A4 B7 8E 2.0 TDI - Sporadischer Leistungsverlust zwischen 2200-2300 U/min
Hallo
habe folgendes Problem:
Beim Bergauf beschleunigen (rel. starke Steigung) zieht das Auto ganz normal bis 2200-2300 U/min, dannach gibt es ab und zu einen deutlich wahrnehmbaren Leustungsverlust und das Fahrzeug beschleunigt nicht weiter.
Heute kam es wieder - Auto war gut warm - bergauf beschleunigt im 2. (ab 1200 U/min) - Einbruch bei 2,2/2,3 - habe mehr Gas gegeben und nach einem „Rattern“ (ca. 0,5Sek) zog das Auto richtig an und das Problem kam nicht wieder.
Morgens, wenn es kühler ist tritt das Problem mit dem Leistungseinbruch weniger auf ...
Mich beunruhigt dieses Rattern dass heute kam! Normalerweise bleib ich auf dem Gas und finde mich ab mit dem Leistungsverlust da es normalerweise so im 4-5 Gang auftritt (bei. Überholvorgängen und lang gezogenen Anstiegen).
So ein (ähnliches) Ratter hatte ich glaube ich schon mal! Als ich den alten AGR und die Drosselklappe zum Reinigen ausgebaut hatte. Nach dem Zusammenbau ratterte es für einen Augenblick „metalisch“n beim Anlassen. Der alte Agr funktionierte aber nicht richtig und musste letztenendes getauscht werden.
Der Leistungsverlust tritt erst nach dem Abdichten der PD Elemente auf. Dessweiteren wurde festgestellt dass die Nockenwelle nicht mehr so „frisch“ ist (vgl. Bilder). Davor bestand das Problem dass das Auto morgens seeeehr lange brauchte bis es ansprang (zu viel Kraftstoff gingen in den Rücklauf). Das Auto fuhr aber erste Sahne - wenn es mal an war (sprang im warmen Zustand dann wieder gut bis mittelmäßig an).
Vor gut 50-60Tkm gab es mal ein Problem mit einem dumpfen „Klopfen“, welches indem behoben wurde, dass eine Öffnung in dem „Umlenkhebel“ verschlossen wurde. Der Propfen (vgl. Bilder) dort hatte sich gelöst. Nun weiß ich nivht ob die letzte Werkstatt den raus hat oder nicht? Der Motor läuft aber rund und klopft nicht..
Laufleistung 278TKm
Vor kurzem wurden:
- DPF „gereinigt“
- Turbo überholt
- AGR Getauscht
- Ölabscheider nach Schaden getauscht
- PD Elemente abgedichtet
- Filter/Öl gewechselt
- Ansauglufttemperatursensor getauscht
- Ansaugtrackt vom Öl befreit
- Saugrohrklappe bzw. im Mechanismusgehäuse Öl entfernt (stand voll mit Öl)
- ZK und Hydrostössel bei 190TKm
Hat jemand nen Rat für mich?!?
55 Antworten
Na siehste, geht doch! 😉
Unglaublich, warum macht man so'n Käse!?! Das Teil kostet... was weiß ich, 20 Euro und kann für so viele Probleme sorgen. Hirnlos... Man kommt sich ja langsam vor wie in Russland hier.
Soooo, also das Problem besteht zum Teil noch - und zwar im kalten Zustand!
Warm ist alles super!!
Nach der Arbeit hab ich unmittelbar einen sehr hohen Anstieg und da ist das Auto noch kalt - drehe max bis 2500, aber das reicht schon um zu Ruckeln. Das ist jetzt kein echter Beinbruch - dennoch stört es mich ein wenig!
Könnte es evtl. am LMM liegen? Dieser ist noch original (bei 280tkm). Als sich im Umlenkhebel ein Stopfen gelöst hatte, gab es so ein dumpfes Klopfen (ein Ventil schloss nicht richtig) dass selbst am Luftfilterkasten zu spüren war. Der LMM hatte das aus bemerkt und die Motorkontrollleuchte ging an. Nachdem der Fehler beseitigt war, hat er keine Probleme gemacht.
