich wollte das echt alles gewissenhaft machen, hab also vorher noch mit ner Stützlast Waage nachgemessen, 70kg von 80 erlaubten am A5, passt!
So, es sollte also zur ersten Fahrt aufgebrochen werden. Habe den Wohnwagen angekuppelt, dann nochmal als Test mit dem Stützrad ein paar cm nach oben gedreht (hat mir mein Fahrlehrer als Tipp mitgegeben) und so das Auto ein bisschen aus der Federung nach oben gehoben!
Dann aus der Parklücke raus, Bremstest, alles super!
Also sollte es entspannt losgehen. Und in der ersten Kurve........ BAM, haut es den Wohnanhänger von der Kupplung.... Elektrikseil abgerissen, Abreisseil abgerissen (gut so! bremse drin) und ein schöner Kratzer in der Straße....
Gott sei dank in der ersten Kurve im Wohngebiet!!! Unfassbares Glück.
Allerdings war ich wirklich gewissenhaft und kann mir jetzt überhaupt nicht vorstellen woran es lag und wie ich den Wagen überhaupt in die Werkstatt befördern soll.......
Die 400km heimfahrt vom Abholort hat wunderbar geklappt und da waren so einige hoppelige Straßen mit tempo 60 - 80 dabei....
Ideen?
Angehängtes Bild zeigt die AHK
Vielen Dank!
108 Antworten
Wir haben gerade das gleiche 4 mal mit verschiedenen Wohnwagen jetzt in den Sommerferien gehabt . Alles sind Alko AKS 3004 Kupplungen gewesen . Auch bei mir ist es passiert , jedoch habe ich es noch bemerkt beim Zugtest . Bei der Alko Kupplung ist es ja etwas anders als bei der neues Knott und Winterhoff . Es sind ja sozusagen 2 Hebel vorhanden , einmal der zum einrasten und der dadrüber liegende Hebel um die Bremsbacken anzupressen . Ich bin mit meinem X7 unter das Zugmaul gefahren und habe angekuppelt , der Mechanismus vom Hebel klackte ein und ging runter , ich presste die backen fest und machte den Zugtest während dessen sich das Luftfahrwerk nach in Neutral kalibrierte und siehe da , auf einmal hab ich das Ding in der Hand ! Das selbe ist genau auch einem Kumpel und meinem Schwiegervater passiert, da wir mit 5 Gespannen von Hamburg nach Spanien gefahren sind . Leider haben die den Test nicht gemacht und der WW ist während der Fahrt abgerutscht . Ich werde nach meinem Urlaub mal Kontakt mit Alko aufnehmen woran das liegen kann , das der Hebel einrastet der WW aber nicht fest ist. Ich weis das es passieren kann wann man rückwärts mit leichten Kontakt unter die Kupplung (zumindest bei den Standard Stahlkupplungen) drunter fährt und den Mechanismus auslösen kann .
Ich selber fahre seid 24 Jahren Anhänger und das viel , ca . 8000km im Jahr , das ist mir noch nicht passiert das die Kupplung wieder ab ging wobei ich fest der Überzeugung war durch das einrasten das der Wohnwagen fest ist , mein Gesicht hättet ihr sehen müssen 😮
Ist halt echt schade wenn man in Urlaub will , das Stützrad und Bremsseil dadurch kaputt gegangen ist und man sich die ganze Elektronik beim Q7 und Amarok raus gerissen hat 😁 (zum Glück betraf das nicht mich 😛 )
Ob die AKS 3004 viel anders als die AKS 2004 ist weiß ich nicht, glaube das aber nicht, außer der Optik.
Wenn man wie vorgeschrieben ankuppelt und dabei die drei Sicherheitsmerkmale beachtet, kann sich die Kupplung IMO nicht lösen.
Aber wer ist schon fehlerfrei, darum habe ich mir angewöhnt, die Deichsel im fahrfertig angekuppelten Zustand, zur Kontrolle nochmal anzuheben.
Wenn man das wegen des Gewichts von Hand nicht schafft, dann eben mit dem Stützrad.
Wobei man es bei der AKS 3004 schon ganz gut sieht ob die eingerastet ist.
Sobald die Kontrollanzeige deutlich in grün zu sehen ist ist Sie auch eingerastet, da mache ich auch nie eine Anfahrtprobe, falls die nicht richtig einrastet ist es nicht grün und ich fahre mit dem Stützrad noch mal hoch und wiederhole das Ankoppeln.
