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Anh.-Betrieb mit Transit Allrad

Themenstarteram 27. März 2010 um 18:46

Ich plane die Anschaffung eines FT 330 K um gelegentlich einen 2t Anhänger auf nassen Wisen und in hügeliegem Gelände zu bewegen. Hab ein wenig bedenken beim Anfhren am Berg mit 2t am Hacken. Hat da schon jemand Erfahrungen gemacht.

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11 Antworten

Hallo

Habe einen FT350 und einen schweren Anhänger, meist sind die 2,8 to ausgenutzt

Weiters bin ich immer wieder auf Wiesen bzw. im Moment Schalmm/Sumpf unterwegs

Der Allrad selbst ist sehr gewöhnungsbedürftig, besonders beim Anhängen im Winter hatte ich immer wieder Probleme, da ich leicht verkehrt berauf fahren muss, hier die Hinterräder durchdrehen und bis der allrad sich dazuschaltet das Heck des Fahreugs bereits abgerutscht ist

fährt man mit standgas zum Hänger, stirbt der Motor aufgrund des Momantanmoments beim allradeinsatz ab, nimmt mann mehr Gas, springt man in die Anhängekupplung

Ist der Hänger aber dran gibt es kein Halten mehr

fahre inzwischen ohne bedenken mit meinem Hänger bergauf über die Wiese

Gefährlich sind hier nur Schrägfahrten, da beim Durchdrehen der Hinterräder das Heck zuerst abrutscht und die Verbindung zum anhänger knickt und erst dann der Allrad sich hinzuschaltet

es dauert eben subjektiv sehr lange bis der Einsatz der Vorderräder das ist

Dann aber wie bereits gesagt gehts dann dahin

hoppla, hab gesehen die antwort ist 1 jahr zu spät...

Themenstarteram 27. März 2011 um 17:24

Hallo,

Ich kann Deine Erfahrungen mit dem Allrad nach dem letzten Winter und häufigem Allradeinsatz bestätigen.

Der Transit 4x4 könnte zum Arbeiten mit dem Anhänger und zum fahren im Gelände eine deutlich kürzere Übersetzung für den ersten und den Rückwärtsgang gebrauchen.

Was für Reifen fährst Du im Sommer wenn du im Schlamm fahren must?

Den BF Goodrich AT gibt es mit der entsprechenden Traglast nur in 225/75 R 16. Müsste aber noch passen.

Grüße

Im Moment kann ich dir zu Sommererfahrungen noch nichts sagen, habe den Transit im November gekauft und gleich auf Winterreifen gestartet

Sommereifen habe ich die vom Werk, weiß aber nicht welche Marke, muss erst schauen

Gruß

am 16. August 2011 um 11:10

Hallo zusammen,

bitte nicht erschrecken, aber ich möchte unbedingt ein Wohnmobil auf Ford Transit 350 Basis kaufen. Das Teil ist über 7m lang, ca. 3,5-4t schwer und soll den neuen 125PS Allradantrieb bekommen (140PS gibt es nicht mehr). Ich muss das Teil auch gewerblich im Anhängerbetrieb nutzen, ca. 3x pro Woche, insgesamt 300km. Könnt Ihr mir das empfehlen, oder ist das absoluter, utopischer Schwachsinn im WINTER? Es geht mir bei dem Allradantrieb nur um den Winter (Glätte und Schnee) und ich muss auch ein paar Meter (ca. 3m) rückwärts bergauf fahren, um Anhänger und Wohnmobil auf meinen Parkplatz zu bekommen. Geht das mit diesem Allradantrieb? Abkoppeln muss ich nicht, da ich im Winter nicht privat damit Urlaub mache, kann also die ganze Zeit mit Anhänger geparkt werden. :-)

Danke für Eure ehrliche Antwort!!!

