4 Jahre Corolla Verso: Eine nüchterne Bilanz
Hallo zusammen,
nachdem ich in einem anderen Beitrag (hier klicken) im Rahmen der dort angestoßenen Qualitätsdiskussion von Toyota bereits meine Unzufriedenheit angesprochen habe, möchte ich hier nun wie bereits angekündigt meine bisherigen Erfahrungen mit Toyota berichten.
Wie gesagt, fahre ich bereits den 2. Corolla Verso. In 2005 war dies der erste Neukauf eines Fahrzeuges für mich und ich habe wirklich intensiv verglichen. Alternativen waren damals der VW Touran und der Renault Scénic. Nach langem hin- und herrechnen bin ich dann beim Corolla Verso (1,8 Sol mit MMT-Getriebe) gelandet. Insbesondere die damals noch zeitweise auftretenden Probleme mit dem Touran haben mich in Richtung Toyota wandern lassen, wo ich mir die erwünschte Qualität erhoffte. Nicht zuletzt wegen seiner Top-Platzierung in den Pannenstatistiken und Kundenzufriedenheitstests. Außerdem wollte ich ein Automatikgetriebe bzw. ein Ersatz hierfür. Dass das MMT-Getriebe nicht einer herkömmlichen Wandlerautomatik entspricht, wurde mir vom Händler gesagt und ich habe mich im Vorfeld auch technisch mit den Hintergründen auseinandergesetzt.
Was ich dann aber nach einiger Zeit mit dem Ding erleben musste war gruselig. Ich frage mich noch heute, was sich Toyota dabei gedacht hat, so eine unter- bzw. fehlentwickelte Technik zu verbauen. Die Bestätigung, dass nicht nur ich sowie andere Forenteilnehmer das so sehen, gibt Toyota selbst, indem nun das Multidrive-S-Getriebe in die neuen Fahrzeuge kommt. Mein Corolla Verso war einige Male deswegen in der Werkstatt, wo man bei der Gelegenheit auch gleich noch versucht hat, andere Ärgernisse wie klappernde und knarzende Deckel von diversen Ablagefächern zu beseitigen.
Ich habe mich dann nach einem Jahr vom ebenfalls neuen D-CAT und dessen gepriesener Motorentechnolgie infizieren lassen und diesen bestellt. Die Karre mit dem MMT habe ich mit einem blauen Auge losbekommen. Warum ich ein zweites Mal Toyota gewählt habe? Ganz einfach: Entsprechend meiner auch sonst üblichen Grundeinstellung finde ich, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. So auch Toyota, weshalb ich große Hoffnungen in den neuen setzte und hoffte, dass mit diesem nun alles besser wurde.
Wurde es aber nicht wirklich. Auch wenn der Motor anfangs Freude machte, so störte mich doch gleich zu Beginn der hohe Verbrauch, der im Vergleich zu den Wettbewerbern nicht zeitgemäß ist. Der 320d von BMW beispielsweise lässt sich mit 6,5 l/100 km fahren, und das trotz Wandlerautomatik. Drehmoment und Leistung sind mit dem D-CAT vergleichbar und ich kenne die Daten nicht nur vom Prospekt, sondern aus eigener Erfahrung. Von den übrigen Vorteilen möchte ich hier gar nicht sprechen, denn ein Vergleich wäre aufgrund der Klassenunterschiede auch unfair.
Die Werkstattbesuche blieben auch bei diesem Fahrzeug nicht aus. Beim D-CAT musste die ganze Abdeckung über der Mittelkonsole aufwendig entfernt werden, da darunter ein loser Kabelbaum Knarz- und Klappergeräusche von sich gab. Bei hohen Innentemperaturen, z.B. nach Parken in der Sonne, löst sich außerdem in der rechten Seitentür Gummi, welches dann flüssig wird, unten auf den lackierten Einstiegsbereich fließt und dort als kaum zu entfernender, klebriger Klumpen zurückbleibt. Vor einigen Monaten haben die Vordersitze angefangen zu quietschen. Werde ich demnächst mal in der Werkstatt ansprechen. Ebenso auch das Problem mit dem Kupplungspedal, das seit einigen Wochen Geräusche macht. Eigentlich alles Dinge, die man so von Toyota nicht erwartet.
