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ADAC: Die Abwrackprämie reicht für alle - Autokäufer sollen nicht überstürzt handeln

Zitat:

Nach Einschätzung des Automobilclubs ADAC wird die Abwrackprämie für alle interessierten Neuwagenkäufer ausreichen. "In Deutschland gibt es rund 1,5 Millionen Autos, die älter als neun Jahre sind", sagte ADAC-Sprecher Maximilian Maurer dem "Tagesspiegel". Diese würden wohl kaum alle in einem Jahr verschrottet. Angst vor Engpässen bei der Prämie müsse man nicht haben.

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen riet Interessenten, beim Autokauf selbstbewusst aufzutreten und trotz der Prämie angemessene Rabatte einzufordern. "Lassen Sie sich nicht in einen Vertrag treiben aus Angst, die Prämie nicht zu bekommen", sagte Dudenhöffer. Nach früheren Angaben des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist in den von der Abwrackprämie betroffenen Markt- und Modellsegmenten ein deutlicher Rückgang der Rabatte zu beobachten.

Autohändler befürchten Engpässe

Hingegen erwarte der Bundesverband freier Kraftfahrzeughändler einem "Focus"-Bericht zufolge, dass die von der Bundesregierung für die Abwrackprämie bereitgestellten 1,5 Milliarden Euro bald aufgebraucht sein werden. Man habe deshalb einen Brief mit der Bitte um Nachbesserungen an Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg geschrieben.

Weiterhin reichlich günstige Gebrauchte zu haben

Obwohl die Abwrackprämie nur beim Verschrotten des alten Autos gewährt wird, müsse man auch nicht befürchten, dass es bald zu wenige Gebrauchtwagen auf dem Markt gebe, sagten Experten. "Die Sorge, dass es bald keine Billigautos für Einsteiger mehr gibt, ist unbegründet", so Helmut Blümer vom ZDK.

Auch sei kein Preisanstieg bei den Gebrauchtwagen zu erwarten, sagte der Geschäftsführer des Thüringer Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes, Dietmar Hoffmann. "Es gibt einfach zu viele alte Autos in Deutschland." In den vergangenen Jahren sei das Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Autos kontinuierlich gestiegen, inzwischen auf rund acht Jahre.

Die Abwrackprämie ist Teil des zweiten Konjunkturpakets der Bundesregierung. Käufer von umweltfreundlichen Neuwagen erhalten 2500 Euro für die Verschrottung ihres mindestens neun Jahre alten Autos. Die Bundesregierung hat dafür im laufenden Jahr 1,5 Milliarden Euro inklusive der Verwaltungskosten eingeplant - damit könnten maximal die Prämien für 600.000 Neuwagen bezahlt werden.

Quelle: tagesschau.de

Warum jetzt ein neuer Thread dazu werden einige sagen? Ich finde es wichtig dieser "Panikmache der Hersteller- und Händlerverbände den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die versuchen teilweise mit unseriösen Aussagen, Methoden und Petitionen zur Aufstockung der Mittel die Kunden zu verunsichern und zu unüberlegten Käufen zu drängen "da die Abwrackpämie mit Sicherheit nicht für alle reichen werde...".

Endlich vertritt einmal eine seriöse Organistion die Meinung, dass die Fördermittel nicht knapp sind gegenüber der Presse und verfasst dazu sogar eine Pressemeldung.

Der ADAC wird mit Sicherheit ein bisschen recherchiert haben und steht auch sonst auf einer gesunden Position zwischen Automobilindustrie und Autofahrern.

Wer selber den Überblick über die noch zur Verfügung stehenden Mittel behalten möchte der kann sich regelmässig folgende, ständig aktualisierte Links zum Stand der verbleibenden Mittel anschauen:

BAFA Fördermittelübersicht

"klettgau.net" Förderampel mit Prognose wie lange die Mittel reichen werden

"wecopro" Übersicht der abgerufenen Fördermittel mit Prognose (PDF Dokument ansehen)

So, jetzt seit gnädig zur mir, ich fand' es wichtig das hier mal so im Finanzierungsforum klarzustellen und es spiegelt auch meine persönliche Meinung die auch halbwegs fachlich unterlegt ist, wenn ich mir die Zahlen ansehen die momentan für Prognosen zur Verfügung stehen...

