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AHK für Polo 6C: Stoßstangenabdeckung?

VW Polo 5 (6R / 6C)
Themenstarteram 6. Mai 2019 um 22:43

Hallo in die Runde!

Wir haben einen Polo Allstar aus 5/2016, also wohl Typ 6C. Für Fahrradtransport denke ich über die Nachrüstung einer abnehmbaren AHK nach. Problem: Das Loch in der Heckstoßstange, hat meiner natürlich serienmässig nicht.

Beim rumgoogeln bin ich auf zwei PDFs gestossen. Einmal eine Einbauanleitung von Westfalia zu deren AHK 321748600001 (für Typ 6R) und eine von AL-KO zu deren AHK 1202018.

In beiden ist ein Einbaurahmen erwähnt den man offensichtlich in den - selbst zu erstellenden - Ausschnitt der Stoßstange clipsen kann, bei AL-KO zusätzlich mit der Nummer für den Deckel (6R6 807 383 Rahmen, 6R6 807 397 A Deckel).

Siehe Bilder.

Schaue ich mir die Einbauanleitung von Westfalia zur 321878600001 (Typ 6C) an dann sieht das anders aus, siehe Bild.

Ich deute das so dass für meinen Polo Abbildung 7a bzw. 7c gilt?

Das heisst ich muss entweder eine neue Stoßstange und den zugehörigen Deckel kaufen (7c) oder mit dem Loch in der Stoßstange leben (7a)?

Oder lässt sich der obige Rahmen des 6R auch in der Stoßstange des 6C verbauen, weiss das jemand und hat es im Idealfall auch schon gemacht?

Danke!

Nachtrag: Das ist wieder einer der Momente wo mich der Hass auf die deutsche Autoindustrie im allgemeinen und die dort beschäftigten Kaufleute im speziellen packt!

Um wieviel teurer würde die Stoßstange mit Deckel für VW im Einkauf wohl sein wenn alle Fahrzeuge damit ausgerüstet würden? 30 EUR? Mehr wahrscheinlich nicht. Im Verkauf würde das Auto also Liste ~100EUR teurer. Warum wird das dann nicht gemacht? Gibt es auf dieser Welt wirklich auch nur einen Kunden der sagen würde "Für 16.300EUR hätte ich das Auto gekauft, für 16.400EUR aber auf gar keinen Fall"? Statt dessen darf der (gar nicht mehr so) geneigte Kunde im Nachgang mehrere hundert EUR für eine neue Stoßstange nebst Lackierung hinblättern, da kriegt man Halsschlagadern, da kann man Billiardkugeln durchwerfen. Speziell wenn als 'Update' des 6C zum 6R die noch halbwegs preiswerte Nachrüstmöglichkeit der Klappe gestrichen wurde.

Gruss

Toenne

 

 

 

Westfalia 6R
AL-KO 6R
Westfalia 6C
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34 Antworten

Wenn der Jäger E-Satz trotzdem die Grundfunktionen zur Verfügung stellt, dann würde ich diesen an deiner Stelle bevorzugen. Ich habe den Westfalia E-Satz verbaut, das ist eine richtige Drecksarbeit, ich habe den Fahrersitz ausgebaut um mich auf den Rücken legen zu können im Auto, um denn mit dem Kopf zwischen der Pedalerie oben an das BCM zu kommen, danach hast du erstmal die Nerven blank und 3 Tage Rückenschmerzen.

Themenstarteram 11. Mai 2019 um 19:32

Langsam dämmerts...wie gesagt, wenn man das Zeugs nicht vor sich hat dann ist manches nicht gleich zu erkennen.

Beim Jäger-Satz spielt sich letztlich alles im Heck ab, bis auf die Stromversorgung - korrekt?

Licht/Bremse/Rückfahrscheinwerfer wird direkt an den Heckleuchten abgezwackt. Der Polo hat anscheinend ein PDC-Steuergerät im Heck an das der Jäger-Satz angeschlossen wird so dass er das PDC hinten bei Hängerbetrieb stilllegen kann.

Somit wird nur eine +12V Leitung nach vorne zum Sicherungskasten gelegt und dort angeklemmt, das wars.

