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Abschied von Toyota

Themenstarteram 8. Juli 2008 um 7:12

Hallo,

nach 4 1/2 Jahren Avensis-Fahren oder Werkstattaufenthalten ziehe ich mich aus der Toyota-Gemeinde so langsam zurück. Grund hierfür ist die zum Preis nicht mehr stimmige Qualität.

Bilanz:

Eigentlich ein richtig gutes Auto, wenn die vielen Werkstattaufenthalte nicht gewesen wären. Immerhin standen die beiden Avensise öfter in der Werkstatt als alle anderen Autos zuvor (meistens 3 bis 5 Tage am Stück).

Avensis 2.4 exe

- Klappern des Heckrollos (5 x ausgetauscht)

- schlechte Radioempfangsqualität

- Navi hängt sich ständig auf (3 x ausgetauscht inkl. Antenne)

- Höchstgeschwindigkeit wird nicht erreicht (nur 207 km/Std.)

- Spritverbrauch lag meistens bei 12,1 ltr (höher als die beiden GS300 mit mehr PS und Hubraum)

- Heckklappendämpfer getauscht wegen Schlappheit

- Bremsscheiben mit Riefen (getauscht)

--> Rückgabe des Autos an Toyota

Avensis 2.2DCat exe

nach anfänglicher guter Qualität schlug so nach 3 Monaten die "Qualitätsoffensive" zu:

- nach wie vor schlechte Radioempfangsqualität

- Navi hängt sich nach wie vor auf (auch nach dem erneuten Austausch)

- Kofferraum-Seitenteil liegt ständig im Kotflügel, da instabil (ausgetauscht)

- Heckleuchten des Facelift eingebaut, da ansonsten der Rückfahrscheinwerfer scheinbar ohne erkennbare Funktion

- Klimanalage stinkt (diverse Teile getauscht), stinkt erneut

- Spritverbrauch nur zeitweilig in einem Rahmen von 7-8.5 ltr; meist bei 9.5 bis 11 ltr

- Hochdruckpumpe sehr oft initialisiert, bevor diese ausgetauscht wurde

- Rücklaufleitung ebenfalls nachträglich getauscht

- Getriebeprobleme beim Schalten (Zahnräder laufen nach, schwer schaltbar)

- Turbolader defekt

- Kat und Sensoren getauscht

- knarzendes Kupplungspedal (getauscht)

- Ölverlust zwischen Getriebe und Motor

- Kupplung getauscht aufgrund des Ölverlustes

- Bremsscheiben getauscht, weil Riefen

- Lenkung getauscht, weil Krachen beim Einschlag

- beide Sonnenblenden ohne Licht

- Batterie defekt

- erneut Getriebe undicht

- nach Einfüllen eines ganz dicken Öls läßt sich das Getriebe nun im kalten Zustand gar nicht mehr schalten (aber das soll helfen, dass das Getriebe dicht bleibt, da keine Dichtung an dieser Undichtigkeit vorgesehen ist)

- Rost an der Hinterachsaufnahme

Bestimmt habe ich einige Positionen vergessen ...

Auch von dem viel gerühmten "kaizen" verspüre ich nicht viel. Lediglich das Heckrollo-Klappern war an dem DCat nicht aufgetreten (!).

Corolla Verso

- ausser Riefen in den Bremsscheiben (behoben) keine weiteren Auffälligkeiten

Es scheint so zu sein, dass die "neuen" Toyotas durch die Bank ihre Problem(-zonen) haben. Auch ein Yaris II, ein Auris und ein Prius II sind davon nicht verschont, wobei der Prius noch die beste Qualität zeigt.

Mit einem "alten" Corolla oder Yaris I können diese Fahrzeuge aber nicht mehr Schritt halten. Diese "Neuen" sind zwar moderner, die Fahrwerke wurden verbessert, der Preis ist gestiegen, die Qualität gesunken.

Schließlich muss der F1-Zirkus ja bezahlt werden.

Die nächsten Austausche, die anstehen: Yaris I und Corolla (auch diese werden definitiv keine Toyotas mehr).

Grund: schlechter kann kein anderes Auto mehr sein, auch nicht die sogenannten Problemmarken wie Fiat, Renault, Citroen. Schließlich haben diese dazugelernt ...

