A7 55 TFSI e - Erste Erfahrungen
Hallo zusammen,
ich fahre nun seit 2 Wochen und 861 km einen A7 55 TFSI e und wollte Euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Ich hatte vorher einen A7 BiTurbo (Diesel, 320 PS) und davor den A7 3.0 TDI mit 272 PS. Hier meine Erfahrungen aus den ersten beiden Wochen:
- Elektrisch fahren macht richtig Spaß, das Auto spricht sofort an und zieht gleichmäßig durch. Gerade in der Stadt ist das extrem angenehm und ich möchte nicht gegen meinen alten BiTurbo tauschen.
- Das Zuschalten des Benziners passiert ohne Ruckeln und sehr smart
- Der Boost ist die Krönung, herrlich! Damit gewinnt man jedes Ampelrennen :-) Aber auf der Autobahn braucht man den Boost auch. Gerade bei Steigungen ist der 4-Zylinder bei fast 2,2 Tonnen Gewicht doch zu schmalbrüstig.
- Man hat, wenn man das Auto als Dienstwagen fährt, nur den halben geldwerten Vorteil.
- Die Vorklimatisierung ist eine feine Sache!
- 52 km laut WLTP (in Realität sind das 35 - 40 km) sind wirklich wenig, man ist ständig am Laden. In meinen Augen sollte ein Hybrid Kapazität für 60-90 km haben.
- Der Kofferraum wird durch die Batterie deutlich kleiner. Gerade beim A7 mit dem extremen Schrägheck macht sich das deutlich bemerkbar.
- Der 4-Zylinder macht auf der Autobahn nicht wirklich Spaß. Beim Beschleunigen braucht man den „Boost“ und sollte daher die Batterie nie ganz leer fahren. Man schleppt eben (verglichen mit dem 45 TFSI e, der einen ähnlichen Benzinmotor hat) rund 300 kg Batterien zusätzlich mit sich herum. Das wirkt sich aus. Da wünsche ich mir manchmal doch den Biturbo zurück. Aber der Boost rettet die Lage! So macht der A7 trotzdem viel Spaß und die Fahrleistungen sind sehr gut! Und vielleicht bessert sich der Motor ja, wenn er erst mal eingefahren ist.
- Viele Bugs in der Software, die auch teilweise noch nicht an den Hybrid angepasst ist. So bremst der Spurhalteassistent manchmal recht spät und mit voller Wucht ab und das geht dann eher auf die Bremsbeläge statt auf die Rekuperation. Auch die Verkehrszeichenerkennung war beim letzten A7 besser. Android Auto Wireless verweigert das MMI auch, ich habe wieder ein Kabel. Der myAudi-Server ist manchmal sehr träge oder auch schon mal garnicht erreichbar. Gerade wegen des Ladestandes benötigt man beim Hybrid die App häufiger.
- Verbrauch: Ich habe in dem o.a. Zeitraum einen Schnitt von Strom: 30,16 KWh/100km zuzüglich Benzin: 3,32 l/100km. Ich fahre ca. 30% Stadt, 10% Landstraße und 60% (überwiegend geschwindigkeitsbeschränkte) Autobahn. Ich hoffe, dass sich dieser Verbrauch noch deutlich nach unten korrigiert, wenn das Fahrzeug erst eingefahren ist. Aber der von Audi angegebene Kraftstoffverbrauch (kombiniert: Benzin: 1,9 l/100 km | Strom: 17,5 kWh/100) ist ein Märchen und nur im Labor zu erreichen! Da wird wohl weder Heizung noch Klimaanlage gestartet, denn die brauchen auch Strom! Des Weiteren läuft beim Laden eine Kühlung, auch die scheint nicht mitgerechnet zu werden.
