Verbrauch & Reichweite i5
Da ja mittlerweile die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden, würden mich (und hoffentlich auch anderen) die tatsächlichen Verbrauchswerte interessieren.
Um daraus besser ableiten zu können, wären neben dem Verbrauchswert auch Geschwindigkeit und Temperatur interessant.
Letztlich würden mich auch Verbräuche bei konstanter Geschwindigkeit (Tempomat) interessieren, 100, 130, 150, 180 km/h.
Danke!
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Meiner hat auf der aktuellen Urlaubs-Langstrecke die Reichweite, bzw. viel wichtiger den SoC/Akkuladestand am (nächsten) Ziel äußerst gut vorausgesagt. Dieser hat je nach Fahrweise nur um 1-2 Prozent variert und besser geht es nicht.
Bei den letzten 200km der Rückfahrt, nach Ladepause, hat er mit 29% SoC bei Ankunft errechnet. Ich bin diesen Teil aber bewußt wesentlich schneller gefahren, teilweise 180-200 wenn frei war, und trotzdem mit 25% angekommen. Mehr kann man sich nicht wünschen.
So, ich fahre regelmäßig von München in den Ruhrpott - je nach genauer Route 640-660km.
Fahre in der Regel 135kmh mit AB Assi. Meistens mit 2-3 sehr kleinen Stopps - einfach kurzer Toiletten und Kaffee Stopp.
Fazit so 19-19,5 kWh.
Heute habe ich mal Gas gegeben und 150kmh nahezu durchgehend anvisiert. Ging auch gut - wenig Verkehr. Hier 1 kurzer und 1 längere Stopp.
Fazit so <22 kWh verbraucht und 10 min mehr Ladezeit als mit 135kmh, die ich locker durch die höhere Geschwindigkeit rausgeholt habe.
Generell muss ich sagen, dass bis 150 also kein großer Unterschied im Verbrauch und Ladezeit besteht. Zumindest wird der höhere Verbrauch und die daher etwas größere Ladezeit deutlich durch die höhere Reise-Geschwindigkeit und damit die reduzierte Reisezeit wieder ausgeglichen beziehungsweise übertroffen.
Der limitierende Faktor bin also in der Regel ich (Stopps für Kaffee und so), nicht das Auto :)
Fullquote enfernt, Zimpalazumpala, MT-Moderator
Top Werte! Jetzt muss man sich mal vorstellen, wenn man bereits mit dem i5, welcher mit seiner 400 Volt Technik ja bekanntermaßen eher Mittelfeld bei Ladeleistung und Verbrauch ist, schon ohne Zeitverlust schnell und gut reisen kann - dann wird es mit den neusten und kommenden Generationen (Neue Klasse & co ) absolut keine Nachteile oder Argumente gegen E-Mobilität mehr geben. Wenn das E-Auto nach 500km Fahrt schneller lädt als man auf den Lokus gehen kann - dann braucht man kein Verbrennerverbot mehr 👍
Fullquote enfernt, Zimpalazumpala, MT-Moderator
Es gibt ja auch kein Verbrennerverbot.
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Zitat:
@VR6-2900 schrieb am 27. August 2025 um 09:22:53 Uhr:
Top Werte! Jetzt muss man sich mal vorstellen, wenn man bereits mit dem i5, welcher mit seiner 400 Volt Technik ja bekanntermaßen eher Mittelfeld bei Ladeleistung und Verbrauch ist, schon ohne Zeitverlust schnell und gut reisen kann - dann wird es mit den neusten und kommenden Generationen (Neue Klasse & co ) absolut keine Nachteile oder Argumente gegen E-Mobilität mehr geben. Wenn das E-Auto nach 500km Fahrt schneller lädt als man auf den Lokus gehen kann - dann braucht man kein Verbrennerverbot mehr 👍
Zumindest im Sommer 🙂
Zitat:
@Za4aTourer schrieb am 27. August 2025 um 09:24:47 Uhr:
Es gibt ja auch kein Verbrennerverbot.