Anmerkung: sind mittlerweile durch 2 neue Mazda3 Active Plus ersetzt

Schade eigentlich, da ich die gute Qualität von Toyota/Lexus schätzen gelernt hatte (Supra, Camry, GS300, GS300, Corolla, Corolla Verso, Yaris). Wie gesagt: bis auf die beiden Avensis haben alle Toyotas keinerlei Probleme gemacht. Die 3 Neuen wurden wegen "sehr guter" Angebote gekauft.

Entschuldigen kann ich mich nur für die, die noch nie solch einen schlechten Toyota hatten und mit ihrem jetzigen zufrieden sind. Schließlich soll es ja auch noch ein paar zufriedene Toyota-Fehrer geben.

Gruß Alfred, der mittlerweile mit einem Mazda 6 Top durch die Gegend fährt

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46 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von KingClio

Meine Meinung zum schnöseligen/eingebildeten Auftreten in den Niederlassungen der anderen von mir genannten Marken bleibt jedoch bestehen.

Wobei das m.E.n. in erster Linie am Charakter des Mitarbeiter liegt und weniger an der Automarke.

Zum Thema:

Kann ich voll verstehen. Angefangen vom P8 über einen E9, E12 und nun T22 nahm die Qualität immer weiter ab. Nächstes Jahr steht ein Fahrzeugwechsel an und ehrlich gesagt, entscheiden kann ich mich nicht.

Bei so vielen Faktoren ist es auch schwierig...paar Beispiele gefällig?

- Die Dienst Gölfe und Passats fahren sich sehr gut, v.a. die Sitzposition gefällt mir. Der Tiguan als Mietwagen kam meinem Fahrstil auch sehr entgegen.

- Toyota bleibt aus Sentimentalitätsgründen trotzdem im Rennen.

- Ein Lexus würde als "Aufsteiger"-Auto infrage kommen.

- Der Mitsubischi-Händler ist 15 m entfernt ... der neue Lancer Fließheck gefällt optisch!

- Mazda scheint im Moment die zuverlässigsten Autos zu bauen ... zumal im Bekanntenkreis sehr verbreitet.

- Der KIA-Händler um die Ecke ist ein ehemaliger Schulkamerad. ;)

- Der Ford Mondeo bietet wirklich eine Menge Auto fürs Geld.

- Der Opel Insignia steht für mich als Wiedergeburt für Opel.

- Und Jahreswagen von Audi, BMW und Mercedes sollte man auch nicht verachten.

- usw. ... will nicht noch weiter abschweifen...:D

Gruß

Nando

@ Tiger123 Stell doch mal ein paar Bilder von deinem neuen Mazda hier rein :D Wenn es allen Toyota-Leuten recht ist ;)

Themenstarteram 20. Juli 2008 um 18:59

... mach ich mal nächste Woche, wenn er gewaschen ist.

Aber ich will ja niemanden verärgern. :-)

Gruß Alfred

Zitat:

Original geschrieben von Tiger123

 

Aber ich will ja niemanden verärgern. :-)

Gruß Alfred

wieso ist doch ein schönes Auto. Du kannst es ja im Mazda Forum posten und uns den Link dazu geben.

monegasse

schon allein wegen d. Design wundert es mich nicht, dass Mazda 6 (im Vergleich zu Avensis) eher die erste Wahl ist.

Wenn wir uns morgen ein neues Auto in der Kompaktklasse kaufen müsstest, wäre wahrscheinlich Mazda 3 die Wahl und nicht Auris. Auris ist zwar kein schlechtes Auto, aber vom Aussehen her, gefällt Mazda 3 meiner Frau besser. Mich interessiert viel mehr d. Preis, und da hat Mazda 3 schon wieder gewonnen.

Gratulation übrigens für die gute Wahl. Viel Spaß mit Deinem Mazda 6.

Zitat:

Original geschrieben von pirrax

schon allein wegen d. Design wundert es mich nicht, dass Mazda 6 (im Vergleich zu Avensis) eher die erste Wahl ist.

Das Problem ist nur, dass es durchaus wichtigere Kriterien als Optik gibt, die eine gute Wahl ausmachen. In meinem sinnvoll erreichbaren Umfeld gibt es leider keine akzeptablen Händler/Werkstatt für Mazda, leider ...

Als ich das letzte mal bei denen vorbeigeschaut habe, hatten die alle "wegen Reichtum geschlossen", sprich kein Interesse am Geschäft. Groß in der Radiowerbung angekündigte Sondermodelle waren nicht wirklich verfügbar etc.. Damit hat Mazda mit mir einen ehemaligen Kunden verloren. Der Vorzeige-Importwagen 626 der 80er Jahre dümpelt von den Zulassungszahlen mit dem wirklich gelungenen 6er Nachfolger nur mehr vor sich hin. Ähnliches gilt für den Nissan Primera. Die Kunden wissen warum das so ist, und Toyota sollte sich hüten ähnliche Fehler zu machen.

monegasse

Zitat:

Original geschrieben von Monegasse

(...)