- Kosten: Rechnet man einen Strompreis von 30 Cent (was an der Ladesäule eher günstig ist) und einen Spritpreis von 1,35 Eur, dann kommt man auf runf 13,50 Eur pro 100 km. Im Vergleich zu meinem „alten BiTurbo“, den ich mit 9 Litern Diesel gefahren habe, ist das bei einem angenommenen Dieselpreis von 1,25 Eur eine Verteuerung um mehr als 2 Eur. Natürlich zahlt man beim Diesel höhere Steuern, aber trotzdem finde ich die Kosten hoch! Den Vergleich zum 55 TFSI kann ich nicht machen, da ich den Verbrauch nicht kenne.
- Ökologieaspekt: Kommt der Strom wirklich aus regenerativen Energien, dann hat man mit dem Fahrzeug durchaus einen reduzierten CO2 Ausstoß. Auf jeden Fall ist es vorteilhaft, dass man zumindest in der Stadt „sauber fährt“ und dort keine Abgase erzeugt.
Erstes Fazit nach 2 Wochen
Audi hat hier ein tolles Auto gebaut, das wirklich Spaß macht. Mit 6 Zylinder-Benziner und doppelter Reichweite des Elektromotors wäre das Fahrzeug perfekt. Aber es ist ja der erste A7 Hybrid und weitere Modelle werden folgen.
Die Performance eines 55 TFSI oder gar des S7 auf der Autobahn erreicht das Fahrzeug nicht, dessen muss man sich bewusst sein. Im Bereich bis 100 km/h hingegen macht mir der TFSI e mehr Spaß als der BiTurbo. Die spontane Ansprache, das ruhige durchziehen, einfach toll! In meinen Augen macht der TFSI e daher nur Spaß, wenn man ihn wirklich elektrisch fahren kann. Daher ist das Auto nichts für Langstreckenfahrer sondern eher für Pendler, die vielleicht 2-5 mal im Monat eine Langstrecke fahren und täglich nicht mehr als 30 km (einfache Strecke) pendeln.
Unabdingbare Voraussetzung für Spaß mit dem Auto ist, dass man zu Hause und/oder auf der Arbeit die Möglichkeit zum Laden hat. Man braucht eine Ladesäule in der Nähe oder zumindest eine Haushaltssteckdose, die man nutzen kann. Das hat nicht jeder. Aus Erfahrung kann ich auch sagen, dass eine Ladesäule mit 5-10 Minuten Fußweg angenehm ist und man diese auch regelmäßig nutzt. Liegt die Ladesäule deutlich weiter entfernt, nimmt die Neigung zum Laden genauso deutlich ab. Das gilt insbesondere, wenn man schlechtes Wetter hat.
Abschließend muss ich sagen, dass der A7 TFSI e für mich persönlich die richtige Entscheidung war, die ich (bisher) nicht bereut habe. Elektrisch zu fahren macht richtig Spaß und auf der Autobahn ist der A7 mit Boost immer noch vorne mit dabei. Zudem kann ich Erfahrungen sammeln und vielleicht den ein oder anderen Beitrag zur Weiterentwicklung im Bereich der Elektromobilität leisten. Wir stehen hier (in meinen Augen) noch ganz am Anfang.
Aber das wichtigste ist: Der A7 TFSI e macht richtig Spaß! Ich erfreue mich jeden Tag darauf ins Auto zu steigen.
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
ich fahre nun seit 2 Wochen und 861 km einen A7 55 TFSI e und wollte Euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Ich hatte vorher einen A7 BiTurbo (Diesel, 320 PS) und davor den A7 3.0 TDI mit 272 PS. Hier meine Erfahrungen aus den ersten beiden Wochen:
- Elektrisch fahren macht richtig Spaß, das Auto spricht sofort an und zieht gleichmäßig durch. Gerade in der Stadt ist das extrem angenehm und ich möchte nicht gegen meinen alten BiTurbo tauschen.
