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Allrad: jetzt sind wir die Gewinner!

Themenstarteram 23. Januar 2009 um 18:55

Heute hat es hier im Hamburger Süden plötzlich geschneit.

Sofort macht es sich auf den Strassen bemerkbar: viele fahren innerorts 30 km/h, mögen nicht bremsen und fahren recht unsicher.

Es wird ja viel diskutiert, ob man in Norddeutschland Allrad braucht und die Statistiken belegen, daß sich nur wenige für Allrad entscheiden.

Meine heutigen Erfahrungen auf Schnee, Schneematsch und Schneeregen: eine Fahrt wie auf Schienen, keinerlei Probleme.

Da ich noch nicht viel Fahrpraxis habe, nun meine Frage an die "alten Hasen": Seid ihr, trotz Allrad, schonmal in brenzlige Situationen gekommen, wo der Phaeton völlig außer Kontrolle geraten ist?

Ist das bei vorsichtiger Fahrweise überhaupt möglich, mit dem Phaeton im Heck auszubrechen?

Beste Antwort im Thema

Trotz zügiger Fahrweise: nie eine ernstes Problem, sondern nur ein gewisses Gefühl der Genugtung, wenn andere bei Regen oder Schnee fast in Panik geraten.

Beim Provozieren von Grenzbereichen (nur da wo man keinen gefährdet!!): 2,5 t sind beim Bremsen in rutschigen Kurven ein hartes Stück Arbeit, das muss (vorher) geübt werden.

Tipp: macht mit dem Dickschiff unbedingt einen Schleuderkurs! Mir haben die Erfahrungen des VW-Kurses beim ersten Phaetontreffen geholfen einen Schweizer, der der Meinung war beim Auffahren auf eine deutsche Autobahn sofort ohne Zwang die linke Fahrspur mit gemächlichen Tempo nehmen zu wollen, nicht von der Autobahn zu geschießen. Da hat wohl weniger als 1 m gefehlt!

Allrad = mehr Sicherheit (aber bitte mit Vernunft, denn die Physik gilt für alle Einkommensklassen :) )

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Der Phaeton fährt wie auf Schienen und bremst wie jeder andere 2,5 Tonner.

Wenn es geradeaus geht, dann kann man ganz entspannt fahren. Aber wie gesagt, beim Bremsen sind sie alle gleich.

Momo

Ich kann nur soviel dazu sagen:

23.01.2009, Mittelfranken, ca. 12:45 Uhr, Schneeregen, um die 0 Grad, nach 3 Wochen Dauerfrost eiskalte Straßen, d.h. der Teer war sofort vereist.

Vorsichtige Fahrweise: null problemo (längerer Bremsweg, siehe Momo7)

Unvorsichtige Fahrweise: Dickschiff kommt ins "huscheln" findet aber schnell wieder in Normalspur, wenn Straße frei, machts auch mal Spaß etwas (wohldosiert!) unvorsichtiger zu sein, um zu entdecken, welchen Spaß unsere Dicken mit Schnee haben... :)

Zitat:

Original geschrieben von MichaelHH

Heute hat es hier im Hamburger Süden plötzlich geschneit.

Sofort macht es sich auf den Strassen bemerkbar: viele fahren innerorts 30 km/h, mögen nicht bremsen und fahren recht unsicher.

Es wird ja viel diskutiert, ob man in Norddeutschland Allrad braucht und die Statistiken belegen, daß sich nur wenige für Allrad entscheiden.

Meine heutigen Erfahrungen auf Schnee, Schneematsch und Schneeregen: eine Fahrt wie auf Schienen, keinerlei Probleme.

Da ich noch nicht viel Fahrpraxis habe, nun meine Frage an die "alten Hasen": Seid ihr, trotz Allrad, schonmal in brenzlige Situationen gekommen, wo der Phaeton völlig außer Kontrolle geraten ist?

Ist das bei vorsichtiger Fahrweise überhaupt möglich, mit dem Phaeton im Heck auszubrechen?