Der Vorzeige-Importwagen 626 der 80er Jahre dümpelt von den Zulassungszahlen mit dem wirklich gelungenen 6er Nachfolger nur mehr vor sich hin. Ähnliches gilt für den Nissan Primera. Die Kunden wissen warum das so ist, und Toyota sollte sich hüten ähnliche Fehler zu machen.

monegasse

Und Du meinst, Toyota hat mit dem Avensis noch keine Fehler gemacht? Wohl schon. Ich würde mich freuen, wenn jemand diese Marketingfehler mal analysieren würde und nicht immer zu posaunen, die Deutschen seien bekloppt, wenn die nur Passat & Co kaufen.

PS: Die Mazda6/Avensis, etc. -Qualitäten spiele ich nicht damit runter, alle sind vernünftig gebaute Autos (mal von Kleinigkeiten abgesehen ;) )

Zitat:

Original geschrieben von pitton27

 

Und Du meinst, Toyota hat mit dem Avensis noch keine Fehler gemacht? Wohl schon. Ich würde mich freuen, wenn jemand diese Marketingfehler mal analysieren würde und nicht immer zu posaunen, die Deutschen seien bekloppt, wenn die nur Passat & Co kaufen.

Wie gesagt es gibt viele Kaufgründe / Nicht Kaufgründe, Marketing des Herstellers rangiert bei mir eher an letzter Stelle. Beispielsweise kann ich dem F1 Engagement von Toyota, das ja wohl in erster Linie dem Marketing der Marke zugutekommen soll, gar nichts abgewinnen. Im Gegenteil. Auch die Spalt(maß)phobie von Hrn. Piech geht mir ziemlich am Popo vorbei, sie macht Autos nicht besser, nur teuer. Bekloppt sind die, die auf sowas reinfallen, egal bei welchem Hersteller.

monegasse

Themenstarteram 22. Juli 2008 um 17:40

Zitat:

Original geschrieben von pirrax

Wenn wir uns morgen ein neues Auto in der Kompaktklasse kaufen müsstest, wäre wahrscheinlich Mazda 3 die Wahl und nicht Auris. ...und da hat Mazda 3 schon wieder gewonnen.

Das mit dem Auris bzw. Mazda 3 ging mir ja auch so, deshalb hab ich ja auch noch 2 Mazda 3 Active Plus geordert, die beide ohne jeglichen Vergleich zum Auris sind.

Was heißen soll: besser verarbeitet, viel preiswerter und serienmäßige Ausstattung, die man beim Auris nicht einmal kaufen kann...

Gruß Alfred

Hallo,

Jede Medaille hat zwei Seiten. Ein Konzern, der seinen Fahrzeugausstoß innerhalb weniger Jahre auf über 8 Mio. p.a. fast verdoppelt, hinterlässt nicht nur Erfolgsspuren sondern auch Schleifspuren. Manches ist ziemlich schief gelaufen in den letzten Jahren. Wer einen tieferen Einblick haben will, lese die Problemanalyse Toyota im Manager Magazin Heft 8/08 unter dem Titel "TOYOTA. Jetzt ist der Lack ab."Ich will hier nicht ins Detail gehen, aber qualitativ sind deutsche Autobauer bzw. von deutschen Firmen gesteuerte Autobauer,

sieht man von Einzelfällen ab, insgesamt besser geworden. Wohingegen bei einigen fernöstlichen Marken die Kostenreduktion schon in der Entwicklungsphase mehr in den Vordergrund rückte.

Zwischen einem Tiguan und einem RAV 4 liegen in der Gesamtperformance Welten, obwohl beide im Preis nicht weit auseinanderliegen.

Seit 2001 gibt es außer Skoda kein Importauto mehr in unserem Fuhrpark.Toyota war bis dahin seit Anfang der 80ziger immer dabei. Unter dem für uns wichtigsten Aspekt "Total cost of ownership" weiß ich auch warum.

Gruß Kühli

Zitat:

Original geschrieben von Wallibelli

Unter dem für uns wichtigsten Aspekt "Total cost of ownership" weiß ich auch warum.