- Das Zuschalten des Benziners passiert ohne Ruckeln und sehr smart
- Der Boost ist die Krönung, herrlich! Damit gewinnt man jedes Ampelrennen :-) Aber auf der Autobahn braucht man den Boost auch. Gerade bei Steigungen ist der 4-Zylinder bei fast 2,2 Tonnen Gewicht doch zu schmalbrüstig.
- Man hat, wenn man das Auto als Dienstwagen fährt, nur den halben geldwerten Vorteil.
- Die Vorklimatisierung ist eine feine Sache!
- 52 km laut WLTP (in Realität sind das 35 - 40 km) sind wirklich wenig, man ist ständig am Laden. In meinen Augen sollte ein Hybrid Kapazität für 60-90 km haben.
- Der Kofferraum wird durch die Batterie deutlich kleiner. Gerade beim A7 mit dem extremen Schrägheck macht sich das deutlich bemerkbar.
- Der 4-Zylinder macht auf der Autobahn nicht wirklich Spaß. Beim Beschleunigen braucht man den „Boost“ und sollte daher die Batterie nie ganz leer fahren. Man schleppt eben (verglichen mit dem 45 TFSI e, der einen ähnlichen Benzinmotor hat) rund 300 kg Batterien zusätzlich mit sich herum. Das wirkt sich aus. Da wünsche ich mir manchmal doch den Biturbo zurück. Aber der Boost rettet die Lage! So macht der A7 trotzdem viel Spaß und die Fahrleistungen sind sehr gut! Und vielleicht bessert sich der Motor ja, wenn er erst mal eingefahren ist.
- Viele Bugs in der Software, die auch teilweise noch nicht an den Hybrid angepasst ist. So bremst der Spurhalteassistent manchmal recht spät und mit voller Wucht ab und das geht dann eher auf die Bremsbeläge statt auf die Rekuperation. Auch die Verkehrszeichenerkennung war beim letzten A7 besser. Android Auto Wireless verweigert das MMI auch, ich habe wieder ein Kabel. Der myAudi-Server ist manchmal sehr träge oder auch schon mal garnicht erreichbar. Gerade wegen des Ladestandes benötigt man beim Hybrid die App häufiger.
- Verbrauch: Ich habe in dem o.a. Zeitraum einen Schnitt von Strom: 30,16 KWh/100km zuzüglich Benzin: 3,32 l/100km. Ich fahre ca. 30% Stadt, 10% Landstraße und 60% (überwiegend geschwindigkeitsbeschränkte) Autobahn. Ich hoffe, dass sich dieser Verbrauch noch deutlich nach unten korrigiert, wenn das Fahrzeug erst eingefahren ist. Aber der von Audi angegebene Kraftstoffverbrauch (kombiniert: Benzin: 1,9 l/100 km | Strom: 17,5 kWh/100) ist ein Märchen und nur im Labor zu erreichen! Da wird wohl weder Heizung noch Klimaanlage gestartet, denn die brauchen auch Strom! Des Weiteren läuft beim Laden eine Kühlung, auch die scheint nicht mitgerechnet zu werden.
- Kosten: Rechnet man einen Strompreis von 30 Cent (was an der Ladesäule eher günstig ist) und einen Spritpreis von 1,35 Eur, dann kommt man auf runf 13,50 Eur pro 100 km. Im Vergleich zu meinem „alten BiTurbo“, den ich mit 9 Litern Diesel gefahren habe, ist das bei einem angenommenen Dieselpreis von 1,25 Eur eine Verteuerung um mehr als 2 Eur. Natürlich zahlt man beim Diesel höhere Steuern, aber trotzdem finde ich die Kosten hoch! Den Vergleich zum 55 TFSI kann ich nicht machen, da ich den Verbrauch nicht kenne.
- Ökologieaspekt: Kommt der Strom wirklich aus regenerativen Energien, dann hat man mit dem Fahrzeug durchaus einen reduzierten CO2 Ausstoß. Auf jeden Fall ist es vorteilhaft, dass man zumindest in der Stadt „sauber fährt“ und dort keine Abgase erzeugt.