Was ist "vorsichtige Fahrweise"? :D

Gehen wir mal vom Allgemeinverständnis aus: Dann wohl kaum. Wobei auch bei Eis "vorsichtig" vielleicht nicht vorsichtig genug ist. Ist alles relativ. Mit den von mir bisher gefahrenen Allradlern habe ich es bisher nur mit grober Absicht geschafft Unruhe in die Fuhre zu bringen.

Mein Tipp: Nie übermütig werden. Denn dann ist es schnell vorbei mit "Vorsicht". So hätte ich einmal fast meinen Quattro weggeworfen, denn die Physik läßt sich nicht überwinden, die Grenzen bestenfalls leicht verschieben.

Hi Michael,

eher unwarscheinlich, die Kraftverteilung beim 4Motion des Phaeton ist soweit ich weiß 50:50. Bei vorsichtiger Fahrweise also eher weniger. Schiebt der Allrad-Phaeton mehr über die Vorder- oder Hinterachse? Hat da jemand Erfahrungen?

Alles wichtige ist sonst schon gesagt worden. Lieber mal bisschen langsamer fahren...

Was mir jedes Jahr wieder auffällt ist wenn der erste Schnee bei uns kommt fahren alle als hätte es Glatteis - dabei ist die Straße meist nur feucht. Viele haben einfach nur Angst zu fahren.

Wünsche allen sichere Fahrt bei Eis und Schnee... :)

Zitat:

Original geschrieben von Smiddi

Ich kann nur soviel dazu sagen:

23.01.2009, Mittelfranken, ca. 12:45 Uhr, Schneeregen, um die 0 Grad, nach 3 Wochen Dauerfrost eiskalte Straßen, d.h. der Teer war sofort vereist.

Vorsichtige Fahrweise: null problemo (längerer Bremsweg, siehe Momo7)

Unvorsichtige Fahrweise: Dickschiff kommt ins "huscheln" findet aber schnell wieder in Normalspur, wenn Straße frei, machts auch mal Spaß etwas (wohldosiert!) unvorsichtiger zu sein, um zu entdecken, welchen Spaß unsere Dicken mit Schnee haben... :)

Das mit den 0 Grad muss wohl auf dem Hesselberg gewesen sein. Hier in Nbg. keine Probleme mit dem Frost.....

Grurß

Hallo,

also mit dem Rutschen ist das bei unserem Dicken so eine Sache. Selbst wenn es glatt ist, merkt man lange Zeit nichts davon. Aber irgendwann ist die Grenze überschritten - und dann geht er fast übergangslos ab. Das liegt vermutlich an der insgesamt indirekten, komfortbetonten Abstimmung. Bei direkter abgestimmten Autos merkt man schon lange bevor es zuviel ist, daß die Karre über rutschigen Grund fährt.

Darum besser nicht übermütig werden, nur weil es sich noch nicht rutschig anfühlt. Mit einem Minimum an Nachdenken kann man sich an den fünf Fingern abzählen, wann und wo es glatt sein könnte. Also Gas weg!

MfG

Aber das nur beim schwer(er)en 12 Zylinder. :D :D :D

Momo, nicht ganz ernst zu nehmen ;)

Trotz zügiger Fahrweise: nie eine ernstes Problem, sondern nur ein gewisses Gefühl der Genugtung, wenn andere bei Regen oder Schnee fast in Panik geraten.

Beim Provozieren von Grenzbereichen (nur da wo man keinen gefährdet!!): 2,5 t sind beim Bremsen in rutschigen Kurven ein hartes Stück Arbeit, das muss (vorher) geübt werden.

Tipp: macht mit dem Dickschiff unbedingt einen Schleuderkurs! Mir haben die Erfahrungen des VW-Kurses beim ersten Phaetontreffen geholfen einen Schweizer, der der Meinung war beim Auffahren auf eine deutsche Autobahn sofort ohne Zwang die linke Fahrspur mit gemächlichen Tempo nehmen zu wollen, nicht von der Autobahn zu geschießen. Da hat wohl weniger als 1 m gefehlt!