Wodran hängt es denn genau? Leasingkosten? Rückkaufwerte? Wartungskosten?

Hallo touranfag,

fangen wir mal ganz banal mit den Penunzen an.

Manchmal ist es viel günstiger ein Auto zu leasen,als zu kaufen.Die besten Konditionen in Relation zum Preisniveau in den letzten 7-8 Jahren machte BMW.Wer hatte in allen Restwertrankings der letzten Jahre im Durchschnitt den geringsten Wertverlust ?BMW. Generell haben deutsche Anbieter Vorteile in den Versicherungsklassen, in den Wartungsintervallen und in den Kosten für Verschleißreparaturen.

Am sichersten was Mängel, Reklmationen, kleine Wehwehschen und Verschleißangeht, steht sich der Kunde wenn er ein Auto erst nach dem ersten Modelljahr käuft. Die Deutschen haben hin und wieder noch Anlaufprobleme, aber in einer Disziplin die meisten Fernostler übertroffen. Sie haben kapiert, dass der größte Vorteil excellenter Qualität eine hohe Senkung des Kostenaufwands für Garantie und Kulanz zur Folge hat. Durch die überwiegend 3-jährige Garantie der Fernostler haben fast alle deutsachen Marken bei ordnugnsgemäßer Wartung bisher im 3. Jahr Kulanz gewährt.

Deutsche Autos sind bis auf ganz wenige Ausnahmen in der Energieeffizeinz durch

die Bank besser als Importautos. Deutsche Autos sind in der Regel funktionaler als

Importautos. Beispiel Gepäckraumabdeckungen bei Kombis oder auch die immer noch ausladenden Federbeinausbuchtungen im Gepäckraum bei Fernostkombis. Deutsche Autos sind wertiger in der Anmutung als Importautos. Softlackbeschichtungen sind dicker, Kunststoffe weicher, Applikationen optisch hochwertiger.

Ich weiß von Fahrern eines Avensis, daß sie auf 100.000 km bis 3 mal neue Bremsbeläge und -scheiben brauchten. Auch ein Kostenaspekt. Beim Diesel müssen Scheiben vorn 80.000 km halten, Bremsbeläge 50.000 km. Wir haben Festpreise für solche Reperaturen mit unseren Werkstätten vereinbart.

Bei Autokaufentscheidungen kommt vieles auf die Sichtweise an. Bis zum Erscheinen

des Tiguan war der X 3 2.0 d unterm Strich das preiswerteste SUV seiner Klasse.Im Sommer 2006 habe ich mir gezielt einen Händler gesucht, der noch einen Vorführer zulassen wollte oder musste, bevor im November das kleine Facelifting kam. Da wir sowieso einen in schwarz mit unlackierten Stoßfänger haben wollten,störte mich die Ausführung nicht. Wir kauften das Auto mit 19,5 % Nachlass als Vorführer. Der Händler ließ es zu,wir bekamen es nach 3 Monaten mit 4.500 km. Das Auto wurde von der Leasinggesellschaft meiner Bank, die Ende 2006 noch mit attraktiven Konditionen Verträge einsammeln wollte, übernommen und an uns für 42 Monate günstig verleast.

Er hat jetzt 51.000 km drauf. Bis zur ersten Inspektion zeigt die Wartungsanzeige noch 11.000 km an. Bei 31.000 km hat der Ölservice 100,- € netto gekostet. Der Verbrauch liegt bei 7,9l Diesel über die gesamte Strecke. Die ersten Reifen haben rundum noch 3,5 mm Profil. Bremsbeläge langen noch bis zur Inspektion, Scheiben sind noch für weit mehr o.k. Nicht die kleinste Kleinigkeit gab es zu reklmieren oder zu bemängeln.

Andere Baustelle andere Sichtweise. Ich benötige für unseren Laden zum Herbst

diesen Jahres ein ZBV-Auto. Überwiegend für 2 Personen mit einem mittelgroßen, flexiblen Laderaum.Ich fahre das Auto im Winter auch selbst, da ich für meinen ALPINA keine WR anschaffen will. Die Kilometerleistung beträgt etwa 17.000 p.a. Zeitliche Perspektive 3 Jahre. Vorgabe da Zusatzinvestion ohne Kostendeckung: Geringe Kapital-, Fix- und Unterhaltskosten.

