50.000 km im Jahr - Dacia?

Hallo!
Wer meine Threads kennt, weiß, dass mein Opel Meriva 1.7 Diesel mehr in der Werkstatt steht, als dass ich damit fahre. Gekauft habe ich ihn vor einem Jahr mit 139.000 Kilometern, inzwischen bin ich bei 193.000. Gerade erst habe ich wieder eine Werkstattrechnung über 400 Euro bekommen, und bin der Meinung, dass ich die Kiste langsam loswerden sollte!
Meine Überlegung ist, was als nächstes kommt. Entweder wieder einen billigen gebrauchten kaufen, und in Kauf nehmen, diesen wieder ständig reparieren zu lassen, dann verkaufen und wieder den nächsten usw. Dabei macht man meiner Meinung nach aber viel Geld kaputt.
Deshalb war ich neulich bei Dacia. der neue Logan MCV
http://www.dacia.de/dacia-modellpalette/der-neue-logan-mcv/
hat es mir sehr angetan von der Optik und dem Verbrauch. Der Neupreis für die Maximalausstattung (Diesel, Navi, Alu, Parkpiepser, elektrische Fenster, Bordcomputer, also alles, was Dacia anbietet) liegt bei 16.000 Euro. Finanzieren kann man über 5 Jahre, nach den 5 Jahren hat er dann 250.000 Kilometer, die ein Renault-Diesel ja eigentlich durchhalten müsste.
Interessieren würde mich, ob jemand Erfahrungen mit Dacia hat und etwas zur Haltbarkeit sagen kann. Und ob ich mit meiner Theorie allgemein richtig liege. Ich finde dass man als zweites Auto echt keinen Neuwagen braucht, aber bei der Kilometerleistung im Jahr kann man gebrauchte meistens nur 1 bis 2 Jahre fahren...
Bitte um eure Meinungen!

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von gtspecial


Du bist ein Spacko vorm Herrn!
Eben nicht englisch ausgesprochen, sondern "sächsisch" Bleede...von Blööde.

😁😛😁

Wahre Worte.

Leider kann ich nur einmal "Danke" vergeben.

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Zitat:

Original geschrieben von italeri1947



Genau meine Ansicht - ein alter Opel von Opa Heinz und Oma Anna lohnt sich eigentlich immer; viel kann an den Dingern eigentlich nicht passieren außer den von dir genannten Schwachstellen. Die Automatik ist übrigens ein sehr gutes Aggregat; jenes 1988 im Vectra A erstmals eingeführte Viergang-Getriebe galt damals als sehr fortschrittlich und machte sich über all die Jahre auch aufgrund seiner Zuverlässigkeit und Robustheit einen sehr guten Namen.

Dem stimme ich zu, Opel hatte doch tatsächlich mal gute und zuverlässige Technik verbaut, so ist der 1,6 Liter Motor mit nur 75 PS als unkaputtbar bekannt - wenn man alle 4 Jahre den Zahnriemen wechselt. Nur ......... werden diese Autos leider im weniger, weil der Rost sie auffrisst. Zwar kann man dies und das schweißen (lassen), klar, aber irgendwann ist da mal Schluss mit lustig, dann sollten die Dinger ihre letzte Reise gen Afrika antreten.

Also käme es darauf an, einen quasi rostfreien Vectra A mit Automatik oder einen rostfreien Astra F zu bekommen ....... viel Spaß bei der Suche, ist jedoch aussichtslos.

Man müsste die gesamte Astra F oder Vectra A Technik in einen Audi 80 einbauen, die Audi 80, die damals als erste Großserien-Autos überhaupt vollverzinkt waren, wenn die unfallfrei sind, rosten die nicht, auch in 20 Jahren noch nicht (sind ja schon jetzt so alt ohne Rost).

Grüße
Udo

Zitat:

Original geschrieben von udogigahertz



Man müsste die gesamte Astra F oder Vectra A Technik in einen Audi 80 einbauen, die Audi 80, die damals als erste Großserien-Autos überhaupt vollverzinkt waren, wenn die unfallfrei sind, rosten die nicht, auch in 20 Jahren noch nicht (sind ja schon jetzt so alt ohne Rost).

So schlecht war die Technik vom Audi 80 nicht, das man sie gegen Opeltechnik tauschen müsste.

Zitat:

Also käme es darauf an, einen quasi rostfreien Vectra A mit Automatik oder einen rostfreien Astra F zu bekommen ....... viel Spaß bei der Suche, ist jedoch aussichtslos.

