Ab 60. Sollen alle 2 Jahre eine Tauglichkeitsprüfung gemacht werden.

Moin Moin

Wie einige von euch schon gehört haben wir darüber nach gedacht das man ab dem 60. Lebensjahr eine Tauglichkeitsprüfung machen soll um sein Führeschein zu behalten.

Was haltet ihr davon?

Möchte gerne eure Meinung da zu hören.

Ich Persönlich muss sagen das die Idee nicht verkehrt ist. ABER!!!!!!!!!!!!

1. Nicht ab 60. denn ich muss ja bis zum 67. Lebensjahr arbeiten. Verliere ich mein Schein dann könnte auch mein Job in Gefahr sein.
Ich zahle also nicht bis zum 67. in die Rentenkasse ein und bekomme noch weniger.
2. Nicht alle 2 sonder alle 3 Jahre
3. Die kosten und was soll gemacht werden?
Über die Kosten sollte man sich noch mal streiten, aber ich finde es ok wenn die Augen und das Gehör und auch die Reaktionfähigkeiten geprüft werden.

Wenn einer Auf die Idee kommt und sagt das man eine Theoretische Prüfung ablegen sollte das sollte darüber nachdenken ob er selbst die Theoretische Prüfung heute noch besteht? Ich muss sagen ich würde es net schaffen. Nicht beim ersten mal.

Ich bitte um eure Meinungen DANKE ;-)

Beste Antwort im Thema

Und die nächste Runde zum Thema "Alte von der Straße".

[x] Dagegen. Es gibt keinerlei Grund für einen Generalverdacht. Wenn jemand ab nem gewissen Alter auffällig wird, dann kann man ja gern in der Folge nen medizinischen Zusatz-Check durchführen, aber nicht pauschal ohne jeglichen Grund.

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Zitat:

Original geschrieben von yo-chi



Zitat:

Original geschrieben von Bopp19


Bin gerade 60 geworden.Ab meinem 50 Lebensjahr hat sich mein Augenlicht merklich verschlechtert,hatte bei Dämmerung erhebliche Probleme.Regelmässige Kontrolle finde ich gut und würde auch nicht an meiem Ego kratzen.
D.h. du würdest freiwillig die letzten 5 Jahre arbeitslos sein? ...angenommen es gibt keine öffentlichen Verkehrsmitteln zu Dienstbeginn und -ende.

Die meisten körperlichen Defizite kann man doch ausgleichen. Z. B. mit Brillen, Hörgeräten, ... um nur einige zu nennen ...

Zitat:

Original geschrieben von Bopp19


Bin gerade 60 geworden.Ab meinem 50 Lebensjahr hat sich mein Augenlicht merklich verschlechtert,hatte bei Dämmerung erhebliche Probleme.Regelmässige Kontrolle finde ich gut und würde auch nicht an meiem Ego kratzen.

Mal testen lassen, auf schlechte Nachtsicht. Meine Frau darf auch Nachts nicht über Landstraßen oder Autobahnen fahren, da ist Sie so gut wie blind. Dieses Problem gibt es aber bei allen Altersgruppen. Wurde bei meiner Frau schon in jungen Jahren, durch Zufall, festgestellt.

MfG aus Bremen 

Man könnte die Laufzeit der Führerscheine auf kürzere Zeiträume( sagen wir mal 10 Jahre) begrenzen. Für die Verlängerung der Erlaubnis muss eben aktuelles ärztliches Gutachten über das Seh und Hörvermögen beigefügt werden( wo halt drin steht das der jeweilige Verkehrsteilnehmer dem Verkehr gesundheitlich gewachsen ist eben auch mit Hilfsmitteln wie Brille oder Hörgerät). Das ganze dient halt der Früherkennung für evtl. Seh und Hörschwächen die jetzt halt im normalen Tagesgeschehen nicht so erkennbar sind. Ab den 60. Lebenjahr sollte das ganze dann auf 5 Jahre herabgesetzt werden denn da fangen ja die meisten Altersgebrechen an. Für die älteren Personen ab Ü70 dann die etwas verschärfte Variante wo eben auch die mentalen Fähigkeiten mit zum gesundheitlichen Zustand überprüft werden sollen wo eben auch bei stärkere Einbrüchen dann doch die Fahrerlaubnis temporär oder auf Dauer entzogen werden kann. Und wer größere körperliche Probleme als Seh und Hörprobleme hat ist eh zu 90% nicht mehr erwerbstätig oder ihm wurden besondere Auflagen für den selbstgeführten Straßenverkehr aufgelegt. Was jetzt noch ein passendes Schmeckerchen wäre wenn, wenn der Sanilehrgang aller 5- 10 Jahre zur Pflicht würde - das wiederholte Wissen ist da wirklich gut angelegt.