Ein Kilometerpreis inkl. aller Kapital- und Betriebskosten unter 30 Cent bei einem kalkulieten Durchschnitts-Spritpreis von 1,70 € brutto über die gesamte Laufzeit.(Diesel /Benzin gleicher Preis), lautete die Vorgabe, zumal ich davon ausgehe, daß Diesel temporär noch teurer wird. Da ich mit dem Auto auch zum Kunden fahre, sollte es ein ordentliches Niveau haben, mindestens 200km/h schnell sein, in max. 10 Sek. auf 100 km beschleunigen, ansprechend ausgestattet und neu bzw. neuwertig sein. Wichtig war mir auch ein niedriger Kraftstoffverbrauch,weil ich darin in den nächsten Jahren das größte nicht kalkulierbare Kostenrisiko sehe. Die Sicherheit keine Lauferei mit Mängel und Reklmationen zu haben stand ebenfalls oben auf der Prioritätenliste.

Die Entscheidung fiel auf einen Audi A 3 Sportback aus dem Internet, Vorführer bisheriges Modell mit 1,4 TSFI - Motor und 125 PS. Die Vorfacelifting-Vorführer unterstützt Audi momentan im Abverkauf und Leasing, um Platz für Vorführer des neuen Modells zu schaffen. Für das neue Modell gibt es keine Unterstützung. Der Wagen wurde Ende Mai zugelassen. Ich bekomme ihn am 3./4.9. mit ca. 4000 km inkl. 3. Jahr Garantie. Neupreis in Ambition- Ausführung und einigen weiterne Extras ( u.a. Xenon plus, Komfortklima,SZH, Parksensoren), lag bei ziemlich genau 31.000 € inkl. Überführung. Das Auto geht mit ca. 24.700,- inkl 3 Jahre Garantie brutto ( ./. 20,2 %) ins Leasing. Dafür werden monatlich 242,-€ netto fällig. Macht in 3 Jahren bei ca. 51.000 km pro Kilometer 17,5 Cent. Mehrkilomter über 47500 plus 5,5 Cent netto. Steuern sind nur 95,-€ per anno, Versicherung mit Kl 16 HF/16 VK bei 30 % im billigen Kreis Friesland (RG-Kl.1/1) ca. 220 € p.a. Da Wintereifen noch vorhanden (16 "aus E 46 Bestand) und Stahlfelgen als Zugabe mitkommen, brauche ich noch nicht mal ein Satz Reifen über die Laufzeit zu kalkulieren. An Wartung fallen TÜV ( nach 3 Jahren) und wahrscheinlich nur ein Service (nach ca. 30.000km) für insgesamt ca. 300,- € netto an. Zudem noch 8,- € netto pro Monat für 1 x Wagenwäsche und Reinigung.

Somit komme ich auf folgende Gesamtkosten per Kilometer:

Kapitaldienst: 17,47 Cent

Kraftstoff bei 17.000 km p.a. pro 100 km: 7,2 l (AB Testverbrauch) = 10,28 €

(1,428 netto/1,70 brutto). Macht pro Kilometer 10,28 Cent.

Vers. Steuer, Wartung, Reinigung: 95,- /220,- /100,- €/ 96,- €.= 511,-€ p.a. sind pro Kilometer 3,00 Cent.

Macht zusammen 30,75 Cent pro Kilometer Vollkosten ( 3 Jahre 51.000 km Nutzungsdauer). Und das bei einem Kraftstoffdurchschnittspreis von 1,70 € bis 9 / 2011. Das könnte vielleicht noch zu niedrig sein. Evtl. Rückstellung für Schäden bei Rückgabe sind nicht berücksichtigt. Habe bisher von etwa 10 Rücklaufern erst zweimal

was bezahlen müssen.

Das A und O günstig gute Autos zu fahren, ist ein hohes Maß an Flexibilität. Man darf nicht marken- bzw. modellfixiert sein,man darf nicht auf das Neueste vom neuesten aus sein und man muß Sonderabsatzprogramme der Hersteller nutzen. Ich hätte zum Beispiel bei Audi auf einen neuen A 3 durch Presserabatt auch bis zu 18 % Nachlass bekommen können. An sich gesehen ein toller Preis. Mir kam aber es auf die Gesamtkosten im Rahmen eines Leasingvertrages an und nicht auf das neue Modell, was sowieso kaum im Straßenumfeld auffällt, wenn da nicht die LED-

Tagfahrleuchten wären.

Gruß Kühli

 

 

 

 

@Wallibelli:

Im gewerblichen Bereich mag das mit der niedrigen TCO bei geringer Haltedauer (<= drei Jahre) und Leasing wohl hinkommen.

