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Aktuelle Pressemitteilung DEUVET - 2019 kanns eng werden....

Themenstarteram 12. Dezember 2018 um 9:14

Was sich schon im Laufe des Jahres abzeichnete kann 2019 konkret werden: Die Oldiszene wird wohl auch für den Dieselskandal und dessen Auswirkungen (Fahrverbote) büßen!

Die aktuelle Pressemitteilung "unserer" Lobbyorganisation DEUVET lässt aufhorchen:

https://amicale-citroen.de/2018/deuvet-appell-an-die-klassikerszene/

Dann noch frohe Weihnachten...

Beste Antwort im Thema

Will ich gar nicht. Der Motor gehört dazu. Das Auto hat seine rechnerische Schuldigkeit in jeder, aber auch wirklich jeder Hinsicht abgegolten und kriegt jetzt Gnadenbrot der besseren Qualität. Dazu gehört je nach Gusto halt ein kerniger Engländer, ein dicker Klotz wie ein US-V8, von mir aus sogar das Zweitaktgeklöter eines Trabis. Das muss anderen nicht mehr gefallen, sondern nur mir. So etwas nennt man Toleranz; kommt von tolerare, ertragen. Das hat mit toll finden nix zu tun. Was ich aber immer weniger ertragen kann, ist dieses dümmliche Geschwätz unserer Volksvertreter, die entweder meinen, dass denen keiner was kann, oder die einen Volksaufstand sehenden Auges wirklich riskieren.

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Zitat:

@meepmeep schrieb am 18. Dezember 2018 um 17:04:46 Uhr:

Glaube ich nicht, weil sich vermutlich schon bald herausstellen wird, das E-Mobilität kein zukunftsfähiges Konzept ist. Aber das ist ein anderes Thema.

Auch wenn es ein anderes Thema ist, was wäre denn ein zukunftsfähiges Konzept?

Nein, nun wirklich nicht. Macht das woanders. Der Thread hier heißt anders.

Na gut. :)

Zitat:

@paul_tracy schrieb am 18. Dezember 2018 um 15:21:36 Uhr:

Zitat:

@Michael_530d schrieb am 18. Dezember 2018 um 14:50:10 Uhr:

Unsere Generation 50+ ist nicht das Maß aller Dinge und wird "in Kürze" aussterben. Für die Folgegenerationen wird es ganz selbstverständlich werden, rein elektrisch zu fahren. Dementsprechend wird das Verständnis für brummende und rauchende Motoren zunehmend verlorengehen.

Es werden schon ein paar Leute nachkommen. Mein Sohn hat anfangs auch die Nase gerümpft bei so manchem Oldie, den ich mir gekauft hatte. Inzwischen fragt er immer wieder vorsichtig, ob er mal wieder mit dem einen oder anderen fahren dürfe. Und es macht ihm große Freude, wenn ich "ja" sage. ;) Einer seiner Freunde macht das mit dem Oldie seines Vaters genauso, und in der Art werden sie nicht die einzigen sein.

Der Hype der vergangenen Jahre wird sicher weiter abebben, aber nicht aussterben. Die Begeisterung wird vererbt. :)

Schraubst du selber? Wenn ja, schraubt dein Sohn mit? Ich hab auch solche in der Familie. Fahren gerne, aber Schrauben Nein!! Wenn ich heute sterben würde, wären meine Autos genau so lange da bis etwas kaputt wäre.

Fahren ja, dreckige Finger nein, und Geld für ein altes Auto in der Werkstatt nein, dann lieber ein neues Handy.

Die Lösung ist gefunden. :D

*duckundweg*

Umweltfreundlich

Erstmal kommen sehr viele Junge nach, die schrauben vor Begeisterung an Golf 1 /2 Polo usw. Aber ihr glaubt nicht wie viel in der US car Szene, selbst in der Vorkriegs und Militärfahzeugszene nachkommen

 

Und das ist gut so

 

Ja das stimmt in sehr kurzer Zeit wird man dann zum 3 Mal in der Automobilgeschichte feststellen, das E-Fahrzeuge eine Sackgasse sind.