Man bekommt solche Autos schon noch bei, meist auch überraschend preisgünstig - aber, wie Udo schreibt, man muss sehr lang danach suchen. Aussichtslos ist diese Suche jedoch nicht. Gerade in den neuen Bundesländern sind teilweise sogar noch Kadetten unterwegs, die damals als erstes Westauto nach dem Erwerb für eine lange "Freundschaft" zwischen Mann und Maschine nachträglich konserviert wurden. Es gibt noch annähernd rostfreie Exemplare, auch vom Vectra A und dem Astra F - gern auch als Stufenheck.

Steuer und Verischerung machen meiner Meinung nach nicht so eine Riesendifferenz, solang man nicht übermütig wird und sich einen 4-Liter-Diesel kauft. Mit meinem 1,7-Liter zahle ich 242 Euro Steuern, und Verischerung errechnet sich meines Wissens nach (unter anderem) nach den PS (und hält sich bei 100 Pferden in Grenzen).
Ich wäre inzwischen mehr als froh, wenn ich, wie 90 Prozent aller Auto-Sucher, einfach einen Benziner kaufen könnte. Ich hätte nichts gegen einen Youngtimer (Audi 80, alter Mazda, Saab, alter Daimler) usw., gäbe es sie doch mit nutzbaren Dieseln.
Da werde ich wohl weiter suchen bzw. mich entscheiden müssen.

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Und warum suchst Du nicht nach einem LPG Fahrzeug? Dann kann es ja ruhig die "obere" Mittelklasse oder gar Oberklasse sein. Ein auf LPG umgerüsteter Camry V6 Automatik sollte bis zum Sankt-Nimmerleinstag halten (um mal ein Bespiel zu nennen).

Zitat:

Original geschrieben von djnofa


Ich wäre inzwischen mehr als froh, wenn ich, wie 90 Prozent aller Auto-Sucher, einfach einen Benziner kaufen könnte. Ich hätte nichts gegen einen Youngtimer (Audi 80, alter Mazda, Saab, alter Daimler) usw., gäbe es sie doch mit nutzbaren Dieseln.

Das wäre ein weiteres Thema, in das ich mich erstmal "einarbeiten" müsste... habe mich mit gas bis jetzt eigentlich überhaupt nicht beschäftigt. Weiß nur, dass mein Opa mal einen alten A200 AMG mit Gasanlage hatte und das Auto eigetnlich nur in der Werkstatt war.
Bei Gelegenheit werde ich mich darüber informieren.
Meinen Meriva habe ich soeben aus der Werkstatt geholt, da ein kaputter Kühlschlauch ihn lahmgelegt hat. den A3 Sportsback TDI Quattro habe ich schweren Herzens wieder bei Sixt abgegeben...

Mein Vater hat nen Fiat Croma mit Gas...ständig Werkstatt. Schwester hatte einen Mitsubischi Galant mit Gas...ständig Werkstatt. Die Schwiegemutti hatte nen Fiesta mit Gas...ständig Werkstatt. Irgendwie stelle ich fest dass wohl kaum einer ne Gasanlage sauber einbauen kann.

Moment mal Bleede. Willst Du jetzt wirklich von den 3 Fällen in Deiner Familie auf alle Fahrzeuge mit Gas / Nachrüster schliessen? Machst Du jetzt nicht genau das, was Du sonst bemängelst?

Komisch.....

Bei Dacia ist es dann übrigens ein Werksgaser, ergo nur 1 Ansprechpartner in den maximal 5 Jahren Garantie.

Zitat:

Original geschrieben von Bleede


Mein Vater hat nen Fiat Croma mit Gas...ständig Werkstatt. Schwester hatte einen Mitsubischi Galant mit Gas...ständig Werkstatt. Die Schwiegemutti hatte nen Fiesta mit Gas...ständig Werkstatt. Irgendwie stelle ich fest dass wohl kaum einer ne Gasanlage sauber einbauen kann.

Zitat:

Original geschrieben von Bleede


Mein Vater hat nen Fiat Croma mit Gas...ständig Werkstatt. Schwester hatte einen Mitsubischi Galant mit Gas...ständig Werkstatt. Die Schwiegemutti hatte nen Fiesta mit Gas...ständig Werkstatt. Irgendwie stelle ich fest dass wohl kaum einer ne Gasanlage sauber einbauen kann.

Ich kenne einen Kollegen, der fährt jetzt schon den zweiten 6-Zylinder-BMW mit Gas ..... der jetzige hat jetzt so etwas über 600.000 Km drauf ....... nix Werkstatt, störungsfreier Betrieb über die ganze Zeit.

Kommt halt darauf an ........