Habe ich das jetzt richtig überrissen? Dann wäre das tatsächlich erheblich einfacher. Ob im Amaturenbrett der Ausfall einer Lampe im Fahrradträger angezeigt wird oder nicht ist mir wurscht, und das scheint mir der einzige reele Nutzen des Westfalia-Satzes zu sein. PDC-Abschaltung funktioniert auch mit dem Jäger-Satz, das wäre halt noch wichtig.

Jetzt mal noch eine depperte Frage: Passt die AHK-Dose von Jäger denn 1:1 auf den klappbaren Halter der Westfalia-Kupplung, ist das irgendwie genormt? Oder bräuchte man da noch was zusätzlich bzw. muss umbauen?

Edit: Muss beim Jägersatz auch noch was von der Werkstatt codiert werden oder funzt das dann alles out-of-Box?

Ich hab nichts codieren müssen. Nur eine Versorgungsleitung für das Steuergerät vor zum Sicherungskasten gelegt. PDC hab ich nicht. Der Rest spielt sich hinten ab.

Themenstarteram 12. Mai 2019 um 22:50

Sorry wenn ich mich vielleicht ein bisschen blöd anstelle, aber ich möchte halt vermeiden plötzlich mit den falschen Teilen dazustehen.

Die Rede ist jetzt von diesem Einbausatz? https://www.kupplung.de/out/media/106219-08025-1-samples-v1.pdf

Der ist ja eigentlich für den 6R, also bis Bj.04/14

Mein Polo ist aber der Facelift, also 6C (Bj.05/16). Und zu dem finde ich diese Einbauanleitung: https://www.google.com/url?...

Und bei dem geht es nicht auf die Heckleuchten und das hintere PDC-Steuergerät sondern wie beim Westfaliasatz auch 'nur' nach vorne auf den CAN-Bus.

Kann man nun den E-Satz für den 6R auch für den 6C verwenden oder nicht? Hat der 6C das PDC-Steuergerät an gleicher Stelle und wird der E-Satz genauso angeschlossen?

Bei dem ganzen CAN- und PDC-Zeugs schwimme ich, daher frage ich lieber nochmals. Die Komfortmerkmale des neuen Satzes (also wohl primär die Lampenüberwachung des Hängers) interessieren mich nicht, lediglich die Abschaltung der hinteren Parksensoren muss funktionieren.

Btw: Die vorderen Sensoren bleiben davon ja unberührt?

Danke nochmals!

Gruss

Toenne

Da beim 6C schon mal die Belegung der Heckleuchten anders ist, scheidet der Satz des 6R hier sicher aus. Ich hab bisher nur eine am 6R verbaut. Schon dort musste man einige E-Sätze am BCM anpinnen, den Jäger-Satz aber nicht. Beim 6C scheint das aber Standard zu sein.

Themenstarteram 13. Juli 2019 um 20:51

So, ich muss meinen alten Thread mal wiederbeleben.

Heute habe ich die abnehmbare AHL von Westfalia nebst CAN-E-Satz 13-polig von Westfalia verbaut. OK, letzteren noch nicht, der liegt noch aufgerollt im Kofferraum ;)

Da ich von CAN Null Ahnung habe vorsichtshalber folgende Frage: Wenn ich den Kabelsatz nun gem. Anleitung installiere und anschliesse, aber noch nicht kodiere, ist das Auto dann noch fahrbereit? Ich muss ja dann irgendwann irgendwie in die Werkstatt kommen, schieben wäre blöd...

Ein Bekannter eines Bekannten :D hat wohl auch ein Diagnose/Codiergerät (fragt mich bitte nicht nach Details), und als ich ihn vor einer Weile mal gesprochen habe sagte er er könne das auch machen. Sind da Probleme zu erwarten, explizit auch wenn das Auto mal regulär in die Werkstatt muss und die mal wieder unaufgefordert und unbesprochen ein Update machen?

Danke!

Du kannst ohne den E-Satz/die AHK codiert zu haben mit dem Auto noch fahren. Bei den „wichtigen“ Leitungen wie dem Can Bus wird das neue Steuergerät nur zwischen geklemmt. Es wird dann zwar erkannt und als Fehler angezeigt weil es nicht in der Verbauliste konfiguriert ist, aber trotzdem funktioniert alles andere weiter ...

Themenstarteram 14. Juli 2019 um 14:55

Dankeschön :).

