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80 jahre alter ford a als alltagswagen

die new york times blogt über jonathan klinger, der einen ford a im alltag bewegt. er arbeitet mit der versicherung von oldtimern und hat einen bachelorgrad in fahrzeugrestaurierung (!), und fährt nun im rahmen einer art wette den alten karren ein ganzes jahr als einziges auto. dazu gibt es auch einen eigenen blog. holy macaroni, sage ich nur, dem mann gebührt respekt. daumen hoch für die aktion, und euch viel spass beim schmökern. :)

lieb gruss

oli

Beste Antwort im Thema

die new york times blogt über jonathan klinger, der einen ford a im alltag bewegt. er arbeitet mit der versicherung von oldtimern und hat einen bachelorgrad in fahrzeugrestaurierung (!), und fährt nun im rahmen einer art wette den alten karren ein ganzes jahr als einziges auto. dazu gibt es auch einen eigenen blog. holy macaroni, sage ich nur, dem mann gebührt respekt. daumen hoch für die aktion, und euch viel spass beim schmökern. :)

lieb gruss

oli

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Hallo!

Ein Freund von mir verkauft aktuell einen Ford A von 1928 (glaube ich). 4 Türen, Stoffdach, Seitenteile als Plane. Kostet m.W. um die 25.000 Eur mit dem ersten dänischen Originalkennzeichen inklusive...

Im Winter wohl recht schattig, aber lustig zu fahren.

Einzig im heutigen Stadtverkehr dürfte es mit der damaligen Bremsanlage spannend werden. Ansonsten kann man ein solches Auto auch heute noch wunderbar fahren. Von der Autobahn würde ich mich allerdings fernhalten...

Gruß,

M.

hallo, mich würde noch interessieren, wenn hier schon ein Model A-Thread offen ist, gibt es noch andere Motor-Talk Mitglieder die ein Model A haben? Man könnte ja die Autos mal vorstellen.

 

Wenn die Bremsen in gutem Zustand sind und korrekt eingestellt, ist es gar nicht so schlimm. Man hat etwas grössere Pedalkräfte aber die greifen nicht schlecht. Am Pass sieht es dann schon etwas anders aus. Sie werden natürlich relativ schnell heiss und können sich verziehen. Unrunder lauf sind dann die Folgen. Die Bremstrommeln sind original aus Blech und recht dünn. Wenn man schon die Trommeln aus Guss hat gehts besser. Oder man verstärkt die Trommeln mit Bremsbändern die man aussen auf die Trommeln schrumpft. War schon in den 30 igern beliebt.

 

Gruss bgfeller

 

 

am 7. September 2011 um 8:16

Ich habe 2 Ford A und habe mir auch schon überlegt ob ich mir wenn ich mal in den Ruhestand gehe einen Ford A Pick up zulege und damit ganz gemütlich die Alltagsfahrten in der Umgebung erledige, allerdings nur im Sommer. Man fähr viel relaxter als in einem normalen Auto, jeder freut sich Dich zu sehen. Von der Technik her ist der Ford A ein unproblematisches Auto. Die Bremsen sind nicht besonders man muß halt vorsichtig fahren. Allerdings muß man bedenken dass man alle 500 Meilen eine Durchsicht mit Ölwechsel und und sehr vielen Schmierstellen (insgesamt über 50 aber nicht alle 500 miles) machen muß.

Grüße an alle

H. Brinkmann

Wäre eine Nachrüstung von besseren Bremsen, vielleicht mit Servopumpe (und dann vielleicht mit Upgrade des Stromsystems) überhaupt machbar? Bremsen und Licht sind für mich das A&O der Sicherheit im Auto. Da Volvo in den Sechszigern allen weit voraus war, habe ich bei meinen Oldtimern nie wirklich drüber nachdenken müssen. Bei einem richtigen Opa im Alltagsgebrauch ist das natürlich was anderes - denn man ist ja nicht alleine unterwegs...