Erstes Fazit nach 2 Wochen
Audi hat hier ein tolles Auto gebaut, das wirklich Spaß macht. Mit 6 Zylinder-Benziner und doppelter Reichweite des Elektromotors wäre das Fahrzeug perfekt. Aber es ist ja der erste A7 Hybrid und weitere Modelle werden folgen.
Die Performance eines 55 TFSI oder gar des S7 auf der Autobahn erreicht das Fahrzeug nicht, dessen muss man sich bewusst sein. Im Bereich bis 100 km/h hingegen macht mir der TFSI e mehr Spaß als der BiTurbo. Die spontane Ansprache, das ruhige durchziehen, einfach toll! In meinen Augen macht der TFSI e daher nur Spaß, wenn man ihn wirklich elektrisch fahren kann. Daher ist das Auto nichts für Langstreckenfahrer sondern eher für Pendler, die vielleicht 2-5 mal im Monat eine Langstrecke fahren und täglich nicht mehr als 30 km (einfache Strecke) pendeln.
Unabdingbare Voraussetzung für Spaß mit dem Auto ist, dass man zu Hause und/oder auf der Arbeit die Möglichkeit zum Laden hat. Man braucht eine Ladesäule in der Nähe oder zumindest eine Haushaltssteckdose, die man nutzen kann. Das hat nicht jeder. Aus Erfahrung kann ich auch sagen, dass eine Ladesäule mit 5-10 Minuten Fußweg angenehm ist und man diese auch regelmäßig nutzt. Liegt die Ladesäule deutlich weiter entfernt, nimmt die Neigung zum Laden genauso deutlich ab. Das gilt insbesondere, wenn man schlechtes Wetter hat.
Abschließend muss ich sagen, dass der A7 TFSI e für mich persönlich die richtige Entscheidung war, die ich (bisher) nicht bereut habe. Elektrisch zu fahren macht richtig Spaß und auf der Autobahn ist der A7 mit Boost immer noch vorne mit dabei. Zudem kann ich Erfahrungen sammeln und vielleicht den ein oder anderen Beitrag zur Weiterentwicklung im Bereich der Elektromobilität leisten. Wir stehen hier (in meinen Augen) noch ganz am Anfang.
Aber das wichtigste ist: Der A7 TFSI e macht richtig Spaß! Ich erfreue mich jeden Tag darauf ins Auto zu steigen.
438 Antworten
Da hast du schon recht. Ich finde den A7 ja auch mega (mit Ausnahme im Stadtverkehr oder bei der Parkplatzsuche)...
Vorklimatisierung: Korrekt, nutze ich im Sommer jetzt viel. Verbraucht aber auch deutlich weniger Strom als im Winter beim vorheizen.
Wie richtig gesagt, alles ein Kompromiss.
Zitat:
@romanweber schrieb am 30. August 2022 um 10:51:02 Uhr:
Vorklimatisierung: Korrekt, nutze ich im Sommer jetzt viel. Verbraucht aber auch deutlich weniger Strom als im Winter beim vorheizen.
Das im Winter relativiert sich. Der Verbrauch sieht sehr hoch aus, ist es aber eigentlich nicht. Denn wenn Du nicht vorklimatisierst, macht Dein Auto das auf den ersten 5-10 Kilometern deiner Fahrt, um die Batterie in die richtige Betriebstemperatur zu bringen. Mit dem Vorklimatisieren nimmst Du den Verbrauch nur "vorneweg". Und wenn der A7 beim Vorklimatisieren noch an der Ladesäule/Wallbox hängt, sparst Du den Strom in der Batterie. Aber gebraucht wird der Strom zum Klimatisieren auf jeden Fall. Auch hier hoffe ich, dass die Forschung bald Batterien auf den Markt bringt, die nicht so viel Strom beim Klimatisieren verbrauchen und eine höhere Ladedichte haben. Bei den Feststoffbatterien soll das ja so sein...