Kann ich mir da einen für 26€ einbauen oder gibt es da qualitative Unterschiede sodass man lieber zu einer teuereren Variante greifen sollte? Muss man den nach dem Tausch anlernen???
Das Auto war vor kurzem (als die Injektoren abgedichtet werden mussten) erst in der Werkstatt und da wurde der Speicher ja ausgelesen - da ist auch nichts aufgefallen.
Ich habe absolut keine Lust auf das Auto 1,5 Tage zu verzichten (die brauchen es dann kalt) und für die Fehlersuche wieder 300€ auszugeben :-/
Kann auch am LMM liegen.
Finger weg vom Billigzeug! Die Motoren reagieren sehr empfindlich auf kleinste Abweichungen bei der Ermittlung der Luftmasse! Es gibt hier sogar eine BESTIMMTE MARKE, auf die man zurückgreifen soll (weiß nur gerade nicht, welche...). Such mal über die SuFu oder warte, bis sich jemand meldet, der es weiß.
Du kannst den LMM probeweise testen, indem du den Stecker des LMM abziehst und so ne Runde fährst. Dann greift der Motor (bzw. das STG) nämlich auf die vorprogrammierten Soll-Werte zurück. Ruckelt er dann nicht mehr, liegts daran. Es kommt dann ne Fehlermeldung im KI, ist aber normal und nicht weiter schlimm.
Wurde denn mittlerweile die Anpassung der Aschemasse überprüft? Es ist nach Reinigung des DPF zwingend notwendig, dass die zurückgesetzt wird!
Vielen Dank für den Tipp mit den LMM, werde ich morgen ausprobieren...
Der Mechaniker der den DPF "gemacht" hat ist mom. im Urlaub - aber ich gehe stark davon aus dass der das gemacht hat.
Außerdem hatte die letzte Werkstatt den DPF auch als Fehlerquelle im Visier als das Auto Probleme mit dem Anspringen hatte - ich schätze sie haben das auch geprüft.
Sollte das Auto mit abgestöpseltem LMM immer noch ruckeln, bleibt mir ja nichts mehr übrig als der Sache mit der Aschemasse nach zu gehen :-(
Könnten evtl. die 3-400km mit dem defekten Ölabscheider (nach der DPF Reinigung) dem DPF zugesetzt haben??
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Problem ist, man weiß ja nicht, wie viel Öl er dadurch gesaugt hat. Also die Gase aus der KGE (Kurbelgehäuseentlüftung) werden ja der Verbrennungsluft zugeführt. Das heißt, das Öl wird verbrannt und führt dann zu Rauch aus dem Auspuff. Schwer zu sagen, ob es dem DPF geschadet hat. Kann sein, kann aber auch nicht sein.
Lass erstmal die "einfachen" Dinge überprüfen, also Aschemasse, gefahrene Strecke seit letzter vollständiger Regeneration usw.
Hi,
kann es vorkommen dass der DPF zu ist, aber kein "Licht" im FIS angeht?!?
Bin letztens mit dem Audi meines Vaters gefahren und beim Losfahren sofort abgewürgt - selbst ohne eingelegten Gang geht die Drehzahl deutlich langsamer hoch als früher. Das Auto fährt wie ein 1,6L Benziner an, nur in Kombination mit Gas geben. Auf Betriebstemperatur fährt es etwas besser - aber immer noch nicht wie ein 2.0 TDI :-(
Seit meinem letzten post habe ich nichts mehr gemacht.
Werde mal ne Diagnose machen :-/
Der DPF ist aber das naheliegendste da das Auto ein Paar Wochen mit einem defekten Ölabscheider unterwegs war.
Kann auch sein, dass der LMM defekt ist und du keine Fehlermeldung hast. Der LMM geht schleichend kaputt, weil dieser feine "Draht" in der Mitte irgendwann voller Fett und Dreck ist und somit Mist misst. 😉 Durch den schleichenden Defekt hat das MotorSTG genügend Zeit, die langsam schlechter werdenden Werte zu übernehmen, dein Auto gewöhnt sich quasi an den defekten LMM.