Lieb Gruss

Oli

Der Ford A hat noch Gestängebremsen. Es gibt aber Umbaukits für Hydraulikbremsen. Allerdings ist damit auch die Orginalität weg. Die Bremsen müssen regelmäßig gut eingestellt und gewartet werden werden. Man fährt ja auch nicht schnell.

Viele Grüße

H.Brinkmann

Umbau auf Hydraulik würde ich nicht machen. Ist mir dann zu wenig original. Und wie gesagt, wenn man die Bremsen gut einstellt, alles gewartet ist, bremst es ganz gut. Ein Trick sind noch die sogenannten "Break-Floaters" die es zu kaufen gibt (Bild). Die Sorgen dafür das beide Beläge zur gleichen Zeit ganz an der Trommel aufliegen. Die tun der Originalität nichts. Und die Gusstrommeln mit den originalen, weichen gewobenen Belägen sind von Vorteil. Nicht die harten Beläge, die bremsen nicht so toll.

Gruss bgfeller

A2051f-7513-xl

@Brinkmann

 

Hallo, was für 2 Model A's hast du? Stell doch mal ein Bild rein wenn du Zeit hast. Es ist immer schön andere Model A zu sehen.

 

Und wenn hier schon ein Tread offen ist stelle ich nochmal die Frage, ob noch andere Ford Model A (oder T oder V8) hier auf Motor-Talk unterwegs sind. Man kann ja immer Tips und Tricks austauschen.

Gruss bgfeller

Jetzt ist das Jahr des Herrn Klinger um - Zusammenfassung. Nach 24000km, 16 Wartungen inkl. Ölwechsel, Schmierungen und grundlegender Kontrolle, sowie reichlich technischen Problemen, ist der 30-jährige begeistert und zufrieden, und würde das ganze immer wieder nochmal machen. Ich finde das echt bewundernswert und mir war's eine Freude, von seinem Projekt zu lesen. :cool:

Lieb Gruss

Oli

am 25. Oktober 2011 um 22:43

Da kann ich nur zustimmen! Fahre meinen 54ziger Opel Kapitän auch täglich,und er dankt es mir mit zuverlässigkeit!

Zitat:

Original geschrieben von bgfeller

Hallo, warum nicht. die Model A sind eigentlich sehr zuverlässig und robust. Dazu kommt noch das die Ersatzteilversorgung hervorragend ist. Ich bin mit meinem Model A auch schon zur Arbeit gefahren und zum einkaufen  und etc. Einfach nur im Sommer. Für Winterbetrieb ist er mir dann schon zu schade. 

Ich finde es schade wenn solche Autos nur noch in den Garagen und Museen rumstehen. Die wollen bewegt werden. 

Immer lustig ist, wie die Leute reagieren wenn sie das Auto z.Bsp in der Einstellhalle des Einkaufzentrum sehen. Die meisten haben eine Scheissfreude daran und sehr ertstaunt.

Wie Donnerschlag schon sagte, vor 80 Jahren sind sie auch jeden Tag gefahren und das bei schlechteren Strassenverhältnissen als heute. Also bewegt eure alten Autos.

Gruss bgfeller

Ich habe auch einen Ford A, sogar einen seltenen des Baujahres 1927.

Habe vor, demnächst eine IG (Interessengemeinschaft) für diese Fahrzeuge zu gründen, mit dem Hintergedanken, daraus später einen e.V. zu machen.

Hat vielleicht jemand Interesse?

am 1. März 2012 um 0:12

Hat denn keiner Interesse, eine Ford A Interessengemeinschaft zu gründen?

Gruss aus Essen

:confused:  Wie viele Ford A mag es hierzulande wohl geben? 

 

:o  Wie viele dieser Besitzer mögen zeitgleich hier bei MotorTalk aktiv sein?

 

:rolleyes:  Wie viele dieser Aktiven mögen zufällig gerade jetzt auf diesen einen Thread gestoßen sein?

