Allgemeine Kaufberatung
Hallo zusammen,
da mein jetziger Wagen leider immer mehr Probleme macht, bin ich nun zu dem Entschluss gekommen, mir ein neues Auto zu kaufen. Preislich würde ich mal bis 25.000 gehen, gegen weniger wäre ich auch froh. Welche Marke, Modell etc. bin ich mir noch völlig unklar. Tendiere jedoch eher zum VAG Konzern, sprich VW, Audi oder Skoda. Würde zu einem schönen BMW oder Mercedes natürlich auch nicht nein sagen. Wer noch andere Vorschläge hätte kann sie trotzdem gerne nennen.
Die Leistung ist mir persönlich nicht so wichtig, also 150PS wären völlig ausreichend, gegen mehr hätte ich jedoch auch nichts einzuwenden.
Es sollte jedoch ein Kombi oder ähnliches sein, da wir den Platz brauchen, da auch baldige Familienplanung in den nächsten 2 Jahren hinzukommt. Damit wir auch für Ausflüge oder Urlaub den nötig Platz im Fahrzeug sowie im Kofferraum haben.
Ich komme im Jahr wahrscheinlich nicht über die 12.000km Fahrleistung, da ich nur weniger km zur Arbeit habe, daher wäre ein Benziner natürlich empfehlenswert.
Wichtig wäre mir noch, dass ich das Auto für min. 10 Jahre fahren kann, ohne dass ich großartige Probleme bekommen sollte.
Auch im Unterhalt sollte er natürlich auch nicht all so viel kosten.
Großartigen „Schnick Schnack“ brauch ich auch nicht, das wichtigste wäre mir natürlich die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs.
Ich freu mich schon auf ein paar Vorschläge von euch 🙂
Danke euch und Gruß
Fabi
41 Antworten
Corolla / Swace kann man machen, Golf 7 und seine Geschwister gehen aber auch.
Regelmäßige Wartung vorausgesetzt.
Ich würde mir einfach mal einen Golf 7 / Leon / Octavia 3 live angucken, und mich auch mal reinsetzen.
Und wer Bedenken hat, daß diese Autos auch bei zwei Kindern zu klein sein könnten, der sollte über einen Sprinter nachdenken.
Zwei Kindersitze packt der auf jeden Fall; und den Kinderwagen nimmt man nicht jeden Tag mit, außerdem ist der allerspätestens nach zwei Jahren eh passé (dann kommt ein wesentlich handlicher Buggy)...
der Vorteil am 7er Golf Var. ggü einem Asiaten ist nicht, dass er zwingend besser ist, sondern dass du später mal (auf dem deutschen GW-Markt) eher einen Abnehmer zu einem guten Preis finden wirst. Der Golf hat da nach wie vor ein gutes Image und daher kommt auch die Preisstabilität. Zumal hält sich hartnäckig das "Gerücht, dass der besser als der 8er sein soll. ;-)
Das Image von VW ist inzwischen ramponiert und immer mehr Käufer erkennen, dass die Asiaten die besseren Autos bauen. Dazu tragen auch die langen Garantien bei.
Wobei in diesem Fall hinzukommt, dass der TE den Wagen mindestens 10 Jahre nutzen will. Die jüngsten Golf 7 sind aktuell drei Jahre alt. Nach gut 13 Jahren dürfte der Wiederverkauf da ohnehin nicht mehr das zentrale Thema sein.
Das sehe ich bestenfalls bei der jungen bis mittleren Altersschicht so. Bei den 50+ haben VW-Produkte ein gutes Image.
Ähnliche Themen
Die Toyota-Hybriden sind bisher als äußerst wertstabil bekannt. Da sehe ich auch keine Probleme, die wieder loszuwerden. Und die lange Garantie eignet sich sicher auch gut als Verkaufsargument. Ich hätte z.B. wenig Bedenken auch privat einen Toyota mit aktiver Relax-Garantie zu kaufen.
Wenn man nicht immer in die Vertragswerkstatt will, kann man ja auch vorm Verkauf dort wieder warten lassen und hat dann nach 30 Tagen wieder Garantie.
Richtig. Die Toyota-Hybriden sind gebraucht immer noch sauteuer.
Und was bringt einem ein auf dem Papier bestehender ach so hoher Werterhalt, wenn sich das Modell über eine lange Haltedauer als nicht sonderlich zuverlässig erweist, und somit dem Halter nach 10 - 15 Jahren mehr Kosten verursacht hat, als das laut Volksmeinung weniger wertbeständige Modell, das dafür aber kaum außerplanmäßige Kosten verursacht hat. Eine einzige teuere Reparatur und vom höheren Werterhalt ist nix mehr übrig.