 

Genau wie man feststellen wird das sich die neuen CO2 Werte Ziele der EU in Luft oder CO2 auflösen werden.

 

Wie sagte ein Professor aus Aachen der selber mit die neuen Post E-Fahrzeuge mit entwickelt hat und heute auch noch verkauft

 

Der Verzicht auf Verbrenner ohne wirkliche Alternative wird nur die Pferdezucht fördern, wir könnten schon längst mit synthetischen Kraftstoffen fahren, die gar keinen Kohlenstoff mehr erhalten!

 

:) :) mit einem FS oder was, (Bild oben)

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 18. Dezember 2018 um 19:33:13 Uhr:

Die Lösung ist gefunden. :D

*duckundweg*

oder eben so, auch schon erprobt worden . . . aber hat sich dann doch nicht durchgesetzt :

https://www.motor-talk.de/.../...ner-draussenbleiben-t6507055.html?...

Moin,

Ihr diskutiert hier über krams - der nicht einheitlich geregelt ist. Und deshalb kann das jeder erstmal machen, wie es ihm "beliebt".

Wir haben aktuell in einigen Verkehrsballungsräumen (die können auch relativ klein sein) ein Luftqualitätsproblem. Um das zu lösen ist man hingegangen und hat sich angeschaut - was kann man wie sinnvoll regeln. Darauf basierend hat man Abgasgrenzwerte für Industrie, Hausbrand, Verkehr usw. modifiziert und an den Stand der Technik angepasst.

Jetzt hat erstmal jeder auf dem Papier seinen Job erledigt - trotzdem passt es nicht. Da man sich die Messdaten ja ansehen kann - stellt man fest - der Verkehr trägt dazu bei (Überraschung). Der Gesetzgeber geht hier davon aus, dass sich alle an die Regeln halten (Rechtsstaatlichkeit und so) - also muss er den Verkehr reduzieren - da beginnt er mit den Fahrzeugen, die am meisten pro Fahrzeug am meisten davon ausstoßen - theoretisch die ältesten. Damit fängt es an und geht sukzessive höher - in der Hoffnung, dass es dann passt.

Problem 1: grade von den ältesten gibt es gar nicht soviele. Die Wirkung ist gering.

Problem 2: die Regeln sehr Autofreundlich interpretieren v.a. neuere Autos mit EU5 und EU6x - von denen einige mehr Schadstoffe produzieren als EU2 Fahrzeuge. Doofe Sache, weil da die Regelungsmöglichkeiten fehlen.

Problem 3: es fehlt das Verständnis, wie das funktioniert - man erstellt als betroffener eine Luftreinhalteplan. Der KANN aber er muss keine Fahrverbote beinhalten - er muss nur plausibel und wirksam erscheinen. Das setzt man dann um und schaut dann was passiert.

Das heißt - ein Luftreinhalteplan ist so flexibel, dass in jeder Fahrverbotszone die Regelung anders aussehen kann. Der eine sagt - alles schlechter als EU5 bleibt draußen - dann hast du auch mit nem H-Kennzeichen verloren. Der Luftreinhalteplan kann aber H-Kennzeichen auch erlauben bzw. vom Fahrverbot ausnehmen. Sei es z.B. Situativ - einfahren zum Zwecke XYZ (z.B. Besuch von X oder Veranstaltung Y) ist ok - oder auch generell.

Das ist zwar unbefriedigend - denn genau wissen was geht und was geht nicht - ist immer toll. Aber so wird es demnächst wohl schlicht komplizierter.

Und Fahrverbotszonen werden die Probleme nur in 70-80% der Fälle lösen - ein paar Problempunkte werden einfach an der Geographie, der schieren Masse des Verkehrs und den Aufenthaltszeiten scheitern. Weil ob nun ein EU4 oder ein EU6 Diesel 30 Minuten emmitiert ohne das die Schadstoffe wegkommen - verlängert bestenfalls die Zeit bis der Grenzwert erzielt wird. Da müsste man an grundlegender Dinge ran. Aber andererseits - die meisten Verbotszonen sind klein und sollte es da klappen - nimmt man immerhin erstmal den Druck vom Kessel und hat wieder Planungsmöglichkeiten.