Was mir aber wirklich Sorgen macht, ist der Motor. Aufgrund Leistungsverlust und Mehrverbrauch war ich mit dem Fahrzeug vor zwei Monaten in der Werkstatt, wo auf Garantie das komplette Abgassystem erneuert wurde, weil Toyota wohl auch hier mit den ersten Fahrzeugen nichts qualitativ und technisch hochwertiges verbaut hat. Beim Blick unter das Auto wird mir auch Angst. Rost an Teilen, wo eigentlich nichts sein sollte bzw. wo man es in dieser Kategorie nicht erwartet. Über die anderen Punkte, die das Fahrzeug allgemein betreffen, möchte ich mich hier nicht auslassen, da das hier schon ausreichend oft diskutiert wurde.
Im Dezember wird der Verso jedenfalls 3 Jahre alt. Und was kommt anschließend? Setzen sich die Werkstattbesuche in dieser Häufigkeit fort, wird das ein teurer Spaß. Theoretisch könnte ich ja nach den 3 Jahren auf den neuen Verso umsteigen, aber wenn ich höre, dass die Verarbeitungsqualität dort noch weiter abgenommen hat, lasse ich lieber die Finger davon. Einmal kann man ja einen Fehler machen, aber zweimal den gleichen geht nun wirklich nicht.
Stutzig macht mich ja auch, dass Toyota wegen der Absatz- und Gewinneinbrüche die Rendite erhöhen möchte. Und da der Markt nicht unerschöpflich ist, geht das nur über Einsparungen in der Produktion. Vermutlich wird Toyota irgendwann wieder aufwachen, aber vermutlich erst wenn es zu spät ist. Bis dahin wird VW Toyota als größten Autoproduzenten überholt haben und das aus gutem Grund. Wer keine Innovationen an den Markt bringt (bis auf die Hybridtechnologie, wo Toyota sicherlich führend ist) und die Kunden mit schlechter Qualität vor den Kopf stößt, der muss sich nicht wundern. Wer´s nicht glaubt soll sich doch einfach mal in einen aktuellen VW setzen und sich an der guten Materialanmutung dort in Verbindung mit dem technisch ausgereiften DSG erfreuen. Als Vergleich dazu bietet sich beispielsweise der von Toyota hoch gepriesene und zum Golf-Rivalen hochgespielte Auris an. Wer mal beide nebeneinander getestet wird, kann da nur lachen. Wer jetzt von den Toyota-Hardcore-Fans kommt und es wieder gleich besser weiß, dem hat wahrscheinlich auch das riesen Marketing-Budget von Toyota das Hirn weichgespült. Oder man will einfach nicht erkennen, dass es andere gibt, die es besser können. Oder um noch ein anderes Beispiel zu nennen: Toyota hat es nicht fertiggebracht, eine Automatik bzw. ein automatisiertes Schaltgetrieben auf den Markt zu bringen, welches auch gut mit den drehmomentstarken Dieseln harmoniert. Mit dieser Technik wäre der D-CAT ein echtes Sahneschnittchen und man müsste sich auch nicht mehr über ein schmales verwertbares Drehzahlband beim Beschleunigen ärgern.
Dass jetzt viele der hier ansässigen Toyota-Jünger toben werden ist mir klar. Macht mir aber auch nichts aus. Ich bin schließlich kein Troll aus anderen Foren, der sich hier herumtreibt, sondern ein betroffener Fahrer, der aus eigenen Erfahrungen berichten kann. Und was hier beschrieben ist, stimmt tatsächlich.
Ich werde jedenfalls mein nächstes Auto von einem der großen deutschen Hersteller kaufen, auch wenn es zunächst einige Euro mehr kosten wird. Welches genau weiß ich aber nicht. Leider ist der Gebrauchtmarkt momentan alles andere als gut für jemanden, der verkaufen möchte. Der Mehrpreis ist es mir jedoch wert. Schließlich möchte ich mich am Fahrzeug freuen und mich nicht ständig über eine unterentwickelte und fehleranfällige Kiste ärgern. Dass natürlich auch mit einem deutschen Fahrzeug (VW/Audi/BMW/Daimler) was sein kann ist klar. Aber mal ehrlich, Leute: Setzt Euch doch mal in eines der aktuellen Modelle, fahrt eine Weile und seht was Sache ist. Gleiches hab ich in der letzten Zeit mit diversen Mietwagen getan. Da fällt es nach einigen Tagen wirklich schwer, wieder in meine japanisch-türkische Gemeinschaftsproduktion zu steigen. Mehr sag ich nicht dazu...