1. HU gehabt. Prüfer hatte noch keinen Datensatz zu meinem Schätzchen im Abgasprüfgerät :-). Musste die Werte wohl per Hand eingeben. Er scheiterte dann dabei, den Verbrenner im Parkmodus zu starten. Ich muss zugeben, das hatte ich bisher auch noch nicht gemacht. Ich beneide ihn nicht darum, in all den neuen Hightech Kisten Spezialfunktionen zu kennen. Er hatte eine Handyapp, in der stand beschrieben, im ev Modus Bremse und Gaspedal gleichzeitig zu treten, dann würde der Verbrenner starten. Tat er aber nicht. Ich bot meine Hilfe an, konnte mir aber auch nur mit einem workaround helfen: bei getretener Bremse in D schalten, nochmal am Ganghebel ziehen um in den dynamikmodus zu kommen, dabei startete der Verbrenner und dann die P Taste drücken. Da lief der Motor glücklicherweise weiter und die AU konnte durchgeführt werden.
Hallo Tiefstapler,
ja, wir hatten ja einen der ersten TFSIe. Das war wohl nicht nur für Audi "Neuland". Zumindest bei deinem TÜV-Prüfer scheint es ähnlich gewesen zu sein.
Ähnliche Themen
Hallo zusammen,
Ich habe vor 3 Jahren diesen Thread gestartet und verabschiede mich nun nächste Woche von meinem TFSIe.
Mein etron GT ist angekommen und und ich kann pünktlich zum Leasing-Ende wechseln. Auch wenn ich anfangs fast alle Kinderkrankheiten hatte, die Audi im TFSIe eingebaut hat, so bin ich doch jeden Tag gerne in das Auto eingestiegen. Ich muss auch sagen, dass er in den letzten anderthalb Jahren nicht mehr außerplanmäßig in der Werkstatt war. Anscheinend hat Audi Technik und Software beim TFSIe mittlerweile im Griff.
Wünsche Euch Allen weiterhin gute Fahrt und viel Spaß mit Eurem TFSIe!
@Balu64 Danke für den Thread. War viel informatives dabei. Bin den TFSIe auch immer gerne gefahren. Ich war etwas später dran und hatte noch weniger Kinderkrankheiten. Beim GT war ich schneller :-)
Zitat:
@Balu64 schrieb am 7. Januar 2023 um 17:24:35 Uhr:
Hallo zusammen,
Ich habe vor 3 Jahren diesen Thread gestartet und verabschiede mich nun nächste Woche von meinem TFSIe.Mein etron GT ist angekommen und und ich kann pünktlich zum Leasing-Ende wechseln. Auch wenn ich anfangs fast alle Kinderkrankheiten hatte, die Audi im TFSIe eingebaut hat, so bin ich doch jeden Tag gerne in das Auto eingestiegen. Ich muss auch sagen, dass er in den letzten anderthalb Jahren nicht mehr außerplanmäßig in der Werkstatt war. Anscheinend hat Audi Technik und Software beim TFSIe mittlerweile im Griff.
Wünsche Euch Allen weiterhin gute Fahrt und viel Spaß mit Eurem TFSIe!
Vielleicht bleibst du uns im Fred ja noch treu ;-).
Viel Spaß mit deinem Neuen!
Emoji [winkende Hand]
Zitat:
@tiefstapler schrieb am 7. Januar 2023 um 20:06:09 Uhr:
Vielleicht bleibst du uns im Fred ja noch treu ;-).
Aber klar doch!
Ich würde gerne wissen wie ich mich verhalten soll:
Ich möchte testen, wie weit ich mit einer Tankfüllung Benzin komme, ohne Strom aufladen etc. Also so fahren wie mit einem "normalen" Verbrenner. Meine täglichen routen. Einfach um mal zu sehen, wie weit geht das Ding mit Benzin....
