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Anhänger / Elektrikfragen

Themenstarteram 24. November 2010 um 12:45

Möchte meinen Autotransport-Anhänger bisserl pimpen.

Da eh mal ne neue Seilwinde fällig ist würd ich gleich ne Elektrische verbauen.

1. Worauf beim Kauf der Dinger achten?

2. Wieviel Strom ziehen die Dinger und kann das die 13polige Steckdose am T4 ab?

3. Welcher Kontakt führt dafür entsprechend Strom?

 

Ausserdem würd ich gern eine kleine Zusatzbatterie + GPS-Tracker verbauen. Nur falls der Anhänger mal weg kommt oder verliehen wird und jemand damit deutlich zu schnell fährt...

4. (könnte = 3. sein) Wo / wie schließ ich die Zusatzbatterie am besten am Anhängerstecker an so dass sie geladen wird?

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11 Antworten

Schwiegervater zieht mit einer elektrischen Seilwinde das Motorrad in den T5 - da nimmt er die Batterie unter dem Beifahrersitz.

Wenn die Verkabelung Richtig erfolgt ist sollte eine 2,5mm² Leitung von der Batterie zur Dose gehen, somit maximal 27A und somit eine Leistung von 324W. Aber nur wenn du auch am Anhänger ab Stecker mit 2,5mm² Kabel anfängst.

Ist die 13-pol-Dose am T4 denn überhaupt mit Dauerplus (Kontakt 9 (plus) und 13 (minus)) belegt?

Wenn ja, wie stark ist das Dauerplus im T4 abgesichert?

Da sich die Sicherung (Leitungsschutzschalter), wenn alles korrekt gemacht wurde, nach der Verkabelung richtet, brauchst du dir über den Kabel-Querschnitt von der Batterie zur Dose im T4 keine Gedanken machen.

Die Sicherung ist dann das Maß der Dinge.

Wenn die Winde mehr Strom ziehen sollte, als die Sicherung es verträgt, solltest du schon ein angepasstes dickeres Kabel mit Extra-Absicherung im T4 ziehen.

eine Extra-Batterie im/am Autoanhänger für einen GPS-Tracker?

etwas viel Aufwand, außerdem lässt sich die Batterie (plus Tracker) an so einem Autoanhänger doch wohl kaum versteckt anbauen, oder doch?

Laden könntest du die natürlich auch (etwas) über das Dauerplus (9 + 13).

Das geht aber nicht besonders gut, weil du damit, ohne besondere Ladeelektronik, die Batterie nicht ganz voll bekommst.

(dazu müsstest du stundenlang mit deinem Anhänger durch die Gegend fahren)

Somit müsste diese Batterie sowieso sporadisch mit einem Netzladegerät nachgeladen werden, da sie sonst recht schnell kaputt geht. Die Aufladegeschichte über das Auto kann man sich somit praktisch sparen.

Hallo,

wenns was richtiges sein soll und kein Spielzeug, sollte die Winde schon 3...4 PS haben. In Watt sind das etwa 3000! Macht bei 12 V einen Strom von ca 250 A. Die Kontakte der 13- pologen Steckdose werde ein mal hell aufleuchten ;-))

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von c250tdt

. . .

Die Kontakte der 13- pologen Steckdose werde ein mal hell aufleuchten ;-))

Gruß

Bei den Temperaturen kann man sich aber auch schön die Finger daran wärmen. :cool:

@c250tdt:

"wenns was richtiges sein soll und kein Spielzeug, sollte die Winde schon 3...4 PS haben. In Watt sind das etwa 3000! Macht bei 12 V einen Strom von ca 250 A."

So was "richtiges" sollte man dann aber grundsätzlich auch nicht mehr mit seiner armen kleinen Starterbatterie aus dem Auto betreiben.

Da wäre dann auch schon eine "richtige" (Versorgungs-)Batterie, die sich auf dem Anhänger befindet die bessere Wahl (und das Problem mit der Trackerbatterie wäre quasi nebenbei zusätzlich gelöst...).

Für diese "richtige" Batterie muss dann aber auch eine "richtige" Ladevorrichtung her.

Wird also insgesamt teuer, wenn man es richtig machen will.

Hallo,

klar, Navec schlägt wieder die Super XXL GTI- Version vor. ;-))

Ist ja auch richtig!

Aber Geländewagen mit ähnlichen Seilwinden haben auch nur die Bordbatterie. Das reicht auch, weil die ED nicht lange ist.

Unser Abschleppwagen hat auch keine 2. Batterie. Klappt hervorragend mit 25m Seil auf der Winde.