Viele Grüße
Thomas
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
nachdem ich in einem anderen Beitrag (hier klicken) im Rahmen der dort angestoßenen Qualitätsdiskussion von Toyota bereits meine Unzufriedenheit angesprochen habe, möchte ich hier nun wie bereits angekündigt meine bisherigen Erfahrungen mit Toyota berichten.
Wie gesagt, fahre ich bereits den 2. Corolla Verso. In 2005 war dies der erste Neukauf eines Fahrzeuges für mich und ich habe wirklich intensiv verglichen. Alternativen waren damals der VW Touran und der Renault Scénic. Nach langem hin- und herrechnen bin ich dann beim Corolla Verso (1,8 Sol mit MMT-Getriebe) gelandet. Insbesondere die damals noch zeitweise auftretenden Probleme mit dem Touran haben mich in Richtung Toyota wandern lassen, wo ich mir die erwünschte Qualität erhoffte. Nicht zuletzt wegen seiner Top-Platzierung in den Pannenstatistiken und Kundenzufriedenheitstests. Außerdem wollte ich ein Automatikgetriebe bzw. ein Ersatz hierfür. Dass das MMT-Getriebe nicht einer herkömmlichen Wandlerautomatik entspricht, wurde mir vom Händler gesagt und ich habe mich im Vorfeld auch technisch mit den Hintergründen auseinandergesetzt.
Was ich dann aber nach einiger Zeit mit dem Ding erleben musste war gruselig. Ich frage mich noch heute, was sich Toyota dabei gedacht hat, so eine unter- bzw. fehlentwickelte Technik zu verbauen. Die Bestätigung, dass nicht nur ich sowie andere Forenteilnehmer das so sehen, gibt Toyota selbst, indem nun das Multidrive-S-Getriebe in die neuen Fahrzeuge kommt. Mein Corolla Verso war einige Male deswegen in der Werkstatt, wo man bei der Gelegenheit auch gleich noch versucht hat, andere Ärgernisse wie klappernde und knarzende Deckel von diversen Ablagefächern zu beseitigen.
Ich habe mich dann nach einem Jahr vom ebenfalls neuen D-CAT und dessen gepriesener Motorentechnolgie infizieren lassen und diesen bestellt. Die Karre mit dem MMT habe ich mit einem blauen Auge losbekommen. Warum ich ein zweites Mal Toyota gewählt habe? Ganz einfach: Entsprechend meiner auch sonst üblichen Grundeinstellung finde ich, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. So auch Toyota, weshalb ich große Hoffnungen in den neuen setzte und hoffte, dass mit diesem nun alles besser wurde.
Wurde es aber nicht wirklich. Auch wenn der Motor anfangs Freude machte, so störte mich doch gleich zu Beginn der hohe Verbrauch, der im Vergleich zu den Wettbewerbern nicht zeitgemäß ist. Der 320d von BMW beispielsweise lässt sich mit 6,5 l/100 km fahren, und das trotz Wandlerautomatik. Drehmoment und Leistung sind mit dem D-CAT vergleichbar und ich kenne die Daten nicht nur vom Prospekt, sondern aus eigener Erfahrung. Von den übrigen Vorteilen möchte ich hier gar nicht sprechen, denn ein Vergleich wäre aufgrund der Klassenunterschiede auch unfair.
Die Werkstattbesuche blieben auch bei diesem Fahrzeug nicht aus. Beim D-CAT musste die ganze Abdeckung über der Mittelkonsole aufwendig entfernt werden, da darunter ein loser Kabelbaum Knarz- und Klappergeräusche von sich gab. Bei hohen Innentemperaturen, z.B. nach Parken in der Sonne, löst sich außerdem in der rechten Seitentür Gummi, welches dann flüssig wird, unten auf den lackierten Einstiegsbereich fließt und dort als kaum zu entfernender, klebriger Klumpen zurückbleibt. Vor einigen Monaten haben die Vordersitze angefangen zu quietschen. Werde ich demnächst mal in der Werkstatt ansprechen. Ebenso auch das Problem mit dem Kupplungspedal, das seit einigen Wochen Geräusche macht. Eigentlich alles Dinge, die man so von Toyota nicht erwartet.