Aber: Wie fahre ich? Lass die Batterie leer und fahr dann einfach immer ungeladen? Oder soll ich jedes mal umschalten auf "Battery Hold" (was mich etwas nervt).
Schade das man den Modus nicht auf die Sterntaste am Lenkrad legen kann, das wäre natürlich das praktischste.
Und nein: Im S-Modus zu fahren finde ich wirtschaftlich und aufgrund der niedrigen Temperaturen jetzt eher nicht gut.
Bin über Tipps dankbar!
Zitat:
@romanweber schrieb am 12. Januar 2023 um 15:40:31 Uhr:
...
Aber: Wie fahre ich? Lass die Batterie leer und fahr dann einfach immer ungeladen?
...
Das ist keine gute Idee, da es die Batterie "stresst". Optimal ist ein Batteriestand zwischen 20% und 80%. Lädt man das Auto über längere Zeit nicht, sollte man versuchen die Batterie in diesem Fenster zu haben. Zudem lädt die Batterie ja beim Rekuperieren auf (was auch gut so ist!) und verbraucht Strom bspw. für die Heizung...
Ein Hybrid ist dafür gedacht, dass man mit beiden Motoren fährt und der TFSIe macht das ganz gut!
Zitat:
@romanweber schrieb am 12. Januar 2023 um 15:40:31 Uhr:
Ich würde gerne wissen wie ich mich verhalten soll:
Ich möchte testen, wie weit ich mit einer Tankfüllung Benzin komme, ohne Strom aufladen etc. Also so fahren wie mit einem "normalen" Verbrenner. Meine täglichen routen. Einfach um mal zu sehen, wie weit geht das Ding mit Benzin....Aber: Wie fahre ich? Lass die Batterie leer und fahr dann einfach immer ungeladen? Oder soll ich jedes mal umschalten auf "Battery Hold" (was mich etwas nervt).
Schade das man den Modus nicht auf die Sterntaste am Lenkrad legen kann, das wäre natürlich das praktischste.
Und nein: Im S-Modus zu fahren finde ich wirtschaftlich und aufgrund der niedrigen Temperaturen jetzt eher nicht gut.
Bin über Tipps dankbar!
Du kannst dir das Fenster, in dem du zwischen hold und Hybrid auswählen kannst, auf die Shortcut Leiste legen. Hab ich übrigens auch gemacht. Und dann - wie Balu schon geschrieben hat - Batterie auf mittlere Ladungsmenge aufladen und dann immer nach Start gleich ev Mode ausschalten.
Aber magst du uns auch mal verraten, warum du das machen möchtest?
Gruß
Zitat:
@tiefstapler schrieb am 12. Januar 2023 um 17:49:15 Uhr:
Zitat:
@romanweber schrieb am 12. Januar 2023 um 15:40:31 Uhr:
Ich würde gerne wissen wie ich mich verhalten soll:
Ich möchte testen, wie weit ich mit einer Tankfüllung Benzin komme, ohne Strom aufladen etc. Also so fahren wie mit einem "normalen" Verbrenner. Meine täglichen routen. Einfach um mal zu sehen, wie weit geht das Ding mit Benzin....Aber: Wie fahre ich? Lass die Batterie leer und fahr dann einfach immer ungeladen? Oder soll ich jedes mal umschalten auf "Battery Hold" (was mich etwas nervt).
Schade das man den Modus nicht auf die Sterntaste am Lenkrad legen kann, das wäre natürlich das praktischste.
Und nein: Im S-Modus zu fahren finde ich wirtschaftlich und aufgrund der niedrigen Temperaturen jetzt eher nicht gut.
Bin über Tipps dankbar!
Du kannst dir das Fenster, in dem du zwischen hold und Hybrid auswählen kannst, auf die Shortcut Leiste legen. Hab ich übrigens auch gemacht. Und dann - wie Balu schon geschrieben hat - Batterie auf mittlere Ladungsmenge aufladen und dann immer nach Start gleich ev Mode ausschalten.