Daher muss ich immer schmunzeln, wenn als Kaufargument die Wertbeständigkeit ein "wichtiges" Kriterium darstellt.
Selbst wenn das Ding störungsfrei wie ein Uhrwerk läuft, bekommt man beim Wiederverkauf doch eh nur das an "Mehr" zurück, was man schon beim Neukauf gegenüber der Konkurrenz mehr bezahlt hat.
Zitat:
@autosmachenfreude schrieb am 7. Juli 2023 um 12:45:37 Uhr:
15 Jahre Garantie ist schon eine Ansage.
Aber auch wenn es kein Toyota werden sollte:
Mit einem asiatischen Fahrzeug fährt man insgesamt viele Jahre sorgenfrei
Sofern viele Jahre 5 Jahre bedeutet, ist deine Aussage richtig. Pauschal ist sie es aber nicht. Mein Hyundai ist nun 5 Jahre alt und war wegen Garantiefällen schon 3mal in der Werkstatt... und die 5 Jahre Neuwagengarantie sind nun um.
Der Hyundaihändler der auch Toyota macht sagte einmal zu mir, ich zitiere: "Wir haben aktuell viele Garantiefälle".
Bei der geringen Fahrleistung wäre mir der Spritverbrauch ziemlich egal. Da sind andere Positionen (Versicherung, Wartung) deutlich relevanter.
Der TE sucht ein Auto mit Platz. Da sehe ich den Corolla nun wirklich nicht als Optimum.
Bei der geplanten Haltedauer von 10 Jahren wird, sofern sich die Fahrleistung nicht deutlich erhöht, der TE gerade mal 120.000 km zurücklegen. Wenn man also nicht gerade einen Gebrauchten mit 200.000 auf der Uhr kauft, sind Probleme, ganz egal mit welchem Auto, nicht wirklich zu erwarten, auch wenn nach Meinung einzelner jedes Auto, das nicht von Toyota oder Honda ist, unweigerlich binnen kürzester Zeit mit kapitalen Schäden ausfällt. Sorry, das entspricht einfach nicht dem wahren Leben, was hier suggeriert wird.
Der TE favorisiert VW. Warum also nicht einen Golf 7 oder, im Vorgriff auf den Nachwuchs, Passat oder Superb nehmen?? Letzterer wäre meine Wahl, würde ich VW mögen.
Die lange Garantie einiger Asiaten ist für Sicherheitsfetischisten mit Vollkaskomentalität (ist überhaupt nicht böse gemeint) ein Argument, ganz klar. Da das Risiko aber m.E. überschaubar ist, wäre das für mich allerhöchstens das Zünglein an der Waage bei ansonsten gleich favorisierten Autos.
Hey erstmal danke euch für die vielen Antworten.
Leider konnte ich mich erst jetzt wieder melden, da ich viel Nachtschicht arbeite und daher Tagsüber erstmal schlafe und die Frau auch noch etwas Zeit mit mir will 😁
Also rein optisch würde ich gegen einen Corolla echt nichts sagen nur muss ich Stadtstreifer1 hier recht geben, mir erscheint er auf den Bildern wirklich etwas klein. Noch dazu frag ich mich, da ich ja nur knappe 4km zur Arbeit habe, ob das überhaupt gut für einen Hybriden wäre, da ich mich mit Hybriden absolut nicht auskenne.
Der Wiederverkaufswert muss auch nicht unbedingt eine so große Rolle spielen, solang das Auto auch länger hält als 10 Jahre hält.
Würde mich auch 20 Jahre im gleichen Auto sehen solange er mir keine Probleme macht und mir dauernde Werkstattbesuche erspart seh ich auch keine Dringlichkeit ihn wieder zu verkaufen.
Noch dazu wegen Toyota, mir würde jetzt auch auf die Sprünge keine Toyota Werkstatt in nem Umkreis von 30 km einfallen, da ich auch nicht extra für den Service ne halbe Weltreise machen will.
VW, Audi, Skoda oder Mercedes gibt’s bei uns wie Sand am Meer, weshalb ich auch eher zu der Richtung tendiere.
Ist doch dein Geld und deine Entscheidung, ob du dir nun einen Toyota oder VW oder sonstwas kaufst.
Ich wüsste nicht was gegen Hybrid spricht wenn es nur 4 km sind ein Weg. Im Idealfall und dem richtigen Auto könnte man die rein elektrisch fahren. Ein Benziner wird bei dieser extremen Kurzstrecke niemals die optimale Betriebstemperatur erreichen. Dadurch dass das Öl nicht richtig warm wird, können sich Kraftstoff und andere Stoffe die nicht ins Öl gehören nicht verflüchtigen. Und dann ist da noch das Thema Direkteinspritzung bei den aktuellen Golf 7 Motoren.