Nach ettlichen Flüchen habe ich das Kabel nun vorne liegen, aber das wars dann auch. Ich komme definitiv immer nur mit einer Hand an die BCM-Stecker, und so bekomme ich noch nicht einmal die Einsätze aus dem Gehäuse heraus. Irgendwie sind meine Arme zu lang um mit beiden da irgendwie hinzukommen.

Das wird ja ein noch grösserer Albtraum als angenommen...hoch leben unsere Fahrzeugkronstrukteure!

Da hast du leider noch eine richtige Drecksarbeit vor dir ... du brauchst einen sehr beweglichen Körper und bestenfalls einen ausgebauten Fahrersitz. Dann noch viel Ausleuchtung in Richtung BCM und gute Augen.

 

Was du unbedingt benötigst ist ein gutes (!) Auspinnwerkzeug.

Ich hatte ein Set aus China und habe damit die Krise bekommen, hat nichts geklappt damit und am Ende habe ich den Kram unter den schlechten Platzbedingungen noch gelötet.

Themenstarteram 14. Juli 2019 um 19:32

Kurzer Check:

Sehr beweglicher Körper - nope.

Ausgebauter Fahrersitz - machbar.

Viel Ausleuchtung - machbar.

Gute Augen - nope.

Gutes Auspinnwerkzeug - müsste ich erst beschaffen, reicht da nicht die klassische Nadel? Da ich den Stecker ja bislang nicht zerlegen konnte ist mir nicht klar wie das richtige Werkzeug auszusehen hat, da werden ja verschiedenste angeboten. Klar könnte ich einfach für 50EUR einen kompletten Satz kaufen, nur für die einmalige Nutzung (habe ich bislang nie gebraucht und werde ich auch nie wieder brauchen) ist mir das doch etwas happig.

Alles nur weil die Dreckskabel nicht 5cm länger sein können, immer wenn ich an einem Auto schrauben muss schäme ich mich Ingenieur zu sein und mit dieser Bande womöglich in einen Sack gesteckt zu werden :mad: .

Also du kannst es natürlich mit einer Nadel, Büroklammer oder ähnlichem versuchen.

Bei mir war es so, das ich diese Utensilien+China Werkzeug zur Verfügung hatte und in dem Moment, wo ich mit dem Kopf zwischen Kupplungs- und Bremspedal, die Arme halb verknotet und verdreht, in dem Versuch die Kabel auszupinnen gewünscht hätte, das ich ein ordentliches Werkzeug dafür in der Hand halte.

Alternativ nimmst du von Anfang an den Lötkolben, insofern du löten kannst, und besorgst dir Schrumpfschlauch etc, dann pinnst du die Leitungen gar nicht aus, sondern knipst die Leitungen ab und verlötest alles was für die AHK laut Schaltplan zusammengehört.

Das habe ich bei den Pins die so gar nicht raus wollten so gemacht. Löten unter den Platzverhältnissen macht aber auch nicht wirklich Spaß.

Themenstarteram 16. Juli 2019 um 13:51

An einem Auspinnwerkzeug soll es wirklich nicht scheitern wenn es mir die Sch***arbeit erleichert. Nur wäre ich für einen Tip dankbar welches? Ein ganzer Satz ist wie gesagt Overkill, und leider habe ich den BCM Stecker ja noch nicht auseinander bekommen um die Kontakte in Augenschein zu nehmen. Am Freitag soll es weitergehen, bis dahin müsste ich das Ding also haben.

Hm ich befürchte da kann ich dir nicht helfen, da gibt es so viele Varianten und beim China Werkzeug waren alle dabei, aber keins davon hat wirklich funktioniert. Welches du da genau benötigst, keine Ahnung vielleicht kannst du dir das ausleihen bei einer Werkstatt ?!

 

Oder du lötest es einfach dann musst du nichts auspinnen ...

Themenstarteram 19. Juli 2019 um 14:00

So, das Umpinnen der BCM-Stecker war recht easy wenn man die Mistdinger erstmal auseinander bekommen hat.

Beim Sicherungskasten steige ich jetzt aber vollkommen aus, die Westfalia Anleitung ist derart katastrophal schlecht dass man speien könnte - warum hängt nicht wenigstens ein Stromlaufplan an damit man sich die korrekte Beschaltung ermitteln kann :confused: .

Ich hänge die Einbauanleitung mal an, ihr seit da sicherlich schlauer als ich.