Zieh morgens vor dem Motorstart den Stecker des LMM ab und probier, ob er dann besser geht. Dann kriegst du zwar ne Fehlermeldung, aber die kann man ja löschen.
Du solltest jedenfalls dringend ne Diagnose machen lassen und auch mal den Füllstand des DPF prüfen lassen, sonst ist das hier nur Rätselraten.
Der LMM wurde vor ein Paar Monaten erneuert!
Werde den dennoch mal abklemmen und "testen". Der Fehlerspeicher wurde nach dem Tausch nicht gelöscht!!!
Hab für Donnerstag nen Termin in der Werkstatt...
Der DPF wurde im Frühjahr schon mal gereinigt (k.A. ob chemisch oder thermisch), dannach aber noch einige Wochen mit starker Rauchentwicklung aufgrund eines Ölabscheiderschadens gefahren (bis der Turbo überholt wurde und letztendlich der Ölabscheider dran war).
Jetzt weiß ich nicht ob damals der Aschegehalt zurückgestellt wurde.
Nach der DPF-Reinigung hatte sich kaum was geändert, als aber die Rumpfgruppe des Turbos getauscht wurde ging das Auto deutlich besser. Aber nicht lange, dann kam der Ölabscheider :-/
Was genau kann bzw. soll ich prüfen? Aschemasse kann evtl. "verfälscht" sein.
Kann man den Druck vor und nach dem DPF auslesen und somit den tatsächlichen "Zustand" des DPFs bestimmen?
Wie sieht es aus - kann man bedenkenlos nen überholten DPF nehmen oder besser einen neuen (nicht von Audi)?
Das Auto fährt "jeden" Tag 2x40km Landstraße zur Arbeit und 1 mal im Jahr nach Dänemark (diese Jahr aber nicht). Autobahn eher selten und nicht lange ... wegen der Zeit die der DPF zur Regeneration braucht usw.
Möchte halt im Vorfeld schon einige Fehlerquellen ausschließlich (unter anbetracht der bereits durch geführten arbeiten und aufgetauchten Fehlern) und zielgerichtet suchen lassen. Wenn ich der Werkstatt das auto einfach da lasse und sage "es fährt schlecht" dann endet das in einer womöglich sehr teueren Suchaktion :-(
Ja den Differenzdruck kannste auslesen, die Referenzwerte kann ich dir allerdings nicht sagen. Kommt auch immer auf den Lastzustand an und auf die Strecke seit letzter Regeneration. Ob DPF überholt oder neu aus Zubehör ist eigentlich relativ Wurscht. Vom Preis her tut es sich auch nix. Es gab schon Leute, die mit gereinigten (überholten) Teilen Probleme hatten. Meiner ist auch gereinigt und funktioniert bisher ganz gut.
Der Differenzdrucksensor wurde auch schon getauscht (ebenfalls ohne anschließend den fehlerspeicher zu löschen). Stehen die Referenzwerte dann beim auslesen da (ist/soll usw.)?
Wie sieht es mit den Sensoren aus - Lambdasonde und Temperatursensor, können die verschleißen (KM Stand 285.000) und falsche Werte liefern? Kann man die auch mit der Diagnose "prüfen" um sie als möglich Fehlerquelle auszuschließen?
Bringt mir auch nicht viel wenn es weitere "Baustellen" gibt wodurch der DPF dann wieder "zugestopft" wird.
Das Auto hat 180000 (davor 95.000 mit unbekannten Profil) mit bereits erwähnten Fahrprofil absolviert und niemals kamm das DPF Symbol im FIS - also kann es doch nicht so ein schlechtes Fahrprofil sein?!?
Der DPF hat eigentlich keine Prob. gemacht und wurde "gereinigt" weil das Auto schlecht angesprungen ist, es lag aber an PDEs, die Dichtungen waren "ausgeschlagen".
