523i, 200TKM, wieviel geht da noch?

BMW M5 E12

Hallo,

mir wurde das nachfolgende Fahrzeug angeboten. Mein letzter Fahrzeugwechsel war vor 10 Jahren. Nun bin ich mir unsicher, auf was man sich da einlässt.

Fahrzeugdaten:
BMW 523i, Lim. E39, Benziner 125 KW, 2494 ccm, Automatic, EZ: 02/2000; knapp 200.000 gelaufen, metallic
Neben der Standardausstattung ist noch das Businespaket, Parkkontrollsystem, Tempomat, Xenon, Anhängerkupplung, Klimatronic und eine Alarmanlage eingebaut.

1. Hand, Firmenfahrzeug, alle Wartungen,
gepflegter Allgemeinzustand, bis auf kleine Kratzer.

Jetzt interessiert mich, welche Gesamtlaufleistung kann man erwarten.
Was geht nach so einer KM-Leistung alles kaputt (Lima, Lager, Agregate, ...)
Aus was sollte man bei diesem Typ achten?
Ist 11.500 Euro zuviel das Auto?
Hat eine Automatik einen merkbar höheren Verbrauch? Eigentlich bin ich bisher Schaltwagen gefahren.
Welche Anhängelast (gebremst) hat der 523i?

Für Hinweise erst mal Danke im Voraus.

Gruß
Ralf

18 Antworten

Das ist halt schwierig mit nem Gebrauchten. Aber alles in allem bin ich bisher mit Gebrauchten Autos am biligsten gefahren.

Wenn das Auto von einer Firma an Privat verkauft wird, dann gibt es ja jetzt die Gewährleistungspflicht. Und wenn im Vertrag steht, gekauft wie gesehen, dann kann ich nur sagen: Glückwunsch. Denn das bedeutet, wenn nicht die Gewährleistung ausdrücklich auf 1 Jahr begrenzt wurde für dich 2 Jahre Gewährleistungsgarantie. Die meißten Firmen wissen dass nicht und verkaufen ihre Autos auch teilweise an Privat.

Mit den genannten ca. 12000 Euro ist das Auto ja nicht als "rollender Schrott auf vier Rädern" zu bezeichnen!

Ich habe mir vor drei Wochen einen 530i , 2 Jahre alt mit ca. 55.000km gekauft. Ich habe vom BMW-Händler eine Europlus-Garantie für 2 Jahre dazuerworben und hoffe natürlich auch, dass alles okay ist.

Da gibt's ne Seite www.bmw-jw-marhoffer.de/, hier finden sich unzählige Gebrauchte. Ich weiß nicht, ob das eine BMW-Vertragswerkstatt ist, aber hier kann man auch Europlus vereinbaren.

Für mich war und ist ein Problem die Laufleistungsangabe. Je älter und je weniger km, desto skeptischer werde ich.

Ich habe mir halt für mein ausgerechnet, dass das Stimmen kann. Aber ich kenne Vertreter die fahren täglich 400km. Im Jahr wären das schon 88000km. Wenn man bei Leasing dann halt wüßte, wieviel die Firma als jährliche Laufleistung vereinbarte, könnte man besser abschätzen ob der Tachostand frisiert wurde oder nicht.

Die Hersteller müßten hier was effektives tun, es gibt da Möglichkeiten. Aber die haben ja auch kein Interesse das zu verhindern, denn wenn die Gebrauchtwagen immer unsicherer was die Angaben anbelangt werden, dann haben die Chancen noch mehr neue zu verkaufen.

Wir hatten in der Firma einen Neuwagen, der war sehr Werkstattintensiv. Danach wurde der gegen einen gebrauchten ersetzt. Der ist okay - der Kabelbaum war halt mal abgebrannt - dank EuroPlus kein Problem.

Und noch was: Freund von mir hat seinen 320i fast 400TKM bewegt (>12Jahre), zum Schluß jedoch mit erheblichen Kostenaufwand.

Ob man ein Auto überhaupt in eine Werkstatt geben sollte, weiß ich wirklich nicht! Vielleicht nur, wenn es absolut nicht anders geht. Aber manchmal denke ich, die machen mehr kaputt als alles andere. Du bingst den Geldfresser hin wegen Problem A und die beheben das auch, aber danach hast du früher oder später ein neues am Hals.

Macht es eigentlich keinen Sinn, den Motor "abdrücken" zu lassen. Ich habe auch was gehört über die Möglichkeit übers Öl die Laufleistung bestimmen zu lassen?!

Schlußendlich: Ein Auto was in 2 Jahren 100TKM gefahren wurde ist m.E. i.d.R. besser als eins, was in 4 Jahren 12TKM draufgezogen bekam. Und auf der Autobahn bekommt er zwar Steinschläge - meiner auch mit übersät - aber sonst tut das nicht weh.

Warum gibt es von der EuroPlus eigentlich keine Website? Wenn ich die EuroPlus bei nem Händler abschließe, dann bekommt der Provision dafür. Die gönn ich den Händlern jedoch nicht so einfach. 😉

Aber zu dem Problem, daß behoben wird, damit ein neues kommen kann. Ja manchmal scheint es ganz so, aber ich denke solange ich diese Garantie habe, solange werde ich das Auto immer wieder in die Werkstatt bringen, denn billiger kann ich Mängel nicht beheben lassen. Es ist zwar nervig, aber ich hoffe auf Licht am Ende des Tunnels. 😁

Gruß Stefan

Ich hab auch etwa 8 Jahre einen Firmenwagen gefahren. Im Jahr so an die 40.000km. Opel, VW, Mercedes, wenn die zur Inspektion gingen wurde jedesmal das kleinste Klappern beseitigt. Bei meinem 2.0 Opel Astra mit 115 PS wurde sogar einmal die Zylinderkopfdichtung getauscht weil mir der Ölverbrauch zu hoch war. Getankt wurde nur Markenbenzin und ÖL kam nur das teuerste rein. Klar wurde der Wagen auf Langstrecken getreten. Aber das war ein 2,0 liter Opel. Wann kann ich denn als Außendienstler heutzutage einen 2,3 Liter BMW ausfahren, geschweige denn bei einem Anhängerbetrieb verschleißen. Ein Bekannter ist das ganze Jahr unterwegs mit einem Opel Senator und einem 1,7 tonnen schweren Wohnwagen, zur Zeit hält der Wagen noch, nach 270.000km.

2,3 Liter? Es sind ja tatsächlich gerundet 2,5 Liter und ab und zu kann man die schon auch mal ausfahren. Muß man ja auch, sonst versifft ja der Motor mit der Zeit. Ab und zu mußt Du das Ding schon mal frei pusten. 😁

Gruß Stefan

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