Gruß,

Daniel

Hallo Grigat

Ich selbst besitze einen Transit FT 350 140PS Allrad (Personentransporter) und habe einen 3,0 t Tandemanhänger, welchen ich immer wieder benutzen muss (hat meistens die 2,8to, welche beim Transit zugelassen ist)

Der Transit war für mcih das einzige Fahrzeug, bei dem ich 3 Sitzreihen habe, mehr als 2,7to anhängen kann Vorsteuerabzugsfähig und allrad da Anhängerbetireb im Winter war

Deshalb entschied ich mich auch für den Wagen im November 2010

Leider war die freude von kurzer Dauer, da das Allradsystem des Transit eine sehr eigene Funktion hat

Nachdem ich im Rückwärtsgang zu meinem Anhänger fahren muss, um anzukoppeln hatte ich bald die 1. Havarie

Der Allrad schaltet nämlich erst, wenn ein gewisser Schlupf an der Hinterachse ist

Probiert man mit Standgas, so drehen die Räder hinten zunächst durch, der Allrad schaltet zu und der Motor stirbt aufgrund des momentanen Moments ab

Gibt man etwas Gas, so macht dies auf einemal einen Satz und das Fahrzeug springt in die Hängerkupplung

Ist ein Eis bei den Hinterrädern, rutscht zunächst das Gestell hinten mal weg und dann steht man irgendwo neben dem Hänger

Daher lasse ich nun den schweren Hänger zum Fahrzeug hinunterrollen (im Winter interessant)

Außerdem schaltet der Allrad auch wieder schnell ab und erst wieder bei längerem Schlupf (subjektiv gemessen) zu

Habe mich bei Ford zwecks dieser Funktion erkundigt da für mich nicht Kundentauglich, schon gar nicht mit Hänger da ja zusätzlicher ein hoher Kupplungsverschleiß durch diese Funkton entsteht

Die Funktion habe ich bisher auch noch nicht bei einem anderen Allradfahrzeug gesehen

Diese haben mir erklärt, das eine Umrüstung möglich ist das der Allrad per Schalter bedient (das hat nämlich anscheinedn die Kastenwagenausführung) werden kann, dies ich aber selbst zahlen muss, Kosten mehrere 1000€

Diese Kosten für mich habe ich natürlich nicht verstanden, habe diesen Umbau dann auch nicht veranlasst

 

Großes Thema ist auch Stop and Go: Mir ist in der Stadt passiert, das ich auf eisiger Fahrbahn in der Stadt immer wieder anfharen musste, dies ist mit dem Wagen aber auch nicht leicht, da das Heck stark ausbricht, bis der Allrad schaltet. So habe ich vorher fast einen parkenden Wagen am Straßenrand aufgrund des wanderndens Hecks beschädigt bevor die Vorderräder aktiviert wurden

Fazit: Hast du einen Transit mit manuell zuschaltabren Allrad im Auge, so ist die Funktionsweise sicherlich besser, ohne würd ichs für deinen bedarf eher lassen

Falls du weitere Fragen hast, einfachn Fragen

 

 

am 16. August 2011 um 17:49

Hallo,

danke für Deine schnelle Rückmeldung. Ich werde auf jeden Fall beim Wohnmobilhersteller fragen, ob es sich um den manuell zuschaltbaren Allrad-Antrieb handelt. Habe im Internet gelesen, dass dieser allerdings auch nur für "begrenzte" Zeit dann auf Knopfdruck zugeschaltet wird und dass man das auf jeden Fall im Stand machen sollte. Weißt Du zufällig, wie lange diese manuelle Zuschaltfunktion "hält", bis sie wieder autom. ausgeschaltet wird? Schade, dass es den Transit nicht mit Automatik gibt.

Benutzt Du die Allradfunktion nur im Winter (Schnee oder Glätte), oder auch im Sommer? Bzw. schaltet sich der Allrad auch im Sommer manchmal während des Anhängerbetriebes autom. zu? Oder anders gefragt: Sind Dir OHNE den Allradantrieb irgendwelche Probleme im Anhängerbetrieb aufgefallen, die nichts mit Schnee und Glätte zu tun haben?