- Auf Seite 27 werden in Bild 26 irgendwelche Clipse oder was auch immer gezeigt, ich kann bei mir aber nichts dergleichen entdecken? Soll man damit den eigentlichen Sicherungseinsatz aus dem Gehäuse entnehmen können oder was will der Dichter uns damit sagen?

- Weiterhin wird in Bild 27 der Sicherungsplatz 31 gezeigt, die Sprechblase darunter bedeutet wohl dass diese Sicherung mit 5A belegt ist und über Zündung geschaltet wird?

- In Bild 28+29 wird der obere Anschluss (hoffentlich in der gleichen Ansicht wie in Bild 27?) auf das von hinten kommende Kabel umgepinnt, begreife ich so gerade noch. Aber ab Bild 30 wird es komkplett kryptisch und wirr, da steige ich aus.

Vermutlich geht es darum zu entscheiden ob man das beiliegende Adapterkabel verwendet oder direkt am Sicherungskasten anschliesst? Kann man das selbst wählen oder gelten dafür irgendwelche Voraussetzungen?

Gehen wir aber mal von ersterem aus, dann gehts ja wohl in Bild 31 weiter. Da soll wohl am oberen Anschluss der Sicherung 31 rd/bk eingepinnt werden - aber da wurde doch gerade erst in Bild 28 bk/bu eingepinnt????

Dafür ist am unteren Anschluss eine Leitung gestrichelt angedeutet, keine Ahnung was das bedeutet?

Und in der zweiten Hälfte von Bild 31 wird dann auch rd/bu am oberen Anschluss eingepinnt? Ich begreife es nicht, man kann doch nur einen Stecker pro Sicherungsanschluss einpinnen...?

- Nehmen wir statt dessen die Variante mit Adapterkabel dann geht es nach Bild 30 mit Bild 32 und 33 weiter. Hier wird nun der untere Anschluss von Sicherung 31 umgepinnt derweil der obere gestrichelt eingezeichnet ist, also wohl der der ganz zu Beginn umgepinnt wurde. Und Bild 34 bedeutet dann wohl dass nun am oberen Anschluss zusätzlich die rd/bk und rd/bu vom Adapterkabel eingepinnt wird und am unteren Anschluss rd/bk und rd/bu vom Kabel das von hinten kommt? Das gleiche in grün, man kann doch nur einen Stecker pro Sicherungsanschluss einpinnen?

Ich habe auch gerade mal das Adapterkabel durchgebimmelt - alle vier Anschlüsse sind miteinander verbunden, was macht das alles für einen Sinn?

Ebenso wie die ganzen Sprechblasen, mal `+15', dann wieder '+30'?

Übrigens lagen meinem Einbausatz zwei 20A Sicherungen bei, obwohl ich den obigen Kram so verstehe dass die 5A-Sicherung durch eine 20A Sicherung ersetzt werden soll.

Irgendwas verstehe ich vollkommen falsch, die Anleitung ist echt der letzte Müll.

Ich wäre hochdankbar wenn mir jemand weiterhelfen könnte damit ich die Karre wieder zusammenstecken kann, die wird nämlich gebraucht... :-)

 

Ohne das jetzt alles im Detail anzuschauen ... Dir fehlt folgende Info:

Die 15 bzw 30 bedeutet klemme 15 und Klemme 30, das sind Begriffe aus der KFZ Elektrik!

https://de.wikipedia.org/wiki/Klemmenbezeichnung

Klemme 15 = geschaltete Plusleitung

Klemme 30 = Dauerplus

Bild 26 möchte dir sagen das du die Rückseite des Sicherungskastens aufmachen musst um dort die Kontakte des Leitungssatzes (die breiten wo die entsprechende Sicherung rein muss) eingesteckt werden kann.

Wenn du dir die Rückseite genau anschaust dann wirst du sehen das dort so Stege aus Metall über mehrere Sicherungsports verbunden sind als Brücke. Da war bei mir dann noch 1-2 Steckplätze ungenutzt die ich für den Leitungssatz nutzen konnte.

Bild 27 korrekt, das sagt 5 A Sicherung und Klemme 15 geschalteter Plus (Zündschlüssel soll der Schlüssel wohl bedeuten)

Bild 30 da würde ich behaupten das möchte dir erklären, wenn du einen freien Sicherungssteckplatz im Sicherungskasten hast, dann mache bei Punkt 35 weiter. Wenn nicht (rechte Seite des Bildes) dann mache Schritte 32, 33, 34

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