Grüße
Udo

Zitat:

Original geschrieben von udogigahertz



Zitat:

Original geschrieben von Bleede


Mein Vater hat nen Fiat Croma mit Gas...ständig Werkstatt. Schwester hatte einen Mitsubischi Galant mit Gas...ständig Werkstatt. Die Schwiegemutti hatte nen Fiesta mit Gas...ständig Werkstatt. Irgendwie stelle ich fest dass wohl kaum einer ne Gasanlage sauber einbauen kann.
Ich kenne einen Kollegen, der fährt jetzt schon den zweiten 6-Zylinder-BMW mit Gas ..... der jetzige hat jetzt so etwas über 600.000 Km drauf ....... nix Werkstatt, störungsfreier Betrieb über die ganze Zeit.

Kommt halt darauf an ........

Grüße
Udo

Richtig..aber das weiß man meist erst hinterher ob der Umrüster was taugt. Bei Gebrauchten mit Gas wird es dann nochmal schwieriger. Aber jetzt wo du es sagst...ein Bekannter mit Mercedes 6 Zylinder fährt auch schon ewig auf Gas. Vielleicht liegt es an den Autos?

Ich hatte aber auch 7 Jahre lang einen Fiat Grande Punto mit Gas - der Umrüster war eine Fiat-Werkstatt, der Hersteller der Anlage auf Fiat spezialisiert. Hatte nie Probleme mit der Gasanlage. Denke nicht, dass es am Autohersteller liegt.

Vor allem bei FIAT würde mich das auch stark wunder, denn Gas ist in Italien relativ häufig anzutreffen.

Und beim Gas -Galant würde ich gerne mal mehr wissen. Du meinst nicht zufällig GDI, oder?

Zitat:

Original geschrieben von Bleede



Zitat:

Original geschrieben von udogigahertz


Ich kenne einen Kollegen, der fährt jetzt schon den zweiten 6-Zylinder-BMW mit Gas ..... der jetzige hat jetzt so etwas über 600.000 Km drauf ....... nix Werkstatt, störungsfreier Betrieb über die ganze Zeit.

Kommt halt darauf an ........

Grüße
Udo

Richtig..aber das weiß man meist erst hinterher ob der Umrüster was taugt.

Immer dann, wenn ein Autohersteller selber Umrüstsätze anbietet, kann man davon ausgehen, dass das "was taugt", egal welcher. So bietet z. B. Mercedes zur Zeit Gas-Umrüstungen "ab Werk" an ..... und vertraut dabei auf die italienische Marke "Tartarini". Auch ist mir bekannt, dass man bei Hyundai Gasumrüstsätze "ab Werk" ordern kann, mit voller Garantie und auch Dacias gibts mit Gas ab Werk. Ein Bekannter fährt einen Dacia Sandero auf Gas .... keine Probleme.

Ein Nachteil haben diese "ab Werk"-Lösungen: Sie sind nicht billig! Sie sind ein ganzes Stück teurer als so ein Gasumbau beim professionellen Hinterhof-Umrüster kostet, geht man zu so einem, kann man leicht einen Tausender einsparen. Nur, hat man dann unter Umständen (nicht immer!) eben Probleme.

Ganz allgemein gesagt lohnt sich ein Gasumbau nur dann, wenn man erstens den richtigen Umrüster mit dem richtigen Umrüstsatz nimmt und zweitens, wenn man mit dem so umgerüsteten Fahrzeug noch mindestens weit über 50.000 Kilometer fahren möchte, denn erst ab gefahrenen 50.000 Kilometern kommt man in die Gewinnzone, so ungefähr jedenfalls (Daumenregel), bis dahin muss man praktisch erstmal die Gasumbau-Zusatzkosten zurückzahlen.

Grüße
Udo

Beim Sandero Werksgaser beträgt die Preisdifferenz 800 Euro (jeweils Ambiance).
Das finde ich OK, oder sind die Nachrüster so viel günstiger?

Zitat:

Original geschrieben von udogigahertz


Ein Bekannter fährt einen Dacia Sandero auf Gas .... keine Probleme.

Ein Nachteil haben diese "ab Werk"-Lösungen: Sie sind nicht billig! Sie sind ein ganzes Stück teurer als so ein Gasumbau beim professionellen Hinterhof-Umrüster kostet, geht man zu so einem, kann man leicht einen Tausender einsparen. Nur, hat man dann unter Umständen (nicht immer!) eben Probleme.

Zitat:

Original geschrieben von gtspecial


Vor allem bei FIAT würde mich das auch stark wunder, denn Gas ist in Italien relativ häufig anzutreffen.

Und beim Gas -Galant würde ich gerne mal mehr wissen. Du meinst nicht zufällig GDI, oder?

Richtig...falls nicht Gasfest hätte es der Dealer ja sagen müssen.

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