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Abgaswerte TÜV ab 01.01.2019

Themenstarteram 26. März 2018 um 10:56

Hallo zusammen,

war mit meinem 206er Peugeot HDI Baujahr 2001 Euro3 beim TÜV.

Dieser meinte dass der Wagen ab 01.01.2019 aufgrund Verschärfung der Grenzwerte nicht mehr durchkommen wird, und wohl alle Diesel dieser Altersklasse dann verschrottet werden müssten.

Kann das echt sein?

Und was ist mit meinem BMW 320D Euro 4 und dem Peugeot meiner Frau 207 HDI Euro 5?

Weiß jemand von euch schon mehr darüber?

Gibt es vielleicht eine Tabelle mit betreffenden Euro Normen?

Grüße

Beste Antwort im Thema

Alle sofort verschrotten! Sofort!

Oder den netten Herren vom TÜV einmal fragen, warum er meint, dass ab dem 1.1.19 die Euro 3 Grenzwerte geändert werden.

Die einzige Veränderung betrifft Fahrzeuge, die mit OBD geprüft wurden, die bekommen wieder eine Messung mit Sonde.

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Alle sofort verschrotten! Sofort!

Oder den netten Herren vom TÜV einmal fragen, warum er meint, dass ab dem 1.1.19 die Euro 3 Grenzwerte geändert werden.

Die einzige Veränderung betrifft Fahrzeuge, die mit OBD geprüft wurden, die bekommen wieder eine Messung mit Sonde.

Die armen oldtimer.. Runzel...

an diese Räuberpistole glaube ich nicht , aber in die Stätte wirst Du vielleicht nicht reinkommen

Zitat:

@Eliott6 schrieb am 26. März 2018 um 10:56:18 Uhr:

war mit meinem 206er Peugeot HDI Baujahr 2001 Euro3 beim TÜV.

Dieser meinte dass der Wagen ab 01.01.2019 aufgrund Verschärfung der Grenzwerte nicht mehr durchkommen wird, und wohl alle Diesel dieser Altersklasse dann verschrottet werden müssten.

Kann das echt sein?

An den Grenzwerten ändert sich nichts, sie müssen lediglich jetzt eingehalten werden. Bei deinem 2001er Peugeot dürfte das ohnehin der Fall sein, da er wohl noch nicht per Computer "abgasgeprüft" wird sondern per Messung am Auspuff.

Bei dem BMW könnte das hingegen schon knapp werden.

Aber wenn er EU3 hat, dürfte er doch auch später durch den TÜV locker durchkommen.

Bei EU3 sind die Grenzwerte doch nicht hoch, oder?

Hat er jetzt irgendwelche Grenzen überschritten?

Zitat:

@X6fahrer schrieb am 26. März 2018 um 12:33:54 Uhr:

Aber wenn er EU3 hat, dürfte er doch auch später durch den TÜV locker durchkommen.

Bei EU3 sind die Grenzwerte doch nicht hoch, oder?

Hat er jetzt irgendwelche Grenzen überschritten?

Das weiß doch keiner. Das Problem bei den neueren Fahrzeugen ist ja, das man nicht mehr misst (bzw. bisher nicht gemessen hat), sondern das Diagnosegerät angeschlossen hat und wenn der Computer sagt, alles OK, ist die Abgasprüfung bestanden (bzw. war bisher bestanden). Nun fängt man wieder das Messen an und dabei werden eben die Autos durchfallen, die noch nie die Abgaswerte annähernd eingehalten haben, für die sie NEFZ klassifiziert waren. Z.B. der Volkswagen EA189, aber es sind auch viele andere Modelle anderer Hersteller auffällig geworden bei Praxistests.

Falsch, es kann ja nur nach EU-Normen gemessen werden.

Ein EU3-Fzg. hat ja andere Werte als ein EA189.

Ein EA189 ist für EU5 zugelassen und muss die EU5-Werte einhalten.

Ein EU3Fzg. muss EU3 einhalten und ein EU2-FZg EU2-Norm.

Hier wird etwas durcheinander geworfen.

Dieser Peugeot vom TE hat nichts mit dem Abgasskandal von VW zu tun und wird den abgastest immer bestehen.

Die neuen Abgaswerte gelten nur für Neufahrzeuge.

Eine nachträgliche Änderung von abgaswerten für Altfahrzeuge ab 2019 ist nicht möglich.

Ich verstehe nicht, dass die armen Menschen mit so dummen Geschwätz verunsichert werden.

Vielleicht gibt es ja Menschen, die solch dummes Zeug glauben.

Da das entweder eine Ente (ein TÜV Prüfer kann eigentlich nicht so blöd sein) oder ein Missverständnis ist, kannst du tief durchatmen.

Das einzige was sich ändert: Endrohrmessung ist Pflicht statt "nur" OBD Check. Weil letztes zu leicht gefaked werden kann. Fahr den einfach vorher richtig schön frei (dass es den Dreck aus dem Auspuff pustet) und gut ists.

Ein Auto muss - einmal zugelassen - immer nur die Bedingungen zum Zeitpunkt der Erstzulassung erfüllen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

"(ein TÜV Prüfer kann eigentlich nicht so blöd sein)"

Warum nicht?

