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Achsmanschette in Werkstatt gewechselt - weniger als 1 Jahr später defekt

Themenstarteram 23. Juni 2020 um 13:05

Hallo zusammen,

ich habe derzeit ein Problem, bei dem ich das Know-how des Forums brauche.

Im September letzten Jahres habe ich an meinem MB Vito die Achsmanschetten am Hinterachsgetriebe wechseln lassen, da diese rissig waren.

Am Wochenende (also 9 Monate später) habe ich zur Vorbereitung auf den TÜV nochmal unter das Auto geschaut. Dabei habe ich eine unschöne Entdeckung gemacht.

Die linke getriebeseitige Achsmanschette ist verdreht und hat einen Riss (das angehängte Bild ist nicht von meinem Auto, aber zeigt gut, was ich mit "verdreht" meine).

Fahrzeug wird hauptsächlich auf Langstrecke genutzt - kein Offroad.

Frage an Euch:

1) Kann so etwas nach nichtmal 1 Jahr erfolgen oder seht Ihr hier einen klaren Montagefehler?

2) Ist eine Achsmanschette ein Verschleißeil? Falls ja, was wäre eine normale Abnutzungsdauer (Zeit und vll. Kilometerleistung)?

Danke!

Beispielbild - verdrehte Achsmanschette
Beste Antwort im Thema

Kurz bei der Werkstatt vorbei fahren und auf die Bühne ... entweder ist die Firma kulant oder du warst dort Kunde

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Eine Achsmanschette kann sich doch nur verdrehen, wenn sie mit Absicht verdreht eingesetzt und mit Schellen festgezogen wird, oder das Gelenk ist defekt .

Warscheinlich ist eher ein Vakum in der Manschette, d.h. si wurde nach Einbau der Gelenkwelle nicht richtig belüftet und hat sich zusammen gezogen.

Warum ist sie gerissen....., keine Ahnung, kann auch was dagegen geflogen sein.

Ich würde höflich bei der Werkstatt nachfragen, übernehmen sie die Reparatur nicht auf ihre Kosten, Werkstatt wechseln, andernfalls wechseln lassen und dann die Werkstatt wechseln.

Am Vito Getriebeöl wechseln sowie ein Domlager einbauen ist ein Kinderspiel, wer das verkackt würde ich nicht wieder hin gehen

LG

Gelenkwelle nicht richtig belüftet und hat sich zusammen gezogen.

 

Gut das du dies mal ansprichst,die meisten hie wissen doch gar nicht wie so etwas zustandekommt-

habe ich aber auch schon angeführt-

Immer auf der Werkstatt rumhacken ist leicht ,der Te sollte sich aber mal die Frage stellen ob hier nach Herstellerangaben die Getriebeentlüftung regelmässig geprüft und gereinigt worden ist.

Genau dann hat man dieses Fehlerbild bei einer defekten Entlüftung.

Ich persönlich finde es als Frechheit wenn die ausführende Werkstatt auf Grund eines fremden Bildes zur Sau gemacht wird

AEG

Themenstarteram 25. Juni 2020 um 7:59

Danke für eure Antworten - Ich werde auf die Werkstatt zugehen und euch berichten!

Zitat:

@AEG47 schrieb am 24. Juni 2020 um 22:01:26 Uhr:

Immer auf der Werkstatt rumhacken ist leicht ,der Te sollte sich aber mal die Frage stellen ob hier nach Herstellerangaben die Getriebeentlüftung regelmässig geprüft und gereinigt worden ist.

Hm, da stellt sich die Frage, was die Getriebebelüftung/entlüftung mit der Manschette des äußeren (radseitigen) Gelenks zu tun hat...

@the_WarLord

Zitat:

@BjoernL89 schrieb am 23. Juni 2020 um 13:05:15 Uhr:[/i.

... linke getriebeseitige Achsmanschette ist verdreht und hat einen Riss ...

Danke für die Korrektur.

Dennoch wäre interessant, inwiefern die Getriebebelüftung/entlüftung etwas mit dem stauchen der Manschette zu tun hat.

Geht hier doch um das Hinterachsdiffernzial vom Vito, und dabei um die Differenzialseitige Manschette.

Aber egal, mir ist trotzdem nicht bekannt wie eine solche Manschette über die Getriebebelüftung be-oder entlüftet werden soll.

 

Vor Jahrzehnten gab es zum Differenzial hin 'offene' Antriebswellen, bei denen das Getriebe- resp. Differenzialölbad bis in die Manschetten schwappte. Bei denen - Riesensiff, wenn undicht - spielte naturgemäß die Gehäuseentlüftung 'ne Rolle.Wellenstümpfe aktueller 'geschlossener' mit verseiftem Molybdänfett geschmierte Gelenkkäfige müssten schon in arg verrotteten Simmeringen stecken, um von der Diff.-Belüftung viel zu 'merken'

Das hat er/sie/es mal bei den "Autodoktoren" gesehen und somit muss das so sein :(

Nein die Achsstummel stecken im Diff/Getriebe und die antriebswelle wird an die achsstummel angeschraubt, da wird nichts be/entlüftet und Getriebeöl kommt in die Achsmanschatte auch nie, vorher verteilt es sich auf der Strasse

Tjo, sowas sollte derjenige schreiben, der es in den Raum geschmissen hat... ;)

Die Entlüftung der Achsmanschette (egal welche Seite) erfolgt an der schwimmend gelagerten Seite auf der Antriebswelle!!! Dadurch ist eine horinzontale Bewegung (zusammen- und auseinanderziehen) möglich, die ein ansaugen und entlüften der Umgebungsluft ermöglicht.

Die andere Seite der Manschette (meist die größere) ist in der Regel fest am Getriebegehäuse angebracht.

Und wenn man eben auf den günstigsten Preis achtet (die Werkstatt fragt in der Regel schon, was sie verbauen soll), dann wird eben mindere Qualität eingebaut, die schnell kaputt geht.

Allerdings gibt es wie gesagt auf JEDE mit RECHNUNG belegte Arbeit eine Gewährleistung von 2 Jahren für Privatkunden und diese sollte hier greifen.

Zitat:

@catcherberlin schrieb am 28. Juni 2020 um 13:3:49 Uhr:

Die andere Seite der Manschette (meist die größere) ist in der Regel fest am Getriebegehäuse angebracht.

Beim Vito afaik nicht und bei vielen anderen auch nicht. Da sind Flansche im Getriebe die sich mitdrehen, auf die die Welle geschraubt wird.

 

Verschraubung am Gehäuse hat man eher bei ausländischen Fabrikaten.

Zitat:

@catcherberlin schrieb am 28. Juni 2020 um 13:03:49 Uhr:

..Allerdings gibt es wie gesagt auf JEDE mit RECHNUNG belegte Arbeit eine Gewährleistung von 2 Jahren für Privatkunden..

Nein, bei Reparaturen kann die völlig legal auf ein Jahr verkürzt werden. Darüber muss der Kunde allerdings schon bei der Auftragsvergabe infomiert werden und muss die Kenntnisnahme der AGB separat unterschreiben.

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