Zitat:

Original geschrieben von Bopp19


Bin gerade 60 geworden.Ab meinem 50 Lebensjahr hat sich mein Augenlicht merklich verschlechtert,hatte bei Dämmerung erhebliche Probleme.Regelmässige Kontrolle finde ich gut und würde auch nicht an meiem Ego kratzen.

Besser währe es Du würdest einen Augenarzt aufsuchen.

Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Pünktlich zu meinem 60. Geburtstag fingen die Probleme mit den Augen an. Sechs Wochen später hatte ich zwei neuen Linsen drin ........  und heute habe ich keinerlei Einschränkungen mehr. Zur Kontolle gehe ich alle sechs Monate zum Augenarzt........ Freiwillig!!

Mir ist es EGAL ob der  Gesetzgeber was vor.- oder festschreibt, ich mache immer nur MEIN Ding. 😁

mfg

Omega-OPA

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http://www.kfzticker.de/.../

Konequenterweise sollte dann die Gruppe der 18 bis 24jährigen Autofahrer alle 2 Jahre eine Tauglichkeitsprüfung ablegen.

Ich kenne Senioren die selbst im hohen Alter noch sehr sicher am Strassenverkehr teilnehmen, ebenso kenne ich junge Autofahrer bei denen Hopfen und Malz verloren ist. Pasuchal alle Senioren als Unfallrisiko einzustufen ist Schwachsinn
Leider wird es von den Medien hochgepuscht wenn ein Tattergreis einen Unfall mit Personenschäden verursacht und sofort ist diese Diskussion über das Unfallrisiko im Alter wieder am Laufen.

jeder der jetzt der Meinug ist ein alter Mensch hat nix mehr im Strassenverkehr verloren, sollte bedenken, dass er auch einmal zu dieser Sorte Mensch gehört. Ob er dann den Wegfall der Mobilität einfach so akzeptiert wage ich zu bezweifeln.

voll dafür

aber bitte auch auf die Autobahn und überprüfen wie oft unnötig jemand ausgebremst oder zum Notbremsen genötigt wird

ich brauch meinen Führerschein auch beruflich, aber ich kann Autofahren deswegen wärs mir egal ob sowas eingeführt wird

das einzige wäre die Kohle die mich stört

wenn ich dafür allerdings auf der Autobahn schneller wie 80 Km/h fahren kann ohne das mein Leben in Gefahr ist zahl ich die gerne.

Zitat:

Original geschrieben von Counderman


wenn ich dafür allerdings auf der Autobahn schneller wie 80 Km/h fahren kann ohne das mein Leben in Gefahr ist zahl ich die gerne.

Na klar, Du kannst Autofahren, aber bei mehr als 80km/h auf der BAB bringst Du Dein leben in Gefahr...😁

Die Diagnose ist entweder komplette Unfähigkeit oder totaler Realitätsverlust - auf alle Fälle ein hinreichender Grund für eine MPU. Und der Beweis, daß nicht senile Rentner das Problem auf der Straße darstellen, sondern...🙄

Zitat:

Original geschrieben von sax715


Man könnte die Laufzeit der Führerscheine auf kürzere Zeiträume( sagen wir mal 10 Jahre) begrenzen. Für die Verlängerung der Erlaubnis muss eben aktuelles ärztliches Gutachten über das Seh und Hörvermögen beigefügt werden...