Der TE wird sich das doch nicht ausgedacht haben.

Zitat:

@chrisdash schrieb am 26. März 2018 um 13:27:20 Uhr:

Zitat:

@X6fahrer schrieb am 26. März 2018 um 12:33:54 Uhr:

Aber wenn er EU3 hat, dürfte er doch auch später durch den TÜV locker durchkommen.

Bei EU3 sind die Grenzwerte doch nicht hoch, oder?

Hat er jetzt irgendwelche Grenzen überschritten?

Das weiß doch keiner. Das Problem bei den neueren Fahrzeugen ist ja, das man nicht mehr misst (bzw. bisher nicht gemessen hat), sondern das Diagnosegerät angeschlossen hat und wenn der Computer sagt, alles OK, ist die Abgasprüfung bestanden (bzw. war bisher bestanden). Nun fängt man wieder das Messen an und dabei werden eben die Autos durchfallen, die noch nie die Abgaswerte annähernd eingehalten haben, für die sie NEFZ klassifiziert waren. Z.B. der Volkswagen EA189, aber es sind auch viele andere Modelle anderer Hersteller auffällig geworden bei Praxistests.

Das ein moderner (unmodifizierter) Diesel durchfällt ist absoluter Schwachsinn. Momentan wird nur die Trübung bei Beschleunigung gemessen, mit dem Leitfaden 6 (ab 2020) auch die Partikelanzahl. Und beides besteht ein Diesel mit intaktem DPF problemlos. NOx, CO oder CO2 sind weiter absolut uninteressant.

Genauso Schwachsinn ist, dass bei OBD Fahrzeugen (ab 2006) nie eine Endrohrmessung durchgeführt wird. Lösche im MSG mal einen abgasrelevanten Fehler, schon wird ein Byte gesetzt, dass die OBD Prüfung abbricht und eine Endrohrmessung will.

Zitat:

@Eliott6 schrieb am 26. März 2018 um 10:56:18 Uhr:

Dieser meinte dass der Wagen ab 01.01.2019 aufgrund Verschärfung der Grenzwerte nicht mehr durchkommen wird, und wohl alle Diesel dieser Altersklasse dann verschrottet werden müssten.

Kann das echt sein?

Ja, total, ich biete dir aus Mitleid aber 150,- für deinen rollenden Schrott. Schlage gleich zu. :D

Gruß Metalhead

Zitat:

@X6fahrer schrieb am 26. März 2018 um 15:29:25 Uhr:

"(ein TÜV Prüfer kann eigentlich nicht so blöd sein)"

Warum nicht? Der TE wird sich das doch nicht ausgedacht haben.

Weil Kommunikation nicht immer funktioniert. Prüfonkel sagt A, Kunde versteht B. Vermutlich war C gemeint und D wäre "richtig" gewesen.

Zitat:

war mit meinem 206er Peugeot HDI Baujahr 2001 Euro3 beim TÜV.

Dieser meinte dass der Wagen ab 01.01.2019 aufgrund Verschärfung der Grenzwerte nicht mehr durchkommen wird, und wohl alle Diesel dieser Altersklasse dann verschrottet werden müssten.

Kann das echt sein?

Das ist ein freies Land mit Meinungsfreiheit. Also kann er privat meinen oder sagen, was er will, selbst Unsinn.

Als HU/AU-Prüfer ist er an die Vorschriften zur Durchführung einer AU/HU gebunden. Und da ist keine solche Änderung abzusehen. Da schon ab 1.1.2018 (nicht 2019) die Endrohrmessung wieder Pflicht ist, ist das an sich keine Änderung.

Zitat:

Und was ist mit meinem BMW 320D Euro 4 und dem Peugeot meiner Frau 207 HDI Euro 5?

Weiß jemand von euch schon mehr darüber?

Gibt es vielleicht eine Tabelle mit betreffenden Euro Normen?

Was soll denn damit sein? Erstmal ist nix damit.

Ggf. können Fahrzeuge mit bestimmten Eigenschaften später mal in bestimmten, markierten Innenstadtzonen an Tagen mit hoher Belastung an Luftschadstoffen erst dann reinfahren, wenn sie parallel auch gewisse NOX-Limits einhalten. Also entweder gleich (nach einer Freigabe), oder nach einem Software-Update, oder nach einer Nachrüstung von Schadstoffminderungssystemen.

Dann würde das Konzept der Umweltzonen (wo es das Prinzip heute schon gibt) erweitert und verschärft werden.

Wenn es dich wirklich interessiert, dann fahr nochmal hin, lass dir die Aussagen des HU/AU-Prüfers schriftlich geben, scanne das ein und poste es hier. Dieser Ansatz schließt nämlich Missverständnisse bei der Kommunikation aus.

Zitat:

@GaryK schrieb am 26. März 2018 um 16:29:23 Uhr:

...

Weil Kommunikation nicht immer funktioniert. Prüfonkel sagt A, Kunde versteht B. Vermutlich war C gemeint und D wäre "richtig" gewesen.

...genau immer diese Kommunikation

Kommunikation
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