Danke!

Gruß,

Daniel

Themenstarteram 25. August 2011 um 22:12

Hallo Gigant,

die Beurteilung des Allrad von sfritz kann ich bestätigen. Bis der Allrad zuschaltet dauert gefühlt sehr lange. Ich habe den FT 330 Allrad und brauche ihn oft auf nassen Wisen mit Anh. Wenn der Allrad dann aktiev ist kommt man gut voran. Zum rangieren mit dem Anh. würde ein kurz übersetzter 1. und Rüchwertzgang viel helfen. Wenn Du also eingekuppelt schnell rückwerts fahren kannst geht das ganz gut mit dem Allrad. Wenn nicht gewöhne Dich schon mal an den Gestank der Kupplung.

Die Zuschaltung des Allrad per Schalter bringt nach meiner Erfahrung nicht viel. So richtig zuschalten tut der Allrad erst wenn die Hinterräder durchdrehen.

Ich bin bis jetzt ganz gut mit dem Transit Allrad gefahren. Auch im letzten Winter in der Eifel und der Schweiz und das mit Anh.

Gruß

Transit 4x4

Hallo Leute hier im Forum!

Ich möchte mich zunächst kurz vorstellen, da dies mein 1ter Beitrag ist.

Ich heiße Jürgen,38 Jahre,bin im Salzburger "Innergebirg" zuhause und fahre einen Ford Transit 4x4 L3H3 seit 07/2011 als geschlossenen Kastenwagen( Werkstattwagen).

Da ich viel abseits fester Wege zu unseren Baustellen im Hochgebirge unterwegs bin,konnte ich meinen Chef überzeugen einen 4-Rad getriebenen Kastenwagen als Ersatz für meinen zu klein gewordenen LT 35 mit Diff.sperre anzuschaffen.

Da ich berufsbedingt ausreichende Fahrpraxis mit schwerem Allrad-Gerät(4x4,6x6,8x6 & 8x8) besitze, ist mir der Gedanke gekommen das Problem des Zuschaltens selbst zu lösen.

Da offensichtlich die Ford Werkstätten nur mit den Schultern zucken( is halt so,da können wir nix machen,weil Getrag das komplette Getriebe liefert)

werde ich mir im Winter,wenns arbeitstechnisch ruhiger wird,den Verhau mal vornehmen.

So wie es nämlich technisch aussieht, wird der Druck zum Schließen der Viscokupplung mechanisch erzeugt.

Da mit dem Druck auf den AWD-Manual Taster offensichtlich nur die Ventile geöffnet werden um Zeit beim Schließen der ViscoKupplungen zu sparen,ist der Taster wertlos,da ja kein Öldruck vorhanden ist,der die Kupplungen schließen könnte,den gibts erst bei sich drehenden Hinterrädern.

Da beim Anfahren jedes Gramm Traktion gebraucht wird und nicht erst,wenn die Fuhre rollt,ist das System falsch ausgelegt.

Also braucht man einen Druckspeicher oder eine Pumpe wie z.B.: bei der Haldex Kupplung um die Viscokupplungen zu schließen.

Ich bin einmal auf die Reaktion der Forumsmitglieder gespannt und werde euch über meine(hoffentlich) sinnvollen Modifikationen auf dem Laufenden halten.

Da Taubenreuther und Action Mobil in meiner näheren Umgebung beheimatet sind ,habe ich mir dort schon mehrfach gute Tips geholt.