Was mir aber wirklich Sorgen macht, ist der Motor. Aufgrund Leistungsverlust und Mehrverbrauch war ich mit dem Fahrzeug vor zwei Monaten in der Werkstatt, wo auf Garantie das komplette Abgassystem erneuert wurde, weil Toyota wohl auch hier mit den ersten Fahrzeugen nichts qualitativ und technisch hochwertiges verbaut hat. Beim Blick unter das Auto wird mir auch Angst. Rost an Teilen, wo eigentlich nichts sein sollte bzw. wo man es in dieser Kategorie nicht erwartet. Über die anderen Punkte, die das Fahrzeug allgemein betreffen, möchte ich mich hier nicht auslassen, da das hier schon ausreichend oft diskutiert wurde.
Im Dezember wird der Verso jedenfalls 3 Jahre alt. Und was kommt anschließend? Setzen sich die Werkstattbesuche in dieser Häufigkeit fort, wird das ein teurer Spaß. Theoretisch könnte ich ja nach den 3 Jahren auf den neuen Verso umsteigen, aber wenn ich höre, dass die Verarbeitungsqualität dort noch weiter abgenommen hat, lasse ich lieber die Finger davon. Einmal kann man ja einen Fehler machen, aber zweimal den gleichen geht nun wirklich nicht.
Stutzig macht mich ja auch, dass Toyota wegen der Absatz- und Gewinneinbrüche die Rendite erhöhen möchte. Und da der Markt nicht unerschöpflich ist, geht das nur über Einsparungen in der Produktion. Vermutlich wird Toyota irgendwann wieder aufwachen, aber vermutlich erst wenn es zu spät ist. Bis dahin wird VW Toyota als größten Autoproduzenten überholt haben und das aus gutem Grund. Wer keine Innovationen an den Markt bringt (bis auf die Hybridtechnologie, wo Toyota sicherlich führend ist) und die Kunden mit schlechter Qualität vor den Kopf stößt, der muss sich nicht wundern. Wer´s nicht glaubt soll sich doch einfach mal in einen aktuellen VW setzen und sich an der guten Materialanmutung dort in Verbindung mit dem technisch ausgereiften DSG erfreuen. Als Vergleich dazu bietet sich beispielsweise der von Toyota hoch gepriesene und zum Golf-Rivalen hochgespielte Auris an. Wer mal beide nebeneinander getestet wird, kann da nur lachen. Wer jetzt von den Toyota-Hardcore-Fans kommt und es wieder gleich besser weiß, dem hat wahrscheinlich auch das riesen Marketing-Budget von Toyota das Hirn weichgespült. Oder man will einfach nicht erkennen, dass es andere gibt, die es besser können. Oder um noch ein anderes Beispiel zu nennen: Toyota hat es nicht fertiggebracht, eine Automatik bzw. ein automatisiertes Schaltgetrieben auf den Markt zu bringen, welches auch gut mit den drehmomentstarken Dieseln harmoniert. Mit dieser Technik wäre der D-CAT ein echtes Sahneschnittchen und man müsste sich auch nicht mehr über ein schmales verwertbares Drehzahlband beim Beschleunigen ärgern.
Dass jetzt viele der hier ansässigen Toyota-Jünger toben werden ist mir klar. Macht mir aber auch nichts aus. Ich bin schließlich kein Troll aus anderen Foren, der sich hier herumtreibt, sondern ein betroffener Fahrer, der aus eigenen Erfahrungen berichten kann. Und was hier beschrieben ist, stimmt tatsächlich.
Ich werde jedenfalls mein nächstes Auto von einem der großen deutschen Hersteller kaufen, auch wenn es zunächst einige Euro mehr kosten wird. Welches genau weiß ich aber nicht. Leider ist der Gebrauchtmarkt momentan alles andere als gut für jemanden, der verkaufen möchte. Der Mehrpreis ist es mir jedoch wert. Schließlich möchte ich mich am Fahrzeug freuen und mich nicht ständig über eine unterentwickelte und fehleranfällige Kiste ärgern. Dass natürlich auch mit einem deutschen Fahrzeug (VW/Audi/BMW/Daimler) was sein kann ist klar. Aber mal ehrlich, Leute: Setzt Euch doch mal in eines der aktuellen Modelle, fahrt eine Weile und seht was Sache ist. Gleiches hab ich in der letzten Zeit mit diversen Mietwagen getan. Da fällt es nach einigen Tagen wirklich schwer, wieder in meine japanisch-türkische Gemeinschaftsproduktion zu steigen. Mehr sag ich nicht dazu...