Aber magst du uns auch mal verraten, warum du das machen möchtest?
Gruß
also ich kann jeden einzelnen modus auf den shortcut legen? bringt ja auch nicht viel mehr weil die EV taste ja gleich direkt darüber ist. aber müsst ich mal versuchen.
der grund warum ich das testen möchte:
aufgrund der derzeitig hohen stromkosten und aufgrund der kälte mit der geringen reichweite des elektros frag ich mich, was eben "günstiger" ist.
strom kostet mir ca. 30cent/kwH wenn ich das im büro beziehe. benzin ist ca. 1,50€/liter.
mit einer ladung strom komme ich derzeit nur ca. 25km. wären das 50, wärs ja was anderes.
mich würds einfach nur mal interessieren wie weit ich mit meinem nutzungsverhalten rein mit dem verbrenner komme. dann kann ich das für mich auch besser abschätzen was kostengünstiger ist.
Zitat:
@romanweber schrieb am 13. Januar 2023 um 07:29:49 Uhr:
Zitat:
@tiefstapler schrieb am 12. Januar 2023 um 17:49:15 Uhr:
Du kannst dir das Fenster, in dem du zwischen hold und Hybrid auswählen kannst, auf die Shortcut Leiste legen. Hab ich übrigens auch gemacht. Und dann - wie Balu schon geschrieben hat - Batterie auf mittlere Ladungsmenge aufladen und dann immer nach Start gleich ev Mode ausschalten.
Aber magst du uns auch mal verraten, warum du das machen möchtest?
Grußalso ich kann jeden einzelnen modus auf den shortcut legen? bringt ja auch nicht viel mehr weil die EV taste ja gleich direkt darüber ist. aber müsst ich mal versuchen.
der grund warum ich das testen möchte:
aufgrund der derzeitig hohen stromkosten und aufgrund der kälte mit der geringen reichweite des elektros frag ich mich, was eben "günstiger" ist.
strom kostet mir ca. 30cent/kwH wenn ich das im büro beziehe. benzin ist ca. 1,50€/liter.
mit einer ladung strom komme ich derzeit nur ca. 25km. wären das 50, wärs ja was anderes.
mich würds einfach nur mal interessieren wie weit ich mit meinem nutzungsverhalten rein mit dem verbrenner komme. dann kann ich das für mich auch besser abschätzen was kostengünstiger ist.
Ah, dann passt die hold Funktion ja gut, denn die Rekuperationsenergie kannst du beim Plugin ja dann nutzen, zum Vorteil des Hybridkonzepts.
Hast recht, die ev Taste hat im Prinzip die Funktion der shortcut Taste, nur mit dem Unterschied, dass zusätzlich damit vom Hybrid zum ev Modus umschaltest.
Zitat:
@romanweber schrieb am 13. Januar 2023 um 07:29:49 Uhr:
strom kostet mir ca. 30cent/kwH wenn ich das im büro beziehe. benzin ist ca. 1,50€/liter.
mit einer ladung strom komme ich derzeit nur ca. 25km. wären das 50, wärs ja was anderes.
mich würds einfach nur mal interessieren wie weit ich mit meinem nutzungsverhalten rein mit dem verbrenner komme. dann kann ich das für mich auch besser abschätzen was kostengünstiger ist.
Ich kann es nicht beschwören, aber ich glaube, dann fährst Du im Hybrid-Modus am Besten. Dann "balanciert" der A7 ja zwischen Elektro und Benziner, so dass immer die wirtschaftlichere Antriebsart verwendet wird.
Ich würde beide Modi (Hold+Hybrid) mal über einen repräsentativen Zeitraum testen und dann rechnen.
Spannend! Lässt Du uns an den Ergebnissen teilhaben, wenn Du den Test abgeschlossen hast?