 

 

Mit etwas Geduld kann es ja noch klappen! ;)

Ja - ich bin nur durch Zufall hier.

Wir haben nen 1929er A "Tudor Sedan" (bin in Frankfurt - wo seid Ihr???)

Ein tolles Auto und EXTREM zuverlässig ( 6500km in 2011)

(Fotos: siehe "meine Autos")

Die Gestängebremsen sind völlig ausreichend.

Die können die Reifen jederzeit überfordern (zum quitschen bringen)

Umrüstung auf "Saft-Bremse" ist m.E. Blödsinn!

(Dann noch Einspritzung, Airbags und nen Kat ???)

Das Auto ist im Originalzustand GENIAL

Meines Erachtens zulässige Abweichungen:

- Rücklicht rechts (original nur Links)

- el Sicherungen (Original völlig ohne Sicherungen)

- Trennschalter

- Blinker

fertig.

Die Bremse mit Belägen aussenrum (Rocky-Mountain-Brakes) gabs

meines Wissens nur für 2-Rad-gebremste-Model-T (?)

Ja in USA gibts benutzbare "A" ab 10`000 Dollar.

Hier gibts nach dem 2.Weltkrieg halt nicht (mehr) so viele und der Unterhalt

ist viel Teurer als in USA weil man hier alle Brocken importieren muß und

weil man selbstverständlich auch Zoll und Steuern AUF DIE TRANSPORTKOSTEN

zu zahlen hat (würg)

Es gibt 6 große Teile-Zulieferer in USA (ich bestelle aktuell über Snyders)

Unterhalts-Kosten sind vernachlässigbar, wenn man über ein Mac Guyver -Gen verfügt

und selbst schrauben kann.... RIESIGER Vorteil: kein Elektronik-Müll im Auto

Wir haben übrigens nen Sedan, weil man da leicht die Vordersitze verlegen

kann und dann auch "Normalgewachsene" ( ich: 1,97m) ins Auto passen.

Spritverbrauch bei 11 l auf 100km (nach Vergaserüberholung)

Ölwechsel würd ich nie an der Tanke machen, weil viel zu teuer.

( unlegiertes Einbereichsöl W40 gibts für 3.50 € pro Liter)

Gelegentlich mit der Fettpresse ums Auto rennen halte ich nicht für ein Problem

(Lithiumverseifte Schmier-Fette riechen einfach GEIL)

Ihr "A"-Fahrer: Meldet Euch mal

Grüße Christoph

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Christoph2605

(Fotos: siehe "meine Autos")

Ich sehe leider nur eins... Trotzdem: Schönes Auto, toller Beitrag! Wie hast Du die 6500km (Respekt!) abgespult? Das sind doch nicht nur Sonntagsfahrten, oder?

Lieb Gruss

Oli

am 1. März 2012 um 13:36

Hallo Christoph,

ich muss Dir in fast allem recht geben, ausser, das ein A keine Sicherungen braucht (hat es auch damals nicht gegeben! Ich fahre unlegiertes Einbereichsöl W 50.

Ich hatte 3 Stck., ein 1931 Thredor (was ganz seltenes: ein Tudor mit einer Hecktüre / wurden nur ca. 50 Stck. gebaut, auch "Schweinetransporter" genannt), ein 1928 Roadster mit Schwiegermuttersitz und einen 1927 (!!!) Sportcoupe mit Schwiegermuttersitz.

Da ich den Platz benötigte (habe noch weitere Oldtimer), habe ich von den A Modellen nur noch das 1927er Sportcoupe.

Bestelle auch immer bei Snyders und bin seit 12 Jahren Mitglied bei den Alt-Ford-Freunden.

Habe aber vor -speziell wegen des A Models- eine IG zu gründen.

Bei Interesse an meinem Hobby: www.Thomas-Klein-Essen.de

Herzliche Grüße aus dem "Ruhrpott" Essen!

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