Viele Grüße
Thomas
292 Antworten
Sorry,habe mich vertippt.
Hallo egis verso,
auf solche Aussage werde mich auf deine Stelle nicht verlassen. Ich habe ähnliches auch gehabt(sogar „schriftlich“), am 23.01.07, bei regulärem KD bei 36500 Km. Nach nur 4.000 Km waren nicht nur Beläge, sondern auch die Scheiben hinüber. Wenn das quietschen angefangen hat, war es schon zu spät.
Eins werde mich noch interessieren-du schreibst, das es deine ERSTE! Sätze sind.
Hmm-dass wundert mich ein bisschen-schau genau hin auf meine Rechnung/Km Stand. Habe wahrscheinlich nur „Pech gehabt“. Aber bei so große Differenz-über 51.000 Km- da stimmt was nicht. (Materialfehler?)
Okay real jetzt 88300 km runter. Keine Bremsen bis dahin gewechselt. Für die Prognose und die Laufleistung echt in Ordnung.
Gruß
egsi-verso
PS: Sollten die Bremsen hinüber sein so kündigt sich dies über ein dauerhaftes quitschendes bzw. pfeifendesdes Geräusch an.
Keine Geräusche bis her.
egis-verso
Ach so, handschriftlch habe ich auf keiner meiner Rechnungen oder Inspektionsprozeokolle etwas gehabt.
Rechnung und mögliche Reparaturen sollten durch die Werstatt erläutert werden.
Z. B. Meine Kabel (1.8 MMT) der Lambdasonde wurde durch den Marder angefressen.
Dieser Hinweis erschien ganz unten auf der Rechnung und wurde mir kund getan.
Alle anderen Erläuterungen galten dem Protokoll.
egsi-verso
Ich komme nochmal auf das Ursprungsthema zurück.
Ich fahre CV BJ 03/07 2,2l Executive.
Den kommenden Montag fahre ich zum 13. (!) Mal in meine Werkstatt wegen des üblichen Fehlers mit der AGR. (Fzg im Notprogramm, keine Leistung)Meine Werkstatt hat alles probiert, vom Wechseln der Sonden, über neuem Steuerteil usw.
Ich fahre in der Woche ca 600 km Autobahn und das recht zügig.
Mittlerweile bin ich an der Garantiegrenze angekommen und mache mir Sorgen , wie die Reparaturkosten sich in Zukunft entwickeln.
Von Toyota höre ich zu dem Problem nichts konstruktives, ausser Sonde reinigen, Fehlerspeicher löschen und weiterfahren.
Verkauf des Kfz´s kommt eigentlich wegen des hohen Wertverlustes nicht in Frage.
Ich bin von Toyota schwer enttäuscht, und werde mir definitiv keinen Toyota mehr kaufen...
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Wir haben einen Corolla 1,4D BJ04 mit MMT jetzt 138Tkm .
Ich bin von Toyota total entteuscht !
In der Zeit der Corollawerbung "ein Corolla hat kiene Panne " hatten wir auf 30Tkm 3Pannen . Immer Softwareprobleme ,MMT wollte nicht mehr . Was aber für mich noch zu verkraften war .
Ich hatte in meinem Autoleben (Ford,2xMazda,2xSubaru,1xHonda+Firmenwagen von 4xNissan und 1xHyunday) bisher nur eine Panne(Motorplatzer am Patrol) .
Trotzdem immernoch zufrieden mit dem Toyo .
Dann eines Tages nach ablauf der Garantie mal wieder das MMT bei ca. 100Tkm . Nur diesmal will Toyota , Toyota nicht der Händler, (hab das Fax gelesen) uns eine Reperatur des Getriebes von 4500,- aufschwatzen . Da wir den Garantieanschluß nicht gemacht hatten (ist ja ein Toyo braucht man nicht) sollten wir voll selbst bezahlen . Das obwohl das ganze entweder auf Materialfehler und/oder Fehlkonstruktion zurückzuführen ist . Das Getriebe sollte komplett umgebaut werden , was zeigt das der ursprüngliche bauzustand mangelhaft war . Wir haben das ganze etwas anders wieder günstiger in Ordnung gebracht .