Im privaten Bereich kann das aber schon wieder ganz anders aussehen, vor allem dann, wenn das Fahrzeug länger gehalten wird. Denn dann können die Asiaten ihre Vorteile bezgl. der Langzeitqualität (siehe z.B. TÜV-Report) ausspielen und halten damit die Kosten für unvorhergesehene Reparaturen gering. Außerdem sind die Neuwagenpreise (bei Barzahlung) meist geringer als bei deutschen Herstellern, weshalb weniger Kapital gebunden wird.

Allerdings bin ich persönlich auch schon zu dem Schluss gekommen, dass es in Zukunft auch für Privatkunden immer unattraktiver wird, Autos zu "kaufen", da sich die Randbedingungen (Spritpreise, Besteuerung etc.) mittlerweile so schnell ändern, dass ein Fahrzeug, was heute "attraktiv" ist morgen schon zum Alteisen gehört (Beispiel: Diesel). Deshalb werde ich mein nächstes Fahrzeug sicher auch nicht mehr kaufen, sondern leasen.

Zitat:

Original geschrieben von Happycroco

 

Bei solchen unüberlegt (hoffentlich!) oberflächlichen Kommentaren sollte man sich nicht wundern, wenn auch dem gutwilligsten Verkäufer die Lust vergeht, freundlich, höflich und respektvoll seinem Kunden gegenüber zu treten.

Diese dämlichen Kommentare höre ich nur in Deutschland, hier allerdings sehr häufig. Erwähne ich mal eine besonders freundlich entgegenkommende Haltung eines Verkäufers mir gegenüber, höre ich oft: "Mann, der meint das doch gar nicht ernst, ist doch nur gekünstelt!".

Ja, was denn sonst? Der Mann (die Frau) macht einen Job, zu dem gehört nun mal ein entsprechendes Auftreten. Wie man das negativ auslegen kann, ist mir ein Rätsel. Wie schon gesagt: Typisch deutsch.

Gruß,

Happycroco

Hi Croco,

volle Zustimmung!

Die Authentizität ist leider eine im internationalen Vergleich herausragende typische deutsche Eigenschaft! Der Deutsche spielt dem anderen nichts vor, sondern gibt sich so, wie er ist. Weshalb sollte er sich um Charme, Esprit und Eleganz bemühen? (Begriffe übrigens, für die es im Deutschen keine Worte gibt, weshalb wir diese französische Begriffe verwenden müssen. Warum wohl?)

Es sind die Engländer und die Franzosen gewesen, die den Wettlauf der Kulturen in Europa ausgetragen haben. Zu der Zeit als William Shakespeare seine unsterblichen Werke verfasst hat, waren die Deutschen den westlichen Nachbarn nur dafür bekannt, dass sie ihre Bäuche mit Bier und die Luft mit wildem Gegröle füllten.

Und wenn heute eine deutscher Autokunde auf einen Verkäufer trifft, der sich Mühe gibt, eine für ihn angenehme Atmosphäre zu schaffen, so erweckt dies sein Misstrauen. "Was soll das?", so fragt er, "wozu dies ganze Theater?"

Gruß, HIPPO

@Wallibelli

Beispiel:

Mein Bekannter hat 2002 ein BMW 330d für 64000 € (habe selbst den Kaufpreis gesehen) gekauft jetzt hat er den für 15000 € verkauft in 6 Jahren 50000 € kapput gemacht.

Ich habe meinen OBK 2005 als TZ für 24500 € bar gekauft, angenommen in 2011 schmeise ich den weg dann habe ich 24500€ vernichtet und trotzdem kein schlechteres Fahrzeug als den Beemer gefahren.

Übrigens meine Reifen haben 45000km und noch 4mm Profil, Bremsbeläge sind noch für nächste 40000 km gut und an dem Fahrzeug ist nicht mal Birne defekt gewesen (bis auf Gasdüsen die kommen aber aus Holland und die Gasanlage ist nachträglich eingebaut).

Nach drei Jahren freue ich mich immer wenn ich in das Fahrzeug einsteige und denke gar nicht daran was neues zu kaufen. Es soll in 2009 ein neuer Legacy Hybrid kommen dann 2013-14 übelege ich mir einzutauschen. Das ist mir früher nie passiert.

Edit:

Diese Puff-LED-Tagfahrleuchten ist ein Grund keinen Audi zu kaufen das ist ja oberpeinlich.

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