Gute Fahrt,

Cl25.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Nach Einschätzung des Automobilclubs ADAC wird die Abwrackprämie für alle interessierten Neuwagenkäufer ausreichen. "In Deutschland gibt es rund 1,5 Millionen Autos, die älter als neun Jahre sind", sagte ADAC-Sprecher Maximilian Maurer dem "Tagesspiegel". Diese würden wohl kaum alle in einem Jahr verschrottet. Angst vor Engpässen bei der Prämie müsse man nicht haben.

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen riet Interessenten, beim Autokauf selbstbewusst aufzutreten und trotz der Prämie angemessene Rabatte einzufordern. "Lassen Sie sich nicht in einen Vertrag treiben aus Angst, die Prämie nicht zu bekommen", sagte Dudenhöffer. Nach früheren Angaben des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist in den von der Abwrackprämie betroffenen Markt- und Modellsegmenten ein deutlicher Rückgang der Rabatte zu beobachten.

Autohändler befürchten Engpässe

Hingegen erwarte der Bundesverband freier Kraftfahrzeughändler einem "Focus"-Bericht zufolge, dass die von der Bundesregierung für die Abwrackprämie bereitgestellten 1,5 Milliarden Euro bald aufgebraucht sein werden. Man habe deshalb einen Brief mit der Bitte um Nachbesserungen an Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg geschrieben.

Weiterhin reichlich günstige Gebrauchte zu haben

Obwohl die Abwrackprämie nur beim Verschrotten des alten Autos gewährt wird, müsse man auch nicht befürchten, dass es bald zu wenige Gebrauchtwagen auf dem Markt gebe, sagten Experten. "Die Sorge, dass es bald keine Billigautos für Einsteiger mehr gibt, ist unbegründet", so Helmut Blümer vom ZDK.

Auch sei kein Preisanstieg bei den Gebrauchtwagen zu erwarten, sagte der Geschäftsführer des Thüringer Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes, Dietmar Hoffmann. "Es gibt einfach zu viele alte Autos in Deutschland." In den vergangenen Jahren sei das Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Autos kontinuierlich gestiegen, inzwischen auf rund acht Jahre.

Die Abwrackprämie ist Teil des zweiten Konjunkturpakets der Bundesregierung. Käufer von umweltfreundlichen Neuwagen erhalten 2500 Euro für die Verschrottung ihres mindestens neun Jahre alten Autos. Die Bundesregierung hat dafür im laufenden Jahr 1,5 Milliarden Euro inklusive der Verwaltungskosten eingeplant - damit könnten maximal die Prämien für 600.000 Neuwagen bezahlt werden.

Quelle: tagesschau.de

Warum jetzt ein neuer Thread dazu werden einige sagen? Ich finde es wichtig dieser "Panikmache der Hersteller- und Händlerverbände den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die versuchen teilweise mit unseriösen Aussagen, Methoden und Petitionen zur Aufstockung der Mittel die Kunden zu verunsichern und zu unüberlegten Käufen zu drängen "da die Abwrackpämie mit Sicherheit nicht für alle reichen werde...".

Endlich vertritt einmal eine seriöse Organistion die Meinung, dass die Fördermittel nicht knapp sind gegenüber der Presse und verfasst dazu sogar eine Pressemeldung.

Der ADAC wird mit Sicherheit ein bisschen recherchiert haben und steht auch sonst auf einer gesunden Position zwischen Automobilindustrie und Autofahrern.

Wer selber den Überblick über die noch zur Verfügung stehenden Mittel behalten möchte der kann sich regelmässig folgende, ständig aktualisierte Links zum Stand der verbleibenden Mittel anschauen:

BAFA Fördermittelübersicht

"klettgau.net" Förderampel mit Prognose wie lange die Mittel reichen werden

"wecopro" Übersicht der abgerufenen Fördermittel mit Prognose (PDF Dokument ansehen)

So, jetzt seit gnädig zur mir, ich fand' es wichtig das hier mal so im Finanzierungsforum klarzustellen und es spiegelt auch meine persönliche Meinung die auch halbwegs fachlich unterlegt ist, wenn ich mir die Zahlen ansehen die momentan für Prognosen zur Verfügung stehen...