LG Kester

Sehr gute Analyse, vielen Dank !

Schön geschrieben vom Eckhard..

Ich befürchte nur, dass das die Problemfälle nie erreichen wird...

Dennoch, es wird Eng in 2019, hoffen wir, dass der Deuvet das hin gebogen bekommt und unsere Interessen in Berlin ordentlich vertritt...

Zitat:

Ich möchte erleben, das den Rolls, Bentley, Ferrari, usw. Clubs offeriert wird, baut mal auf E Quatsch um, ich glaube da bekomme ich/wir so richtig was zu lachen. Ihr Motor ist soviel wert wie mein ganzer Fuhrpark, aber weg damit. Da freut es mich mal das 10% 90% des Kapitals besitzen

Das wird lustig.

Ich weis nicht, was daran lustig sein soll, wenn Leute ihr Kapital / Invest verlieren.

Ich z.B. lebe davon und wenn Oldtimer verboten würden, könnte ich mich mit meinen Kollegen mich mitm Hut vors Amt setzen und da geht es nicht um reiche Leute, sondern um den Wagenwäscher, den Karosseriebauer, den Lackierer, die Werkstätten bis zum Autoputzer, wir hätten dann alle nix mehr zu tun ^^ Das ist der Autoelektriker der nen Job beim Kabelbaumflechter hat, oder der Rentner der auf Kleingewerbebasis Lichtmaschienen in der Garage überholt oder auf 450€ Basis bei Mercedes Classic noch ein bisschen Autos repariert, ein paar Stunden die Woche, weil die Rente nicht reicht und er sonst seine Miete nicht bezahlen kann...

Ob ich dass lustig fände, wenn ein ganzer Wirtschaftzweig mit unzähligen Arbeitsplätzen "verboten" würde, ich glaube nicht.

Ich hoffe eher, dass der Umstand das "reiche" Leute ihr Kapital in diese Autos gesteckt haben und oft Millionenanlagen in Oldtimersammlungen getätigt haben, neben dem Deuvet genug Einfluss haben, um Fahrverbote und die Entwertung Ihrer Sammlungen zu verhindern.

Davon profitieren wir kleinen arme Leute Oldtimerfahrer alle.

Keine Sorge, spätestens nach dem Winter 2030 werden unsere "Stinker" wieder geschätzt werden (Bild aus einem anderen Auto-Forum) ;) :

Elektrokalypse

Moin,

Wo Menschen meinen Ihr Geld lagern zu können und zu wollen, wo durch irrationales Verhalten Werte geschaffen oder vernichtet werden ist an der Stelle erst einmal völlig egal. Klar - Menschen mit entsprechenden finanziellen Möglichkeiten finden manchmal schneller Gehör - einfach weil man sich eben kennt - aber tatsächlich ist das für solche Regulation erstmal nicht relevant.

Was da passiert ist folgendes - es nennt sich sozioökonomische Analyse - zuerst wird ein Risiko abgeschätzt z.B. wie gefährlich ist es, wenn Menschen diesem Schadstoff ausgesetzt sind - das ist eine Frage, welche von z.B. Toxikologen beantwortet wird. Z.B. Stoff A verursacht bei 50% der Testtiere bei dieser Menge Krebs. Dann rechnet der Toxikologe aus - mit ein paar Sicherheitsfaktoren (die sind für die aktuelle Diskussion besonders wichtig) - wieviel ein Mensch davon pro Tag, Arbeitsschicht, Stunde aushält - ohne dass etwas passiert (das nennt sich je nachdem wie es gemacht wurde No Effect Level oder derived no effect level), davon gibt es noch ein paar Ableitungen unter ganz vielen Namen und Anleitungen) und je nach Sachlage eben auch Arbeitsschutzgrenzwerte usw.