Ich les hier immer Hörvermögen? Wozu ist das gut? Beim Einparken? Damit man den prolligen Hintermann an seiner utze utze Bassrolle erkennt? Hmmm, ob DER aber noch so wirklich alles um ihn herum hört? 😁

Es ist doch echt zu albern. Statt eines vernünftigen Miteinander und Toleranz mal wieder Regelerotik bis zum Anschlag. Opas raus, und wer mit 60 mal nen schlechten Tag bei der Nachprüfiung erwischt, darf dann demnächst zu Fuss gehen - zum Arbeitsamt.
Ganz groß.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit seinen Gebrechen sollte jedem Fahrzeugführer eigentlich eigen sein, so dass man seine Fahrweise auch entsprechend anzupassen in der Lage ist. Und mir ist ein nicht mehr ganz so fitter Senior, der um seine Einschränkungen weiß und entsprechend defensiv fährt, deutlich lieber, als ein Fahrstümper oder Oberlehrer, der sich für die Inkarnation des 7. Sinns hält 😁

Zitat:

Original geschrieben von norman44



[....]
Von mir aus kann es aber gerne Gesundheitschecks geben – dann aber bitte ausnahmslos für alle Verkehrsteilnehmer und unabhängig vom Alter. Sich hier 60+ herauszufischen, wäre eine völlig willkürliche Diskriminierung einer Altergruppe, die unfallstatistisch nicht negativ in Erscheinung tritt, im Gegenteil.

Grundsätzlich einverstanden, wobei die Intervalle bei Älteren, beispielsweise ab 65, gerne aufgrund nicht weg zu leugnender biologischer Faktoren etwas kürzer sein könnten.

Ich geh‘ ja selbst auch schon mit schnellen Schritten auf die 60 zu, mache schon jetzt alleine aus eigenem Interesse regelmäßige freiwillige Gesundheitschecks und mir wird dabei immer wieder auf’s Neue bestätigt, sowie ich mich auch fühle:

Alles im grünen Bereich.

Zum Thema Überprüfung von Fahrberechtigungen ein kleines Kuriosum am Rande:
Mit meinem „alten“ 1-er Führerschein bin ich berechtigt jedes beliebige Motorrad beliebiger PS-Zahl mit Straßenzulassung fahren zu dürfen.
Meine Fahrpraxis insgesamt: 3 Stunden Fahren eines 125-er Rollers während meiner Fahrausbildung inkl. Prüfungsfahrt.😉

Keine Angst, meine Motorradambitionen sind schon lange passé.

EDIT:
Oder vielleicht doch mal die Kawasaki Ninja ZX-10R ausprobieren? Ich könnte ja theoretisch, wenn ich wollte!🙂🙂😁

Ich dürfte auch noch einen 7,49 Tonner fahren. Dürfte.........