*dann braucht man auch keine Diskussion mehr über ein Verbrennerverbot👍
Zitat:
@Schinderhannes schrieb am 27. August 2025 um 10:08:47 Uhr:
Zumindest im Sommer 🙂
Und auch im Winter, denn mit den neuen Generationen werden kalte Temperaturen (immer) weniger ins Gewicht fallen. Thermomanagement ist ja ein integraler Teil der Entwicklung, für Ladeleistung und damit automatisch auch jedwede Temperaturen.
Der Taycan mit seinem überragenden Akku-Temperatur Management zeigt ja jetzt schon, dass Winter, bzw. kalte Temperaturen kein wirkliches Problem sind.
Zitat:
@VR6-2900 schrieb am 27. August 2025 um 10:16:49 Uhr:
*dann braucht man auch keine Diskussion mehr über ein Verbrennerverbot👍
Es gibt kein Verbrennerverbot, das ist das Problem. Es wird auch kein Verbrennerverbot geben - aber es gibt "Kreise" die das so benennen und eine unsinnige Diskussion aufbauen. Es gibt den Plan ab 2035 keine neuen PKW mehr zulassen zu dürfen, die nicht 100% ihrer Energie sicher aus regenerativen Quellen (also weder Diesel noch Benzin) beziehen. Alle anderen Fahrzeuge werden weiterhin fahren können. Und evtl. gibt es dann auch Quellen, die dem Verbrennermotor als Basis dienen können.
Beim i5 ist man auf der sicheren Seite - BEVs werden auch nach 2035 neu zugelassen werden können.
Hallo!
Es wird aber weiterhin so sein, dass ein BEV im Winter mehr verbraucht. Das Thermomanagement kostet auch Strom und die Heizung erst recht. Es fällt halt keine Abwärme ab wie bei einem Verbrenner.
Wie groß das Delta zwischen Sommer und Winter letzten Endes liegt, wird sich zeigen bei den neuen Modellen. Ich für meinen Teil erhoffe vom i5 M60 Touring gegenüber dem iX3 etwas mehr Reichweite und etwas schnelleres Laden. Viel wird es nicht sein befürchte ich, aber im Sommer mit einer vollen Ladung 30-50 km weiter zu kommen und dann 5 Minuten schneller zu laden ist besser als nix. Der große Sprung kommt dann dansch mit der neuen Klasse, wobei man da such schauen muss, was BMW das letzten Endes im Leasing für aufruft.
CU Oliver
Zitat:
@VR6-2900 schrieb am 27. August 2025 um 10:20:05 Uhr:
Und auch im Winter, denn mit den neuen Generationen werden kalte Temperaturen (immer) weniger ins Gewicht fallen. Thermomanagement ist ja ein integraler Teil der Entwicklung, für Ladeleistung und damit automatisch auch jedwede Temperaturen.
Der Taycan mit seinem überragenden Akku-Temperatur Management zeigt ja jetzt schon, dass Winter, bzw. kalte Temperaturen kein wirkliches Problem sind.
Wir haben seit Dezember einen neuen Taycan - neben einen e-Tron, der ab Dezember durch einen I5 ersetzt wird - und der Verbrauch ist im Winter höher als jetzt. Grundsätzlich bin ich bei Dir, die Alltagstauglichkeit der Elektroautos wird sich, auch auf Langstecke, angleichen. Aber es wird schon noch etwas dauern.
Erste Etappe Stuttgart - Como mit 19,7 kWh finde ich sensationell für einen voll besetzten und beladenen 2,25-t-Kombi. In Deutschland 150 km/h, Schweiz 130 km/h und Italien 140 km/h haben immerhin noch für einen Schnitt von 91,1 km/h gereicht, Reisedauer 5,5 Std. inkl. Laden. In Deutschland bei nur 8 °C gestartet, Schweiz ebenfalls im niedrigen zweistelligen Bereich, erst kurz vor Como über 20 °C. Spannend war die Abfahrt von San Bernardino, dabei hat die Batterie sage und schreibe 10 % per Rekuperation nachgeladen. Für die Strecke war nur ein 16-minütiger Ladestopp nötig. Die Ladeinfrastruktur direkt an den Seen ist leider sehr schlecht, keine HPC und nur sehr wenige AC-Lader, die eigentlich immer belegt sind, wie in Deutschland noch vor 5 Jahren.