Allrad = mehr Sicherheit (aber bitte mit Vernunft, denn die Physik gilt für alle Einkommensklassen :) )

Ich bin der Meinung, daß der Allrad auch oft überschätzt wird. In benzligen Situationen geht es nämlich nicht darum, möglichst schnell aus einer Kurve zu beschleunigen oder ohne ESB-Einsatz voranzukommen sondern ganz schlicht darum, das Fahrzeug möglichst schnell und sicher zum Stillstand zu bringen. Es gibt ja immer noch viele, die der Meinung sind sie bräuchten keine Winterreifen weil sie Allrad haben - die landen dann meistens als erstes im Graben. Wenn für bestimmte Pässe Winterausrüstung erforderlich ist, helfen Allrad und Winterreifen meist auch nicht, dann sind Schneeketten angesagt. Und Autos mit Schneeketten verhalten sich bei allen Manövern fast gleich.

Ich finde auch das man nicht Gas geben sollte, nur weil man ja Allrad unterm Hintern hat.

Ich musste bei dem Schnee die letzten Wochen natürlich den Test mit meinem Dicken machen, da ich wissen wollte wie er sich verhält. Hier in der nähe ist in großer Platz wo LKWs umlenken und parken:

Mit ESP:

- aus dem Stand herraus merkt man halt nur ganz kurz das die Räder drehen, dann bremst der Dicke ab - wer hätte es gedacht :) - und fährt geschmeidig los

- bei ca. 30 km/h eingelenkt und weiter normal Gas gegeben - nix passiert

- das gleiche mit mehr Gas - das Heck kam kurz und der Dicke fängt sich relativ schnell

Ohne ESP:

- aus dem Stand herraus kommt man so gut wie gar nicht vom Fleck, teilweise haben sich alle 4 Räder nur gedreht und es ging nur Stück für Stück vorwärts

- bei ca. 30 km/h eingelenkt und normal Gas gegeben - das Heck kam, aber man konnte ihn gut abfangen

- das gleiche mit mehr Gas - das Heck kam ordentlich und einer 180 Grad Drehung stand nichts mehr im Wege,wenn nicht sogar mehr - hier merkt man halt die 2,3 Tonnen, wenn die einmal von hinten schieben, dann richtig

Die Erfahrung auf Schnee war für mich nicht nur spaßig sondern auch lehrreich, ich denke jeder sollte sowas mal im Schnee teste um zu wissen wie sein Auto sich bei welchen Situationen verhält - aber bitte nur auf großen Plätzen :)

Das größte Problem beim Allrad ist, dass man so nicht mal beim Anfahren eine rutschige Straße erkennen kann. Bei Heck- oder Fronttrieblern merkt man das. Wenns doof ausgeht, dann merkts der Allradfahrer, wenns in der Kurve geradeaus in den Graben geht... Und mit Allrad würde ich nicht 1 Km/h schneller fahren als ohne, wie schonmal gesagt, das Bremsen ist das Gleiche.

Ich war jetzt mehrmals schon über 200km bei teilweise dickem Schnee und/oder glatten Straßen diesen Winter unterwegs, bin selbst schon relativ zügig gefahren(für vorsichtiges Fahren... ;) ), unter anderem in Ortschaften, sofern sie relativ gerade waren, die erlaubten 50, teilweise 55 laut Tacho. Bis dann eine Oberklasse(ich glaube S-Klasse) ankam, und mich meinte da zu überholen. Als die gerade neben mir war, tauchte Gegenverkehr auf. Das wärs fast gewesen. Ich hab extra noch Vollgas gegeben, damit er schnell wieder hinter mich kann, da ich keinen Allrad oder ESP hab mit leichtem Heckschwenk, ist aber gut gegangen, und war mir lieber, als wenns neben mir oder womöglich mit mir kracht. Das war jetzt eine Extremsituation, aber das allgemein Oberklassen bei dem Wetter trotzdem noch sehr zügig unterwegs sind, war immer zu beobachten. Wie schon mehrmals hier im Thread angedeutet, man sollte auch mit so einem Auto nicht die Physik unterschätzen. Ich denke auch, dass man dazu neigt, das liegt an der komfortablen Abstimmung.

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