War bei mir und meinem Kumpel zu 100% grün und raus gedrückt und der Hebel zum einrasten klackte automatisch runter. Da ich selber 8 Anhänger besitze war ich wirklich erstaunt. Nur dieser eine hat die Alko Kupplung . Auf diese Anzeige (grün) verlasse ich mich jedoch nicht und ziehe immer die 140kg Deichsellast nochmal hoch . Übermorgen werde ich die Belege an der AKS 3004 hier in Spanien tauschen und mir die Mechanik nochmal genau anschauen . Nächste Woche werde ich trotzdem mit Alko nochmal telefonieren da wir es jetzt wirklich nur mit der Alko Kupplung hatten . Wir sind vor 3 Jahren umgestiegen nach 15 Jahren winterhoff , da ist das nie passiert .
Ich hab Glück gehabt da richtig getestet , Kumpel und Schwiegervater nicht .
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Ich Reihe mich mal ein.
Über Ostern ist mir der Wohni auch von der Kupplung gerutscht. Ich hätte auch gewettet, dass der eingerastet ist. Gegengekurbelt hatte ich nicht (hatte ich bis dato nie). Bei der ersten Kreuzung beim Anfahren hat es Klong gemacht. Bremsseil und Stecker hat’s zerlegt. Habe aber wohl Glück gehabt, da die Kupplung im Auto und der Rest es überlebt hat.
Seit dem kurbele ich immer nochmal gegen.
Also eventuell hatte ich das gleiche Phänomen….
Habe auch eine Alko.
Wenn es tatsächlich Sicherheitsprobleme mit der AL-KO AKS 3004 geben sollte, dann würde ich das nicht hinnehmen, sondern aktiv werden.
KBA, ADAC und Fachzeitschriften könnte man einschalten.
Natürlich ist es auffällig, wenn es auf einer Reise gleich mehreren aus einer Gruppe passiert, aber die näheren Umstände kenne ich nicht.
Ich glaube aber, dass es an der Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung liegt, wenn die Kupplung sich löst.
Je länger man die gleiche Tätigkeit ausführt, desto eher wird man nachlässig.
Wem das passiert, der sollte versuchen das Versagen zu reproduzieren.
Wenn das unter Einhaltung der Bedienungsanleitung gelingen sollte, dann siehe oben.
Ich wollte es erst nicht glauben, aber mit meinem neuern WW ist mir vor ca 2 Wochen das gleiche passiert, nach über 18 Jahren efahrung. Glücklicherweise noch auf dem Stellplatz beim ersten Anfahren, so dass Abreißseil und Kabel noch gerade so intakt waren, das Seil muss ich wegen verbogenem Schäkel noch tauscchen. Es handelt sich hier um Alko-3000 Kupplung.
Was ist passiert? Der Anhänger lag mit dem Maual auf der Kugel, ich habe das Stützrad hochgekurbelt und glaubte, es sei alles eingerastet. Ich hatte allerding den Kupplungshebel nich hochgezogen, beim alten Wohnwagen musste man das auch nicht unbedingt.
Meine Frau kam und sagte, man sieht ja nichts "grünes". Tatsächlich. Hebel (mit schwarzem Griff) nochmal hochgezogen und die grüne Markierung hinter der roten (in Längsrichtung war zu sehen.
Trotzdem war das Maul auf der Kugel nicht eingerastet!
Im Maul der Kupplung befindet sich gefederter Stift, der die grüne Markierung hervorbringt, wenn der Kugelkopf einrastet. Ich werde vor der nächsten Fahrt Anfang September den Fall nochmal untersuchen, momentan verstehe ich nicht, warum "grün" angezeigt wurde.
Ich war froh, dass es direkt beim Anfahren passiert ist.
Ich habe dann NACH erfolgreichem Einrasten die Sache von der Seite fotografiert, so dass ich beim nächsten Mal die Sache optisch von Seite kontrollieren kann.
Habe jetzt mal genauer geschaut/ gehört bei meinen beiden Anhängern. Beide Kupplungen (je 1x Normal/ Antischlinger) bewegt sich der Hebel beim einkuppeln/ einrasten nach Unten und das mit einem deutlichen "Klack" Geräusch. Wer jetzt auf beide Dinge achtet sollte vor einem nicht richtigen Ankuppeln gerüstet sein.
Gruß Volker
Zitat:
@renesomi schrieb am 15. August 2024 um 16:48:56 Uhr:
Ich wollte es erst nicht glauben, aber mit meinem neuern WW ist mir vor ca 2 Wochen das gleiche passiert, nach über 18 Jahren efahrung. Glücklicherweise noch auf dem Stellplatz beim ersten Anfahren, so dass Abreißseil und Kabel noch gerade so intakt waren, das Seil muss ich wegen verbogenem Schäkel noch tauscchen. Es handelt sich hier um Alko-3000 Kupplung.Was ist passiert? Der Anhänger lag mit dem Maual auf der Kugel, ich habe das Stützrad hochgekurbelt und glaubte, es sei alles eingerastet. Ich hatte allerding den Kupplungshebel nich hochgezogen, beim alten Wohnwagen musste man das auch nicht unbedingt.