Gruß

Eine konkrete Lösung habe ich nicht vorgeschlagen, aber etwas "richtiges" kann man wohl kaum mit einer langen Zuleitung vom Motorraum (wahrscheinlich nur 2,5mm²) und einem 13-pol-Stecker betreiben und darum (Anhänger) ging es hier doch hauptsächlich..

Bei einem Geländewagen mit Seilwinde oder einem Abschleppwagen mit Seilwinde kommt das Problem dünner langer Zuleitungen mit entsprechend dimensionierten 13-pol-Steckern doch überhaupt nicht auf.

Und mit der Batterie kommt es immer drauf an, wie groß die ist und wie oft man die Seilwinde überhaupt braucht.

Wenn es eine eher kleine Starterbatterie ist, würde ich da jedenfalls nicht so oft mit einer Seilwinde drangehen, deren Stromaufnahme im Bereich der Stromaufnahme des Starters liegt.

Im Yachtbereich macht man das übrigens auch nicht:

Die Elektromotoren eines Bugstrahlruders, die auch 2-3kw haben und nur ganz kurzzeitig aktiv sind, werden, bei seetüchtigen Booten aus einem Extra-Akku versorgt. Die Starterbatterie wird, wenn es irgend möglich ist, mit nichts anderem belastet, als dem Startvorgang des Motors.

Beim Auto kommt es ja nicht so drauf an:

Wenn der Motor mal nicht starten sollte, weil die Batterie nicht mehr will, lässt man das Auto einfach stehen und holt den ADAC.

Auf dem Wasser ist das nicht möglich. Ein nicht startender Motor kann da den Supergau bedeuten und deshalb lässt man sich in dem Bereich möglichst nicht auf pfuschige Lösungen ein.

Schönen Guten,

wenn wirklich soviel Power benötigt wird, würde ich eine 230V Winde und ein Stromaggregat nehmen. Bei 12V braucht es irre große Stromstärken. Wenn da nicht alles passend dimensioniert ist und richtig funktioniert, geht es schnell und die Karre brennt. Die Stromstärke bei 12V ist bei gleicher Leistung fast 20 Mal so hoch, wie bei 230V! Außerdem ist so keine aufwändige Installationsarbeit nötig.

Viele Grüße

Baumi

...müsste man nur noch einen Platz für das notwendige, knapp einen Zentner, schwere Aggregat auf dem Autotrailer finden...

vielleicht gibts ja noch irgendeine Steigerung. Wer bietet mehr?

Es gibt ja schließlich auch noch Seilwinden mit direktem Benzinantrieb....

Im Ernst:

der TE, der sich bis jetzt interessanterweise immer noch nicht in seinen Thread eingemischt hat, meinte wohl eher so eine 12V-Billigwinde, die man für rund 80 Euro in fast jedem Supermarkt kaufen kann.

Die wird die Geduld natürlich etwas auf die Probe stellen, wenn mit "rasanten" 1,8m pro Minute gezogen wird und trotzdem ist die mit angegebenen 27A Stromaufnahme m.E. weder für die normale 13-pol-Steckdose, noch für die Dauerplusverkabelung/Sicherung im Zugwagen geeignet.

Der Starter-Batterie schaden diese 27A aber ganz bestimmt nicht.

Zitat:

Original geschrieben von navec

...müsste man nur noch einen Platz für das notwendige, knapp einen Zentner, schwere Aggregat auf dem Autotrailer finden...

Och, da ist im T4 doch sicher Platz.

 

Zitat:

vielleicht gibts ja noch irgendeine Steigerung. Wer bietet mehr?

:D Die Möglichkeit, ein Kabel zu legen sähe so aus: Um 250A zu übertragen, bräuchte es nach DIN ( hier) ein Kabel mit 95mm² Querschnitt. Ein solches Zweiader von der Kupplung zur Batterie wiegt locker genausoviel, wie ein Aggregat :D

Ne, mal ernsthaft: Für große Leistungen taugt die 12V Bordelektrik eben nicht. Wie Du sagst, die AHK-Steckdose reicht nicht mal für 'ne kleine Winde. Von daher ist die Idee von Stromerzeuger schon nicht ganz scherzhaft gemeint. Für 3500W reicht auf 230V ein 1,5mm² Verlängerungskabel aus dem Baumarkt. Vielleicht sagt der TE ja mal etwas dazu...

Viele Grüße

Baumi

Mein letztes Einbringen von Arbeitleistung bis sich der Thread-Ersteller wieder meldet.

Falls es so eine billig Winde von ebay werden soll, dann würde es gehen. Bei großen Winden, welche direkt bis zu 6t ziehen können würde ich die Unterbringung einer zusätzlichen Batterie auf der Deichsel empfehlen.

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