4km sind natürlich extreme Kurzstrecke.
Das ist für alle Verbrennungsmotoren auf Dauer alles andere als gut, dem Motor im Toyota schadet das tendenziell vielleicht sogar etwas weniger als einem modernen Downsize Motor. Ist halt ein einfacher Saugmotor mit relativ viel Hubraum.
Seinen Verbrauchsvorteil kann er da aber nicht vollständig ausspielen.
Eigentlich kann man da nur einen Batterieelektrisches Fahrzeug empfehlen.
Zitat:
@Turbotobi28 schrieb am 8. Juli 2023 um 00:38:46 Uhr:
4km sind natürlich extreme Kurzstrecke.Das ist für alle Verbrennungsmotoren auf Dauer alles andere als gut, dem Motor im Toyota schadet das tendenziell vielleicht sogar etwas weniger als einem modernen Downsize Motor. Ist halt ein einfacher Saugmotor mit relativ viel Hubraum.
Seinen Verbrauchsvorteil kann er da aber nicht vollständig ausspielen.Eigentlich kann man da nur einen Batterieelektrisches Fahrzeug empfehlen.
Ja das wäre natürlich besser, jedoch spielt da auch das Geld dann wieder eine Rolle. Für nen Kombi zahlst da halt gleich mal n fetten Batzen. Dazu kommt noch dass ich zuhause keine Möglichkeit habe das Ding zu laden, höchstens Schuko Stecker aber dauert halt ewig. Daher fällt ein Elektroauto komplett raus.
Zitat:
@StreetEnemy schrieb am 8. Juli 2023 um 00:32:58 Uhr:
Ist doch dein Geld und deine Entscheidung, ob du dir nun einen Toyota oder VW oder sonstwas kaufst.Ich wüsste nicht was gegen Hybrid spricht wenn es nur 4 km sind ein Weg. Im Idealfall und dem richtigen Auto könnte man die rein elektrisch fahren. Ein Benziner wird bei dieser extremen Kurzstrecke niemals die optimale Betriebstemperatur erreichen. Dadurch dass das Öl nicht richtig warm wird, können sich Kraftstoff und andere Stoffe die nicht ins Öl gehören nicht verflüchtigen. Und dann ist da noch das Thema Direkteinspritzung bei den aktuellen Golf 7 Motoren.
Natürlich, möchte halt in der Hinsicht die richtige Wahl treffen, da ich mir ein Teil des Fahrzeugs finanzieren werde und das Auto danach natürlich noch „lange“ fahren will. Soll sich ja dann auch rentieren wenn ich schon ne Finanzierung mache.
Weshalb sollte man einen gebrauchten Golf kaufen, wenn es solche Autos für unter 25.000 Euro auch neu gibt?
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
So etwas kann man sehr gut 10 Jahre und länger fahren, der Platz reicht für eine 4-köpfige Familie aus.
Serienfehler sind keine bekannt.
Zitat:
@fabih98 schrieb am 8. Juli 2023 um 02:09:12 Uhr:
Zitat:
@StreetEnemy schrieb am 8. Juli 2023 um 00:32:58 Uhr:
Ist doch dein Geld und deine Entscheidung, ob du dir nun einen Toyota oder VW oder sonstwas kaufst.Ich wüsste nicht was gegen Hybrid spricht wenn es nur 4 km sind ein Weg. Im Idealfall und dem richtigen Auto könnte man die rein elektrisch fahren. Ein Benziner wird bei dieser extremen Kurzstrecke niemals die optimale Betriebstemperatur erreichen. Dadurch dass das Öl nicht richtig warm wird, können sich Kraftstoff und andere Stoffe die nicht ins Öl gehören nicht verflüchtigen. Und dann ist da noch das Thema Direkteinspritzung bei den aktuellen Golf 7 Motoren.
Natürlich, möchte halt in der Hinsicht die richtige Wahl treffen, da ich mir ein Teil des Fahrzeugs finanzieren werde und das Auto danach natürlich noch „lange“ fahren will. Soll sich ja dann auch rentieren wenn ich schon ne Finanzierung mache.
Dann warte bis das Kind / die Kinder unterwegs sind. Wenn es doof läuft kaufst Du jetzt ein Auto und ihr bekommt Drillinge. Ansonsten würde ich mich von der Idee lösen, dass Du mit Kids 10-15 Jahre das gleiche Auto fährst. Selbst wenn die Frau zwischendurch nicht was neues will, kommt da gerne irgendein Sport der Kinder, ein Pferd/Pony oder sonst etwas dazwischen.