Anhand dessen schätzen Epidemiologen die Betroffenheit ab. Das heißt, sie schauen nach, wie viele Menschen kommen wo und wie in Kontakt mit dem Stoff. Dabei betrachten sie auch z.B. nur bei der Arbeit, beim Putzen oder auch beim Sitzen im Kaffee oder Garten. Daraus werden dann die sogenannten tolerablen Tagesdosen für die einzelnen "Tätigkeiten" abgeleitet - z.B. Ein Teil nimmt es über Medikamente auf, ein Teil beim Essen usw. Daraus wiederum folgen dann z.B. die Luftschadstoffgrenzwerte. Die sind deshalb scheinbar so gering - gegenüber z.B. Arbeitsplatzgrenzwerten, weil derjenige der schon bei der Arbeit was abbekommt, das zu Hause auch noch überleben sollte und weil ja Kinder und Kranke auch empfindlicher reagieren.

Wegen dieser Expositionen - Kinder, Verbraucher usw. und weil dir Prüfdaten z.B. auf Maus, Ratte usw. basieren und es da verschiedene biologische Unterschiede gibt, nutzt man Sicherheitsfaktoren. Z.b. um dir verschiedenen Körpergewichte zu berücksichtigen, um bestimmte Stoffwechselunterschiede zu berücksichtigen etc. Je nachdem welche Methodik man nutzt, welches Tier genutzt wurde und manchmal auch, welchr Zuchtformen im Test waren - nutzt man andere, auch nutzen z.B. Arbeitsschützer und Verbraucherschützer andere Sicherheitsfaktoren. Deshalb kommen verschiedene Anspruchsgruppen zu unterschiedlichen Werten. Deshalb schwanken z.B. empfohlene Grenzwerte zwischen DE, JP, US usw. aber auch z.B. zwischen Medizinern, Arbeitsschützern usw. deshalb kann man so unterhaltsam Diskutieren - ob z.B. bei Stickoxiden 40Microgramm richtig/gut sind, 30 besser wären oder 50/60 nicht auch OK wären. Das Problem ist da in der Regel - es gibt keine tatsächliche Methode (außer zu gucken, wieviele Menschen sterben oder krank werden) um nun wirklich festzustellen - was wäre denn nun wirklich richtig. Es kann tatsächlich so sein, dass wir in 30 Jahrem wissen - 40 waren doch viel zu viel - oder auch - 60 wären auch OK gewesen. Sowas muss immer dir Zeit zeigen.

Damit passiert dann folgendes: im Rahmen der Sozioökonomischen Analyse rechnet man aus - was sind die Folgen, wenn man nix macht - es gibt geschätzt dann z.B. 50.000 Tote, 250.000 Kranke, das kostet dann soviel Behandlung, soviel Krankengeld, soviel Ausfallzeiten in den Firmen usw. Dann macht man das Spiel mit einem hohen, mittleren, strengen und sehr strengen Grenzwert. Bei jedem Grenzwert hat das auch negative Folgen z.B. einen Arbeitsplatzverlust, geringere Gewinne bei Unternehmen usw. Dann vergleicht man ... Was kostet das Nichtstun, was spart man durch das tun X ein, welche Folgen hat das. Wenn dann z.B. über die Krankenversicherungen 100 Mio. Gespart werden können, aber 5 Mio. An Kosten und Arbeitsplatzverlusten dagegen stehen - dann verlieren die Arbeitsplätze an der Stelle. Allerdings muss der "Gewinn" für die Gesellschaft den Verlust deutlich überschreiten - man sagt - etwa 25% muss der Vorteil größer als der Nachteil sein.

Und - auch dieses Szenario, das Oldies Null Wert haben - geht ja davon aus, dass 100% Deutschlands nicht mehr befahren werden dürften. Das ist aber tatsächlich unrealistisch, weil >90% Deutschlands ja gar kein Problem mit Luftschadstoffen haben. Ergo - wie soll es dazu kommen?! Dazu müsste man den Grenzwert ja auf Null setzen - was keinen Sinn macht.

LG Kester

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