Grüße aus dem Salzburger" Innergebirg"

Jürgen

Schneeketten,Seilwinde,Schäkel, wir kennen keinen Ekel!

habe das gleiche Problem, habe die beiden Ventile direkt mit einem Schalter verbunden, aber ohne den Öldruck bleibt es wie vorher,

ie kann man das Problem lösen? hier einige angaben und auch einen funktionsplan

http://www.awdwiki.com/en/ford+europe/

Transit (2006-...)(Edit)

Automatic all wheel drive. Normally rear wheel drive vehicle. When rear wheels slip, torque is transferred to the front wheels via two multi plate clutches, installed in the front axle - one clutch for each of the front wheels. Each clutch incorporates an Eaton-type oil pump.

http://www.gizmag.com/go/6198/- A new all-wheel-drive (AWD) Ford Transit has been revealed this week at the Hanover Commercial Vehicle Show in Germany. The AWD system automatically provides stepless torque flow to the front wheels when required on slippery surfaces. This new derivative is specifically targeted at customers who frequently face low friction surfaces, adding more flexibility and reliability to their transportation needs and will be rushed into production for sale in the first quarter of 2007. The 'intelligent' system increases traction without affecting road performance or ground clearance and was developed for the needs of utility companies, hotels, agricultural and forestry companies and police forces.

 

The Transit's AWD system is available with the 2.4-litre 140 PS Duratorq TDCi diesel engine equipped with a six-speed manual transmission.

Under normal driving conditions, the Ford Transit AWD uses rear wheel drive only. However, should road surfaces become slippery with rain, snow, ice or split friction, a loss of traction might occur and the rear wheels are likely to slip. Ford's mechanical torque sensor will automatically engage the two clutches inside the front transmission, which at the same time limits the rear axle's overspeed and transfers torque towards both front wheels for additional traction. At the same time the de-stabilising effect of spinning rear wheels is being re-balanced from oversteering to a neutral driving behaviour by the physical torque flow to the front wheels.

A core element of the system is a hydraulically controlled torque sensor inside the front axle transmission. By sensing speed difference between front and rear axles, the integrated oil pump will continuously lock the multi plate clutch to one of the front wheels and gently convert torque to the front wheel.

The system is completely mechanical and free of wear – no service is required during its lifetime, apart from oil level control inside the clutch housings. Another core element of the system is an Eaton-type oil pump inside each of the clutch housings. It uses a small volume of oil to engage the clutches whenever required (transmission oil type 75W-90 BO).

As long as the front wheels rotate on dry and solid ground at the same speed as the rear wheel drive axle, both clutch pumps remain static and the entire hydraulic system is without function – the clutch locking system remains without pressure and both clutches are open. In case of minor speed differences typical for cornering situations, the pumps begin to rotate gently and pump a small amount of oil through the valves of the clutch system, without closing them for straight torque transmission.

As soon as the rear wheel drive shows significant slip, both clutches inside the system engage as the inner rotor and outer rotor begin to rotate at different speeds. At an appropriate speed difference the two hydraulic valve systems close the clutch system to each front wheel, delivering enough torque to either wheel to stabilize the drive situation and reduce overspeed effects at the rear axle.

Once all wheel speeds are adjusted to a close to identical level, the system disengages automatically by releasing oil pressure from the clutch system. In order to adjust the clutch system to different oil temperatures – which may vary from -40 °C to around 100 °C – a viscosity compensation valve is embedded into the system.

The AWD system is purely mechanical and operates automatically so that the driver is not distracted by having to engage the system. In slippery conditions the system simply increases drive to the front wheels, enhancing the vehicle's overall road performance.

Drive is taken off the transmission main shaft via a helical gear set towards the front differential. A system of mechanical multiplate clutches combined with an hydraulic freewheel mechanism feeds power forward when required.

The smooth and intelligently controlled torque flow to the front wheels via the freewheeling hydraulic unit ensures that the Transit's well proven driving dynamics are maintained even under slippery conditions. Standard ground clearance is also retained as a bulky differential housing is not needed with this compact and lightweight AWD system.

@lumpitheone

Hast du deinen Transist jetzt eigentlich modifiziert?

Gruß

fritzs

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