Meine Frau kam und sagte, man sieht ja nichts "grünes". Tatsächlich. Hebel (mit schwarzem Griff) nochmal hochgezogen und die grüne Markierung hinter der roten (in Längsrichtung war zu sehen.
Trotzdem war das Maul auf der Kugel nicht eingerastet!Im Maul der Kupplung befindet sich gefederter Stift, der die grüne Markierung hervorbringt, wenn der Kugelkopf einrastet. Ich werde vor der nächsten Fahrt Anfang September den Fall nochmal untersuchen, momentan verstehe ich nicht, warum "grün" angezeigt wurde.
Ich war froh, dass es direkt beim Anfahren passiert ist.
Ich habe dann NACH erfolgreichem Einrasten die Sache von der Seite fotografiert, so dass ich beim nächsten Mal die Sache optisch von Seite kontrollieren kann.
Ich habe vorhin mal gegoogelt und da sind andere Foren hoch gekommen , auch das gleiche bei Alko wie hier !
Ich bin wirklich sprachlos !
Morgen werde ich Beläge wechseln und Samstag nochmal ankuppeln da ich 1800 km vor mir habe . Ich werde es dokumentieren , bin gespannt ! Schon sehr auffällig. Ich werde die AKS 3004 gegen die Winterhoff tauschen, nicht nur aufgrund der Probleme jetzt , finde die Antischlingerwirkung und das ankuppeln besser bei der WS3000 bzw . Knott .
Zitat:
@roomster5 schrieb am 15. August 2024 um 17:20:35 Uhr:
Habe jetzt mal genauer geschaut/ gehört bei meinen beiden Anhängern. Beide Kupplungen (je 1x Normal/ Antischlinger) bewegt sich der Hebel beim einkuppeln/ einrasten nach Unten und das mit einem deutlichen "Klack" Geräusch. Wer jetzt auf beide Dinge achtet sollte vor einem nicht richtigen Ankuppeln gerüstet sein.Gruß Volker
War bei mir und den anderen , Anhänger abgegangen .
Ich bin auch gerade los gefahren und hab in der Ferne meinen Schwiegervater gesehen mit Warnblinker . Ich dachte nur , der hat jetzt nicht schon wieder den Wohnwagen verloren oder ? Es war so ! Er hat das Ding mit meinem Sohn gerade wieder angekuppelt .
Ich habe meinen Schwiegervater tatsächlich auch für dumm erklärt und mich hinterher entschuldigt, als mir es selber passiert ist ! Zum Glück beim Testen !
Wenn dem so ist, muss ein technischer Defekt oder eine zu kleine Kupplungskugel vorliegen. Selbst ohne das der Bügel für die Schlingerkuppelung gespannt ist muss die Kupplung halten. Unser Wohnwagen wird jetzt 10 Jahre alt. An der Kupplung/ Beläge habe ich noch nichts gemacht. Wird mit Sicherheit bislang 25 - 30tkm hinter sich haben. An der Kupplungskugel sind deutliche Spuren von den Belägen zu sehen.
Gruß Volker
Oha , keine Belege gewechselt nach solch einer Laufleistung?
Fahrzeuge sind alle neu . Firmen Leasing . Messe die Kugeln trotzdem gerne einmal nach , später mit einer Messlehre . Ca. 50mm müssten es sein . Gehe nicht davon aus das es daran liegt .
https://www.ahk-onlineshop.eu/zubehoer-ahk/kugelkopf/#
VERSCHLEISS UND VERSCHLEISSMESSUNG EINER AHK-KUGEL
Anhängerkupplungskugel ist ein Verschleißteil und sollte regelmäßig überprüft und ggf. ausgetauscht werden. Die AHK-Kugel hat ein Nennmaß von 50 mm, s.g. ISO 50 Standard. Sollte die Verschleißgrenze von 49 mm überschritten werden, darf man keinen Anhänger mehr in Betrieb nehmen. Die Verschleißmessung wird mit einem Messschieber durchgeführt. Man kann den erhöhten Verschleiß an mehreren Merkmalen erkennen:
Geräusche an der Kupplungsverbindung während der Fahrt
Verschleiß an der Kugel selbst.
Wenn man den Hebel der AKS spannt, sollte man die Markierungen beachten.
Die geben auch Aufschluß über Verschleiß.
PS:
Screenshot angehängt
https://medias-norauto.fr/pdf/878178.pdf
Zitat:
@Andrehhq7 schrieb am 15. August 2024 um 17:55:45 Uhr:
Oha , keine Belege gewechselt nach solch einer Laufleistung?
Fahrzeuge sind alle neu . Firmen Leasing . Messe die Kugeln trotzdem gerne einmal nach , später mit einer Messlehre . Ca. 50mm müssten es sein . Gehe nicht davon aus das es daran liegt .
Wie oft sollten denn die Beläge gewechselt werden?
Gruß Volker