Gute Fahrt,

Cl25.

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76 Antworten
am 16. Februar 2009 um 9:25

Komisch. Ich frage mich, wie der ADAC auf 1,5 Mio Autos kommt? Die Zahl stimmt nie und nimmer. Bisher war immer von bundesweit 16 Mio. Autos mit ausreichendem Alter die Rede.

Interessant wäre ja mal, wie viele davon die formalen Voraussetzungen der Verordnung erfüllen, also tatsächliche Verschrottungs-Kandidaten wären (davon geht dann sicher noch ein stattliche Zahl an Oldtimern, Youngtimern, Autos die mehr als 2.500,- wert sind, ... ab).

So eine Zahl sollte das KBA doch mal zur Verfügung stellen können.

Ich selber rechne ja auch nur mit 450.000-500.000 Prämienanträgen. Würde mich wundern, wen die Mittel tatsächlich ausgeschöpft würden.

Koreaner

Ich glaube auch, dass die prämie "reicht", allerdings eher nicht wegen den bekannten Rechenkünstlern des ADAC.

Lt. KBA-Angaben gibt es in Deutschland 8,5 Millionen Fahrzeuge, die zulassungsrechtlich den Bestimmungen der Prämie entsprechen (Alter und 12monats-Frist), aber:

Im letzten Jahr wurden rund 3 Millionen Fahrzeuge erstmalig zugelassen worden, bei einem Privatanteil von rund 50%, sind ohnehin 1,5 Millionen "Anspruchsberechtigte".

Aber auch nur dann, wenn jeder Privatkäufer einen anspruchberechtigen Schrottwagen hätte und auch das Minus von den 24% aus den letzten 3 Monaten über das restliche Jahr wieder hereinkommt. Also nicht nur die "Krise" gestoppt werde, sondern ein deutliches Plus gäbe und die Verkaufszahlen auf den früheren "Normalstand" hoch kommen.

Selbst wenn jetzt jeder dritte private Neufahrzeugkäufer einen Prämienwagen verschrotten würde (woran ich auch nicht mal glaube), wären es nach den " Vorkrisenzahlen" auch "nur" insgesamt 500.000 Fahrzeuge und damit weit unterhalb der Grenze.

Dieses ganze Gerede um eine "Verknappung" kommt auch nur aus der Richtung der Verkäufer, die "deshalb" im Nebensatz immer eine "schnelle Kaufentscheidung" empfehlen.

Naja man muss halt abwarten... Die ersten 10% sind jetzt schonmal wech... Irgendwo habe ich auch gelesen, dass nach Hochrechnungen bereits schon 220.000 Autos über die Prämie gekauft oder bestellt wurden.

Ist halt die Frage, ob alle die diese Prämie in Anspruch nehmen schon gekauft haben, oder ob die Mehrheit dies erst noch tut.

Richtige Prognosen wird man wohl eh frühstens März aufstellen können.

Ich glaube jedenfalls nicht, dass weiterhin täglich 6000 Anträge eingehen. Übers WE sind wieder 16.000 dazugekommen.

Dennoch würde es einem als Käufer die Angst nehmen, wenn die Regierung endlich mal nen Stichtag bzgl. Garantie setzen würde.

Anstattdessen wird darüber nachgedacht die Prämie schon bei der Bestellung beantragen zu können.

das ist wiederum auch wieder totaler Käse... Das würde nämlich die Panik noch mehr "vergrößern", wenn aufeinmal 100.000 Anträge in 2 Wochen eingehen, weil jeder der sein Auto mit Lieferzeit bestellt hat nen Antrag stellt.

Desweiteren gibt es im worst case auch noch einige Karteileichen, weil Bestellung storniert, bankrot, was auch immer..