Meine Güte! Mal wieder Langeweile? Ferien und nix richtiges überlegt? 🙄🙄🙄

Ich bin gegen solche Kontrollen. Natürlich lassen gewisse Sinnesleistungen nach, aber ältere Leute gleichen das oft mit Erfahrung und Vorsicht aus. Meine Eletrn sind 75 und 77 Jahre alt. Sie fahren immer noch mit dem Wohnwagen 1500 km weit ans Mittelmeer. Mein Vater hatte einzig und allein vor ca. 3-4 Jahren mal einen kleineren Unfall, weil er beim Abbiegen jemanden touchiert hatte. Das war bei niedriger Geschwindigkeit.
Natürlich nerven mich manchmal auch die Schleicher vor mir. Wenn ich im Holsteinischen oder hier oben in Nordfriesland unterwegs bin, und der Opa mit seinem alten 200er Diesel vor mir auf die Bundesstraße einbiegt, dann weiß ich, daß es statt der eralubten 100 jetzt nur noch mit Tempo 80-85 voran geht. Aber das stört mich nicht wirklich. Dann komme ich halt 3 Minuten später auf der Arbeit an - die habe ich aber mehrfach in Reserve, so daß ich nicht zu spät komme. Viel schlimmer finde ich die Hastigen, die meinen, daß riskant überholen müssen, nur, damit sie 200 Meter weiter vorn hinter einem LKW hängen. Ich sehe es so oft: Ich werde von Leuten überholt, die alles aus ihren TDIs herausquälen und sich wie die Rennfahrer vorkommen, die überholen wie die aussichtsreichsten Sarganwärter. Und 20 km weiter stehen sie an der Ampel direkt vor mir.
Ebenso bin ich gegen ein Alkoholverbot für junge Fahrer. Begründung: Können ältere Leute besser besoffen fahren? Warum ist man nicht konsequent und führt generell die 0,0-Promille-Grenze ein? Weil der ADAC hauptsächlich Mitglieder von 60+ hat, für die die 2-3 Bier bei jedem Anlaß immer noch dazu gehören (in den 50ern galt schließlich noch die 1,5-Promille-Grenze); die denken ernsthaft, das sei o.k.
Jeder fährt unterschiedlch gut Auto (und jeder hält sich selbst für einen guten Autofahrer). Meist hat das etwas mit der psychologischen Eignung zu tun und weniger mit dem Alter. Jemand, der nicht blinkt, egal wo, ist meiner Meinung nach psychologisch nicht geeignet, ein Fahrzeug zu führen, da er nicht das Vermögen besitzt, über den Nutzen des Blinkens zu reflektieren. Jemand der in der 30-Zone rast (also nicht 35 fährt, aber vielleicht 50-60), der ist ebenso nicht psychologisch geeignet, da er möglichen Folgen nicht überschaut oder aber wieder besseren Wissens ignoriert. Wer auf der Autobahn 140 statt erlaubter 100 fährt, kann meiner Meinung nach dagegen trotzdem ein verantwortungsbewußter Fahrer sein - je nachdem, wie die Umstände sind.
Ich würde auf jeden Fall den Erwerb des Führerscheins deutlich schwieriger machen. mal im Ernst: Die Führerscheinprüfung ist doch ein Witz. Meiner Meinung nach extra so ausgelegt, daß jeder Vollidiot sie besteht. Da sieht die Prüfung zum Sportbootführerschein oder zu anderen Bootsführerscheinen aber ganz anders aus. Ebenso in der Hobbyfliegerei. Beim Segelfliegen muß man das wirklich drauf haben, bis man alleine los darf.

Ich bin auf jeden Fall für solch eine Prüfung...denn, jedes straßenzugelassene Fahrzeug muss alle 2 Jahre zum Tüv und was nützt ein technisch einwandfreies Fahrzeug, wenn sein Fahrer ein menschliches Wrack ist 😕

Zitat:

Original geschrieben von Mino-Loge


Ich bin auf jeden Fall für solch eine Prüfung...denn, jedes straßenzugelassene Fahrzeug muss alle 2 Jahre zum Tüv und was nützt ein technisch einwandfreies Fahrzeug, wenn sein Fahrer ein menschliches Wrack ist 😕

Und wie soll der dann zur Arbeit kommen wenn er die Prüfung wegen einer Lappalie nicht besteht, trotzdem aber besser fährt als der deutsche Durchschnittsautofahrer?

Zitat:

Original geschrieben von yo-chi



Zitat:

Original geschrieben von Mino-Loge


Ich bin auf jeden Fall für solch eine Prüfung...denn, jedes straßenzugelassene Fahrzeug muss alle 2 Jahre zum Tüv und was nützt ein technisch einwandfreies Fahrzeug, wenn sein Fahrer ein menschliches Wrack ist 😕
Und wie soll der dann zur Arbeit kommen wenn er die Prüfung wegen einer Lappalie nicht besteht, trotzdem aber besser fährt als der deutsche Durchschnittsautofahrer?

Genau auf die gleiche Art und Weise, wie Menschen, die auf Grund ihrer Krankheit, Körperbehinderung etc. auch kein Fahrzeug lenken dürfen.

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