Zweite Etappe Como - Punta Ala mit 22 kWh durch die Berge bei Genua finde ich auch gut bei 140 km/h und einem Schnitt von 105,7 km/h, Temperatur um die 30 °C. Die Ladeinfrastruktur an den Autobahnen ist gut, wenn es auf jede Minute ankommt, am besten zu Ionity oder Tesla. Auf der Strecke hätte ebenfalls ein Ladestopp gereicht, da das Hotel in Como aber meine DKV-Karte an der Ladesäule nicht akzeptiert hat, bin ich mit 40 % SOC losgefahren und habe dann zwei kurze, jeweils ~15-minütige Ladestopps gebraucht. Hier in der Gegend gibt es mehrere HPC, von daher unkompliziert, große Parkplätze haben auch vereinzelt ein paar AC-Lader.
Bin alles in allem sehr zufrieden, war eine entspannte Fahrt, bis auf die etwas seltsame Lordosenstütze, aber ich habe mich von der Antriebsart in keinster Weise eingeschränkt gefühlt. Nur die Ladeplanung hat manchmal seltsame Ideen und will bei 55 % 4 Minuten laden, aber das ignoriert man am besten. Die Klimaanlage arbeitet perfekt, den Wagen vorkühlen ist traumhaft, es ist schön leise, das Fahrwerk steckt die italienischen Schlaglöcher gut weg, was will man mehr.
Daten zum Auto: 2024 edrive40 Touring auf 20“ 939 245/275
Fullquote entfernt, Zimpalazumpala , MT-Moderator
Danke für den schönen Bericht. Schade, dass das die meisten E-Auto-Gegner nicht erfahren, weil sie einfach zu engstirnig sind.
Zitat:
@Schinderhannes schrieb am 27. August 2025 um 10:56:06 Uhr:
Wir haben seit Dezember einen neuen Taycan - neben einen e-Tron, der ab Dezember durch einen I5 ersetzt wird - und der Verbrauch ist im Winter höher als jetzt. Grundsätzlich bin ich bei Dir, die Alltagstauglichkeit der Elektroautos wird sich, auch auf Langstecke, angleichen. Aber es wird schon noch etwas dauern.
Ja klar ist der Verbrauch im Winter höher, so auch bei Verbrennern - vor allem bei Kurzstrecken. Bei Langstrecken relativiert sich das beim Verbrenner wieder.
Mit den neusten Modell Generationen, also ab 2026, wird das E Auto, selbst mit (unserem milden) Winter im Jahresschnitt mit drin trotzdem schon dem Verbrenner in allen Belangen überlegen sein, mind. nicht mehr unterlegen sein👍
Alleine die technologische Entwicklung und der Leistungsfortschritt der neuen Elektrofahrzeug der letzten 2 Jahr ist so gewaltig, dass wir bereits über den Zenit sind.
Zitat:
@Beatnikk schrieb am 27. August 2025 um 12:51:42 Uhr:
Daten zum Auto: 2024 edrive40 Touring auf 20“ 939 245/275
Deckt sich 100% mit meiner Erfahrung 👍
Zitat:
@Grochnak schrieb am 26. August 2025 um 23:32:00 Uhr:
So, ich fahre regelmäßig von München in den Ruhrpott - je nach genauer Route 640-660km.
….
Der limitierende Faktor bin also in der Regel ich (Stopps für Kaffee und so), nicht das Auto :)
Ich wohne scheinbar in einer ähnlichen Gegend wie du. Kenne daher die Distanz ganz gut. Brauche nur knapp ne Stunde weniger Fahrzeit.
Mich würde daher mal interessieren, wie es dann aussieht. Vielleicht möchtest du das ja mal testen.