Aber es wäre auch ein Wunder, wenn die Regierung mal etwas transparent umsetzen könnte

Ich könnte mir gut vorstellen, das bei den 16.000 Anträgen vom Wochenende jede Menge unvollständige "Oppermann-Anträge" dabei sind.

Die "Oppermann-Änderungen" wurden ja in den Medien überall quasi als bereits feststehende Regelung verkauft. Darauf dürften viele Leute reingefallen sein.

Ohne eine zusätzliche Info über bearbeitete und dabei bewilligte, abgelehnte oder für unvollständig erklärte Anträge, ist die Förderampel weiter eine völlig wertlose Veranstaltung mit geringem Informationsgehalt.

Koreaner

am 16. Februar 2009 um 20:09

Die Frage bleibt eben, was der Zähler genau zählt - vollständige Anträge (also inklusiver aller notwendigen Belege), die "nur" noch nicht bearbeitet wurden, oder alle eingegangenen Formulare (egal, ob vollständig oder unvollständig)... 

Bin mal gepannt was der ADAC sagt wenn die Mittel früher erschöpft sind, wahrscheinlich wirds so sein wie immer sprich was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

Nur mal ein Beispiel zum Thema Kaufanträge: Renault hat vorletzte Woche allein 25000 Kaufverträge geschrieben ( ohne Dacia ), jetzt rechnet mal die anderen ca 36 Marken dazu, da kann man schnell erkennen das es mit Sicherheit mehr als 600000 Anträge werden ;)

Und das Gelaber vom Dudenhöfer hört sich doch seit dem Rufmord gegenüber der Marke Opel eh keiner mehr an, den kann man doch gar nicht mehr für voll nehmen :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von motorcaster

Die Frage bleibt eben, was der Zähler genau zählt - vollständige Anträge (also inklusiver aller notwendigen Belege), die "nur" noch nicht bearbeitet wurden, oder alle eingegangenen Formulare (egal, ob vollständig oder unvollständig)... 

Gezählt wird da alles was rein kommt, egal ob vollständig oder nicht.

Koreaner

Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen

Lt. KBA-Angaben gibt es in Deutschland 8,5 Millionen Fahrzeuge, die zulassungsrechtlich den Bestimmungen der Prämie entsprechen (Alter und 12monats-Frist)

Ich versuche immer noch die Original Pressemeldung des ADAC zu bekommen um zu schauen ob da wirklich so die 1,5 Millionen FZGe drin stehen und wo die Zahl herkommt. Lt. KBA sind ca. 16 Millionen FZGe älter als 9 Jahre. Ob nun wirklich 1,5 Millionen davon wirklich erst länger als 1 Jahr in der Hand ein und desselben Halters sind ist nun die Frage...

am 16. Februar 2009 um 23:12

Der ADAC-Sprecher meinte sicherlich 1,5 Mio. Fahrzeuge, die formal den Kriterien der Abwrackprämie entsprechend UND vom geschätzten Wert des Fahrzeugs her eine Verschrottung einigermaßen sinnvoll erscheinen lassen. Da es für die Gebrauchtwagenwerte entsprechender Autos aber natürlich keine Statistik gibt, kann man das wirklich nur grob abschätzen.

Außerdem sollte der Wert des alten Autos schon recht deutlich unter 2.500 EUR liegen - wegen z.B. 500 EUR möglichen "Prämiengewinns" lohnt sich ein Verschrotten und das Risiko der Nichtbewilligung der Prämie garantiert nicht!!!

am 17. Februar 2009 um 12:52

Es stand ja jetzt überall das die Bundesregierung per Gesetzentwurf die Prämie nachgebessert hätte, von wg das Leute welche auf das Fahrzeug warten müssen die Prämie schon quasi reserviert bekommen mit ihrem Kaufvertragsdatum. Muß das ganze noch vom Bundesrat am Freitag verabschiedet werden, oder warum ist das derzeit noch nicht in den Richtlinien der BAFA? Wie soll das dann ablaufen, schickt man dann seinen Kaufvertrag zur BAFA und die rechnen dann quasi damit schonmal runter?