Von einem gewissen Kürbismotorradhersteller bin ich in solchen Dingen einen anderen Umgang gewohnt . Garantie hin oder her .
Mit der Werkstatt war ich voll zufrieden aber mit dem was uns Toyo da eingebrockt hat ganz und garnicht .
Das war das erste Auto meiner Frau und ich hatte ihr das Auto empfohlen weil ich noch an die problemlosesten langlebigsten Autos von Toyota glaubte . So kann man sich täuschen !
Wenn ich einen Kumpel von mir sehe wie der gerade seine 400.000km auf seinem (ausgelutschten) "Hm hm" vollmacht ......... Das mit einer Panne bei 300Tkm (Kopfdichtung und Wasserpumpe) . Werd isch neidisch !
Wir fahren das Auto sonst wirklich gerne . Fährt sich gut und sparsam . Auf den letzten 20Tkm laut Bordcom. 4,9liter(ich) . Meine Liebste hats irgendwie die ersten 110tkm auf 4,2l geschaft . Nur wie !?
Nun haben wir Zweifel auf ob das Fahrzeug nochmal so viele kilometer ohne große Reps schaft . Und werden ihn nächstes Jahr abstoßen .
Kein Auto hat uns so viel Ärger gemacht .
Hallo Motor,
Anschlussgarantie solltest du - egal bei welcher Marke - unbedingt machen.
Toyota ist inzwischen in der Qualität bei allen anderen Automobilherstellern angelangt, nicht schlechter, aber auch nicht besser.
Nur mehr Preis/Leistung entscheidet in Zukunft bei meinem Autokauf und da hat momentan Toyota nicht so gute Karten.
Vor kurzem wurde beim CV meiner Frau bei 90 TKM in der Anschlussgarantie die Saughubsteuerventile, das Lenkgetriebe und eine Antriebswelle getauscht. Der Preis der Anschlussgarantie ist damit mindestens 3 x bezahlt.
Bei meinem Corolla 1.4 D4D (zum Glück ohne MMT) wurden in der Anschlussgarantie alle Injektoren, das Treibstofffiltergehäuse,
undichte (=feuchte) Rückleuchten getauscht. In letzter Zeit ruckelt er, wenn der Motor noch kalt ist (vermutlich Steuergerät, Einspritzpumpe - ich hoffe, sie tauschen so viel als möglich, ich muss aber erst zur Diagnose in die Werkstatt).
Trotzdem fahr ich mit dem 1.4-er Diesel sehr gerne.
Auch hier hat sich die Anschlussgarantie (in Österreich gab es diese Garantie Ende 2005 ohne Aufpreis dazu) bewährt. Der Montags-Auris meiner Tochter wird derzeit mit großem Wertverlust (1 Jahr alt) trotz Garantie und bemühter Werkstatt verkauft.
Beim nächsten Autokauf spielt eine große Rolle, wie lange die Werksgarantie + etwaige Anschlussgarantien/-gewährleistungen
zu welchen Preisen angeboten werden. Kia ist hier dzt. sehr großzügig (5 Jahre volle Garantie + 2 Jahre Garantie auf Komponenten).
Bei Toyota haben sich in den letzten Jahren die Anschlussgarantien massiv verteuert (warum wohl?).
lg direkt
Ja hinterher ist man schlauer .
Warum wir die Kiste gekauft haben erwähnte ich bereits . Das aber leider diese Gründe bei Toyota nicht mehr anwendbar sind , war dies der Erste und Letzte .
Die Koreaner passen mir nicht . Die Sitze sind zu klein .
Und suche weiter nach dem passenden Nachfolger .
Zitat:
Original geschrieben von Motor
Ja hinterher ist man schlauer .
Warum wir die Kiste gekauft haben erwähnte ich bereits . Das aber leider diese Gründe bei Toyota nicht mehr anwendbar sind , war dies der Erste und Letzte .Die Koreaner passen mir nicht . Die Sitze sind zu klein .
Und suche weiter nach dem passenden Nachfolger .
Bei den japanisch gebauten Mazdas und Hondas wirst du dein Glück noch finden.
Hallo,
ich bin vor Jahren eine Corolla 1.8Diesel, danach einen Carina 2.0 D gefahren.
Beide über 300 000 Km, ohne Probleme.