Wir haben uns genug "abzocken" lassen - deshalb will ich nichts dem Zufall bzw. einer Werkstatt überlassen :-/
War heute in der Werkstatt und es konnte nichts gefunden werden. Alle Werte sind im grünen Bereich von Fehlern eeit und breit keine Spur o.O.
Zum "Leistungsverlust" meinte der Meister dass es an der Laufleistung (287TKm) bzw. Kolbenringen liegen kann - dazu müsste man aber nen Kompressionstest machen, wäre aber "normal".
Das einzige was gemacht wurde, bzw. hoffentlich etwas bringt, war den LMM zu "reseten". Hatte das nach dem Tausch nicht gemacht :-/
Mal sehen wie es weiter läuft ....
Kann es vielleicht sein dass durch den defekten Ölabscheider die Ansaugbrücke verkokt ist? Der AGR war fast komplett dicht ... die Brücke hab uch nicht ausgebaut.
Leistungsmangel und Kolbenringe? Nein, halte ich für abwegig, solange der Wagen gut startet und das Kurbelgehäuse nicht durch Spaltströmungen (BlowBy) regelrecht aufgeblasen werden sollte.
Leistungsmangel, weil zu wenig Kraftstoff eingespritzt wird? Halte ich für sehr wahrscheinlich. Warum wird zu wenig eingespritzt? Detektierter Luftmangel oder PDEs, die einfach unfähig sind, die Sollwertmengen auch tatsächlich einzuspritzen.
LMM-Reset? Noch nie gehört, wie soll das gehen?
K.A. war mir auch neu, das mit dem reset (mit vcds - am Steuergerät, nicht der LMM selber).
Sollten aber die PDEs weniger einspritzen, wäre das ja heute bei der "Diagnose" aufgefallen oder?
Außerdem würde das Auto schlechter starten - das Problem hatten wir erst im Sommer. Die PDEs wurden abgedichtet und auf Rücklauf geprüft. Die Kraftstoffpumpe wurde auch erst vor nem Jahr getauscht.
Wenn ich den Deckel vom Öleinfüllstutzen im Leerlauf auf mache, dann bläst es da ganz schön raus - der Deckel springt regelrecht. Wenn ich Gas gebe, beruight er sich allerdings wieder.
Der Meister hatte nach der Testfahrt mit VCDS als erstes mit dem LMM angefangen, als ich dann sagte er wäre "neu", war er ratlos.
Kann es sein dass der LMM von Bosch Mist ist und es da nur ein originaler tut?
Wobei das Auto mit abgestecktem LMM auch nicht besser fährt!
Ich weiß noch früher (bei 100TKm) konnte man mit quietschenden Reifen losfahren (quattro) - jetzt unvorstellbar. Anfahren auch nur mit ordentlich Gas.
Wie gesagt - das Auto spuckt nichts aus und es lässt sich nicht finden - das sind die schönsten "Fehler" XD
Vielleicht schieb ich ja nur nen Film ider das Auto braucht mal ne Vollgasfahrt (das hatte es schon sehr lange nicht mehr) :-/
Lasse mal den LMM, der wird in Ordnung sein.
Lambdasonde erneuern ist auf jeden Fall sinnvoll. Aber wenn der Motor in dem unterem rpm-Bereich nicht kommt, dann liegts meiner Meinung nach an den Kraftstoffmengen, die unzureichend eingespritzt werden oder an fehlender Luftmasse infolge von zu wenig Ladedruck.
Erreicht das Auto noch seine Endgeschwindigkeit?
Kannst Du mal eine Logfahrt machen? 6. Gang, ab 1500 rpm Vollgas bis soweit es möglich ist.
Dabei MWB loggen:
1.1 Drehzahl
1.2 Einspritzmenge
6.1 Geschwindigkeit
8.2 inneres Moment
8.3 Drehmomentbegrenzung
8.4 Rauchgrenze
10.1 Luftmasse
10.3 Ladedruck istwert
Die Nummern sind erstmal ohne Gewähr, die Label vom VCDS sind aber hier sehr deutlich. 😉