am 17. Februar 2009 um 13:05

Zitat:

Original geschrieben von spaxx

Es stand ja jetzt überall das die Bundesregierung per Gesetzentwurf die Prämie nachgebessert hätte, von wg das Leute welche auf das Fahrzeug warten müssen die Prämie schon quasi reserviert bekommen mit ihrem Kaufvertragsdatum. Muß das ganze noch vom Bundesrat am Freitag verabschiedet werden, oder warum ist das derzeit noch nicht in den Richtlinien der BAFA? Wie soll das dann ablaufen, schickt man dann seinen Kaufvertrag zur BAFA und die rechnen dann quasi damit schonmal runter?

Das ist noch nicht in der Richtline umgesetzt, weil es noch keine Nachbesserung gegeben hat!

Diese war bzw. ist ein Plan der SPD, der von den Medien bzw. vom Fraktionsgeschäftsführer schon als "quasi beschlossen" vermeldet wurde - allerdings zu früh. Im Gesetzentwurf zum Konjunkturpaket II ist die UWP sowieso nicht in allen Details beschrieben, für deren Ausarbeitung ist das BMWi zuständig.

 

Also zum Mitschreiben: Bisher gilt nur das Kaufdatum und NICHT das Bestelldatum für den UWP-Antrag - und solange auf den entsprechenden Seiten des BMWi bzw. des BAFA nichts anderes vermeldet wird, bleibt das auch so.

 

Zitat:

Original geschrieben von motorcaster

Diese war bzw. ist ein Plan der SPD, ...

Nein, es war nicht mal das.

Es handelt sich dabei um die persönliche Idee eines Herrn Oppermann. es sollte dieses und jenes umgesetzt werden.

Etliche Medien (speziell eine Presseagentur) haben diese Idee in Verbindung mit dem genannten "soll" und der Funktion des Herrn Oppermann als Fraktionsvorsitzender der SPD (er hat nicht mal einen Posten in der Regierung) so aufgeblasen, als wenn es schon ein Beschluss war.

 

Zitat:

Original geschrieben von motorcaster

Bisher gilt nur das Kaufdatum und NICHT das Bestelldatum für den UWP-Antrag

Auch das ist nicht ausreichend, erst ab der Zulassung des Fahrzeugs kann der Antrag eingereicht werden bzw. wird dann erst bearbeitet und steht dann "in der Schlange".

Die Anzahl potentiell geeigneter Pkw in der BRD, die an der Aktion teilnehmen dürfen, ist eine Sache.

Nun schauen wir aber mal objektiv, wer diese älteren bis wirklich alten Kisten fährt... das ist nicht der Bürger, der mit 2.500 Euro einen Anreiz darin findet, sich ein neues Auto zu kaufen, weil ihm nämlich die restlichen meinetwegen 7000 oder natürlich auch mehr Euro fehlen und er auch eine Finanzierung darüber nicht stemmen kann.

Ich bin und war auch schon vor dem ADAC-Bericht der Meinung, dass in erster Linie Panik gemacht werden soll, damit die verängstigten Schäfchen schnell zum Schäfer laufen, ohne großartig zu überlegen oder gar mal Zettel und Stift zur Hand zu nehmen und anfangen zu rechnen. Das würde nämlich unzählige vom überhasteten Kauf abhalten, der objektiv betrachtet in vielen fällen regelmäßig nicht attraktiver ist als bisher.

Aber es nutzt uns ja allen, also im Namen der Wirtschaftskrise, KAUFT LEUTE, KAUFT!

Grüße, -M-

am 17. Februar 2009 um 15:06

Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen

Zitat:

Original geschrieben von motorcaster

Bisher gilt nur das Kaufdatum und NICHT das Bestelldatum für den UWP-Antrag

Auch das ist nicht ausreichend, erst ab der Zulassung des Fahrzeugs kann der Antrag eingereicht werden bzw. wird dann erst bearbeitet und steht dann "in der Schlange".

Stimmt natürlich - wobei meistens beide Daten ja sehr nah beieinander liegen :cool:

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