Danach hatte ich ein 5-jähriges Intermezzo mit einem Peugeot 806 Td.
Total praktisch aber halt ein launenhafter Franzose.
Daher, seit Feber dieses Jahres, gibt es wieder zwei Toyotas in unseren Haushalt.
Meine Frau einen AvensisD4D Bj.2000, 137 000 km, derzeit steht ein Austausch der Steuerhubventile an.
Mein Avensis Verso D4D Bj2001, 110 000 km ist ja ganz ok, nur sehr schlecht gedämmt.
Das können die Mitbewerber besser.
Und die Öualität der Materialien im Innenraum ist sehr mangelhaft.
Auch ich bin der Meinung das Toyota im Bereich Qualität nachläßt.
Anderseits, mein Sohn arbeitet bei einem VW-Audi-Betrieb, und die haben auch jede Menge Probleme.
Scheinbar haben die Hersteller die immer komplexer werdente Technik nicht im Griff!?
Guten Rutsch ins neue Jahr!
(Aber ohne Auto)
Hallo Leute,
war am 12.01.2010 bei der Inspektion.
Es wurde ein neues Update für die ECU aufgespielt. Seit dem geht das Auto wie die Hölle. Bis zum 4. Gang Leistung pur, ohne wie vorher gefühlten Leistungsverlust zwischen 3000 und 3500 U/Min. Ich kann jetzt mit 40 km/h im 5. Gang durch die Stadt rollen und der Wagen verträgts ohne Probleme.
Glaubt mir es ist eine deutliche Verbesserung zu spüren. Der Motor ist deutlich agiler und die volle Leistung steht schon bei 1800 U/Min an. Man könnte meinen man hat die Software des neuen Verso aud den CV umgeschrieben.
Mit dem Verbrauch werde ich noch sehen.
Sonst wurden keine Mängel festgestellt. Alles gut.
Ach ja, ich habe statt 10W40 nun 5W30 einfüllen lassen.
Die Kosten sind etwas gestiegen.
Ich war wie immer sehr zufrieden, Leihwagen diesmla ein IQ 1.0 Executiv (geiles gefährt). Darin nen gechipten 1.4 D4D, der Wahnsinn.
Gruß
egis-verso
Zitat:
Original geschrieben von egis-verso
Es wurde ein neues Update für die ECU aufgespielt. Seit dem geht das Auto wie die Hölle.
Sehr interessant, hast Du dazu nähere Infos? Ist das eine neue Servicekampagne? Denn dazu (ECU) gab es schonmal eine.
Ich weis. Der Meister kam zu mir, sagte alle arbeiten lau Inspektionsplan seien ohne Beanstandungen abgearbeitet worden.
Seine Worte warem:
"Herr ????, es ist alles in Ordnung. Wir haben eine neue Software aufgespielt. Es gibt eine neue Sofware für das Fahrzeug. Sollte der Motor anders als gewohnt arbeiten kann dies an der neuen Software liegen. Wie gesagt sonst war alles in Ordnung. Danke Herr ???? und gute Fahrt."
Wie gesagt der CV geht wie die Hölle.
Dem nächst werde ich wohl bei Spritmontitor.de statt 7,26 nun 8,0 Liter verbrauchen?
Gruß
egsi-verso
Na dann halte uns mal auf dem laufenden. Ich werde beim nächsten Service das Thema auch mal ansprechen.
fahre 2.2D4D, 177 ps, Verso
bin 66, habe viele, sehr viele Autos gefahren, bin Vielfahrer, manche Autos über 300 Tkm,
doch so einen anfälligen Schrott wie Verso habe ich noch nie gefahren: Getriebetotalschaden bei 195 Tkm, Abriss Schaltzug, aus dem Fahrersitz bröselt der Schaumgummi, Kennzeichenbeleuchtung weggerostet, Rückfahrcam kaputt, Innenverkleidung löst sich ab, Teile fallen ab, es klappert, sehr hoher dem Werksangaben widersprechender Verbrauch, aber: und das ist dass Schlimmste - Toyota Deutschland bestätigt zwar die einwandfreie Pflege und alle Kundendienste, doch über den Getriebeschaden teilen sie mit: ganz NORMAL!
Für mich ist klar: nie wieder einen Toyota ins Haus. Bei VW habe ich da ganz andere freundliche kulante Erfahrungen gemacht.